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2006-03-15 

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SPIELTAG 15.03.2006

Nach dem Siegtor. Des einen Freud, Jochen Hecht(BUF), des anderen Leid, Brent Johnson(WAS).

Buffalo - Washington 6-4 (1-3/2-1/3-0)
Ihren sage und schreibe siebten Sieg in Folge konnten heute Nacht die Buffalo Sabres im MCI Center von Washington einfahren. Dabei war Daniel Briere(24.pp/26.) mit zwei Toren und zwei Assists wieder einmal der herausragende Akteur der Sabres, die sich heute auch nicht von einem Rückstand aus ihrem Konzept bringen ließen.
Auf das Führungstor der Gäste von Tim Connolly(6.) antworteten die Washington Capitals mit drei Treffern von Ben Clymer(8.), Alexander Ovechkin(20.pp) und Jeff Halpern(20.) bis zur ersten Pause.
Danach folgten die Minuten von Briere, der seit seiner Wiedergenesung nach den Olympischen Spielen schon fünf Tore und elf Vorlagen auf sein Konto verbuchen konnte. Die Hoffnungen der Hausherren auf einen für sie positiven Spielausgang hielt Ben Clymer(40.pp) mit seinem zweiten Tor zur 4-3 Führung am Leben.
Im Schlussabschnitt der sehr unterhaltsamen Partie konnten die Sabres aber noch einmal einen Gang zulegen und durch Tore von Derek Roy(54.pp), Ales Kotalik(59.) und einem 'Empty Netter' von Maxim Afinogenov(59.en) ihren 6-4 Auswärtserfolg unter Dach und Fach bringen.

N.Y. Rangers - Carolina 3-5 (1-1/1-2/1-2)
Bei den New York Rangers ist zur Zeit etwas Sand im Getriebe. Heute Nacht mussten sie sich im RBC Center von Raleigh den Carolina Hurricanes mit 3-5 Toren geschlagen geben und damit ihre sechste Niederlage hintereinander hinnehmen.
Für die Hurricanes endete mit dem Heimerfolg nicht nur eine Negativserie von drei Niederlagen in Folge, sondern sie stellten mit nun 44 Siegen, 27 hiervon zuhause, und 94 Punkten gleich drei neue Franchiserekorde auf. Die bisherigen Bestmarken der Franchise stammten aus der Spielzeit 1986/87 als sie noch in Hartford beheimatet waren.
In der sehr abwechslungsreichen und bis zur Schlussminute spannenden Partie verschafften sich die Hurricanes mit drei Toren von Matt Cullen(9.) sowie Doug Weight(24./32.pp) bei nur einem Gegentreffer durch Michael Nylander(15.) in der ersten halben Stunde erstmals einen vorentscheidenden 2-Tore Vorsprung.
Die Rangers steckten jedoch nie auf und bestürmten das von dem Schweizer Schlussmann Martin Gerber gehütete Tor ihrer Gastgeber. Zwei weitere Erfolgserlebnisse durch Michael Nylander(40.pp) und Petr Sykora(59.) bei insgesamt 44 Torschüssen waren jedoch zu wenig um zumindest einen Punkt entführen zu können. Mike Commodore(46.) und in der Schlussminute Cory Stillman(60.en) stellten daraufhin den alten Vorsprung zu Gunsten der Hurricanes wieder her.

Boston - Toronto 4-5 SO (2-1/2-3/0-0/0-0/0-1)
Als einziger von fünf Schützen konnte Darcy Tucker seinen Penalty verwandeln und sicherte damit den Toronto Maple Leafs im Hinblick einer Playoffteilnahme den ganz wichtigen Zusatzpunkt in ihrer Heimpartie gegen die Boston Bruins, die sich nun wohl endgültig aus dem erweiterten Kreis der Playoffkandidaten in der Eastern Conference verabschiedet haben.
Die Gäste aus Boston waren überraschend offensiv in die Begegnung gestartet und zeigten sich in den ersten gut 20 Spielminuten auch äußerst konsequent im Abschluss. Marty Reasoner(6.pp) und der Deutsche Marco Sturm(16./21.pp) mit gleich zwei Treffern sorgten für eine 3-1 Führung. Kurz darauf hatten die Gäste sogar noch einmal Gelegenheit mit einem Mann mehr auf dem Eis ihren Vorsprung weiter auszubauen. Nachdem dieses Überzahlspiel ohne Konsequenzen verstrichen war, erzielte Jason Allison(28.) das Anschlusstor für die Maple Leafs. Nur fünf Minuten später antwortete Glen Murray(33.) mit dem 4-2 für Boston.
Diesen Vorsprung vergaben die Bruins jedoch leichtfertig als mit Stuart, Gill und Boynton gleich drei ihrer Akteure auf der Strafbank Platz nehmen mussten. Die Einladung zum Tore schießen nahmen die Maple Leafs gerne an. Mats Sundin(16./36.pp) und Bryan McCabe(36.pp) egalisierten den Spielstand binnen 35 Sekunden.

Tampa Bay - Ottawa 3-4 (1-1/2-1/0-2)
Mit hängenden Köpfen verließen die Spieler der Tampa Bay Lightning das Eis. Trotz einer engagierten und spielerisch beeindruckenden Vorstellung mussten sie sich in letzter Sekunde doch noch den Ottawa Senators mit 3-4 geschlagen geben. Daniel Alfredsson(60.) fälschte sieben Sekunden vor Spielende einen Pass von Jason Spezza zum Siegtor für die Hausherren ab. Auch bei den zwei ersten Toren der Senators von Chris Neil(5.pp) und Dany Heatley(45.pp) war Spezza an der Vorarbeit beteiligt gewesen.
Die Gäste aus Florida hatten von der ersten Minute an den Senators das Leben schwer gemacht. Aus einer kompakten Defensive heraus starteten sie häufig zu gefährlichen Gegenangriffen. Nach 2 1/2 Minuten musste sich erstmals Ray Emery im Tor der Senators von Vincent Lecavalier(3./25.pp) geschlagen geben. Das zweite Tor der Lightning erzielte ihr Teamkapitän aus einem Powerplay heraus und nur 29 Sekunden später konnte Dmitry Afanasenkov(26.) den Vorsprung der Gäste sogar auf 3-1 ausbauen. Doch noch vor Drittelende läutete Verteidiger Andrej Meszaros(60.) die Aufholjagd der Senators ein.

N.Y. Islanders - New Jersey 6-1 (2-0/2-0/2-1)
Kräftig unter die Räder kamen die New Jersey Devils bei ihrem heutigen Heimauftritt gegen die New York Islanders. Gleich mit 6-1 Toren mussten sie sich dem Lokalrivalen aus Long Island, den sie in dieser Saison bei acht Aufeinandertreffen nur einmal bezwingen konnten, geschlagen geben.
Das was die Devils ihren Fans heute Nacht boten grenzte schon fast an Arbeitsverweigerung. Sie wurden richtiggehend von den Islanders, die ihre Playoffhoffnungen bei nun fünf Punkten Rückstand auf die achtplatzierten Montreal Canadiens noch keineswegs begraben haben, auseinandergenommen.
Der desolaten Vorstellung seiner Vorderleute passte sich auch Devils' Schlussmann Martin Brodeur an. Nach sechs Gegentreffern von Jeff Tambellini(8.), es war sein erstes NHL-Tor, Sean Bergenheim(15.), Alexei Yashin(32./39.), Shawn Bates(41.) und John Erskine(56.) war für Brodeur der Arbeitstag vorzeitig beendet. Seiner statt versuchte in der letzten Viertelstunde Scott Clemmensen sein Glück.
Das einzige Tor der Devils schoss neun Minuten vor Spielende Paul Martin(51.), der dadurch Rick DiPietros Shutout-Ambitionen zunichte machte.

Vancouver - Nashville 0-5 (0-1/0-2/0-2)
Nach vier Niederlagen in Folge standen die Vancouver Canucks unter Zugzwang und ihr Headcoach Marc Crawford versuchte mit der Aufstellung ihres Neuzugangs Mika Noronen für den dauerbeschäftigten Alex Auld im Tor ein Zeichen zu setzen. "Ich hatte gehofft Mika mach bei seinem ersten Einsatz für uns ein gutes Spiel. Das war leider nicht der Fall." Kein besonders gutes Zeugnis für den finnischen Schlussmann von seinem Trainer.
Sicherlich, Noronen machte bei fünf Gegentoren nicht gerade die beste Figur, bekam aber auch nur relativ wenig Hilfe von seinen Vorderleuten, die scheinbar noch nicht kapiert haben, was die Stunde geschlagen hat und dass eine Playoffteilnahme der Westkanadier stark gefährdet ist.
Den gastgebenden Nashville Predators durfte es recht sein. Dan Hamhuis(4.sh), Jordin Tootoo(29.), Scottie Upshall(36.), Jerred Smithson(49.) sowie Scott Hartnell(51.) sorgten für die klare Angelegenheit zu Gunsten der Hausherren und auch Schlussmann Tomas Vokoun hatte ohne Gegentreffer Freude am Spiel. Mit 31 Paraden sicherte er sich seinen dritten Saison-Shutout.

Edmonton - Minnesota 2-1 (1-0/1-0/0-1)
Einen ganz wichtigen Auswärtserfolg konnten die Edmonton Oilers nach vier Niederlagen in der Fremde hintereinander heute Nacht im Xcel Energy Center von St. Paul feiern. Auch für Oilers' Neuzugang im Tor Ex-Wild Dwayne Roloson war es der erste Sieg für seinen neuen Arbeitgeber.
Von seinen ehemaligen Teamkollegen konnte ihn nur Kurtis Foster(44.pp) aus einem Überzahlspiel heraus zu Beginn des Schlussabschnitts bezwingen. Zuvor hatten Chris Pronger(9.) und Ryan Smyth(28.pp) eine 2-0 Führung für die Westkanadier herausgeschossen.
Die Oilers zogen durch diesen Sieg nach Punkten mit den siebtplatzierten Vancouver Canucks gleich. Gefahr für ihre Playoffteilnahme droht Edmonton hauptsächlich aus Kalifornien. Die neunt- und zehntplatzierten Mighty Ducks und San Jose Sharks liegen mit zwei bzw. fünf Punkten Rückstand bei noch drei mehr zu absolvierenden Spielen weiter gut im Rennen.

Phoenix - Los Angeles 6-2 (3-1/1-0/2-1)
Zunächst lief alles nach Plan für die Los Angeles Kings zu verlaufen, Jeff Cowan(5.) hatte die favorisierten Hausherren gegen die Phoenix Coyotes mit 1-0 in Front gebracht. Was aber vier Minuten danach folgte ließ die Fans im Staples Center verwundert die Augen reiben. Mit drei Treffern binnen 109(!) Sekunden drehten die Gäste aus Arizona das Spiel zu ihren Gunsten. Shane Doan(9.), Oleg Saprykin(10.) und Boyd Devereaux(10.) schossen die Coyotes in einen Spielrausch.
Von diesem Schock konnten sich die Kings in der noch reichlich verbleibenden Zeit nicht mehr erholen. Zu ihrem Leid hatte auch noch NHL-Veteran Curtis Joseph im Tor der Gäste einen guten Tag erwischt und ließ sich so leicht nicht bezwingen.
Weniger überzeugend agierte dessen Gegenüber Mathieu Garon, der sich noch weitere drei Mal bei den Treffern von Mike Ricci(27.pp), Geoff Sanderson(42.) und Dave Scatchard(48.pp) bezwingen lassen musste. Den Schlusspunkt zum 6-2 Endstand setzte Luc Robitaille(55.pp).

 

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