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2006-03-26 

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SPIELTAG 26.03.2006

Chris Drury(BUF) bezwingt Tim Thomas(BOS).

Buffalo - Boston 4-5 (0-1/2-3/2-1)
Nachdem die Bruins in dieser Saison die bisherigen sechs Partien gegen die Sabres verloren hatten, gelang es ihnen in der vergangenen Nacht diese erstmalig zu besiegen. Vorangegangen war ein sehr unterhaltsames Spiel, in dem die Kontrahenten munter nach vorne spielten. Wegen der offensiven Ausrichtung gab es für die Zuschauer auf beiden Seiten zahlreiche Torszenen zu bestaunen und immerhin neun Treffer zu beklatschen.
Das erste Erfolgserlebnis gelang Bostons Patrice Bergeron(13.) im ersten Drittel, ehe Derek Roy(27.) zu Beginn des Mittelabschnitts ausglich. Innerhalb von 61 Sekunden gingen dann die Hausherren durch Glen Murray(29.) und Tom Fitzgerald(30.) abermals in Front. Obwohl anschließend Chris Drury(35.) den Anschlusstreffer markierte, gingen sie mit einem Zwei-Tore-Polster in die zweite Pause, denn Brad Boyes(40.) gelang noch sein 23. Saisontor zum zwischenzeitlichen 4-2.
Die Aufholjagd der Gäste begann im letzten Durchgang vielsprechend. Buffalos Brian Campbell(41.) setzte kurz nach der zweiten Pause den Puck in die Maschen. Die Sabres schafften sogar noch den Ausgleich, als Henrik Tallinder(51.) von Maxim Afinogenov und Toni Lydman mustergültig in Szene gesetzt wurde. Es war ihnen trotz ihrer Bemühungen jedoch nicht vergönnt wenigstens einen Punkt einzuheimsen. Der deutsche Nationalspieler Marco Sturm(56.) erzielte knapp fünf Minuten vor dem Ende den Siegtreffer für die Bruins.

Toronto - Montreal 2-6 (1-3/0-2/1-1)
Nachdem die Maple Leafs die erste Partie in dieser Saison gegen ihre Lokalrivalen, die Montreal Canadiens, gewinnen konnten, zogen sie in den drei folgenden Auseinandersetzungen jeweils den Kürzeren. Zum zweiten Mal innerhalb von nur drei Tagen verloren sie heute Nacht in Montreal, wodurch sich ihre Chancen auf eine Playoffteilnahme weiter reduzierten.
Die Canadiens hingegen machten einen Sprung auf den achten Platz der Eastern Conference und haben jetzt sieben Punkte mehr auf ihrem Konto als die Maple Leafs.
Gleich die erste Überzahlsituation nutzten die Gäste in Person von Mats Sundin(3.pp/41.) zu einem Treffer, ehe es Michael Ryder(9.pp) dem Schweden nachmachte und ausglich. Durch einen Doppelschlag von Radek Bonk(15./20.) gingen die Hausherren mit 3-1 in Führung und konnten so weitaus beruhigter in ihre erste Pause gehen. Im zweiten Abschnitt agierten die Canadiens eindeutig optisch überlegen und vorallem fair. Sie leisteten sich keine einzige Strafzeit, deren Kontrahenten hingegen drei. Zwei davon wurden von den Gastgebern durch Andrei Markov(30.pp) und Michael Ryder(39.pp) eiskalt ausgenutzt.
Nur 17 Sekunden nach der Wiederaufnahme des Spiels gelang Sundin sein zweiter Treffer des Abends, ehe die Partie ruppiger wurde. Sie drohte in der 55. Minute sogar fast zu eskalieren, als sechs Akteure auf dem Eis ihre Handschuhe wegwarfen und die Fäuste sprechen ließen. Die klare Niederlage der Maple Leafs besiegelte schließlich nach Wiederaufnahme des Spiels Garth Murray(57.) mit seinem dritten Saisontor zum 6-2 Endstand.

Atlanta - N.Y. Islanders 1-5 (0-1/0-3/1-1)
Wollen die Thrashers überhaupt an den diesjährigen Playoffs, zum ersten Mal in ihrer Franchisegeschichte, teilnehmen? Am vergangenen Abend machte dies nicht den Anschein. Überaus enttäuschend präsentierten sie sich im Nassau Coliseum zu Long Island. Deren Gegner, die eigentlich schon die Finalrunde abgeschrieben hatten, agierten hingegen wie aus einem Guss und bleiben durch diesen Sieg auf Tuchfühlung mit den Montreal Canadiens. Der Abstand zu den Kanadiern beträgt weiterhin sechs Punkte, die Thrashers haben einen Zähler weniger.
Das Spiel begann von beiden Seiten sehr verhalten, wobei die Hausherren etwas aktiver waren und sogar eine der raren Möglichkeiten durch Sean Bergenheim(11.) ausnutzten. Im Mittelabschnitt zeigten sich die Teams von ihrer besseren Seite, so dass der Unterhaltungswert steil anstieg. Die Torausbeute stieg allerdings nur bei den Islanders an. Nachdem Mike York(25.sh) in Unterzahl das 2-0 markiert hatte, gelangen Miroslav Satan(34.) und Alexei Yashin(35.) zwei weitere Treffer zum vorentscheidenden 4-0.
In Überzahl erhöhte Bruno Gervais(42.pp) zu Beginn des letzten Drittels sogar noch auf 5-0, ehe Ilya Kovalchuk(49.pp) während eines Powerplays der Ehrentreffer für die Thrashers glückte.

Ottawa - Philadelphia 3-6 (0-4/1-0/2-2)
Durch einen überzeugenden Sieg über den Eastern Conference Primus aus Ottawa übernehmen die Flyers wieder den ersten Platz in der Atlantic Division. Ihren Rivalen aus New York gelang an diesem Spieltag nur ein Punkt und so fielen sie wegen der geringeren Anzahl an Siegen auf den zweiten Rang zurück.
Die Spitzenpartie zwischen den Flyers und den Senators hielt alles was sie vorab versprach. Die Mannschaften spielten während der gesamten Spielzeit aggressiv nach vorne, wodurch es Torchancen en masse zu bestaunen gab. Im ersten Drittel agierten die Hausherren allerdings optisch überlegen und setzten diesen Vorteil gleich vier Mal in ein Erfolgserlebnis um. Nachdem Petr Nedved(1.) bereits nach 35 Sekunden ins Schwarze getroffen hatte, gelang es seinem Kollegen Niko Dimitrakos(3.) nur wenig später auf 2-0 zu erhöhen. Noch immer geschockt von dem frühen Rückstand mussten die Gäste noch zwei weitere Gegentore hinnehmen. Die erfolgreichen Schützen zum 3-0 bzw. 4-0 waren Jeff Carter(7.) und Michal Handzus(9.).
Erst im Mittelabschnitt konnten auch die Senators jubeln, als Brian Pothier(32.pp) in Überzahl auf 1-4 verkürzte. Die Gastgeber zeigten an diesem Abend, dass sie zu den Besten der Liga gehören und hielten den Sturmlauf der Senators gut stand. Sie versteckten sich keineswegs in ihrer Zone, sondern erarbeiteten sich weiterhin gute Möglichkeiten. Eine davon nutzte Peter Forsberg(41.pp) zu Beginn des letzten Drittels. Dany Heatley(48.pp) brachte seine Farben zwar wieder nach vorne, musste allerdings von der Bank mit ansehen wie Donald Brashear(51.pp) auf 6-2 erhöhte. In Unterzahl setzte Antoine Vermette(53.sh) den Schlusspunkt hinter einer äußerst sehenswerten NHL-Begegnung.

Washington - Carolina 3-1 (1-0/1-0/1-1)
Trotz drückender Überlegenheit der Gastgeber war es den Capitals möglich die Partie gegen die Nummer Eins ihrer Division für sich zu entscheiden. Die wenigen Chancen nutzten sie konsequent aus, während sich ihre Kontrahenten an deren deutschen Goalie Olaf Kölzig fast die Zähne ausbissen. Eine gute Gelegenheit den Vier-Punkte-Vorsprung auf der im Osten erstplatzierten Ottawa Senators zu reduzieren, ließen die Hurricanes mit dieser bitteren Niederlage überraschend aus.
Es dauerte gerade einmal 110 Sekunden bis Washingtons bester Mann, Alexander Ovechkin(2.), den Puck in die Maschen gesetzt hatte. Die Hurricanes reagierten zunächst nicht auf den Rückstand und agierten weiter ruhig und gelassen. Auch nachdem Matt Pettinger(21.sh) in Unterzahl auf 2-0 erhöht hatte, lösten sie nicht die Handbremse. Erst im letzten Abschnitt gaben die Hausherren Gas und wurden gleich am Anfang in Person von Rod Brind'Amour(44.pp) für ihre Anstrengungen belohnt.
Keinen einzigen der folgenden Sturmläufe konnten die Hurricanes jedoch mehr erfolgreich abschließen. Alle ihre weiteren Möglichkeiten vereitelte Washingtons Schlussmann bravourös. Im Sperrfeuer der Gastgeber waren die Capitals sogar noch ein Mal in der Lage das Ergebnis nach oben zu korrigieren, als Dainius Zubrus(52.pp) in Überzahl das 3-1 schoss.

N.Y. Rangers - Tampa Bay 3-4 SO (2-1/1-2/0-0/0-0/0-1)
Zum zweiten Mal in Folge kassierten die Rangers im Penaltyschießen eine Niederlage und unterlagen den überlegener agierenden Lightning mit 3-4. Die New Yorker büsten damit ihren ersten Platz in der Atlantic Division ein, den jetzt die Philadelphia Flyers Dank eines 6-3 Sieges gegen die Ottawa Senators inne haben. Die Mannen aus Tampa Bay konnten sich nach unten etwas Luft verschaffen und haben jetzt einen Vorsprung von fünf Punkten auf die im Osten an Rang Neun platzierten Atlanta Thrashers.
Im ausgeglichenem ersten Abschnitt erwischten die Gäste den besseren Start. Gleich zwei Überzahlsituationen nutzten sie aus, als erst Ruslan Fedotenko wegen Behinderung und dann Pavel Kubina wegen Hakens auf der Strafbank saßen. Die erfolgreichen Schützen waren Petr Sykora(12.pp) und Petr Prucha(19.pp). Ebenfalls noch während der ersten 20 Minuten erfolgreich war Martin St. Louis(19.), der nach Vorarbeit von Brad Richards und Fredrik Modin auf 1-2 verkürzte.
Den alten Vorsprung stellte jedoch kurz nach der Pause der beste Stürmer der Liga, Jaromir Jagr(21.), mit seinem 51. Saisontor wieder her, ehe die Hausherren ihre Angriffsbemühungen merklich verstärkten. Belohnt dafür wurden sie schon weniger als drei Minuten später, als Fredrik Modin(24.) den Puck geschickt an Goalie Henrik Lundqvist vorbei brachte. Die Lightning durften noch ein weiteres Mal in diesem Drittel jubeln. Das erste Saisontor von Cory Sarich(32.) war der Anlass dafür, gleichzeitig auch der letzte Treffer in der regulären Spielzeit.
Da die Overtime, in der die Lightning zahlreiche Chancen ausließen, keinem Team etwas einbrachte, mussten die Spieler im 'Shootout' ran. Lediglich Tampas Brad Richards war es hier möglich seinen Alleingang erfolgreich zu vollenden, so dass als Sieger die Gastgeber feststanden.

Columbus - Detroit 5-4 SO (0-2/0-1/4-1/0-0/1-0)
Eine Riesenüberraschung schafften die Columbus Blue Jackets mit ihrem 5-4 Erfolg nach 'Shootout' über das punktbeste Team der Western Conferencein in der Joe Louis Arena von Detroit. Jaroslav Balastik verwandelte als erster Schütze für die Gäste den einzigen Penalty.
Noch überraschender als der Sieg an sich war dessen zustande kommen. Zunächst verlief alles wie erwartet. Die Hausherren bestimmten das Geschehen auf dem Eis und erspielten sich in den ersten zwei Durchgängen bei 29-10 Torschüssen zu ihren Gunsten durch Treffer von Johan Franzen(4.), Steve Yzerman(20.) und Robert Lang(33.) eine hochverdiente 3-0 Führung. Wohl jeder der über 18.000 Besucher im weiten Rund war sich sicher, dass ein weitere Erfolg ihrer Red Wings nur noch Formsache sei.
Doch weit gefehlt die. Die Gäste aus Ohio schafften im Schlussabschnitt noch das Kunststück als erstes Team in dieser Saison ein Spiel der Red Wings noch zu drehen. Innerhalb von gut sieben Minuten zur Mitte des letzten Durchgangs konnten Rostislav Klesla(48.), David Vyborny(51.), Rick Nash(55.) sowie Manny Malhotra(55.) gleich vier Mal Detroits Schlussmann Chris Osgood überwinden und ihre Blue Jackets mit 4-3 in Front schießen. Dass es für die Hausherren nicht ganz so bitter wurde, war das Verdienst von Pavel Datsyuk(59.), der 110 Sekunden vor dem Ende der regulären Spielzeit noch das 4-4 Remis markieren konnte.

Colorado - St. Louis 3-2 OT (0-1/2-1/0-0/1-0)
Auch für die Colorado Avalanche, als eine von vier Mannschaften in der Western Conference die noch um ihren Playoffplatz bangen müsen, kommt es auf jeden Zähler an. Insoweit kann das 3-2 Siegtor nach 57 Sekunden in der Verlängerung goldwert sein.
Die St. Louis Blues als Gastgeber bereiteten den 'Avs' in den 60 Minuten der regulären Spielzeit mehr Mühe als denen lieb war. Die Hausherren lagen nach zwei Powerplaytreffern von Scott Young(19.pp) und Petr Cajanek(26.pp) zwischenzeitlich sogar mit 2-0 in Front. Doch zur rechten Zeit konnten sie den Hebel umlegen und auch ihre 'Special Teams' überzeugen. Nur fünf Minuten nach dem zweiten Gegentor antwortete Pierre Turgeon(31.pp) mit ebenfalls einem Überzahltreffer für die Gäste aus Denver. Der 2-2 Ausgleichstreffer gelang Jim Dowd(38.sh) noch vor der zweiten Pause sogar bei Unterzahl.
Im torlosen letzten Spielabschnitt der regulären Spielzeit neutralisierten sich die Kontrahenten weitgehend und richtig gute Torchancen blieben Mangelware.

San Jose - Minnesota 5-1 (1-0/1-1/3-0)
Die Sharks haben sich mit einem klaren Sieg in Minnesota ihre Chancen auf einem Playoffplatz erhalten. Da die an Platz Acht der Western Conference rangierenden Edmonton Oilers ebenfalls in dieser Nacht gewannen, beträgt der Unterschied zwar weiterhin zwei Zähler, die Mannen aus Kalifornien haben aber zwei Spiele weniger als die Westkanadier absolviert. Die Wild dürften diese Spielzeit endgültig abhaken können. Ihr Abstand beträgt mittlerweile elf Punkte auf den achten Rang.
In der auf einem durchschnittlichen Niveau abgehaltenen NHL-Partie gingen die Gäste durch Jonathan Cheechoo(4./52.) nach knapp vier Minuten in Führung und dies obwohl die Hausherren zunächst gefälliger agierten. Deren optische Überlegenheit nahm während des zweiten Abschnitts ab, sie konnten dafür aber durch Brian Rolston(29.) ein Mal Gästegoalie Vesa Toskala überwinden. Dies sollte allerdings das einzige Erfolgserlebnis auf Seiten der Wild bleiben. Die Chancenverwertung der Sharks hingegen war im weiteren Spielverlauf vorbildlich.
Nachdem Milan Michalek(34.pp) in Überzahl seine Farben erneut in Front gebracht hatte, nutzte Patrick Marleau(46.pp) im letzten Drittel erneut ein Powerplay zum zwischenzeitlichen 3-1. Cheechoo erzielte schließlich noch seinen zweiten Treffer des Abends, ehe Matt Carle(60.) 17 Sekunden vor dem Ertönen der Schlusssirene mit seinem ersten Saisontor den 5-1 Endstand herstellte.

Anaheim - Phoenix 5-2 (2-1/2-1/1-0)
Die Mighty Ducks of Anaheim haben einen Lauf. Heute Nacht verließen sie zum sechsten Mal in Folge das Eis als Sieger und festigten mit ihrem 5-2 Triumph in der Glendale Arena von Phoenix ihren Playoffplatz.
Vor allem im ersten Durchgang der doch recht einseitigen Partie spielten sie die gastgebenden Phoenix Coyotes regelrecht an die Wand und gingen nach Powerplaytreffern von Scott Niedermayer(13.pp) und Teemu Selanne(20.pp) mit einer hochverdienten 2-1 Führung in die erste Drittelpause. Außer ihrem frühen Tor von Mike Comrie(2.) nach 69 Sekunden war von den Coyotes nur wenig zu sehen.
Auch im zweiten Spielabschnitt erwischten die Hausherren den besseren Start. Diesmal dauerte es 108 Sekunden bis sich Gästegoalie Jean-Sebastien Giguere zum zweiten Mal geschlagen geben musste. Die Ducks zeigten sich hiervon unbeeindruckt und antworteten darauf mit einem Doppelschlag von Corey Perry(25.) und Teemu Selanne(26.).
In der noch verbleibenden halben Stunde konnten sich die Kalifornier ganz auf ihre Defensivarbeit konzentrieren und ließen auch nichts mehr anbrennen. Den Schlusspunkt setzte Francois Beauchemin(54.pp) mit einem weiteren Überzahltor für die Ducks.

Edmonton - Vancouver 3-2 (1-0/1-1/1-1)
Zum dritten Mal innerhalb einer Woche hatten die Edmonton Oilers und die Vancouver Canucks gegeneinander anzutreten und nach zwei Niederlagen in Folge konnten heute Morgen im General Motors Place von Vancouver die Edmonton Oilers ein Erfolgserlebnis gegen ihren direkten Konkurrenten um einen Playoffplatz feiern. Aus Sicht der Hausherren eine ganz bittere Niederlage, da auch alle weitere Kandidaten um einen Playoffplatz im Westen heute zwei Punkte einheimsen konnten.
Schön verteilt auf die drei Spielabschnitte stillten die Edmonton Oilers ihren Torhunger. Ryan Smyth(10.sh), Sergei Samsonov(30.pp) und Steve Staios(43.) steuerten die Tore zur letztendlich vorentscheidenden 3-1 Führung der Gäste bei. Dass die Canucks zur Zeit wirklich nicht besser sind, als ihr momentan achter Platz ausdrückt, wurde überdeutlich. In solchen Partien, in denen es um sehr viel geht, sollte man den bedingungslosen Einsatz und Siegeswillen spüren. Doch außer den beiden Toren von Ryan Kesler(21.) und Brendan Morrison(45.) blieb vieles bei den Canucks nur Stückwerk.

Nashville - Los Angeles 4-6 (1-0/3-3/0-3)
Ein erfolgreiches Debut als Headcoach der Los Angeles Kings erlebte John Torchetti heute Morgen beim Heimauftritt der Los Angeles Kings gegen die Nashville Predators. Dank einer Energieleistung seines Teams sicherten sich diese mit einem 6-4 Sieg über die Nashville Predators beide Zähler.
Dabei hatte es zunächst gar nicht gut für die Kalifornier ausgesehen. Mike Sillinger(6.pp) und Paul Kariya(21.) erzielten eine 2-0 Führung für die Predators, ehe diese für knapp zehn Minuten das Eishockeyspielen einstellten und sich eine Strafzeit nach der anderen einhandelten. Die Bestrafung folgte auf dem Fuß. Eric Belanger(23.pp), Mark Parrish(26.pp) und Dustin Brown(30.pp) schossen die Kings mit drei Powerplaytreffern wieder zurück in die Partie.
Die Torflut des zweiten Durchgangs war damit keineswegs beendet. Erneut Paul Kariya(31.) sowie Greg Johnson(36.) sorgten noch vor der Pause für einen knappen 4-3 Vorsprung der Gäste, die im Mittelabschnitt nur vier Mal auf das von Mathieu Garon gehütete Gehäuse der Kings schossen.
Auch im Schlussdrittel waren die Hausherren das wesentlich aktivere Team, doch jetzt war auch ihre Defensivabteilung achtsamer und ließ kein weiteres Gegentor mehr zu. Die Entscheidung zu Gunsten der Kings gelang dem wiedergenesenen Alexander Frolov(53./54.) und Sean Avery(55.) mit drei Treffern innerhalb von 107 Sekunden.

 

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