NHL-Eishockeymagazin
 berichte - aktuell - spielberichte

>> Titelseite

> Berichte
>> aktuell
>> hintergrund

>> Vereine

>> Fanspiele

>> Service

>> Statistik

>> Gerüchte

2006-03-10 

ANZEIGE

SPIELTAG 10.03.2006

Teamkollegen gratulieren Cristobal Huet(MON) zu seinem Shutout.

Montreal - Boston 3-0 (0-0/1-0/2-0)
Auf ihren Schlussmann Cristobal Huet konnten sich die Montreal Canadiens bei ihrem Gastauftritt im TD BankNorth Garden von Boston wieder einmal verlassen. Der junge Schlussmann der Frankokanadier wehrte alle 28 Torschüsse der gastgebenden Bruins ab und verdiente sich seinen vierten Saison-Shutout. In der Form, in welcher sich Huet momentan präsentiert, wird es Montreals Neuzugang David Aebischer schwer haben, ihm die Stammposition im Tor streitig zu machen.
Die Bruins haben, so harmlos wie sie sich heute Nacht ihren Fans präsentierten, scheinbar den Kampf um einen Playoffplatz aufgegeben. Ohne Durchlagskraft im Spiel nach vorne ist dieses Ziel mit nun neun Punkten Rückstand auf den achten Platz in weite Ferne gerückt.
Auf Seiten der frankokanadischen Gäste konnte neben Huet vor allem das Überzahlspiel überzeugen. Beide Treffer von Alexei Kovalev(27.pp) und Sheldon Souray(48.pp) fielen als die Canadiens mit einem Mann mehr auf dem Eis standen. Den Schlusspunkt zum 3-0 setzte Tomas Plekanec(60.en) mit einem 'Empty Net Goal'.

Tampa Bay - Buffalo 5-8 (2-2/2-3/1-3)
Ein Torefestival lieferten sich die Tampa Bay Lightning und die Buffalo Sabres in deren HSBC Arena. Dabei erwiesen sich die Hausherren als Meister in der Chancenverwertung. Bei nur 23 Torschüssen konnten sie gleich fünf Mal Lightnings Schlussmann John Grahame und zwei Mal den für ihn in der zweiten Drittelpause eingewechselten Sean Burke bezwingen.
Mit dem achten Treffer, einem 'Empty Net Goal', komplettierte Buffalos treffsicherster Akteur Derek Roy(40.sh/58./60.en) seinen zweiten Saison-Shutout. Die weiteren Schützen der Sabres waren J.P. Dumont(1./19.pp) im ersten Durchgang, Paul Gaustad(29.) sowie Ales Kotalik(36.) im zweiten Drittel und der Österreicher Thomas Vanek(51.) mit dem Game Winning Goal zur Mitte des Schlussabschnitts.
Die Lightning, welche zwischenzeitlich nach den Powerplaytreffern von Brad Richards(13.pp) und Ruslan Fedotenko(16.pp) sogar einmal in Führung gehen konnten, waren bis zum Zwischenstand von 5-5 drei Mal in der Lage durch Vincent Lecavalier(30.), Vaclav Prospal(38.pp) und Martin St. Louis(49.) den Spielstand zu egalisieren.

Phoenix - Columbus 4-5 (0-2/2-1/2-2)
Vor zwei Tagen hatte sich Columbus Stürmer Rick Nash noch über die mangelnde Chancenverwertung seiner Blue Jackets beklagt. Heute Nacht bewiesen sie auf heimischen Eis, dass sie doch noch treffen können. In einer hart umkämpften, ausgeglichenen Partie gaben sie den Phoenix Coyotes mit 5-4 Toren das Nachsehen. Dabei sorgten Michael Rupp(46.) und Jason Chimera(47.) innerhalb von 28 Sekunden zu Beginn des Schlussabschnitts mit einem Doppelschlag für den vorentscheidenden 3-Tore Vorsprung der Hausherren.
Die Coyotes versuchten zwar noch einmal alles in ihrer Macht stehende in der letzten Viertelstunde das Spiel noch zu drehen. Es reichte aber nur noch zu den späten Anschlusstoren von Mike Comrie(55.) und Dave Scatchard(59.).
Auch im zweiten Durchgang hatten die Coyotes schon einmal den Versuch unternommen einen 3-Tore Rückstand auszugleichen und waren nach Treffern von Geoff Sanderson(28.pp) und Derek Morris(34.sh) bis auf 2-3 herangekommen.
Die ersten drei Erfolgserlebnisse der Blue Jackets hatten innerhalb von vier Minuten, nur unterbrochen von der Drittelpause, Rick Nash(17.pp), Jan Hrdina(20.) und Nikolai Zherdev(21.) erzielt.

Los Angeles - Detroit 3-7 (0-0/2-4/1-3)
Kaum eine Chance auf zwei Punkte hatten die Los Angeles Kings bei ihrem Gastauftritt in der Joe Louis Arena von Detroit als die gastgebenden Red Wings richtig ernst machten und auch begannen ihre zahlreichen Torchancen zu verwerten.
Schon im ersten noch torlosen Durchgang hätten die Red Wings angesichts ihrer spielerischen Überlegenheit in Führung gehen müssen, doch die Kalifornier setzten dieser viel Kampfkraft entgegen und konnten damit lange Zeit das Spiel offen halten.
Auf die ersten zwei Treffer der Hausherren von Robert Lang(22.) und Pavel Datsyuk(47.pp) hatten die Kings noch postwendend durch Dustin Brown(23.) und Michael Cammalleri(29.) eine Antwort parat. Doch als Henrik Zetterberg(34.pp/34.) seinen Worten 'mehr aufs Tor zu schießen' Taten folgen ließ und binnen 52 Sekunden zwei Mal Mathieu Garon im Tor der Gäste bezwang, war die Begegnung vorentschieden.
Die Kings, die anschließend Garon durch Jason LaBarbera ersetzten, gaben sich zwar noch nicht geschlagen, kamen auch noch einmal zum Anschlusstor von Lubomir Visnovsky(50.pp), agierten aber insgesamt zu glücklos und ungenau um ihre Gastgeber wirklich noch einmal in Schwierigkeiten zu bringen.
In den letzten sieben Spielminuten machten schließlich Jason Williams(54.), Tomas Holmstrom(59.en) und Nicklas Lidstrom(60.pp) den deutlichen Heimerfolg der Red Wings perfekt.

Colorado - Chicago 2-1 (1-1/1-0/0-0)
Mit 2-1 Toren kamen die Colorado Avalanche zu einem Pflichtsieg im United Center von Chicago. So richtig rund lief das Spiel der Avalanche dabei keineswegs und ihr Headcoach Joel Quenneville war nach den wenig berauschenden 60 Minuten auch hauptsächlich mit dem Ergebnis und mit der Leistung seines Torwarts Peter Budaj zufrieden: "Das war kein gutes Spiel von uns. Keiner von uns hat Verantwortung übernommen und die Mannschaft mitgerissen. Unser bester Mann war eindeutig Peter."
Budaj, bis zur Genesung von Jose Theodore die neue Nummer 1 im Tor der Avalanche, konnte vor allem in den letzten 25 Spielminuten einige Male glänzen und die knappe, durch Pierre Turgeon(2.) und Antti Laaksonen(29.) herausgeschossene Führung verteidigen.
Das einzige Tor der Hausherren, bei denen nach sechs Wochen Verletzungspause erstmals wieder Nikolai Khabibulin im Kasten stand, erzielte Curtis Brown(16.) zum 1-1 Zwischenstand.

Dallas - Calgary 0-1 (0-1/0-0/0-0)
Die 'Null' stand und stand und stand. Was auch immer die Dallas Stars bei ihrem Auftritt im Saddledome von Calgary unternahmen, Flames' Schlussmann Miikka Kiprusoff war für sie die Endstation. Insgesamt 38 Mal prüften die Texaner den finnischen Ausnahmetorhüter und alle Schüsse wurden dessen Beute. Heute Nacht verdiente sich Kiprusoff seinen bereits achten 'Shutout' und ist damit Spitze in der Liga. Zahlreich Gelegenheit sich auszuzeichnen hatte Kiprusoff zu Beginn des Schlussdrittels als die Stars über eine Minute lang mit 5 gegen 3 Mann auf den Ausgleich drängten aber erfolg- und glücklos blieben.
So genügte den Flames das einzige Tor von Daymond Langkow(15.) um beide Punkte einzufahren und ihre Tabellenführung in der Northwest Division gegenüber den heute Nacht ebenfalls siegreichen Colorado Avalanche zu verteidigen.

Nashville - Vancouver 3-2 OT (0-0/0-1/2-1/1-0)
Nur sechs Sekunden dauerte die Verlängerung im General Motors Place beim Aufeinandertreffen der Nashville Predators und Vancouver Canucks, dann bescherte David Legwand(61.) den Gästen aus Tennessee den letztendlich verdienten Zusatzpunkt.
Zwei Drittel lang hatten die Predators ihre liebe Mühe mit den in der Defensive kompakt stehenden Canucks, denen Anson Carter(8.) im Mitteldrittel eine 1-0 Führung besorgt hatte. Die Westkanadier hatten in diesen ersten zwei Durchgängen etwas mehr vom Spiel und hätten durchaus ihren Vorsprung weiter ausbauen können.
Ein völlig anderes Spiel bekamen die 18.500 Besucher im letzten Drittel zu sehen. Jetzt machten die Predators kräftig Druck und bestimmten das Spielgeschehen auf dem Eis. Insgesamt 22 Mal prüften sie in den letzten 20 Spielminuten Canucks' Goalie Alex Auld, zwei Mal konnte ihn Steve Sullivan(49.pp/55.) bezwingen. Die Hausherren kamen nur noch sporadisch zu Torchancen. Eine nutzte Henrik Sedin(52.) zum 2-1 Zwischenstand.

Edmonton - San Jose 2-5 (0-0/2-2/0-3)
Joe Thornton(41.) und Steve Bernier(44./58.) avancierten mit ihren Toren im Schlussdrittel zu den Matchwinnern für die San Jose Sharks bei deren Heimspiel gegen die Edmonton Oilers, dem direkten Konkurrenten um einen Playoffplatz. Durch ihren heutigen Sieg konnten sich die Sharks in der Tabelle der Western Conference um einen Rang auf Platz 10 verbessern.
Von der ersten Minute an hatten die Sharks mehr Spielanteile als ihre kanadischen Gäste, blieben aber im ersten Durchgang noch ohne durchschlagenden Erfolg. Im zweiten Abschnitt klappte es dann auch mit der Chancenverwertung. Milan Michalek(22.) und Patrick Marleau(32.) überwanden Dwayne Roloson bei seinem Debut im Oilers Jersey und schossen die Kalifornier zwei Mal in Front.
Die sich hauptsächlich aufs Kontern verlegenden Oilers blieben aber stets gefährlich. Zwei Unachtsamkeiten in der Sharks' Defensivabteilung nutzten Jarret Stoll(29.) und Raffi Torres(37.) um den Spielstand zu egalisieren. Letztendlich war dies zu wenig um den vierten Heimerfolg der Sharks in Folge ernsthaft zu gefärden.

 

>> Spielstatistiken des Tages

 


(C) eishockey.com, Sports Media & Entertainment GmbH