Andre Roy(BUF) scheitert aus kurzer Distanz an Kari Lehtonen(ATL).
Atlanta - Buffalo 4-2 (1-0/1-1/2-1) Die Atlanta Thrashers kamen heute Nacht zu einem 4-2 Achtungserfolg in der HSBC Arena von Buffalo und dürfen damit bei der Vergabe der Playoffplätze im Osten wieder ein kräftiges Wörtchen mitreden.
Ihr Rückstand auf die achtplatzierten Montreal Canadiens beträgt nach dem dritten Sieg aus den letzten vier Partien nur noch zwei Zähler. Zwei Tore von Slava Kozlov(18.pp) und Niclas Havelid(22.pp) zur 2-0 Führung sowie ein gut aufgelegter Schlussmann Kari Lehtonen waren der Grundstein für den Erfolg der Thrashers auf fremden Eis.
Die Sabres waren zwar in den beiden letzten Durchgängen das druckvollere Team gewesen, direkt vor dem gegnerischen Gehäuse hatten sie jedoch Probleme beim Abschluss. Nur Chris Drury(25.pp) konnte nach Vorarbeit des wiedergenesenen Daniel Briere im Mitteldrittel für ein Erfolgserlebnis der Sabres sorgen.
Die Entscheidung zu Gunsten der Gäste gelang Brad Larsen(43./60.sh,en) mit zwei Treffern im Schlussabschnitt, so dass Maxim Afinogenov(60.pp)s Powerplaytor in der Schlussminute nicht mehr weiter ins Gewicht fiel.
Boston - Carolina 3-4 (1-1/2-1/0-2) Die Carolina Hurricanes untermauerten ihre Spitzenstellung in der Eastern Conference mit einem 4-3 Heimerfolg über die Boston Bruins. In der äußerst attraktiven und bis zum Ertönen der Schlusssirene spannenden NHL-Partie konnten die Hurricanes zum siebten Mal in dieser Saison noch gewinnen obwohl sie zur zweiten Pause in Rückstand lagen.
Ray Whitney(44.) und Aaron Ward(26./56.) drehten mit ihren Toren im Schlussdrittel das Spiel zu Gunsten der Hausherren. "Wir sind eine sehr konditionsstarke Mannschaft und diesen Vorteil nutzen wir aus. Selbst wenn wir einmal hinten liegen lassen wir uns nicht aus dem Konzept bringen und bleiben mannschaftlich geschlossen." gab der zweifache Torschütze Ward den Schlüssel des Erfolges preis.
Die Bruins boten lange Zeit eine durchaus engagierte Vorstellung. Nachdem der Deutsche Marco Sturm(7.) und Oleg Tverdovsky(12.) im ersten Drittel Tore ausgetauscht hatten, konnten die Bruins vor allem im Mittelabschnitt vollauf überzeugen und wurden auch für ihren Einsatz durch Treffer von David Tanabe(32.) und Sergei Samsonov(32.) zur 3-2 Führung belohnt. Nach diesem Doppelschlag bekamen die Gäste noch einige Male Gelegenheit ihren Vorsprung weiter auszubauen, scheiterten aber fortan an Carolinas' Schlussmann Cam Ward.
Philadelphia - New Jersey 1-2 SO (0-1/1-0/0-0/0-0/0-1) Als einziger von insgesamt fünf Schützen konnte Viktor Kozlov seinen Penalty verwandeln und bescherte damit seinen New Jersey Devils den Zusatzpunkt in ihrer Heimpartie gegen die Philadelphia Flyers.
Während der regulären Spielzeit zeigten die Kontrahenten sehr viel Respekt voreinander. Keine Mannschaft wollte das Risiko eingehen in einen Konter des Gegners zu laufen. Die größte Chance in Führung zu gehen hatten die Hausherren in den ersten Minuten des Spiels als kurz nacheinander Mike Knuble, Eric Desjardins und Derian Hatcher auf der Strafbank Platz nehmen mussten. Das daraus resultierende 5 gegen 3 Überzahlspiel verstrich jedoch ohne weitere Konsequenzen. Nur vier Minuten später holte Viktor Kozlov(12.) mit der 1-0 Führung für die Devils Versäumtes nach.
Der Mittelabschnitt gehörte dann den Gästen aus Philadelphia, die ihre Zurückhaltung aufgaben und etwas mehr für die Offensive taten. Belohnt wurden sie durch das Ausgleichstor von Brian Savage(29.).
Nach der zweiten Pause übernahmen wieder die Devils das Kommando. Sie scheiterten jedoch immer wieder an Gästegoalie Robert Esche, der allein in den letzten 25 Spielminuten incl. Overtime 18 Torschüsse parieren konnte.
Ottawa - Pittsburgh 4-3 (1-0/3-0/0-3) Die Ottawa Senators kamen zu Besuch beim Tabellenschlusslicht der Eastern Conference, den Pittsburgh Penguins, zu einem 4-3 Auswärtserfolg. Der Pflichtsieg der Kanadier geriet aber im letzten Spielabschnitt noch einmal stark in Gefahr, nachdem binnen acht Minuten John LeClair(47.pp), Andre Roy(54.) und Neuzugang Jani Rita(55.) die Penguins wieder zurück ins Spiel geschossen hatten.
In den noch verbleibenden fünf Spielminuten besannen sich die Gäste aber wieder auf ihre Defensivqualitäten und ließen kaum noch 100%ige Torchancen ihrer Gastgeber zu.
Die ersten zwei Durchgänge der Partie gehörten den Senators. Sie kontrollierten das Spielgeschehen, führten die Penguins vor und zeigten den Hausherren deren altbekannten Schwächen im Defensivverhalten auf. Die Folge waren vier Tore von Peter Schaefer(7.), Daniel Alfredsson(26.pp), Brian Pothier(35.pp) und Dany Heatley(37.) zur hochverdienten 4-0 Führung der Kanadier.
Nashville - Chicago 0-3 (0-1/0-1/0-1) Eine ihrer besten Saisonvorstellungen lieferten heute Nacht die Chicago Blackhawks im heimischen United Center gegen die Nashville Predators ab. Die favorisierten Gäste waren dem Vorletzten der Western Conference in allen Belangen unterlegen.
Chicagos Schlussmann Craig Anderson benötigte nur 20 Rettungstaten um seinen zweiten NHL-Shutout feiern zu können. Er versäumte es auch nicht sich bei seinen Vorderleuten zu bedanken: "Sie haben heute unglaublich gespielt. Jeder, aber auch wirklich jeder hat an einem Strang gezogen und auch die Stürmer haben kräftig nach hinten mitgearbeitet." Die Tore der Blackhawks, die von der ersten Minute an kräftig Druck nach vorne machten, erzielten schön verteilt auf die drei Spielabschnitte Dustin Byfuglien(16.), Rene Bourque(40.) und Patrick Sharp(52.). Es war der ersten Sieg der Blackhawks über die Predators in den bisherigen sechs Aufeinandertreffen.
St. Louis - Edmonton 4-2 (2-0/1-1/1-1) Curtis Sanford hielt die zwei Punkte seiner St. Louis Blues fest in den Händen. Der Schlussmann des Tabellenletzten war mit 35 Rettungstaten der herausragende Akteur beim 4-2 Erfolg im Rexall Place von Edmonton. Was auch immer die Oilers in der letzten Viertelstunde noch versuchten, nachdem sie zuvor durch Tore von Chris Pronger(39.pp) und Marc-Andre Bergeron(44.) den Rückstand auf 2-3 verkürzt hatten, Sanford war für sie die Endstation.
Wesentlich effektiver im Abschluss präsentierten sich da die Blues. Nur zehn Mal prüften sie in den ersten zwei Durchgängen Edmontons Goalie Jussi Markkanen konnten dabei aber gleich drei Mal nach den Treffern von Keith Tkachuk(7.), Scott Young(11.pp) und Jay McClement(38.pp) über einen Torerfolg jubeln.
Auch Markkanens Ersatzmann Michael Morrison, der in der zweiten Pause eingewechselt wurde, erging es kaum besser. Er bekam nur zwei Schüsse auf sein Gehäuse und musste einen von Scott Young(59.) zum 4-2 Endstand passieren lassen.
Für die Edmonton Oilers war die heutige Heimpleite bereits die vierte Niederlage in Folge. Dagegen konnten die Blues von ihren letzten acht Partien sechs gewinnen.
Detroit - Anaheim 2-0 (2-0/0-0/0-0) Nur 24 Stunden nach ihrer bitteren Niederlage in San Jose konnten die Detroit Red Wings Wiedergutmachung betreiben. Heute Morgen verließen sie den Pond of Anaheim mit 2-0 Toren als Sieger.
Maßgeblichen Anteil an dem doppelten Punktgewinn hatten Detroits schwedische Olympioniken und Goldmedaillengewinner, denen gestern gegen die Sharks noch eine Auszeit gegönnt war.
Beide Treffer der Red Wings entsprangen einer schwedischen Koproduktion. Beim 1-0 von Tomas Holmstrom(8.) leistete Zetterberg die Vorarbeit und nur 46 Sekunden danach bediente Holmstrom im Powerplay seinen Sturmkollegen Henrik Zetterberg(9.pp) auf Pass von Nicklas Lidstrom.
Diese Führung ließen sich die Gäste nicht mehr nehmen. Ganz clever spielten sie die Partie herunter und ließen nur wenige wirklich gute Einschussmöglichkeiten der Ducks zu.
Detroits Schlussmann Chris Osgood erwies sich bei seinem 43. NHL-Shutout, dem zweiten in dieser Saison, als solider Rückhalt - 24 Torschüsse der Kalifornier wurden seine Beute.