Für Richard Zednik(MON) ist Sean Burke(TAM) die Endstation.
Tampa Bay - Montreal 2-1 (0-0/2-0/0-1) In den letzten Wochen waren die Tampa Bay Lightning nicht immer gerade glücklich mit der Performance ihrer Torhüter. Heute Nacht in der Partie gegen die Montreal Canadiens gab es an der Vorstellung von Sean Burke nichts zu tadeln. Der Goalie des amtierenden Stanley Cup Champions war mit 17 Rettungstaten allein im Schlussabschnitt der Garant dafür, dass die Lightning aus dem Bell Centre der frankokanadischen Metropole beide Punkte entführen konnten. Erst 2 1/2 Minuten vor Spielende verdarb Mike Ribeiro(58.pp) mit dem 1-2 Anschlusstor Burkes Shutout-Ambitionen.
In der hochkarätigen, kurzweiligen und bis zum Ertönen der Schlusssirene spannenden Partie hatten sich die Lightning im Mittelabschnitt durch Treffer von Vincent Lecavalier(32.) und Martin St. Louis(40.sh) eine 2-0 Führung herausgeschossen. Es waren die ersten Gegentreffer für Montreals Goalie Cristobal Huet nach 163 torlosen Minuten gewesen.
Columbus - St. Louis 2-3 OT (1-0/1-2/0-0/0-1) Nach zwei Siegen in Folge mussten sich heute Nacht die Columbus Blue Jackets den St. Louis Blues mit 2-3 Toren geschlagen geben. Das Siegtor für die Hausherren erzielte nach knapp vier Minuten in der Verlängerung Christian Backman(64.). Unmittelbar zuvor hatte auf der Gegenseite Blue Jacket Trevor Letowski mit seinem Schuss nur das Torgestänge getroffen.
Schon während der regulären Spielzeit war die Partie sehr ausgeglichen gewesen. Zunächst mit leichten Feldvorteilen für die Gäste aus Columbus, die auch durch Rick Nash(8.) mit 1-0 in Front gingen. Nach der Pause bekamen die Blues die Oberhand, erzielten zwei Powerplaytore durch Scott Young(31.pp) und Mike Glumac(33.pp), ehe Jason Chimera(38.) den Spielstand erneut egalisierte.
Die St. Louis Blues verließen durch diesen Sieg nach Monaten erstmals den letzten Tabellenplatz in der Western Conference und gaben die Rote Laterne als Schlusslicht vorerst an die Chicago Blackhawks ab.
Vancouver - Dallas 2-4 (0-0/2-2/0-2) Die Dallas Stars untermauerten ihre Vormachtstellung auf eigenem Eis mit einem 4-2 Heimerfolg über die Vancouver Canucks. Für die Texaner war dies bereits der achte doppelte Punktgewinn in Folge vor heimischer Kulisse.
In der nicht immer mit besonders fairen Mitteln geführten Partie erzielten im Schlussabschnitt Mike Modano(44.) und Jason Arnott(55.pp) die spielentscheidenden Treffer für die Hausherren.
Mangelnden Einsatz konnte man diesmal auch den Vancouver Canucks, die ihr viertes Spiel in Folge verloren, nicht vorwerfen, wenn gleich sie es zeitweise mit der ins Spiel gebrachte Härte übertrieben. Nachdem Jussi Jokinen(21.pp) und Jere Lehtinen(26.) die Stars mit 2-0 in Front gebracht hatten, machten die Westkanadier kräftig Druck auf das von Marty Turco gehütete Gehäuse der Hausherren. Die Belohnung folgte auf dem Fuß durch die Tore von Anson Carter(32.) und Daniel Sedin(34.pp) zum 2-2 Gleichstand. Letztendlich aber ein Muster ohne Wert für die Canucks, die nach ihrer Niederlagenserie durchaus fürchten müssen, dass sie ihren Playoffplatz noch verlieren.
Colorado - Calgary 3-4 (0-2/0-1/3-1) Die Calgary Flames eroberten sich mit einem 4-3 Heimerfolg in einer hochklassigen Begegnung mit den Colorado Avalanche wieder ihre Tabellenführung in der Northwest Division zurück.
Nach gut 20 Spielminuten und Treffern von Jarome Iginla(9./23.pp) sowie Bryan Marchment(11.), es war sein erstes Saisontor, lagen die kanadischen Hausherren bereits früh mit 3-0 in Front. Auch anschließend versteckten sich die Flames, welche 24 Stunden zuvor in Denver noch unterlegen waren, keineswegs und ließen sich auf einen offenen Schlagabtausch ein.
Richtig spannend wurde es noch einmal im Schlussdrittel, in dem Joe Sakic(45.), Milan Hejduk(49.pp) und Alex Tanguay(59.) gleich drei Mal Flames' Schlussmann Miikka Kiprusoff bezwingen konnten. Zum Glück der Hausherren hatte Chuck Kobasew(57.) knapp vier Minuten vor Spielende ihren vierten Treffer erzielt.
Los Angeles - San Jose 3-4 (0-0/1-1/2-3) Einen faszinierenden Schlagabtausch lieferten sich die Los Angeles Kings und die San Jose Sharks im HP Pavillon von San Jose. Nach einem zumindest die Torausbeute betreffend verhaltenen Beginn steigerte sich das innerkalifornische Derby von Minute zu Minute, bis hin zu einem wahren Krimi mit fünf Toren im Schlussabschnitt.
Mann des Abends für die Hausherren war mit drei Toren, seinen Saisontreffern 38 bis 40, Jonathan Cheechoo(29.sh/44./48.). Bei allen drei Treffern von Cheechoo fungierte Joe Thornton als Vorlagengeber. Der zweite treffsichere Schütze der Sharks war Patrick Marleau(44.) zur zwischenzeitlichen 3-1 Führung.
Den Torreigen hatten die Kings zu Beginn des zweiten Durchgangs durch Eric Belanger(21.) eröffnet, danach flachte die Partie etwas ab, ehe sie im Schlussdrittel wieder Fahrt aufnahm. Noch zwei Mal konnten die Gäste aus L.A. Sharks Torhüter Vesa Toskala bezwingen, doch die Tore von Joe Corvo(48.) und Michael Cammalleri(49.) waren am Ende doch zu wenig um ihre Negativserie gegen die Sharks, die letzten acht Partien hatten die Kings in San Jose jeweils verloren, zu beenden.