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2006-03-17 

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SPIELTAG 17.03.2006

Daniel Alfredsson(OTT) scheitert mit seinem Penalty an Tim Thomas(BOS).

Ottawa - Boston 2-3 SO (0-1/0-0/2-1/0-0/0-1)
Patrice Bergeron verwandelte im Shootout seinen Penalty während die komplette erste Sturmformation der Ottawa Senators scheiterte und bescherte somit den nach sechs Niederlagen in Folge zuletzt wenig erfolgreichen Boston Bruins einen Heimsieg über den Tabellenführer der Northeast Division.
Zum ersten Mal in dieser Saison, im siebten Anlauf, konnten die Bruins ein Penaltyschießen zu ihren Gunsten entscheiden. Schon in der 5-minütigen Verlängerung hatten die Hausherren im Powerplay einige gute Gelegenheiten sich den Zusatzpunkt zu sichern.
Während der sehr ausgeglichen verlaufenden regulären Spielzeit waren die Bruins nach Toren von Brad Boyes(2.) und Patrice Bergeron(42.) schon mit 2-0 in Front gelegen, doch die kanadischen Gäste kamen noch einmal zurück ins Spiel. Zwei späte Treffer von Jason Spezza(48.) und Antoine Vermette(52.) ließen sie wenigstens nicht mit ganz leeren Händen dastehen.

Toronto - Buffalo 1-3 (0-0/0-1/1-2)
Der Höhenflug der Buffalo Sabres fand auch im Nachbarschaftsduell gegen die Toronto Maple Leafs ihre Fortsetzung und sie sind nun, nach ihrem achten Sieg in Folge, drauf und dran den Ottawa Senators ihre Spitzenposition in der Northeast Division streitig zu machen.
Ihr Mann des Abends war wieder einmal Chris Drury(29.pp/60.sh,en), der nicht nur die 1-0 Führung besorgt und mit einem 'Empty Net Goal' in der Schlussminute den Sieg unter Dach und Fach gebracht hatte, sondern auch noch bei dem Treffer von Mike Grier(49.) an der Vorarbeit beteiligt war.
Das einzige Tor der gefällig mitspielenden und über weite Strecken der Partie durchaus ebenbürdigen Maple Leafs erzielte zum 1-1 Zwischenstand ihr Teamkapitän Mats Sundin(45.pp) aus einem Überzahlspiel heraus.

Washington - N.Y. Rangers 4-5 (1-2/3-2/0-1)
Die Besucher des Madison Square Garden kamen heute Nacht ganz auf ihre Kosten. In einer kurzweiligen, torreichen Partie bezwangen die New York Rangers ihre Gäste aus der US-Hauptstadt mit 5-4 Toren und beendeten damit ihre Negativserie von sechs Niederlagen in Folge.
Jaromir Jagr(48.) gelang zur Mitte des Schlussdrittels mit seinem 45. Saisontreffer das Siegtor für die Hausherren, die zuvor leichtfertig einen 2-Tore Vorsprung verspielt hatten.
Steve Rucchin(7.pp) und Petr Prucha(9.) hatten die Rangers in den ersten Spielminuten mit 2-0 in Front gebracht. Anschließend bestimmten die Capitals das Spielgeschehen. Noch vor der ersten Pause gelang Brian Sutherby(18.) der hochverdiente Anschlusstreffer für die Gäste.
Auch im Mitteldrittel konnte das nach Punkten zweitschlechteste Team der Eastern Conference durchaus überzeugen und gleich drei Mal durch Brian Willsie(22.), Bryan Muir(29.) und Chris Clark(34.) Rangers schwedischen Schlussmann Henrik Lundqvist bezwingen. Nur das Unterzahlspiel der Capitals ließ einige Wünsche offen. Beide Gegentore von Petr Sykora(25.pp) und Sandis Ozolinsh(39.pp) zum 4-4 Gleichstand fielen als sie mit einem Mann weniger auf dem Eis standen.

N.Y. Islanders - Atlanta 2-4 (0-1/2-2/0-1)
Islanders' Trainer Brad Shaw sah die Ursache für die heutige 2-4 Niederlage in Atlanta im ersten Gegentor. Marian Hossa(16.sh) hatte nach einer guten Viertelstunde bei Unterzahl die Atlanta Thrashers mit 1-0 in Front gebracht und diese Führung ließ sich der direkte Konkurrent der Islanders um einen Playoffplatz nicht mehr nehmen. "Dieses Unterzahltor war für uns tödlich, davon konnten wir uns nur schwer wieder erholen."
Die Islanders, welche mit einer Empfehlung von vier Siegen in Folge nach Atlanta gereist waren, kamen zwar nach einem weiteren Gegentor von Andy Sutton(22.) im Mitteldrittel besser ins Spiel, doch kurz nachdem Shawn Bates(24.) für ihr erstes Erfolgserlebnis gesorgt hatte, stellte Scott Mellanby(25.) den alten Vorsprung für die Thrashers wieder her. Wieder zurück ins Spiel schoss die Islanders Alexei Yashin(28.) mit dem 2-3.
Den Angriffsbemühungen der Gäste blieb in der letzten halben Stunde aber der Erfolg verwehrt. Den Schlusspunkt in dem spannenden Schlagabtausch setzte NHL-Veteran Bobby Holik(60.en) mit einem 'Empty Net Goal'.

Carolina - Montreal 5-1 (0-0/2-0/3-1)
Eine beeindruckende Vorstellung lieferten die Carolina Hurricanes im Bell Centre von Montreal gegen die Canadiens ab und verdarben dabei dem Schweizer Schlussmann David Aebischer seinen ersten Auftritt im Trikot der Frankokanadier.
Gegen das Offensivfeuerwerk, das die Hurricanes mit insgesamt 40 Torschüssen abbrannten, konnte Aebischer nur ein Drittel lang seinen Kasten sauber halten, dann nahm die Niederlage ihren Lauf. Ray Whitney(26./56.pp) sowie Justin Williams(37./50.) konnten je zwei Mal Aebischer bezwingen und Eric Staal(57.pp) fügte der Heimpleite der Canadiens noch ein weiteres Überzahltor hinzu.
Aebischers Schweizer Landsmann Martin Gerber im Tor der Gäste hatte wesentlich weniger Arbeit zu verrichten und musste nur ein Gegentor von Mathieu Dandenault(45.) zum 1-2 Zwischenstand hinnehmen.
Durch die heutige Niederlage beträgt der Vorsprung, der auf dem letzten Playoffplatz rangierenden Canadiens, gegenüber den Atlanta Thrashers nur noch einen Punkt.

Pittsburgh - New Jersey 1-2 (1-0/0-2/0-0)
Zu einem 2-1 Arbeitssieg kamen die New Jersey Devils auf heimischen Eis in einer ereignisarmen Partie gegen die Pittsburgh Penguins, deren Offensivbemühungen meist schon im Keim von den Devils erstickt wurden. Die 1-0 Führung der Penguins entsprang einem individuellen Fehler von John Madden. Jani Rita(9.) kam an die Scheibe und sein Schuss aus spitzem Winkel wurde unhaltbar für Martin Brodeur abgefälscht.
Das sollte aber das einzige Erfolgserlebnis der Gäste bleiben, die in der folgenden halben Stunde nur noch vier Mal Brodeur prüfen konnten. Im Mittelabschnitt gelang es John Madden(26.) mit dem 1-1 Ausgleichstreffer seinen Fehler wieder gutzumachen und Brian Gionta(38.) gelang die, aufgrund der Spielanteile hochverdiente, 2-1 Führung für die Hausherren, die sie sich auch nicht mehr nehmen ließen.

Phoenix - Nashville 0-2 (0-1/0-1/0-0)
Nur 48 Stunden nach ihrem 5-0 Kantersieg über die Vancouver Canucks gaben die Nashville Predators auch den Phoenix Coyotes 'Zu Null' das Nachsehen. Predators Schlussmann Tomas Vokoun konnte mit 24 Rettungstaten seinen vierten Saison-Shutout feiern. Die Lorbeeren wollte Nashvilles Goalie aber nicht für sich alleine, er gab sie an Nashvilles Neuzugang aus Washington, Brendan Witt, weiter: "Brendan Witt war mir eine große Hilfe. Er spielt einfach unglaublich. Was Brendan selbst an Schüssen abblockt und wie er unsere Defensive arrangiert ist schon klasse."
Die Arbeit der Hausherren im Spiel nach vorne verrichteten Darcy Hordichuk(11.) und Adam Hall(39.pp).
Die Coyotes sind zur Zeit schon mit weniger zufrieden. Für sie ist der Playoffzug abgefahren und ihrem Headcoach Wayne Gretzky reichte es aus, dass sie zumindest spielerisch mit den in der Western Conference viertplatzierten Predators mithalten konnten.

Calgary - Edmonton 2-3 OT (1-1/1-0/0-1/0-1)
Shawn Horcoff(64.) avancierte nach gut drei Minuten in der Verlängerung mit seinem 20. Saisontor zum Matchwinner und sicherte seinen Edmonton Oilers angesichts der knappen Tabellensituation in der Western Conference zwei ganz wichtige Punkte im Kampf um einen Playoffplatz.
Zu Gast im Rexall Place von Edmonton waren die Calgary Flames, die Mühe hatten ins Spiel zu kommen. Gleich die zweite Strafzeit gegen die Gäste nutzte Jaroslav Spacek(10.pp) zum 1-0. Die Flames hielten sich auch danach sehr zurück und das 1-1 Ausgleichstor von Matthew Lombardi(14.) entsprach keineswegs dem Spielverlauf.
im zweiten Durchgang kamen die Flames besser ins Spiel. Profitierend von zahlreichen Strafen der Hausherren, kam es immer wieder zu gefährlichen Aktionen vor dem von Dwayne Roloson gehüteten Gehäuse der Oilers. Mike Leclerc(30.) konnte ihn schließlich nach einer halben Stunde ein zweites Mal bezwingen. Die Gäste versäumten es jedoch bei guten Einschussmöglichkeiten ihren Vorsprung weiter auszubauen und das sollte sich im Schlussdrittel, in dem Jarret Stoll(48.) der Treffer zum 2-2 Ausgleich gelang, noch rächen.

Dallas - Los Angeles 4-1 (2-0/2-0/0-1)
Im bisherigen Saisonverlauf waren die Dallas Stars ein Lieblingsgegner der Los Angeles Kings. Die ersten fünf Aufeinandertreffen hatten die Kalifornier jeweils für sich entscheiden können, doch heute Morgen ließen ihnen die Gäste aus Dallas keine Chance.
Deutlich mit 1-4 Toren mussten sich die Kings ihren texanischen Gästen geschlagen geben. Die Stars untermauerten ihre Spitzenstellung in der Pacific Division mit Toren von Jason Arnott(3./6.), Stu Barnes(26.), der zum ersten Mal seit acht Partien wieder punkten konnte, und Teamkapitän Mike Modano(37.pp). Für Modano war es das bereits 134. Powerplaytor - womit er den Franchiserekord von Brian Bellows einstellte.
Die Hausherren sahen ihre Chance auf einen Sieg bereits nach gut fünf Spielminuten auf ein Minimum schwinden. Zwar konnten sie sich noch steigern und auch selbst in der Offensive Akzente setzen, Dallas' Schlussmann Marty Turco erwies sich aber als sicherer Rückhalt. Erst neun Minuten vor Spielende verdarb ihm Sean Avery(51.sh) mit einem Unterzahltor nach einem Fehler von Modano seine Shutout-Ambitionen.

St. Louis - San Jose 2-5 (1-1/1-3/0-1)
Alles andere als ein deutlicher Heimerfolg über das Tabellenschlusslicht der Western Conference, die St. Louis Blues, wäre für die San Jose Sharks ein herber Rückschlag beim Streben nach einer Playofplatzierung gewesen.
Die Sharks enttäuschten ihre Fans nicht und kamen nach anfänglichen Schwierigkeiten noch zu einem 5-2 Sieg über die Blues. Bereits nach 76 Sekunden wurden die Kalifornier eiskalt erwischt. Scott Young(2.) brachte die Gäste mit dem ersten Torschuss 1-0 in Front und auch nach der Pause erwischten die Blues den besseren Start, indem Trent Whitfield(24.pp) für die erneute Führung sorgte.
Die Vorentscheidung zu Gunsten der Hausherren fiel nach einer halben Stunde innerhalb von 7 1/2 Minuten, als Tom Preissing(15./31.) mit seinem zweiten Tor in dieser Partie, Steve Bernier(32./43.pp) und Jonathan Cheechoo(39.) gleich drei Mal Gästeschlussmann Patrick Lalime das Nachsehen gaben. Damit war der Widerstand der Blues endgültig gebrochen. Die Sharks kontrollierten fortan nach Belieben das Spielgeschehen und erarbeiteten sich eine Torchance nach der anderen. Das Powerplaytor von Steve Bernier war schließlich der Schlusspunkt einer am Ende doch sehr einseitigen Begegnung.

 

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