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2006-03-23 

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SPIELTAG 23.03.2006

Jaromir Jagr(NYR) spielt Eric Desjardins(PHI) aus.

Philadelphia - N.Y. Rangers 6-3 (3-2/1-1/2-0)
Mit einem 6-3 Erfolg im Madison Square Garden von Manhattan über die New York Rangers zogen die Philadelphia Flyers nach Punkten mit ihren heutigen Gastgebern an der Tabellenspitze der Atlantic Division gleich. Den Hausherren nutzte es dabei auch nichts, dass ihr tschechischer Ausnahmestürmer Jaromir Jagr(12./17./37.pp) in der hochklassigen Partie mit drei Toren zu seinem bereits 15. NHL-Hattrick kam.
Die unschönste Szene in der insgesamt sehr fairen Partie, ein harter Bandencheck mit Verletzungsfolge von Rangers Ryan Hollweg an R.J. Umberger und ein daraus resultierendes 5-minütiges Überzahlspiel der Flyers, brachte letztendlich die Vorentscheidung zu Gunsten der Gäste.
Mike Knuble(16.pp/18.pp) und zeitgleich mit dem Ertönen der Pausensirene Michal Handzus(20.pp) nutzten die nummerische Überlegenheit um ihre Flyers in Front zu schießen.
Auch in den noch folgenden zwei Durchgängen wirkten die Angriffe der Flyers durchdachter und sie hatten etwas mehr vom Spiel. Simon Gagne(26.), Jeff Carter(53.) und Sami Kapanen(60.sh,en) mit einem 'Empty Net Goal' bei Unterzahl sorgten dafür, dass der Auswärtssieg nicht mehr in Gefahr geriet.

Carolina - Buffalo 4-3 (0-0/4-0/0-3)
Nach zwei Niederlagen in Folge konnten die Carolina Hurricanes heute Nacht wieder einmal doppelt punkten. In der HSBC Arena von Buffalo bezwangen sie die Buffalo Sabres Dank vier Tore durch Kevyn Adams(27.), Cory Stillman(29.), Anton Babchuk(38.) und Justin Williams(39.) innerhalb von gut elf Minuten im Mittelabschnitt.
Trotz des komfortablen Vorsprungs konnten sich die Gäste ihres Sieges noch nicht sicher sein, wie sich im Schlussabschnitt herausstellen sollte. Angefeuret von den gut 18.000 Besuchern im ausverkauften Rund zeigten die Sabres Moral und kamen noch einmal zurück ins Spiel. Jason Pominville(43.), der Österreicher Thomas Vanek(51.) mit seinem 24. Saisontor sowie Jiri Novotny(53.sh) bei Unterzahl verkürzten bis 7 1/2 Minuten vor Spielende den Rückstand der Hausherren auf ein Tor und ernteten stehenden Applaus von den Rängen.
In den Schlussminuten lag sogar noch der Ausgleichstreffer für die Sabres in der Luft. Das Glück war ihnen aber kein weiteres Mal hold.

Washington - Florida 2-3 (1-0/0-3/1-0)
Die Florida Panthers haben nach eigenem Bekunden ihre Hoffnungen auf eine Playoffteilnahme noch nicht begraben. Heute Nacht konnten sie auf heimischen Eis die Washington Capitals mit 3-2 bezwingen, ihren vierten doppelten Punktgewinn hintereinander feiern und damit ihren Rückstand gegenüber den achtplatzierten Atlanta Thrashers auf fünf Zähler verkürzen.
Alle drei Tore der heimstarken Panthers von Joe Nieuwendyk(21.pp), Jozef Stumpel(27.pp) und Jon Sim(28.pp) fielen im Mittelabschnitt einer durch viele Strafzeiten gekennzeichneten Partie. Letztendlich war es auch das bessere Überzahlspiel, das den Ausschlag zu Gunsten der Hausherren ausmachte.
Die Washington Capitals hatten zwar ebenfalls zehn Mal die Gelegenheit im Powerplay zu punkten, nutzten hiervon aber nur eine Chance durch Brian Willsie(19.pp) zur 1-0 Führung als sie gleich mit zwei Mann mehr auf dem Eis standen.
Nach dem Zwischenspurt der Panthers war ein weiteres Tor von Dainius Zubrus(49.) für die Gäste zu wenig, um ihre siebte Niederlage in Folge zu verhindern.

Minnesota - Dallas 2-4 (1-1/1-0/0-3)
Die Dallas Stars sind nicht nur Spezialisten im Penaltyschießen sondern auch wenn es darum geht ein Spiel im letzten Drittel noch zu ihren Gunsten zu drehen. Heute Nacht schafften sie im heimischen American Airlines Center gegen die Minnesota Wild zum elften Mal das Kunststück ein Spiel doch noch zu gewinnen, obwohl sie zur zweiten Pause in Rückstand lagen.
Die Gäste aus St. Paul waren zwei Drittel lang ein durchaus ebenbürdiger Gegner gewesen und es war nicht einmal unverdient, dass sie durch Tore von Marian Gaborik(11.pp) und Brian Rolston(36.pp), bei einem Gegentreffer durch Jussi Jokinen(20.) mit 2-1 in Front gingen.
Die hochfavorisierten Texaner legten aber zur rechten Zeit den Schalter um und kamen wie verwandelt aus der Kabine. Die Chance eines 5 gegen 3 Überzahlspiels ließ sich Jere Lehtinen(44.pp) nicht nehmen um den Spielstand erst einmal zu egalisieren und in den folgenden gut fünf Spielminuten machten Jon Klemm(46.) sowie Stu Barnes(50.) mit ihren Toren zum 4-2 Endstand alles klar für den Tabellenführer der Pacific Division.

Colorado - Anaheim 4-5 OT (3-1/1-1/0-2/0-1)
Ein verwandelter Strafschuss von Jonathan Hedstrom(64.ps) nachdem knapp 3 1/2 Minuten in der Verlängerung absolviert waren, bescherte den Mighty Ducks of Anaheim den Zusatzpunkt in einem kurzweiligen Schlagabtausch mit den Colorado Avalanche.
Die Avalanche müssen sich den Vorwurf gefallen lassen, dass sie sich einen schon vermeintlich sicheren Sieg durch unnötige Strafzeiten noch nehmen ließen. In den ersten Minuten lief alles im Sinne der Gäste aus Denver. Dem frühen Powerplaytreffer von Joe Sakic(6.pp) ließen Brett McLean(10.) und Antti Laaksonen(11.) zwei Tore zur 3-0 Führung nach zehn Spielminuten folgen. Für Ducks Schlussmann Jean-Sebastien Giguere war damit der Arbeitstag vorzeitig beendet. Seiner Statt versuchte sich fortan Ilya Bryzgalov im Tor der Ducks.
Auch nach dem Anschlusstreffer, noch vor der ersten Pause, von Ryan Getzlaf(16.pp) hatten die Avalanche das Spiel gut unter Kontrolle und als dann auch noch Pierre Turgeon(24.) zu Beginn des Mittelabschnitts den alten 3-Tore Vorsprung wiederherstellen konnte, sah es nach einer deutlichen Angelegenheit für die 'Avs' aus.
Der Schein trügte aber gewaltig. Die Kalifornier merkten was die Stunde geschlagen hat und nach gut 30 Minuten läutete Scott Niedermayer(33.pp/41.pp) mit seinem ersten von zwei Überzahltreffern die Aufholjagd der Ducks ein. Das vielumjubelte 4-4 Remis erzielte Andy McDonald(48.).
Im letzten Spielabschnitt der regulären Spielzeit wirkten die Avalanche völlig konsterniert und hatten sogar noch Glück, dass sie das Unentschieden über die Zeit retten konnten.

 

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