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2006-03-04 

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SPIELTAG 04.03.2006

Bret Hedican, Eric Staal, Erik Cole und Cory Stillman beim kollektiven Torjubel.

Florida - Carolina 2-5 (0-1/1-1/1-3)
Vor heimischer Kulisse im RBC Center von Raleigh sind die Carolina Hurricanes eine Macht. Heute Nacht kamen die Hurricanes mit 5-2 Toren gegen die Florida Panthers zu ihrem 26. Heimsieg und stellten damit ihren bereits 19 Jahre alten Franchiserekord, noch aus Zeiten als sie in Hartford beheimatet waren, ein.
Eric Staal(8./60.en) und Eric Cole(24./56.pp) erzielten jeweils zwei Tore in der unterhaltsamen, von beiden Teams sehr offensiv geführten Partie. Der dritte Torschütze der Hausherren war zu Beginn des Schlussdrittels Craig Adams(44.).
Die Gäste aus Florida hielten lange Zeit gut mit und konnten sich auch sehr gute Torchancen erarbeiten. Nach den Anschlusstreffern von Chris Gratton(25.pp) und Serge Payer(50.) lag sogar eine Überraschung in der Luft, doch trotz ihrer Bemühungen sollte den Panthers der Ausgleich gegen Martin Gerber, dem Schweizer Schlussmann in Diensten der Hurricanes, nicht gelingen.

Toronto - Buffalo 2-6 (1-2/0-2/1-2)
Sabres' Stürmer Derek Roy(5.pp/40./60.pp) verhalf mit seinem ersten NHL-Hattrick Buffalo zu einem hochverdienten 6-2 Heimerfolg und stürzte die Toronto Maple Leafs noch tiefer in die Krise.
Für die kanadischen Gäste war es bereits die vierte Niederlage in Folge und mit nun schon fünf Punkten Rückstand auf den achten Playoffplatz liegen sie weit unter den in sie gesetzten Erwartungen.
Milde ausgedrückt desolat war das Defensivverhalten der Maple Leafs und auch ihr Schlussmann Mikael Tellqvist machte nicht immer den sichersten Eindruck. So fiel den mannschaftlich sehr geschlossen auftretenden Hausherren das Tore schießen nicht so schwer. Neben Derek Roy konnten noch Chris Drury(14.), Daniel Briere(33.) und der Österreicher Thomas Vanek(58.) Erfolgserlebnisse feiern.
Auf Seiten der völlig überforderten Gäste sorgten Alexei Ponikarovsky(13.) und Alexander Steen(47.) für etwas Ergebniskosmetik.

Vancouver - Chicago 5-4 SO (0-3/2-1/2-0/0-0/1-0)
Als erster und einziger von sechs Schützen verwandelte Vancouvers Teamkapitän Markus Naslund seinen Penalty und sorgte damit für den Gewinn des Zusatzpunktes beim Gastauftritt der Vancouver Canucks im United Center von Chicago.
Dabei hatte es zunächst gar nicht gut ausgesehen für die westkanadischen Gäste. Noch keine zehn Minuten waren im Eröffnungsdrittel absolviert, da lagen die Canucks auch schon nach Gegentoren von Rene Bourque(2./7.pp) und Matthew Barnaby(9.) mit 0-3 im Hintertreffen.
Die Pausenpredigt von Gästecoach Marc Crawford verfehlte jedoch seine Wirkung nicht. Zu Beginn des Mitteldrittels brachten die Canucks Härte ins Spiel und die beiden Hauptschiedsrichter hatten eine Menge mit dem Verhängen von Strafzeiten zu tun. Um die 30. Spielminute herum wurden nacheinander fünf Blackhawks und nur ein Canuck auf die Strafbank geschickt. Die daraus resultierenden Powerplays nutzten Todd Bertuzzi(30.pp) und Anson Carter(31.pp) um die Gäste wieder zurück ins Spiel zu schießen. Auch den erneuten Rückschlag, in Form des vierten Gegentores durch Kyle Calder(40.) kurz vor der zweiten Pause, steckten die Canucks gut weg und Henrik Sedin(49.pp) sowie Brendan Morrison(54.) egalisierten im Schlussabschnitt noch den Spielstand.

San Jose - Edmonton 2-3 (0-0/0-0/2-3)
Nach vier Niederlagen in Folge konnten die Edmonton Oilers ausgerechnet gegen die San Jose Sharks, einer Mannschaft, die seit vier Spielen nicht mehr verloren hatte, ein Erfolgserlebnis feiern.
Mit 3-2 Toren verließen die Oilers das Eis ihres Rexall Places als Sieger. Dabei fielen alle fünf Treffer der Partie erst im Schlussabschnitt. Auf das 1-0 Führungstor von Raffi Torres(44.) antworteten die kalifornischen Gäste mit Treffern von Patrick Marleau(44.) und Joe Thornton(56.).
Den Oilers schien nun die Zeit davonzulaufen. Doch nur 65 Sekunden nach dem Rückstand konnte Shawn Horcoff(57.) das 2-2 Remis herstellen und 67 Sekunden vor Spielende nahm sich Ales Hemsky(59.) ein Herz und bezwang mit einem schon artistisch anmutenden 'Move' Sharks' Schlussmann Vesa Toskala.
Die Oilers konnten sich durch diesen Sieg gegen einen direkten Konkurrenten um einen Playoffplatz in der Western Conference, auf dem achten Platz rangierend, wieder etwas Luft verschaffen.

Minnesota - Anaheim 2-4 (0-0/1-2/1-2)
Den Minnesota Wild fehlt in letzter Zeit das Quentchen Glück um auch einmal wieder Zähler einzufahren. Heute Morgen mussten sie im Pond of Anaheim trotz einer sehr engagierten Vorstellung ihre vierte Niederlage in Serie hinnehmen.
Zwei späte Tore von Ducks Verteidiger Sandis Ozolinsh(53.) und Teemu Selanne(60.en) brachten die Wild um einen durchaus verdient gewesenen Ehrenpunkt. Vor allem im torlosen ersten Spielabschnitt waren die Gäste aus St. Paul das aktivere Team mit den besseren Torchancen gewesen. Erst mit der Zeit kamen die Kalifornier besser ins Spiel und sie gingen auch konsequenter mit ihren Einschussmöglichkeiten um. Als sie mit einem Mann weniger auf dem Eis standen gelang Samuel Pahlsson(27.sh) die erstmalige Führung der Ducks und auch für das 2-1 von Corey Perry(40.pp) waren die 'Special Teams' der Hausherren verantwortlich.
Die Hoffnungen der Wild auf zumindest einen Punktgewinn hielten durch ihre Ausgleichstreffer Todd White(29.) und Marian Gaborik(45.) lange Zeit am Leben.

 

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