Lubomir Visnovsky(LOS) behauptet sich gegen Kyle Calder(CHI).
Chicago - Los Angeles 4-5 OT (1-2/1-2/2-0/0-1) Dank des Treffers von Joe Corvo(61.pp)nach 40 Sekunden in der Overtime konnten die Los Angeles Kings in einer Nachmittagspartie ihre schon sieben Spiele andauernde Niederlagenserie mit einem hart erkämpften 5-4 Heimsieg gegen die Chicago Blackhawks beenden.
Den gut 18.000 Zuschauern im Staples Center von Los Angeles boten beide Mannschaften dabei eine erfrischend offensiv geführte Partie.
Pavol Demitra(9.sh), Tom Kostopoulos(18.), Eric Belanger(38.) und Craig Conroy(22.pp), hatten die Kings, bei Gegentreffern von Brent Seabrook(10.pp) sowie Rene Bourque(23.) bereits mit 4-2 in Front geschossen, doch die Blackhawks konnten die Begegnung im Schlussdrittel noch einmal richtig spannend machen. Tyler Arnason(47.pp) und Martin Lapointe(50.) bescherten mit ihren zwei Treffern den Gästen schon einmal den Ehrenpunkt.
In der letzten Minute der regulären Spielzeit handelte sich Matthew Barnaby eine unglückliche Strafzeit wegen Spielverzögerung ein, nachdem er die Scheibe über das Plexiglas geschossen hatte. Eine Strafe mit Folgen: Corvo konnte so den umjubelten Siegtreffer für die Hausherren in dem darauffolgenden Überzahlspiel erzielen.
N.Y. Islanders - New Jersey 2-1 (1-1/0-0/1-0) US-Nationaltorhüter Rick DiPietro war der überragende Rückhalt seiner New York Islanders beim am Ende verdienten 2-1 Auswärtssieg in East Rutherford bei den New Jersey Devils.
Die Islanders beendeten mit ihrem abschliessenden Erfolg vor der Olympiapause bei dieser Nachmittagsbegegnung in New Jersey auch die seit acht Spielen andauernde Siegesserie der Devils auf eigenem Eis.
Jason Blake(13.pp) erzielte nach sehenswerter Vorarbeit von Alexei Yashin, die Führung der Gäste. Für Blake war das 1-0 gleichzeitig der 200. Scorerpunkt seiner NHL-Karriere.
Sergei Brylin(20.) konnte für die Gastgeber jedoch nur 20 Sekunden vor dem Ende des ersten Drittels den Spielstand wieder ausgleichen.
Erneut in Front gingen die taktisch clever agierenden Gäste durch Alexei Yashin(31.), dem es gelang Martin Brodeur, der zum 20. Mal in Folge das Tor der Devils hütete, zur Mitte der Partie.
Mit einigem Glück und Geschick und Dank eines prächtig aufgelegten DiPietro retteten die Mannen von Long Island die knappe Führung über die Zeit.
N.Y. Rangers - Toronto 4-2 (1-0/3-1/0-1) Die Toronto Maple Leafs kommen zur Zeit einfach nicht so recht ins Rollen. Nur 24 Stunden nach der Niederlage in New York haben sie auch das Heimspiel gegen die Rangers glatt mit 2-4 Toren verloren.
Der Endstand schmeichelt sogar noch den 'Ahornblättern', hatten sie zur Halbzeit des Spiels doch bereits deutlich mit 0-4 Toren zurückgelegen und hätten die Rangers danach nicht einen Gang zurückgeschaltet, der Abend hätte wohl ganz übel für die Kanadier enden können.
Jaromir Jagr(13./27.), Petr Sykora(26.) und Martin Rucinsky(32.pp) sorgten in der ersten halben Stunde geradezu spielerisch leicht für den entscheidenden Vorsprung des Spitzenreiters aus der Atlantic Division.
Drei Überzahlsituationen der Leafs blieben bis zu diesem Zeitpunkt nicht nur ohne Erfolg, sondern auch quasi ohne jegliche Durchschlagskraft, so dass Kevin Weekes im Tor der Gäste einen bis dahin äußerst geruhsamen Abend verbringen konnte. Erst durch Brian McCabes(40.pp) 17. Treffer, dem Anschluss zum 1-4, Sekunden vor der zweiten Pause, kam wieder etwas Leben in das Spiel der bis dahin lustlos agierenden Hausherren. Doch mehr als eine Ergebniskosmetik zum 2-4 Endstand durch Jason Allison(43.pp) wollte an diesem Abend den Leafs, die phasenweise von ihren eigenen Fans ausgebuht wurden, nicht mehr gelingen.
Jaromir Jagr erhöhte mit dem 'Doppelpack' heute Nacht seine Saisonausbeute auf 40 Treffer. Eine Leistung die seit der Spielzeit 1995/96 kein Ranger mehr vorzuweisen hatte. Umso beeindruckender wenn man bedenkt, dass dem Tschechen noch weitere 24 Partien bleiben um seine Torjägerqualitäten auszuspielen.
Tampa Bay - Boston 6-5 (1-3/2-1/3-1) Seit dem letzten Sieg der Lightning in Boston, den die Mannen aus Florida im April 1994 feiern durften, behielten die Bruins 16 Mal die Oberhand, bei fünf Unentschieden. Erwartungsgemäß hart taten sich die Gäste in der letzten Nacht, fuhren aber nach einem hart umkämpften Spiel letztendlich verdient zwei Punkt ein.
Knapp gestaltete sich die Partie weil die Bruins gut mithielten und sich aus ihren vorgetragenen Angriffen gute Chancen erspielten. In Führung gingen jedoch die Gäste, als sich Ruslan Fedotenko(5.) als erster Akteur des Tages entscheidend durchsetzen konnte. Der Ausgleich folgte allerdings in Person von Patrice Bergeron(6./12.) nur 59 Sekunden später, ehe dieser mit seinem zweiten Tor des Abends die Bruins in Front brachte und Tom Fitzgerald(13.) sogar auf 3-1 erhöhte.
Wie verwandelt kamen die Lightning dann nach der Pause aufs Eis. Fast ständig in der Vorwärtsbewegung erspielten sie sich zahlreiche Möglichkeiten, mussten aber auch folgerichtig ihren Gegneren mehrere Konter gewähren. Nachdem Vaclav Prospal(30.pp/54.pp) im Powerplay und anschließend Dmitry Afanasenkov(31.) getroffen hatten, gelang Glen Murray(38.) einen dieser Alleingänge zum 4-3 Zwischenstand erfolgreich abzuschließen. Eine Standpauke von Tampas Coach John Tortorella während der zweiten Pause setzte im letzten Drittel alle Kräfte frei, so dass die Gäste doch noch in der Lage waren den Spieß zu drehen. Dmitry Afanasenkoy(44.), Ryan Craig(51.) und Prospal stellten schließlich den knappen Endstand her, bei einem weiteren Gegentreffer durch Dan LaCouture(48.pp)
Atlanta - Montreal 2-1 SO (1-0/0-1/0-0/0-0/1-0) Vor einer erneut ausverkauften Kulisse kamen die Canadiens nicht über eine Shootout-Niederlage gegen die Thrashers, die ihnen immerhin einen Punkt brachte, hinaus. Zu gleichwertig agierten die Kontrahenten dabei während der regulären Spielzeit. Erst in der Overtime erspielten sich die Gäste klare Feldvorteile und hatten fünf hervorragende Chancen, scheiterten aber am gut aufgelegten Goalie Cristobal Huet, der in diesen Fällen sein ganzes Können zeigen musste.
Einer der beiden Treffer zum 1-1 fiel bereits nach 220 Sekunden im ersten Drittel, als sich Atlantas Brad Larsen(4.) nach Vorarbeit von Slava Kozlov entscheidend durchsetzen konnte. Für das andere Erfolgserlebnis sorgte Canadien Jan Bulis(23.) zu Beginn des zweiten Durchgangs, als er einen Pass von Richard Zednik direkt abnahm und mit einem harten Schlagschuss in die Maschen setzte.
Zum Sieg der Südstaatler kam es schließlich im Penaltyschießen, indem kein Rot-Blauer - gemeint sind Alexei Kovalev, Alexander Perezhogin und Michael Ryder - an Atlantas Schlussmann Kari Lehtonen vorbei kam, dessen Gegenüber jedoch nach Kozlovs Alleingang ein Mal den Puck aus dem Netz fischen musste.
Philadelphia - Ottawa 2-3 (0-2/2-1/0-0) Dass Samstage für die Senators gute Spieltage sind, bewiesen sie wieder am vergangenen Abend zu Hause gegen die Flyers. Nach zehn Siegen und lediglich drei Niederlagen an diesem Wochentag, konnten sie durch einen 3-2 Erfolg diese Bilanz um einen weiteren Triumph verbessern.
Von Beginn an lieferten sich die Kontrahenten einen offenen Schlagabtausch, der erfreulicherweise nur insgesamt sechs Mal wegen einer Strafzeit unterbrochen werden musste. So kamen die anwesenden Eishockeyfreunde voll auf ihre Kosten, gab es doch auch in der schnell geführten Partie zahlreiche gute Chancen auf beiden Seiten. Als die treffsicherere Mannschaft erwiesen sich dabei die Hausherren, die bereits nach dem ersten Drittel mit 2-0 in Front lagen. Dafür gesorgt hatten Antoine Vermette(9.) mit seinem zwölften und Vaclav Varada(14.) mit seinem fünften Saisontreffer.
Auf 3-0 erhöhte Ottawas Dany Heatley(21.) nur 21 Sekunden nach der ersten Pause, ehe Simon Gagne(34.) und Donald Brashear(37.) die Anschlusstor schossen. Im letzten Abschnitt hatten die Gäste durchaus Möglichkeiten erneut auszugleichen, scheiterten aber stets am tschechischen Schlussmann und Torwartlegende Dominik Hasek.
Pittsburgh - Washington 6-3 (1-0/4-0/1-3) Erst zum zweiten Mal in dieser Saison war das MCI Center zu Washington bis auf dem letzten Platz gefüllt, jedoch zum feiern war den über 18.000 Zuschauern nicht zu Mute. Ihre Capitals verloren trotz einer guten Vorstellung bereits zum 14. Mal auf heimischen Boden. Voll auf ihre Kosten kamen dabei allerdings die Freunde von Powerplaysituationen und Faustkämpfen. Wegen der vielen Unsportlichkeiten, unter denen auch zwei ohne Handschuhe ausgetragene Duelle waren, kam es zu insgesamt elf Unterzahlsituationen für die Hausherren und fünf für die Gäste. Nutzen konnten nur die Penguins daraus ziehen, indem sie vier Powerplaytore schossen und so den Grundstein für diesen Erfolg setzten.
Den ersten Überzahltreffer erzielte Sidney Crosby(19.pp) kurz vor dem Ende des ersten Drittels, gefolgt von zwei weiteren im Mittelabschnitt durch Colby Armstrong(29.) und Mark Recchi(35.pp). Zu diesem Zeitpunkt hatten bereits John LeClair(22.) und Sergei Gonchar(25.) getroffen, so dass die Gäste nach 40 Minuten schon mit 5-0 in Front lagen. Nachdem Washingtons Matt Pettinger(47.) als erster Capital positiv in Erscheinung getreten war, erhöhte Eric Boguniecki(50.pp) abermals in Überzahl sogar auf 6-1. Die Ehre der Hausherren konnten schließlich noch Alexander Ovechkin(51.sh) in Unterzahl und Brian Sutherby(60.) 31 Sekunden vor dem Ende wenigstens teilweise wieder herstellen.
Florida - Buffalo 3-5 (0-1/2-2/1-2) Die Sabres zeigten in der vergangenen Nacht zu Hause gegen die Panthers keine Blöße und fuhren trotz einer beachtlichen Leistung ihrer Kontrahenten ihren 18. Heimerfolg ein.
Wie man es von Panther in der freien Wildbahn erwartet, präsentierten sich die Gäste äußerst angriffslustig. Die Hausherren versteckten sich deshalb aber nicht und nahmen den offenen Schlagabtausch an, wodurch eine rasante Partie entstand, in der die Gastgeber den besseren Start erwischten. Nachdem J.P. Dumont(18.) im Anfangsdrittel getroffen hatte, erhöhte Jiri Novotny(26.) mit seinem ersten Saisontor im Mittelabschnitt auf 2-0. Die ersten Früchte ihrer Bemühungen konnte die Mannen aus Florida anschließend ernten, als erst Chris Gratton(31.) und danach Jon Sim(37.) Goalie Ryan Miller bezwangen. Buffalos österreichischer Stürmer Thomas Vanek(40./45.) brachte seine Farben allerdings kurz darauf wieder in Front ehe er sich nach fünf Minuten im letzten Durchgang erneut in der Lage war, sich ins Rampenlicht zu schießen.
Im weiteren Spielverlauf baute Jason Pominville(57.pp) den 4-2 Zwischenstand auf 5-2 aus, als Martin Gelinas wegen 'Hakens' auf der Strafbank saß. Mike Van Ryn(57.) konnte zwar 15 Sekunden später noch verkürzen, änderte aber am Ausgang der Partie nichts mehr.
Columbus - Nashville 2-5 (2-3/0-1/0-1) Nach zuletzt drei Niederlagen in Folge konnten die Nashville Predators wieder einmal ein Erfolgserlebnis feiern. Sie bezwangen auf heimischen Eis im Gaylord Entertainment Center die Columbus Blue Jackets auch in der Höhe völlig verdient mit 5-2 Toren.
Die Predators, immerhin das viertbeste Team der Western Conference, fanden zu alten Stärken zurück. Sie gewannen die Mehrzahl an Zweikämpfen, überzeugten sowohl im Über- als auch Unterzahlspiel und schlossen konsequent die sich erarbeiteten Torchancen ab.
Probleme mit ihren Gästen hatten die Predators nur in den ersten fünf Spielminuten als Rick Nash(4.) und Nikolai Zherdev(5.) ihr Team innerhalb von 49 Sekunden mit 2-1 in Front schießen konnten. Doch noch vor der Pause bügelten Marek Zidlicky(3.pp/13.pp) und Scottie Upshall(18.) die Unachtsamkeiten der eigenen Defensivreihen aus.
Fortan kontrollierten die Hausherren das Spielgeschehen. Die Blue Jackets konnten nur noch selten vor dem von Tomas Vokoun gehüteten Gehäuse ihrer Gastgeber gefährlich auftauchen.
Martin Erat(37.) und Kimmo Timonen(54.) ließen schließlich mit ihren Treffern in den Folgedritteln keine Zweifel über den Sieger in dieser insgesamt doch recht einseitigen Partie mehr aufkommen.