Saku Koivu(MON) freut sich über seinen Siegtreffer mit Christopher Higgins.
Washington - Montreal 2-3 OT (0-0/1-1/1-1/0-1) Über zwei Monate war es her, dass Montreals Teamkapitän Saku Koivu(65.) zum letzten Mal getroffen hatte. Seine Torflaute beendete der finnische Stürmer in der Schlussminute der Verlängerung mit einem Treffer, der für die Canadiens in Hinblick auf die Sicherung ihrer Playoffteilnahme Gold wert sein könnte.
Mit 3-2 Toren fuhren die Frankokanadier ihren fünften Sieg in Folge ein und bauten ihren Vorsprung gegenüber den neuntplatzierten Atlanta Thrashers auf sieben Punkte aus.
Bevor es jedoch so weit kam, bereiteten den Canadiens ihre Gäste, die Washington Capitals, doch einige Mühe.
Nachdem die Capitals den ersten Spielabschnitt, in dem sie fast durchgehend mit einem Mann weniger auf dem Eis gestanden waren, schadlos überstanden hatten, wurden sie etwas frecher und erarbeiteten sich ebenfalls gute Einschussmöglichkeiten. Auf beide Führungstore der Hausherren von Christopher Higgins(32./49.pp) fanden die 'Caps' noch eine Antwort. Ben Clymer(39.) überwand zum Ende des Mitteldrittels Cristobal Huet zum 1-1 und Jeff Halpern(60.pp) sicherte drei(!) Sekunden vor dem Ende der regulären Spielzeit seinen Capitals sogar noch einen Ehrenpunkt. Bei beiden Treffern der Gäste assistierte Alexander Ovechkin.
N.Y. Rangers - Ottawa 1-4 (1-2/0-1/0-1) Auch ohne ihre drei besten Verteidger Chara, Redden und Phillips hatten die Ottawa Senators ihre heutigen Gäste, die offensivstarken New York Rangers, gut im Griff und kamen zu einem ungefährdeten 4-1 Heimerfolg. Mit diesem bauten sie ihre Führung in der Eastern Conference auf fünf Zähler aus.
Durch zwei Powerplaytreffer hatten Chris Neil(6.pp) sowie Patrick Eaves(14.pp) die im ersten Durchgang dominierenden Kanadier mit 2-0 in Front geschossen und diese Führung gaben sie nicht mehr aus der Hand. Zwar konnte Fedor Tyutin(15.) eine der wenigen Torchancen der Rangers in den ersten 20 Minuten zum Anschlusstor nutzen, in den folgenden Durchgängen gaben sich die Senators aber keine Blöße mehr.
Die Hausherren standen sehr kompakt in der Defensive und nutzten konsequent ihre eigenen Einschussmöglichkeiten. Dany Heatley(29.pp) erhöhte die Führung auf 3-1, erneut standen die Senators zu diesem Zeitpunkt mit einem Mann mehr auf dem Eis, und Peter Schaefer(53.) sorgte zur Mitte des letzten Durchgangs auf Vorarbeit des deutschen Verteidigers Christoph Schubert für die Entscheidung.
Buffalo - New Jersey 1-3 (0-1/0-0/1-2) Eigentlich hatten die Buffalo Sabres gehofft, dass sie ihr 4-3 Heimerfolg gegen die Boston Bruins, wieder zurück auf die Erfolgsspur gebracht hat, doch nur 24 Stunden danach, zu Gast bei den New Jersey Devils, mussten sie sich wieder geschlagen geben. Die heutige 1-3 Niederlage war Buffalos sechste aus den letzten sieben Spielen.
Schon in der ersten Spielminute wurden die Sabres eiskalt von John Madden(1.) erwischt. Anschließend waren die Sabres durchaus bemüht diesen Fauxpas auszugleichen, bissen sich aber an den in der Defensive sehr konzentriert agierenden Devils mit ihrem herausragenden Schlussmann Martin Brodeur die Zähne aus.
In den ersten zwei Durchgängen wehrte Brodeur 23 Torschüsse der Sabres ab, am Ende der Partie waren es deren 29. Als einziger Sabre war Tim Connolly(55.) in der Lage gewesen Brodeur zu bezwingen. Zuvor hatte Zach Parise(50.) die Führung der Hausherren auf 2-0 ausgebaut.
Die Hoffnungen der Sabres auf eine Spielwende waren aber nur von kurzer Dauer. Nur 65 Sekunden nach ihrem Anschlusstor stellte New Jerseys Topscorer Brian Gionta(56.) den alten 2-Tore Vorsprung wieder her.
Atlanta - Tampa Bay 3-4 (0-1/0-2/3-1) Nachdem auch die Tampa Bay Lightning mit einem 4-3 Erfolg ihre Hausaufgabe erfolgreich abgeschlossen hatten, sieht es momentan danach aus, als wären die Playoffplätze in der Eastern Conference vergeben.
Der Rückstand der neuntplatzierten Atlanta Thrashers, heute Nacht zu Besuch im St. Pete Times Forum von Tampa, beträgt nun schon sieben Zähler. Obwohl die Thrashers noch zwei Spiele mehr in der Hinterhand haben, als ihre Konkurrenten aus New Jersey, Montreal und Tampa, wird für sie das Unterfangen, die Playoffs noch zu erreichen, sehr schwer werden.
Die Thrashers verschliefen völlig die ersten 50 Spielminuten, in der doch für sie so wichtigen Auswärtspartie. Gleich vier Gegentreffer von Dmitry Afanasenkov(7./37.pp), Tim Taylor(37.) und Paul Ranger(49.), es war sein erstes Saisontor, mussten sie in diesem Zeitraum der für sie so wichtigen Partie einstecken.
Beim Satnde von 4-0 schien die Begegnung gelaufen. Doch machte sich in den letzten zehn Minuten bei den Hausherren Leichtsinn breit. Sie waren nur noch darauf bemüht den Vorsprung über die Zeit zu retten und machten damit ihre Gäste stark. Mit einem furiosen Schlussspurt, in dem Steve McCarthy(51.), Slava Kozlov(59.) und Bobby Holik(60.) drei Mal John Grahame im Tor der Lightning bezwingen konnten, sorgten die Thrashers noch einmal für viel Spannung bis zum Ertönen der Schlusssirene.
Detroit - Nashville 4-2 (2-2/0-0/2-0) Die Nashville Predators mussten heute Nacht mit 2-4 Toren ihre vierte Niederlage in Folge hinnehmen und müssen jetzt sogar noch um ihr schon sicher geglaubtes Heimrecht in der ersten Playoffrunde fürchten.
Der Vorsprung der Predators auf den zweitplatzierten der Northwest Division, dem Fünften in der Western Conference, beträgt nur noch vier Punkte. Zwei Gegentore von Brendan Shanahan(42.) und Jason Williams(56.) im dritten Drittel, jeweils auf Vorarbeit von Steve Yzerman, bescherten den Predators ihre erste Heimniederlage seit dem 9. Februar. Auch damals war ihr Bezwinger das Team aus 'Hockeytown'.
Beim heutigen Aufeinandertreffen erspielten sich beide Mannschaften von der ersten Minute an zahlreiche Torchancen. Auch daraus resultierend, dass die Referees eine Strafzeit nach der anderen verhängten. Ab der 13. Spielminute fielen die Tore wie am Fließband produziert. Mike Sillinger(14.pp) und Scott Hartnell(15.) brachten die Hausherren zwei Mal in Führung. Die Antwort hierauf hatten bei den Red Wings Kris Draper(15.) und Tomas Holmstrom(20.pp) parat, so dass es mit einem 2-2 Remis in die erste Pause ging. Im torlosen Mittelabschnitt ließen es die Kontrahenten etwas ruhiger angehen und neutralisierten sich weitgehend.
Los Angeles - Edmonton 0-4 (0-2/0-2/0-0) Von den sechs Aspiranten auf vier Playoffplätze in der Western Conference stehen die Chancen für die Los Angeles Kings einen hiervon noch zu ergattern am Schlechtesten. Zur Zeit auf Auswärtstour im Westen Canadas mussten sich die Kalifornier nach Niederlagen in Vancouver und Calgary heute Nacht auch den Edmonton Oilers geschlagen geben.
Die Oilers bestimmten von der ersten Minute an gegen die nervös und verunsichert wirkenden Gäste das Geschehen auf dem Eis. Bereits nach 103 Sekunden brachte Raffi Torres(2.) die Hausherren mit 1-0 in Front und Sergei Samsonov(18.pp) nutzte noch im gleichen Spielabschnitt ein Überzahlspiel zu seinem 22. Saisontor.
Für die Vorentscheidung zu Gunsten der Westkanadier sorgten zur Mitte des zweiten Durchgangs Jaroslav Spacek(31.pp) und Ales Hemsky(34.) mit zwei Treffern innerhalb von 169 Sekunden.
In der noch verbleibenden Zeit konnten sich die Gastgeber darauf konzentrieren ihre Führung über die Zeit zu bringen und ihrem Schlussmann Dwayne Roloson zu seinem ersten Shutout als Oiler zu verhelfen. Mit nur noch sechs Rettungstaten, die im Schlussabschnitt hierzu nötig waren, war dies für Roloson ein relativ leichtes Unterfangen.
Phoenix - San Jose 5-2 (1-2/1-0/3-0) Eine angesichts der engen Tabellensituation in der Western Conference ganz bittere 2-5 Heimniederlage mussten die San Jose Sharks heute Morgen gegen die Phoenix Coytes hinnehmen. Erst zum achten Mal blieben die Kalifornier im heimischen HP Pavilion ohne Zähler. Dabei erwiesen sich die Coyotes bereits zum fünften Mal in den bisherigen sechs Aufeinandertreffen als Spielverderber der Sharks, die bereits am kommenden Samstag erneut die Chance auf eine Revanche bekommen.
Das heutige Aufeinandertreffen hatte ganz gut für die Hausherren begonnen. Nach Toren von Milan Michalek(13.) und Steve Bernier(16.), nur zwei Minuten nachdem Oleg Kvasha(14.) die erste Unsicherheit in der Defensivabteilung der Sharks zum Ausgleich genutzt hatte, gingen die Sharks mit einer 2-1 Führung in die erste Pause.
In den folgenden 40 Minuten wurden den 'Haien' aber kräftig die Zähne gezogen. Als Meister seines Faches erwies sich Phoenixs erfahrener Schlussmann Curtis Joseph, der mit einigen klasse Paraden die Sharks richtig zur Verzweiflung brachte. Mehr Glück im Abschluss hatten die 'Wüstenfüchse', die durch zwei Tore von Steve Reinprecht(34./42.) zu Beginn des Schlussdrittels erstmals in Front lagen.
Die Coyotes versteckten sich aber auch nach der Führung keineswegs und nahmen den offenen Schlagabtausch mit ihren Gastgebern an. Ein Gewaltschuss von Mike Johnson(50.) brachte zur Mitte des Durchgangs schließlich die Vorentscheidung. Das fünfte Tor der Coyotes erzielte Mike Comrie(60.en) als Sharks Schlussmann Evgeny Nabokov seinen Kasten bereits zu Gunsten eines weiteren Feldspielers verlassen hatte.