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2006-04-03 

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SPIELTAG 03.04.2006

Niko Dimitrakos und Freddy Meyer gratulieren R. J. Umberger zu seinem Tor.

Philadelphia - N.Y. Islanders 4-1 (3-0/0-0/1-1)
Nach zwei Niederlagen in Folge, die letzte nicht einmal 24 Stunden vor ihrem Gastauftritt in Long Island gegen die New Jersey Devils, standen die Philadelphia Flyers beim heutigen Aufeinandertreffen mit den New York Islanders schon etwas unter Zugzwang. Die Flyers kamen aber mit dem Druck sehr gut zurecht und entschieden die Partie mit 4-1 für sich, wodurch sie ihren Rückstand gegnüber den die Atlantic Division anführenden New York Rangers auf zwei Punkte verkürzen konnten.
Das spielerische Niveau ließ bei den Gästen noch einige Wünsche offen, aber im Abschluss zeigten sie sich von Beginn an sehr konsequent. Bereits im ersten Durchgang schossen Mike Knuble(5.), R.J. Umberger(10.) und Jeff Carter(20.) unter Mithilfe ihrer Gastgeber die Flyers mit 3-0 in Front. Die Islanders hatten zwar deutlich mehr Spielanteile, scheiterten aber immer wieder an Robert Esche, dem herausragenden Gästeschlussmann. Esche wehrte in den ersten zwei Durchgängen alle 29 Schüsse der Islanders ab.
Gleich zu Beginn des Schlussabschnitts wurden die Mühen der Hausherren doch noch mit einem Powerplaytreffer von Shawn Bates(42.pp) belohnt. In der noch reichlich verbleibenden Zeit gelang es den Islanders kaum noch sich gegen die in der Defensive kompakt stehenden Flyers durchzusetzen. Im Gegenteil Sami Kapanen(59.sh,en) setzte mit einem Empty Net Goal bei Unterzahl zum 4-1 den Schlusspunkt.

New Jersey - Pittsburgh 3-2 OT (0-2/1-0/1-0/1-0)
Verdammt schwer taten sich die New Jersey Devils, die sich ihrer Playoffteilnahme noch keineswegs sicher sein können, bei ihrem Besuch in der Mellon Arena von Pittsburgh gegen das Tabellenschlusslicht ihrer Conference. Doch die Devils haben ja Brian Gionta(63.) auf den sie sich verlassen können und ihr Topscorer sorgte in der Verlängerung noch für ihr Happy End.
Vor allem im Eröffnungsdrittel konnten die Gäste aus East Rutherford nur wenige Akzente im Spiel nach vorne setzen. Die Hausherren hatten es ebenfalls nicht leicht sich gute Torchancen herauszuarbeiten, doch eine Strafe gegen Scott Gomez kurz vor Drittelende nutzte Sidney Crosby(19.pp) zur 1-0 Führung. Die Penguins hatten nun Spass am Tore schießen gefunden und nur 89 Sekunden später gelang Chris Armstrong(20.) sogar noch das 2-0.
Mit wesentlich mehr Elan präsentierten sich die Devils im Mittelabschnitt, so dauerte es auch gar nicht lange, nur 23 Sekunden, bis Jay Pandolfo(21.) das Anschlusstor für die Gäste gelang. Mehrmals lag im zweiten Durchgang der Ausgleichstreffer für die Devils in der Luft, Marc-Andre Fleury hatte aber einen guten Nachmittag erwischt und vereitelte alle noch bis zur zweiten Pause folgenden 17 Torschüsse der Devils.
Auch im Schlussdrittel hatten die Gäste die größeren Spielanteile, u.a. trat aber auch ihre eklatante Powerplayschwäche zu Tage, mit einer Überzahlquote von 17% rangieren sie nur auf Rang 21 in der Liga. Erst als kurz vor dem Ende der regulären Spielzeit Pittsburghs Josef Melichar auf der Strafbank Platz nehmen musste und die Devils durch die Herausnahme von Martin Brodeur gleich mit zwei Mann mehr anstürmten, gelang Patrik Elias(60.pp) das erlösende 2-2.

Detroit - Minnesota 3-2 (1-1/2-1/0-0)
Die Dominanz der Detroit Red Wings in der Liga ist schon beängstigend. Selbst zu demjetzigen Zeitpunkt, die Divisionsmeisterschaft in der Central Division und damit das Heimrecht in der ersten Playoffrunde ist gesichert, geben sich die Red Wings keine Blöse und spielen regelrecht mit ihren Gegnern.
Leidtragende von Detroits Überlegenheit und spielerischer Klasse waren in einer Sonntag Nachmittagspartie die Minnesota Wild. Sie unterlagen im heimischen Excel Energy Center von St. Paul ihren Gästen aus 'Hockeytown' mit 2-3 Toren und konnten letztendlich sogar froh darüber sein, dass die Niederlage nicht noch höher ausgefallen ist.
Dabei hatten die Hausherren sogar einen Traumstart erwischt. Es waren erst 93 Sekunden absolviert als sie Pierre-Marc Bouchard(2.) mit 1-0 in Front schoss. Danach übernahmen aber die Red Wings die Regie über das Spielgeschehen und erspielten sich eine Torchance nach der anderen. Noch vor der Pause gelang Henrik Zetterberg(15.) der hochverdiente Ausgleich.
Kaum noch Gelegenheit sich aus ihrem Verteidigungsdrittel zu befreien hatten die Wild im Mittelabschnitt. Die Red Wings gaben Vollgas und nahmen das von Manny Fernandez gehütete Gehäuse unter Dauerbeschuss. Von den 20 abgegebenen Schüssen landeten zwei von Brendan Shanahan(34.pp) und Robert Lang(31.pp), jeweils auf Vorarbeit von Steve Yzerman, im Netz.
Die Wild konnten zwar postwendend, ebenfalls im Powerplay, den Rückstand durch Marian Gaborik(37.pp) wieder verkürzen, man hatte aber auch im torlosen Schlussabschnitt nie den Eindruck, dass bei den Red Wings noch etwas anbrennen könnte.

Vancouver - Anaheim 2-6 (1-2/0-3/1-1)
Einen Riesenschritt in Richtung Playoffqualifikation machten die Mighty Ducks of Anaheim mit einem eindrucksvollen 6-2 Kantersieg gegen die Vancouver Canucks, deren mangelhaftes Defensivverhalten von den Kaliforniern beeindruckend konsequent bestraft wurde.
Es schien fast so als hätte die 1-0 Führung der Canucks von Todd Bertuzzi(9.pp), der gleich das erste Überzahlspiel ausgenutzt hatte, die G&aum;ste aus dem Tritt gebracht und sämtlichen guten Vorsätze mit denen sie nach Kalifornien angereist waren, vergessen lassen.
Die noch folgenden gut 50 Spielminuten bestimmten nur noch die Mighty Ducks. Drei Minuten nach dem Rückstand brachte sie ein Doppelschlag von Teemu Selanne(12.pp) und Samuel Pahlsson(12.), die beide ihren Torhunger damit noch nicht gestillt hatten, in Front.
Im Mittelabschnitt bahnte sich dann das Debakel der Canucks an. Drei Treffer von Francois Beauchemin(24.), Ryan Getzlaf(30.pp) und Samuel Pahlsson(33.) in diesem Durchgang brachten schließlich die Vorentscheidung. Über die an Arbeitsverweigerung anmutende Vorstellung der Canucks konnte auch der unhaltbare Schlagschuss von Matthias Ohlund(48.) nicht mehr hinwegtäuschen. Schließlich kam auch noch Teemu Selanne(56.) zu seinem zweiten Tor für die Ducks.

 

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