Jason Arnott(DAL) freut sich über seinen Treffer im zweiten Drittel.
Calgary - Dallas 2-3 (1-0/1-3/0-0) Eine im wahrsten Sinne des Wortes mit 28 Strafzeiten hart umkämpfte Partie lieferten sich die Calgary Flames und Dallas Stars im American Airlines Center von Dallas. Am Ende setzten sich die texanischen Hausherren knapp mit 3-2 Toren, dem 10. Sieg aus ihren letzten 12 Partien, durch.
Bereits im Mitteldrittel war Jason Arnott(28.) das Siegtor gelungen. Die erstmalige Führung der Hausherren hatten kurz zuvor Niko Kapanen(22.sh) mit einem 'Shorthander' und Teamkapitän Mike Modano(27.pp) bei Überzahl erzielt.
Auch bei den Calgary Flames kamen die Powerplayformationen zu Erfolgserlebnissen. Ihre beiden Treffer von Jamie Lundmark(11.pp) zur 1-0 Führung und Jordan Leopold(27.pp) zum 2-2 Zwischenstand fielen aus einer nummerischen Überlegenheit heraus.
Im Schlussdrittel versuchten die Westkanadier noch einmal verzweifelt den Abwehrriegel der Stars zu knacken, doch Dallas' Schlussmann Marty Turco parierte alle acht Torschüsse und stellte mit seinem 38. Saisonsieg einen neuen Franchiserekord auf.
San Jose - Chicago 5-4 OT (2-2/1-1/1-1/1-0) Eine unterhaltsame, von beiden Seiten mit offenem Visier geführten Schlagabtausch, leisteten sich die San Jose Sharks und die Chicago Blackhawks. Nach einer torreichen regulären Spielzeit, nach 60 Minuten stand es 4-4 Remis, war es nach 84 Sekunden in der Verlängerung Tom Preissing(62.), der den kalifornischen Gästen den Zusatzpunkt sicherte.
Ein Zähler, der für die Sharks im Kampf um einen Playoffplatz noch Gold wert sein kann. Momentan liegen sie schon punktgleich, nur aufgrund der geringeren Anzahl von Siegen auf Rang 9, hinter den Vancouver Canucks.
Den turbulenten Verlauf der regulären Spielzeit mit wechselnden Führungen eröffnete Pat Rissmiller(4.) nach drei Minuten mit dem 1-0 für die Sharks. Dann waren die Hausherren mit Toren von Radim Vrbata(4.) und Mikael Holmqvist(15.pp) am Zug. Mehr vom Spiel hatten in diesem Drittel jedoch die Gäste und so war es keineswegs unverdient, dass Steve Bernier(17.) noch vor der Pause der Ausgleich gelang.
Im folgenden Durchgang suchten beide Teams mit wunderbarem Offensiveishockey die Entscheidung. Doch nur ein Treffer auf jeder Seite sprang heraus. Radim Vrbata(27.) mit seinem zweiten Tor an diesem Abend und Nils Ekman(39.) waren die Schützen.
Der Schlussabschnitt gehörte, nachdem Mark Smith(48.) die Sharks erneut in Front gebracht hatte, hauptsächlich den Hausherren und diese wurde kurz vor Spielende noch durch das 4-4 Remis von Kyle Calder(59.pp) belohnt.
Toronto - New Jersey 4-3 (2-1/1-0/1-2) Mit sieben Punkten Rückstand auf den achten Platz in der Eastern Conference sind die Aussichten der Toronto Maple Leafs auf eine Playoffteilnahme nur noch gering. Zumindest seine theoretische Chance konnte das kanadische Traditionsteam mit seinem heutigen 4-3 Erfolg in der Continental Airlines Arena von East Rutherford etwas verbessern.
Die Gastgeber, die New Jersey Devils, müssen aufgrund dieser, ihrer vierten Niederlage aus den letzten fünf Partien auch noch um den schon sicher geglaubten Playoffplatz zittern.
Die Maple Leafs machten von der ersten Spielminute an richtig Dampf und brachten ihre Gastgeber immer wieder in brenzlige Situationen. Hochverdient gingen die Leafs nach Toren von Chad Kilger(9.) und Kyle Wellwood(19.), bei nur einem Gegentreffer durch Erik Rasmussen(18.pp) mit einer 2-1 Führung in die erste Pause.
Ab dem zweiten Durchgang konnten sich die Devils etwas besser in Szene setzen, scheiterten aber immer wieder an den jungen Gästeschlussmann Jean-Sebastien Aubin. Mehr Glück im Abschluss hatte Torontos Teamkapitän Mats Sundin(36.) mit dem 3-1.
Im Schlussdrittel rannten die Hausherren verzweifelt ihrem 2-Tore Rückstand hinterher. Insgesamt 18 Mal prüften sie Aubin in den letzten 20 Minuten. Die beiden Erfolgserlebnisse der Devils von Scott Gomez(43.) und Patrik Elias(57.pp) waren jedoch zu wenig, da zwischenzeitlich Matthew Stajan(52.) einen der wenigen Angriffe der Leafs mit ihrem vierten Treffer abschloss.
Montreal - Pittsburgh 6-5 (2-0/3-3/1-2) Die Montreal Canadiens erzitterten sich bei ihrem Auftritt in der Mellon Arena von Pittsburgh einen 6-5 Auswärtserfolg gegen die Pittsburgh Penguins. Nach einem offenen Schlagabtausch in den ersten zwei Durchgängen und einer komfortabel scheinenden 5-3 Führung sahen sich die Frankokanadier in den letzten 20 Minuten einem Sturmlauf der Penguins ausgesetzt. Doch inmitten dieser Drangperiode der Hausherren gelang Michael Ryder(54.) das 'Game Winning Goal' für die Canadiens, bei denen zuvor schon Christopher Higgins(5.pp/24.), Radek Bonk(6.) und Alexei Kovalev(31.pp/40.pp) getroffen hatten.
Bei den Penguins hielten mit ihren Treffern Colby Armstrong(21.pp/33.sh), Tomas Surovy(27.pp), Noah Welch(42.) mit seinem ersten NHL-Tor und John LeClair(55.) die Partie bis zum Ertönen der Schlusssirene spannend.
Die Canadiens konnten durch den heutigen doppelten Punktgewinn mit den New Jersey Devils nach Punkten gleichziehen und ihren Vorsprung gegenüber den neunten Rang in der Eastern Conference auf drei Zähler ausbauen.
Edmonton - Colorado 4-3 SO (1-2/1-0/1-1/0-0/1-0) Nur 24 Stunden nach ihrem Auswärtssieg in Vancouver konnten die Edmonton Oilers auch in Denver gegen die Colorado Avalanche zwei Punkte ergattern und so ihre Ausgangsposition für eine Playoffteilnahme verbessern. Oilers Neuzugang aus Boston Sergei Samsonov trat im Penaltyschießen als erster an und verwandelte als einziger seinen Penalty.
Letztendlich konnten die Colorado Avalanche auch mit dem einen ihnen aufgrund des 3-3 Remis nach 60 Minuten verbliebenen Zähler gut leben. Sie übernahmen dadurch nach langer Zeit wieder die Tabellenführung in der Northwest Division punktgleich mit den Calgary Flames.
In der heutigen hart umkämpften Partie schaffte es in der regulären Spielzeit keine Mannschaft entscheidend davonzuziehen. Ryan Smyth(5.pp) brachte die Westkanadier mit 1-0 in Front. Darauf antworteten die Avalanche noch vor der ersten Pause mit Toren von Andrew Brunette(7.) und Milan Hejduk(15.). Sehr zurückhaltend verhielten sich die Kontrahenten im lange Zeit torlosen Mittelabschnitt. Erst in der Schlussminute des Durchgangs sollte Steve Staios(40.) der Ausgleichstreffer gelingen.
Erneut in Führung gingen die Gäste zu Beginn des Schlussabschnitts durch einen Treffer von Jarret Stoll(44.). Fast zehn Minuten lang konnten die Oilers ihren Vorsprung verteidigen bis Jim Dowd(53.) noch ein drittes Mal Gästeschlussmann Dwayne Roloson bezwang.