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2006-03-11 

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SPIELTAG 11.03.2006

Darcy Tucker(TOR) scheitert mit dem letzten Penalty an Rick DiPietro(NYI).

Toronto - N.Y. Islanders 1-2 SO (0-0/1-1/0-0/0-0/0-1)
Auf ihren Penaltyspezialisten Miroslav Satan konnten sich die New York Islanders auch heute Nacht im heimischen Nassau Coliseum verlassen. Als einziger Schütze verwandelte Satan seinen Penalty und bescherte damit den Hausherren den Zusatzpunkt in der Partie gegen die New York Islanders.
Das kanadische Traditionsteam rutschte durch den Punktverlust, ihrer sechsten Niederlage aus den letzten sieben Partien, auf Rang 11 hinter den Islanders in der Eastern Conference zurück.
Die beiden Treffer der regulären Spielzeit fielen jeweils im Mittelabschnitt. Unmittelbar nach der ersten Pause nutzte Torontos Verteidiger Bryan McCabe(22.pp) eine Powerplaysituation zur 1-0 Führung und zehn Minuten danach war es Robert Nilsson(32.) der Gästegoalie Ed Belfour zum 1-1 Ausgleich bezwang.

New Jersey - Washington 4-3 SO (2-2/0-0/1-1/0-0/1-0)
Gleich fünf Schützen je Team waren im 'Shootout' nötig gewesen, ehe die Partie zwischen den New Jersey Devils und den Washington Capitals zu Gunsten der Gäste aus East Rutherford entschieden war. Für die Devils war es bereits das vierte Penaltyschießen aus ihren letzten fünf Partien.
In der regulären Spielzeit hatten ihre Gastgeber einen Traumstart erwischt. Erst acht Minuten waren absolviert da lagen die Capitals auch schon nach Toren von Matt Pettinger(4.) und Bryan Muir(9.) mit 2-0 in Front. Die Freude darüber war aber nur von kurzer Dauer. Brian Gionta(14.) und Scott Gomez(20.pp/43.) konnten noch vor Drittelende den Spielstand egalisieren.
Nach einem ebenfalls ausgeglichenen aber torlosen Mittelabschnitt brachte Gomez mit seinem zweiten Treffer die Devils in Front. Als dann kurz vor Spielende Jay Pandolfo den Puck unglücklich über das Plexiglas befördert hatte und dafür auf der Strafbank Platz nehmen musste, war es Dainius Zubrus(60.pp), der das folgende Überzahlspiel zum verdienten 3-3 Ausgleich für die Hausherren nutzte.

Ottawa - Atlanta 3-1 (3-0/0-1/0-0)
Wiedergutmachung für ihre herbe 2-6 Niederlage in Florida von vor zwei Tagen betrieben die Ottawa Senators in der Philips Arena der Atlanta Thrashers. Die kanadischen Gäste legten los wie die Feuerwehr und ehe ihre Gastgeber merkten wie ihnen geschah lagen sie auch schon mit 0-3 im Hintertreffen. Daniel Alfredsson(2.) nach knapp zwei Spielminuten, Chris Kelly(3.) 58 Sekunden danach und weitere 2 1/2 Minuten später Bryan Smolinski(6.) gaben Kari Lehtonen im Tor der Thrashers das Nachsehen.
Die Partie war damit früh vorzeitig entschieden. Auch in der Folgezeit hatten die Senators deutlich mehr Spielanteile als die Hausherren, nur mit dem Tore schießen sollte es nicht mehr klappen. Weniger überzeugend war das Überzahlspiel der Senators, die insgesamt acht Powerplaysituationen ungenutzt ließen.
In diesem Punkt hatten die Thrashers einen Vorteil. Ihren Ehrentreffer erzielte Ilya Kovalchuk(25.pp) aus einer nummerischen Überlegenheit heraus.
Für die noch um einen Playoffplatz kämpfenden Thrashers bedeutete es die erste Niederlage nach zuletzt drei Siegen in Folge.

Carolina - Florida 3-5 (1-2/1-1/1-2)
Gegen die Spitzenteams der Liga laufen die Florida Panthers zu Hochform auf. Nur 48 Stunden nachdem sie auf heimischen Eis den Tabellenführer der Northeast Division, die Ottawa Senators, bezwungen hatten, gaben sie auch den Carolina Hurricanes, dem punktbesten Team der Liga das Nachsehen.
Die heimstarken Panthers ließen sich auch von einem frühen Gegentor durch Niclas Wallin(1.) nicht aus ihrem Konzept bringen und bestürmten anschließend den von Martin Gerber gehüteten Kasten der Gäste. Allein im ersten Drittel bekam der Schweizer Schlussmann 22 Torschüsse auf sein Gehäuse. Bei solch einem Offensivfeuerwerk, das die Panthers an den Tag legten, mussten fast schon notgedrungen Tore fallen. Martin Gelinas(12.) und Chris Gratton(17.) schossen die Panthers erstmals in Front. Zur Mitte des zweiten Durchgangs tauschten Olli Jokinen(30./59.) und Justin Williams(31.) Tore aus. Floridas finnischer Stürmer, der erst vorgestern seinen Vertrag um weitere drei Jahre verlängert hatte, konnte in der vorletzten Spielminute den Vorsprung seiner Panthers auf zwei Tore ausbauen. Doch damit nicht genug. NHL-Veteran Rod Brind'Amour(60.) ließ die Hurricanes noch einmal hoffen, ehe Jozef Stumpel(60.en) mit einem 'Empty Net Goal' den Sieg der Hausherren perfekt machte.

Minnesota - St. Louis 1-2 OT (0-1/1-0/0-0/0-1)
Den St. Louis Blues muss man wirklich Respekt zollen. In ihren letzten Auftritten konnte das Tabellenschlusslicht der Western Conference jeweils durch viel Kampfgeist und Siegeswillen überzeugen. So auch heute Nacht in der Heimpartie gegen die Minnesota Wild, als Lee Stempniak(61.) nach nur 25 Sekunden in der Verlängerung das 2-1 Siegtor gelang.
Die Blues verloren von ihren letzten zehn Partien nur eine in der regulären Spielzeit und konnten in diesen 16 Punkte einfahren. Den Minnesota Wild, die erstmals seit März 2004 den Blues unterlegen waren, dürfte der heute gewonnene Ehrenpunkt zu wenig sein, um noch ein ernsthaftes Wörtchen bei der Vergabe der Playoffplätze mitreden zu können.
In der insgesamt sehr ausgeglichenen, üeraus fair geführten aber wenig berauschenden Partie erzielte Blues' Rookie Timofei Shishkanov(18.) sein erstes NHL-Tor und Marian Gaborik(25.) glich zu Beginn des zweiten Drittels den Spielstand aus.

 

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