Brian Gionta(NJD) gibt Tim Thomas(BOS) das Nachsehen.
New Jersey - Boston 3-2 OT (0-1/1-0/1-1/1-0) Brian Gionta(48.sh/63.) beendete mit seinem bereits 33. Saisontor nach 130 Sekunden in der Overtime die Partie zwischen den New Jersey Devils und Boston Bruins zu Gunsten der Gäste.
Für die Devils endete damit eine kleine Auswärtsschwäche von zuletzt drei Niederlagen in fremden Stadien. Auch das dritte Aufeinandertreffen mit den Boston Bruins entwickelte sich zu einer knappen Angelegenheit bei der beide Mannschaften sehr diszipliniert agierten und sich nur wenige Strafzeiten einhandelten.
Das erste Erfolgserlebnis konnten die Gastgeber durch ein Tor von Glen Murray(12.), bei dem er die Scheibe durch die Schoner von Gästegoalie Martin Brodeur schob, für sich verbuchen. Im Mittelabschnitt konnten dann die Devils etwas mehr Druck ausüben und egalisierten auch schnell den Spielstand. Patrik Elias(26.) zeichnete sich hierbei als Torschütze aus.
Nachdem Brian Gionta bei Unterzahl die Devils erstmals in Front gebracht hatte, drängten die Hausherren mit aller Macht auf den Ausgleich und wurden auch für ihren Einsatz belohnt. Wayne Primeau(53.) bescherte ihnen mit dem 2-2 zumindest einen Zähler im Kampf um einen Playoffplatz.
Montreal - Buffalo 3-2 OT (0-1/2-0/0-1/1-0) Zuallererst die Hiobsbotschaft aus deutscher Sicht: Jochen Hecht(12.pp) verletzte sich bei der 2-3 Heimniederlage seiner Buffalo Sabres gegen die Montreal Canadiens nach einem Check von Jan Bulis im Schlussdrittel so schwer am Knie, dass er für ca. 14 Tage pausieren muss und nicht für das deutsche Nationalteam an den Olympischen Spielen in Turin, die kommenden Mittwoch beginnen, teilnehmen kann.
Mit einem Powerplaytreffer hatte der deutsche Stürmer seine Sabres mit 1-0 in Front gebracht und diese Führung hatte auch bis zur ersten Pause Bestand. Nach Wiederanpfiff taten die Sabres jedoch viel zu wenig für das eigene Offensivspiel und ihre frankokanadischen Gäste übernahmen das Kommando. Nicht unverdient konnten Alexei Kovalev(26.) und Radek Bonk(38.sh) im zweiten Durchgang eine Führung für die Canadiens herausschießen.
Über die Zeit retten konnten aber auch sie diese nicht. 27 Sekunden vor dem Ertönen der Schlusssirene schaffte es Jason Pominville(60.) doch noch ein zweites Mal Cristobal Huet im Tor der Canadiens zu bezwingen.
Das 'Happy End' hatten aber doch wieder die Gäste für sich. Nur 39 Sekunden dauerte die Verlängerung dann beendete sie Alexei Kovalev(61.) mit seinem zweiten Tor an diesem Abend.
Für die Sabres bedeutete es die erste Niederlage nach sechs Siegen in Folge.
Atlanta - Ottawa 2-1 (0-0/1-1/1-0) Für die Ottawa Senators, die in der ersten Saisonhälfte die Liga so dominiert hatten, kommt die Olympiapause genau zur rechten Zeit. Auch heute Nacht in der Heimpartie gegen die Atlanta Thrashers zogen sie wiederum den Kürzeren.
Den entscheidenden Unterschied machte das bessere Überzahlspiel der Gäste aus. Beide Treffer der Thrashers von Ilya Kovalchuk(38.pp) und Andy Sutton(50.pp) fielen als sie mit einem Mann mehr auf dem Eis standen. Die Senators, die durch ein Tor ihres Verteidigers Andrej Meszaros(35.) mit 1-0 in Front gegangen waren, ließen dagegen acht Powerplaysituationen ungenutzt.
Eine sehr solide Vorstellung lieferte Gästeschlussmann Kari Lehtonen ab, der insgesamt 34 Torschüsse der Senators, hiervon allein 15 im Schlussdrittel, abwehren konnte.
Carolina - Tampa Bay 3-5 (2-2/1-1/0-2) In einer perfekten Olympiaform präsentierte sich Tampas Schlussmann John Grahame nach seiner Einwechslung in der Heimpartie gegen die Carolina Hurricanes. Die Gäste hatten seinen Teamkollegen Sean Burke bis zur 25. Spielminute bei acht Torschüssen gleich drei Mal bezwingen können. Alle noch folgenden 28 Schüsse der Hurricanes wurden aber die Beute von Grahame, der auch noch einen Strafschuss von Eric Cole zur Mitte des zweiten Durchgangs abwehren konnte.
Die Tabellenführer der Southeast Division erwischten einen Traumstart. Gerade einmal vier Minuten waren absolviert, da hatten sie auch schon Aaron Ward(1.) und Anton Babchuk(5.pp) mit 2-0 in Front geschossen. Die Lightning nahmen aber den offenen Schlagabtausch an und gaben noch vor der ersten Pause mit ebenfalls zwei Treffern von Evgeny Artyukhin(11.) und Fredrik Modin(15.sh) die passende Antwort.
Im Mitteldrittel hatten die Hurricanes deutlich mehr Spielanteile als ihre Gastgeber kamen aber nach nur einem Tor von Erik Cole(25.) und einem Gegentreffer durch Vaclav Prospal(27.pp) nicht über ein 3-3 Unentschieden hinaus.
Noch schlechter verlief aus ihrer Sicht das Schlussdrittel, in dem Fredrik Modin(51.) mit seinem zweiten Tor in dieser Partie und Ruslan Fedotenko(60.en) mit einem 'Empty Net Goal' den Sieg der Lightning perfekt machten.
Steve Sullivan(NAS) versucht mit einem Rückhandschuss gegen Manny Legace(DET) zum Erfolg zu kommen.
Detroit - Nashville 3-2 (0-2/2-0/1-0) Nur 24 Stunden nach ihrer bitteren 0-6 Schlappe in der Joe Louis Arena von Detroit bekamen es die Nashville Predators erneut mit den Red Wings zu tun. Heute Nacht auf heimischen Eis agierten die Predators wesentlich konkurrenzfähiger und erwischten auch einen Traumstart. Scott Hartnell(6.pp) und Paul Kariya(15.pp) hatten in der ersten Viertelstunde gleich zwei Überzahlsituationen mit einem Treffer abgeschlossen.
Die Red Wings versteckten sich keineswegs und so entwickelte sich ein offener Schlagabtausch mit zahlreichen Torchancen auf beiden Seiten. Es sollte jedoch eine gute halbe Stunde dauern bis auch die Gäste feiern konnten. Mit einem Doppelschlag, zwei Treffer innerhalb von 116 Sekunden, brachten sie Robert Lang(32.) und Kris Draper(34.) zurück ins Spiel.
Das 3-2 Siegtor der seit fünf Spielen ungeschlagenen Gäste erzielte schließlich Mathieu Schneider(54.). In den letzten fünf Spielminuten versuchten die Hausherren noch einmal alles um zumindest einen Punkt zu retten. Doch selbst die Maßnahme Tomas Vokoun in den letzten 68 Sekunden zu Gunsten eines weiteren Feldspielers vom Eis zu nehmen blieb erfolglos
Colorado - Minnesota 2-1 (0-0/1-0/1-1) David Aebischer entwickelt sich immer mehr zu einem ganz großen Rückhalt der Colorado Avalanche. Heute Nacht bewahrte der Schweizer im Tor der Avalanche mit 33 Rettungstaten vor einer Auswärtsniederlage im Xcel Energy Center von St. Paul gegen die Minnesota Wild.
Dank der Tore von Brad Richardson(22.) und ihres Teamkapitäns Joe Sakic(55.), erst gut fünf Minuten vor Spielende gelang ihm das Siegtor, behielten die Gäste aus Denver mit 2-1 die Oberhand.
Die im Schlussabschnitt ihren Beinamen gerecht werdenden, wild anstürmenden Hausherren boten ihren Fans nur einmal, beim Ausgleichstor von Todd White(51.), Grund zur Freude.
In den letzten 79 Sekunden wurde es noch einmal richtig spannend als Gästeverteidiger Rob Blake auf der Strafbank Platz nehmen musste und die Wild mit zwei Mann mehr auf dem Eis, 6 gegen 4, auf den Ausgleich drängten.
Dallas - Phoenix 5-1 (1-0/3-0/1-1) Ob nun auf oder neben dem Eis, Stichwort Wettring, die Phoenix Coyotes sorgen in den letzten Tagen nicht gerade für positive Schlagzeilen. Teamkapitän Shane Doan war sich aber auch nach der herben 1-5 Heimpleite heute gegen die Dallas Stars sicher: "Auf unsere Leistung hat diese Angelegenheit keinerlei Einfluss. Das interessiert uns gar nicht." Auf jeden Fall hatten die Dallas Stars heute leichtes Spiel mit ihren Gastgebern, die sich einige unnötige Strafzeiten einhandelten. Mit drei Powerplaytoren sorgten Bill Guerin(8.pp), Niko Kapanen(26.pp) und Brenden Morrow(36.pp) für die Vorentscheidung zu Gunsten der Texaner. Als dann noch einmal Niko Kapanen(40.) fast zeitgleich mit dem Ertönen der Pausensirene auf 4-0 erhöht hatte war die Partie endgültig gelaufen.
Die Stars konnten es sich erlauben im Schlussdrittel einen Gang zurückzuschalten und das einzige Gegentor von Geoff Sanderson(50.pp) als Schönheitsfehler ablegen. Den Schlusspunkt zum 5-1 Endstand in der sehr einseitigen Partie erzielte wiederum Niko Kapanen(56.sh), der in Unterzahl seinen ersten NHL-Hattrick komplettieren konnte.