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2006-03-13 

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SPIELTAG 13.03.2006

Peter Budaj(COL) bei einer seiner 33 Paraden.

Calgary - Colorado 0-3 (0-1/0-2/0-0)
Mit einem 3-0 Heimerfolg über die Calgary Flames erkämpften sich die Colorado Avalanche wieder die Tabellenführung in der Northwest Division von den Westkanadiern zurück.
Großen Anteil an dem Sieg hatte dabei ihr junger Schlussmann Peter Budaj, der mit insgesamt 33 Rettungstaten zu seinem ersten NHL-Shutout kam. Der 24-jährige Goalie war über die gesamten 60 Spielminuten von den Flames gefordert und erledigte seine Aufgaben mit Bravour.
Auf der Gegenseite hatte Gästetorhüter Miikka Kiprusoff weniger Glück bei seinen Abwehrversuchen. Alex Tanguay(20.pp) unmittelbar vor der ersten Pause aus einem Powerplay heraus, 'Avs' Teamkapitän Joe Sakic(34.) und mit einem Unterzahltor Milan Hejduk(37.sh) gaben Kiprusoff gleich drei Mal das Nachsehen.

Ottawa - Washington 5-2 (2-1/1-0/2-1)
Die Ottawa Senators konnten in ihrer Nachmittagspartie im MCI Center der US-Hauptstadt einen weiteren Sieg ihrer Erfolgsserie über die Washington Capitals hinzufügen. In ihren letzten acht Aufeinandertreffen mit den Capitals kamen die Kanadier zu 15 von 16 möglichen Punkten.
Mit 5-2 Toren gaben sie gestern Abend ihren Gastgebern das Nachsehen. Dabei hatten die Capitals ganz gut begonnen und sich bei drei frühen Überzahlsituationen gute Torchancen herausgearbeitet. Zu ihrem ersten Treffer durch Chris Clark(17.) kamen sie jedoch erst nachdem Patrick Eaves(5.) und Wade Redden(15.pp) für die Senators schon deren zwei vorgelegt hatten.
Die Partie war endgültig entschieden nachdem Jason Spezza(28.) im Mittelabschnitt und Chris Neil(41.) unmittelbar nach der zweiten Pause weitere zweimal Olaf Kölzig im Tor der Capitals bezwungen hatten.
Jamie Heward(49.) und Dany Heatley(57.) tauschten im Anschluss noch zwei Tore zum Endstand aus.

Boston - Buffalo 2-6 (0-2/1-2/1-2)
Die Buffalo Sabres legen eine Spielfreude an den Tag, bei der es einfach eine Freude ist dabei zuzusehen. Sie sind einfach nicht zu stoppen. Auch heute Nacht, in einem offensiven Schlagabtausch mit den Boston Bruins, die in dieser Saison alle Aufeinandertreffen mit den Sabres verloren, überzeugten sie durch ihre Chancenverwertung. Zwar endete die persönliche Erfolgsserie von Daniel Briere, der in den letzten acht Partien jeweils treffen konnte, für ihn sprangen aber andere in die Bresche.
Hervorzuheben sei da der Österreicher Thomas Vanek(50.pp/59.), der nicht nur das 1-0 von Derek Roy(10.pp) mit vorbereiten konnte, sondern in einer Phase als die Partie auf der Kippe stand, selbst zwei Treffer zum 6-2 Endstand beisteuerte.
Die Gäste aus Boston wussten angesichts ihrer schwindenden Chancen auf eine Playoffteilnahme was auf dem Spiel stand und spielten engagiert nach vorne. Während sie aber immer wieder in Martin Biron ihren Meister fanden, konnten Maxim Afinogenov(15.), Ales Kotalik(29.) und Tim Connolly(35.) die Führung der Sabres auf 4-0 ausbauen.
Ein 'Short-Hander' von Andrew Alberts(35.sh), es war sein erster Saisontreffer, und Brad Boyes(41.) Anschlusstor nur 30 Sekunden nach Wiederanpfiff ließen die Bruins auf eine Spielwende hoffen, bevor Vanek mit einem Doppelschlag auch diese Hoffnungen zunichte machte.

Atlanta - N.Y. Rangers 3-2 OT (0-0/0-2/2-0/1-0)
Marc Savard(63.pp) war mit seinem Treffer nach gut 2 1/2 Minuten in der Verlängerung der 'Matchwinner' für die Atlanta Thrashers, die bei ihrem Streben nach einem Playoffplatz auf jeden Zähler angewiesen sind. Dank ihres heutigen 3-2 Erfolges im Madison Square Garden konnten die Thrashers ihren Rückstand gegenüber den achtplatzierten Tampa Bay Lightning auf zwei Punkte verkürzen.
Nach solch einem Erfolgserlebnis für die Thrashers hatte es im zweiten Durchgang keineswegs ausgesehen. Den ersten Spielabschnitt konnten die Gäste noch einigermaßen ausgeglichen gestalten, dann machten die Rangers ernst. Martin Straka(6.) und Jaromir Jagr(8.pp) sorgten für eine zu diesem Zeitpunkt hochverdiente 2-0 Führung der Hausherren. Auch in den folgenden Minuten bis zur zweiten Pause hatten die 'Blueshirts' noch zahlreiche Gelegenheiten ihren Vorsprung weiter auszubauen.
Im Schlussdrittel rächte sich für die Rangers das Versäumte. Die Thrashers kamen zurück ins Spiel, machten kräftig Druck auf das Gehäuse von Henrik Lundqvist und Ronald Petrovicky(48.) sowie Ilya Kovalchuk(56.) bezwangen noch zwei Mal den schwedischen Schlussmann der Rangers.

Detroit - Chicago 5-3 (3-1/0-1/2-1)
Eine Nummer zu groß für die Chicago Blackhawks waren ihre heutigen Gäste, die Erzrivalen aus Detroit. Ehe die Blackhawks wussten wie ihnen geschah lagen sie auch schon nach drei Gegentoren von Cory Cross(2.), Brendan Shanahan(5.) und Pavel Datsyuk(7.) mit 0-3 in Rückstand. Für Chicagos Schlussmann Nikolai Khabibulin war nach den drei Gegentoren innerhalb von sieben Spielminuten der Arbeitstag vorzeitig beendet.
Hoch anrechnen muss man den Blackhawks, dass sie trotz dieser aussichtslos scheinenden Ausgangsposition nicht aufsteckten und auch ihr Glück im Spiel nach vorne suchten. Die beiden Anschlusstore von Mikael Holmqvist(16.) und Patrick Sharp(26.) brachten sogar noch einmal Stimmung in das weite Rund des United Centers.
Unbeeindruckt hiervon, ebenso wie vom dritten Gegentreffer durch Mark Cullen(51.), spielten die Red Wings ihr Programm herunter und konnten wenn es darauf ankam auch noch einmal einen Zahn zulegen. Henrik Zetterberg(44.pp) und Mathieu Schneider(53.) sorgten schließlich mit ihren Toren im Schlussdrittel für einen ungefährdeten Auswärtserfolg der Wings.

Edmonton - Minnesota 3-4 (2-1/0-1/1-2)
Nur fünf Tage nach seinem Wechsel zu den Edmonton Oilers gab es für Dwayne Roloson ein Wiedersehen mit seinen ehemaligen Teamkollegen im Xcel Energy Center von St. Paul. Nach eigenem Bekunden war dies für ihn aber nichts besonderes: "Dies ist doch dasselbe wie bei den Olympischen Spielen, wenn du auf Mannschaftskollegen triffst, die für ein anderes Land spielen. Man wünscht ihnen nichts Böses möchte aber dennoch gewinnen."
Aus dem Gewinnen wurde es für Roloson nichts. Die Oilers unterlagen den Minnesota Wild mit 3-4 Toren und müssen nun ganz stark fürchten demnächst doch noch aus den Playoffplätzen zu rutschen. Die Mighty Ducks of Anaheim und San Jose Sharks in Lauerstellung warten nur auf weitere Ausrutscher der Oilers.
Mangelnde Einstellung konnte man den Oilers heute Nacht wahrlich nicht vorwerfen. Zweimal nach den Toren von Shawn Horcoff(15.pp), Sergei Samsonov(18.) sowie Fernando Pisani(45.pp) lagen die westkanadischen Gäste in Front, doch einen Mann der Wild bekamen sie nie in den Griff. Pierre-Marc Bouchard(52.pp) erzielte nicht nur aus einem Powerplay heraus das Siegtor für die Hausherren, sondern war auch bei den vorherigen drei Treffern von Brian Rolston(6.pp/28.pp) und Martin Skoula(49.) an der Vorarbeit maßgeblich beteiligt.

Philadelphia - Pittsburgh 0-2 (0-1/0-0/0-1)
Für die Pittsburgh Penguins geht es aufwärts. Nur 24 Stunden nach ihrem 6-2 Erfolg über die New Jersey Devils bezwangen sie in der heimischen Mellon Arena auch die Philadelphia Flyers mit 2-0 Toren. Beide Treffer der Hausherren erzielte Colby Armstrong(8.pp/43.) und ihr Schlussmann Marc-Andre Fleury verdiente sich mit 22 Rettungstaten seinen zweiten NHL-Shutout.
Die Flyers enttäuschten angesichts ihres Anspruchs und Leistungsvermögens auf der ganzen Linie gegen den mit sechs Rookies angetretenen Tabellenletzten der Eastern Conference. Als Ausrede darf für die Flyers auch nicht gelten, dass sie in dieser Partie drei Mal nicht gerade mit dem Glück im Bunde waren und nur das Torgestänge trafen.

Phoenix - Anaheim 2-5 (1-0/1-1/0-4)
Durch einen furiosen Schlussspurt mit vier Toren von Samuel Pahlsson(43.), Jeff Friesen(43.), Corey Perry(54.) und Todd Marchant(60.en) im letzten Drittel gewannen die Mighty Ducks of Anaheim nicht nur ihre Heimpartie gegen die Phoenix Coyotes noch relativ deutlich, sondern zogen auch mit den achtplatzierten Edmonton Oilers nach Punkten gleich.
Angesichts der spielerischen Überlegenheit der Kalifornier ging der Heimsieg auch in der Höhe vollauf in Ordnung. Die Coyotes konnten nur ein gutes Drittel lang mit ihren Gastgebern ganz gut mithalten und sich sogar durch Tore von Oleg Kvasha(18.) und Paul Mara(28.) eine überraschende 2-0 Führung herausschießen. In der Folgezeit wurde aber der Druck der Ducks immer größer. Hauptsächlich Gästeschlussmann Philippe Sauve hielt bei Anaheims Sturmlauf im Mittelabschnitt die Coyotes im Spiel. Von 22 Torschüssen in diesem Durchgang musste er nur einen von Joffrey Lupul(40.pp) passieren lassen.

 

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