Calgary - Columbus 2-3 (1-0/1-2/0-1) Fünf Mal hintereinander blieben die Columbus Blue Jackets ohne doppelten Punktgewinn, doch heute Nacht endete in der heimischen Nationwide Arena in der Partie gegen die Calgary Flames ihre Negativserie.
Knapp drei Minuten vor Spielende gelang Jason Chimera(58.) für die befreit aufspielenden Hausherren das 3-2 Siegtor. Zuvor hatten die Blue Jackets zwei Mal einen Rückstand nach Treffern von Chuck Kobasew(2.pp), der gleich beim ersten Überzahlspiel der Flames erfolgreich war, sowie Daymond Langkow(27.) gut weggesteckt. Sowohl spielerisch wie auch physisch konnten die Hausherren dem Tabellenführer der Northwest Division Paroli bieten.
So waren auch die beiden Ausgleichstreffer von Manny Malhotra(23.) und Nikolai Zherdev(28.) im Mittelabschnitt hoch verdient.
Boston - New Jersey 2-4 (0-2/1-1/1-1) Nach der Ehrung ihres langjährigen Verteidigers Ken Daneyko, bei der u.a. auch ein Banner mit dessen Trikotnummer '3' unter das Hallendach der Continental Airlines Arena gezogen wurde, legten die New Jersey Devils los wie die Feuerwehr.
Noch nicht einmal vier Minuten waren absolviert da lagen die Devils auch schon nach Treffern von Scott Gomez(1.) und Brian Gionta(4.pp) gegen die Boston Bruins mit 2-0 in Front. Die Gäste aus Beantown präsentierten sich auch im weiteren Verlauf des ersten Spielabschnitts völlig von der Rolle und konnten sogar froh sein bis zur ersten Pause nicht noch höher in Rückstand geraten zu sein.
Dieses holte aber Zach Parise(32.) zur Mitte des zweiten Durchgangs mit dem 3-0 nach. Erst jetzt häuften sich auch die Einschussmöglichkeiten der Bruins, doch zunächst hielt Scott Clemmensen, der heute den Vorzug gegenüber Stammtorhüter Martin Brodeur bekommen hatte, mit einigen guten Paraden seinen Kasten sauber.
Bezwungen wurde Clemmensen jeweils zum Drittelende, zu Zeitpunkten als die Partie längst entschieden war, von Glen Murray(40.) und Brad Isbister(60.). Zwischenzeitlich hatte Paul Martin(48.pp) das vierte Tor der Hausherren erzielt. Die Devils konnten von ihren letzten sieben Partien mit der heutigen nur zwei gewinnen.
N.Y. Islanders - Pittsburgh 3-4 OT (2-1/1-2/0-0/0-1) Die letzten drei Aufeinandertreffen mit den New York Islanders hatten die Pittsburgh Penguins jeweils im Penaltyschießen verloren. Heute Nacht bewahrte sie Sidney Crosby(64.) mit dem Siegtor in der Verlängerung vor einem weiteren 'Shootout' gegen das Team aus Long Island und sicherte den Penguins schon vorab den Zusatzpunkt.
Ohne diesen können sich die New York Islanders bei nun schon sieben Zählern Rückstand auf den achten Platz im Osten wohl endgültig von ihren Playoffträumen verabschieden.
Dabei hatte die Partie ganz im Sinne der Gäste begonnen. Sie dominierten den ersten Spielabschnitt und waren nach einem schnellen Gegentor von Ryan Malone(3.sh) durch Treffer von Trent Hunter(4.) und Jason Blake(20.) mit einer hochverdienten 2-1 Führung in die erste Pause gegangen.
Auch im zweiten Durchgang hatten die Islanders den besseren Start. Erst 76 Sekunden waren gespielt als Sean Bergenheim(22.) die Führung auf 3-1 ausbaute. Ein Rätsel wird es bleiben, wie es die Islanders schafften die Partie gegen das punktschlechteste Team der Liga noch aus der Hand zu geben.
In der letzten halben Stunde stürmten fast durchgehend die Penguins und die Defensivreihen der Islanders kamen immer häufiger in die Bretouille. Ein Doppelschlag von Andy Hilbert(30.pp) und Sergei Gonchar(33.) zum 3-3 Remis folgte auf dem Fuß. Auch im torlos verlaufenden Schlussdrittel waren die Hausherren dem Siegtor wesentlich näher als ihre Gäste.
N.Y. Rangers - Florida 2-3 SO (1-0/1-2/0-0/0-1) Die Florida Panthers haben einen Lauf. Mit ihrem achten doppelten Punktgewinn aus ihren letzten neun Spielen sind die Florida Panthers wieder mitten im Geschäft im Kampf um einen Playoffplatz, der vor einigen Wochen für sie noch undenkbar schien.
Olli Jokinen verwandelte als dritter Schütze der Panthers den entscheidenden Penalty im 'Shootout' gegen die New York Rangers, die durch das 50. Saisontor von Jaromir Jagr(15.) mit 1-0 in Front gegangen waren.
Die Panthers untermauerten ihre Heimstärke, im BankAtlantic Center von Sunrise waren sie in dieser Saison erst neun Mal punktlos geblieben, vor allem im Mitteldrittel, das sie durchgehend dominierten. Belohnt wurden sie für ihren Einsatz durch zwei Tore von Nathan Horton(36.pp) und Gregory Campbell(38.).
Erst elf Sekunden vor dem Ende des Spielabschnitts, als mit Gregory Campbell ein Hausherr auf der Strafbank saß, sollte Petr Sykora(40.pp) der erneute Ausgleich für die 'Blueshirts' gelingen.
Das torlose Schlussdrittel der regulären Spielzeit gestalteten die Kontrahenten mit 27 Torschüssen keineswegs kurzweilig.
Ottawa - Buffalo 3-1 (2-0/0-1/1-0) Die Ottawa Senators untermauerten mit einem 3-1 Erfolg in der HSBC Arena von Buffalo wer tatsächlich die Nummer 1 in der Northeast Division ist. Als erstes Team der Liga sind die Kanadier mit nun 102 Punkten und 27 Zählern Vorsprung auf den neunten Tabellenplatz der Eastern Conference auch rein rechnerisch nicht mehr aus den Playoffs zu verdrängen.
Zwei frühe Tore ihres Teamkapitäns Daniel Alfredsson(5.) und von Antoine Vermette(7.) waren der Grundstein für ihren heutigen Auswärtssieg gegen die Sabres. Die Hausherren spielten zwar ganz gut mit, man hatte aber nie den Eindruck als könnte sich an dem Ausgang der Partie noch etwas ändern.
Selbst von dem Anschlusstor durch Daniel Briere(30.) ließen sich die Gäste nicht aus dem Konzept bringen und hatten in Ray Emery einen ruhenden Pol als Schlussmann. Ein vermeintlicher Ausgleichstreffer von Mike Grier wurde nach 5-minütiger Videokontrolle nicht gegeben.
Die Vorentscheidung zu Gunsten der Senators besorgte Patrick Eaves(45.) zu Beginn des Schlussdrittels. In der letzten Viertelstunde kam es zwar noch zu einigen brenzligen Szenen vor dem Gästegehäuse, doch wenn Emery einmal geschlagen war, dann half das Glück den Senators etwas nach.
Chicago - Dallas 2-3 SO (0-0/0-1/2-1/0-0/0-1) Wer gegen die Dallas Stars im Penaltyschießen antreten muss, der hat schon verloren. So war es bei den ersten zehn 'Shootouts' der Stars in dieser Saison und so erging es auch heute Nacht den Chicago Blackhawks. Wenngleich es die Blackhawks den Texanern nicht leicht machten. Erst der siebte Schütze, Brenden Morrow, sorgte für die Entscheidung zu Gunsten der Hausherren.
Auch in den 65 Minuten incl. Verlängerung zuvor bereiteten die Blackhakws den hochfavorisierten Stars einiges an Kopfzerbrechen und Mühe. Die Gäste aus Chicago waren ein durchaus mehr als ebenbürdiger Gegner für den Tabellenführer der Pacific Division.
Einzig im Powerplay konnten die Stars Akzente setzen. Ihre beiden Treffer der regulären Spielzeit von Sergei Zubov(23.pp) und Philippe Boucher(47.pp) resultierten aus einer Überzahlsituation. Bei 5 gegen 5 Mann auf dem Eis hatten die Blackhawks sogar ein spielerisches Übergewicht. Hochverdient waren ihre beiden Erfolgserlebnisse von Kyle Calder(43.) und Mark Bell(60.) eine Sekunde vor dem Ertönen der Schlusssirene, die ihnen zumindest einen Auswärtszähler bescherten.
Nashville - Anaheim 3-6 (1-1/0-4/2-1) Ein Zwischenspurt mit vier Toren im Mitteldrittel brachte den Mighty Ducks of Anaheim heute Morgen ihren fünften Sieg in Folge ein. Hierdurch machten die Kalifornier einen Sprung auf den fünften Tabellenplatz in der Western Conference. Der 'Matchwinner' der Ducks war Teemu Selanne(18.pp/33.) mit zwei Toren und zwei Assists bei den Treffern von Andy McDonald(39./57.pp).
Die erste gute Viertelstunde der Partie hatte den Nashville Predators gehört. Sie begannen sehr druckvoll und gingen auch hochverdient durch Steve Sullivan(7.) mit 1-0 in Front. Noch vor der ersten Pause gelang Selanne der aufgrund des Spielverlaufs äußerst glückliche Ausgleich.
Wie verwandelt kamen die Kalifornier aus der Kabine. Es dauerte nicht lange bis Chris Kunitz(22.pp) die Ducks in Führung bringen konnte. Zum Leidwesen der Predators hatte auch ihr Schlussmann Tomas Vokoun nicht gerade seinen besten Tag erwischt und in der Zeit bis zu seiner Auswechslung nach Drittelende musste er sich noch drei Mal, u.a. von Corey Perry(33.), geschlagen geben.
Mit der 5-1 Führung im Rücken konnten es die Mighty Ducks im Schlussabschnitt etwas ruhiger angehen lassen. Die Folge waren noch zwei weitere Gegentreffer von Adam Hall(49.pp) und Jordin Tootoo(60.), die aber nur noch eine unbedeutende Ergebniskosmetik darstellten.