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2006-02-09 

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SPIELTAG 09.02.2006

Während Jason Ward(NYR) sein Tor feiert, lässt Dominik Hasek(OTT) den Kopf hängen.

Ottawa - N.Y. Rangers 1-5 (0-0/1-3/0-2)
Das heutige Spitzenspiel zwischen den beiden Tabellenführern der Northeast und Atlantic Division entschieden die New York Rangers deutlich mit 5-1 Toren für sich, womit sie ihre momentane Topform untermauerten.
Für das Team aus Manhattan, das auf der ganzen Linie überzeugen konnte, war es der vierte doppelte Punktgewinn in Folge. Angeführt von einem herausragenden Jaromir Jagr(21.pp), der einen Treffer selbst erzielte und zwei weitere vorbereitete, boten die Rangers eine ihrer besten Saisonleistungen auf ganz hohem spielerischen Niveau.
Marek Malik(27.) und Jason Ward(35.sh) bauten die Führung bis auf 3-0 aus ehe Chris Kelly(38.) zum ersten und einzigen Mal Henrik Lundqvist im Tor der Hausherren bezwingen konnte. Auch im letzten Spielabschnitt kontrollierten die 'Blueshirts' das Spielgeschehen. Von einem Aufbäumen der Kanadier gegen die drohende Niederlage war nichts zu spüren. Im Gegenteil durch ihr laxes Abwehrverhalten machten sie den Rangers das Tore schießen sogar noch leicht. Michael Nylander(48.) und Petr Sykora(54.) bedankten sich hierfür mit ihren Saisontreffern 14 und 13.

N.Y. Islanders - Philadelphia 2-5 (0-2/2-2/0-1)
Mit gleich acht Rookies im Kader konnten die vom Verletzungspech verfolgten Philadelphia Flyers einen 5-2 Heimsieg gegen die New York Islanders einfahren. In die Bresche für ihre verletzten und viruskranken Topscorer Peter Forsberg sowie Simon Gagne sprang Mike Richards(4.sh/26./60.sh,en) ein. Ihm gelang mit drei Toren sein erster NHL-Hattrick, was ihm sogar ein Lob von Gästecoach Brad Shaw einbrachte: "Dieser Junge spielt mit einer solchen Dynamik und hat eine Pucksicherheit, die ihn nicht wie einen Rookie aussehen lässt.".
Das erste Erfolgserlebnis der Flyers nach drei Niederlagen hintereinander komplettierten R.J. Umberger(14.pp) und Jeff Carter(38.pp) mit zwei Powerplaytreffern. Auf Seiten der Gäste aus Long Island konnten Trent Hunter(24.pp) und Miroslav Satan(33.pp) etwas Ergebniskosmetik betreiben, verhindern konnten sie damit die dritte Niederlage der Islanders aus ihren letzten vier Partien aber nicht.

Los Angeles - Columbus 4-7 (3-1/0-2/1-4)
Die Los Angeles Kings sind zur Zeit so verunsichert, dass sie selbst gegen das bis dato offensivschwächste Team der Liga sieben Gegentreffer hinnehmen mussten. Kings Headcoach Andy Murray ist der Meinung, dass die Ursache für die Niederlagenserie seines Teams eine mentale Sache sei: "Wir müssen jetzt unbedingt einmal gewinnen um das aus dem Kopf zu bringen."
Heute Nacht sah es zunächst danach aus als könnten die Kalifornier ihre Talfahrt beenden. Im ersten Drittel schossen Eric Belanger(1.), Dustin Brown(14.) und Tim Gleason(19.) bei einem Gegentreffer von Trevor Letowski(16.) eine 3-1 Führung für die Gäste heraus.
Doch in den folgenden zwei Durchgängen wendete sich das Blatt zu Gunsten der Blue Jackets. Fünf Treffer durch Trevor Letowski(22.), Jaroslav Balastik(35.pp), Jason Chimera(47.), David Vyborny(51.pp) und Sergei Fedorov(51.) bescherten ihnen einen 6-3 Vorsprung und beendeten den Arbeitstag von Gästegoalie Mathieu Garon, der durch Jason LaBarbera ersetzt wurde.
Columbus konnte es sich jetzt erlauben einen Gang zurückzuschalten und ihr Sieg geriet auch nach dem zweiten Tor von Derek Armstrong(56.) nicht mehr in Gefahr. Den Schlusspunkt setzte Jason Chimera(60.en) mit einem 'Empty Net Goal'

Boston - Pittsburgh 3-1 (0-0/2-0/1-1)
Die Fans der Pittsburgh Penguins können einem Leid tun. Mit Ausnahme des Schlussmanns Marc-Andre Fleury war auch heute Nacht in der Mellon Arena von Pittsburgh kein Mannschaftsteil der Penguins wirklich konkurrenzfähig. Letztendlich konnten sich die Hausherren, die von ihren letzten 18 Partien nur eine gewinnen konnten, bei ihrem Goalie bedanken, dass die heutige Niederlage mit 1-3 Toren noch relativ moderat ausfiel.
Die Boston Bruins nahmen die zwei Punkte, die sie im Kampf um einen Playoffplatz dringend benötigen, gerne mit. Nachdem sie im ersten Drittel bei 12 Torschüssen noch an Fleury gescheitert waren, fanden Travis Green(28.) und mit zwei Powerplaytreffern Brad Stuart(37.pp/47.pp) doch noch ein Mittel zum Torerfolg zu kommen.
Das einzige Gegentor, der Ausdruck Ehrentreffer wäre angesichts der schwachen Vorstellung der Penguins zu schmeichelhaft, von Tomas Surovy(59.) konnten sie so gut verkraften. Nur Bruins' Schlussmann Tim Thomas durfte dies ärgern, da ihm nur noch 91 Sekunden zu einem 'Shutout' gefehlt haben.

Nashville - Detroit 0-6 (0-1/0-3/0-2)
Es ist noch gar nicht so lange her, da waren die Nashville Predators noch ein heißer Kandidat auf die Tabellenführung in der Central Division, doch nach der heutigen 0-6 Pleite in der Joe Louis Arena von Detroit beträgt ihr Rückstand auf ihre Gastgeber schon sieben Zähler.
Die Red Wings, die ihren vierten Sieg hintereinander feiern konnten, präsentierten sich wieder einmal in einer ausgezeichneten Form und ließen ihren Gästen nicht den Hauch einer Chance. Bereits nach 83 Sekunden brachte sie ihr schwedischer Verteidiger Nicklas Lidstrom(2.) mit 1-0 in Front. Anschließend, bis zur ersten Pause, agierten die Wings etwas verhaltener ohne jemals in Gefahr zu geraten den Ausgleichstreffer hinnehmen zu müssen.
So richtig Dampf machte das beste Team der Western Conference im Mittelabschnitt, in dem sie gleich 20 Mal Gästeschlussmann Tomas Vokoun prüften. Der unter Dauerbeschuss stehende Goalie der Predators musste sich drei Mal von Brendan Shanahan(28.), Mathieu Schneider(29.) und Henrik Zetterberg(35.pp) bezwingen lassen.
In der Drittelpause wurde Vokoun erlöst und durch Chris Mason ersetzt. Doch auch der Ersatzmann im Tor der Gäste wurde noch zwei Mal von Mikael Samuelsson(55.) und Pavel Datsyuk(59.) überwunden.
Einen relativ ruhigen Abend verlebte Masons Gegenüber Manny Legace, der mit 20 Rettungstaten seinen zweiten 'Shutout' in Folge verbuchen konnte.

Anaheim - Calgary 1-3 (1-1/0-2/0-0)
Ein herausragendes Überzahlspiel mit drei Powerplaytreffern bescherte den Calgary Flames einen 3-1 Heimerfolg über die Mighty Ducks of Anaheim. Matthew Lombardi(7.pp), Daymond Langkow(23.pp) und Chris Simon(37.pp) gelangen die drei Powerplaytore gegen Mighty Ducks, die bei 5 gegen 5 nur selten spielerisch ein Mittel gegen die kompakt stehenden Hausherren fanden. Ihr einziges Tor erzielte ebenfalls aus einer nummerischen Überlegenheit heraus Andy McDonald(11.pp).
In der insgesamt wenig berauschenden NHL-Partie machten die Flames bereits in der neutralen Zone die Räume eng, so dass ihre kalifornischen Gäste nicht richtig ins Spiel kamen. Viele der 32 Torschüsse, die auf das von Miikka Kiprusoff gehütete Gehäuse der Flames kamen, entsprangen aus einer Verlegenheit heraus.
Die Hausherren untermauerten ihre Heimstärke mit dem siebten Sieg aus ihren letzten neun Auftritten im Pengrowth Saddledome.

St. Louis - Vancouver 4-2 (3-1/0-1/1-0)
Eine ganz schwache Heimvorstellung lieferten die Vancouver Canucks gegen das Tabellenschlusslicht der Western Conference, die St. Louis Blues vor 18.600 Zuschauern im ausverkauften General Motors Place ab.
Die Folge war eine 2-4 Heimpleite und der Verlust der Tabellenführung in der Northwest Division an die Calgary Flames. Bereits im ersten Spielabschnitt legten die Blues mit den Toren von Petr Cajanek(10.), Vladimir Orszagh(18.) und Mark Rycroft(20.) den Grundstein für ihren erst sechsten Saisonsieg in einer fremden Arena, aber immerhin ihrem dritten doppelten Punktgewinn in Folge. Das einzige Tor der Hausherren in diesem Durchgang schoss Richard Park(15.) zum 1-1 Zwischenstand.
Die Canucks zeigten sich zwar bemüht die Heimpleite abzuwenden, wirkten aber im Angriff viel zu ideenlos. Enttäuschend schwach präsentierte sich auch das Überzahlspiel der Westkanadier, die von sieben Überzahlsituationen nur eine durch Todd Bertuzzi(24.pp) ausnutzen konnten.
Den ersten Sieg der Blues in Vancouver seit über fünf Jahren machte Keith Tkachuk(48.pp) im Schlussabschnitt perfekt. St. Louis konnte alle bisherigen drei Aufeinandertreffen mit den Canucks in dieser Saison für sich entscheiden.
Sein Saisondebut gab nach der zweiten Pause Patrick Lalime im Tor der Blues.

Chicago - San Jose 1-2 (0-2/1-0/0-0)
Die San Jose Sharks zitterten sich zu einem 2-1 Heimerfolg im HP Pavillon gegen die Chicago Blackhawks. Dank zweier Tore im ersten Drittel, in dem sie drückend überlegen waren, von Patrick Marleau(18.) und Joe Thornton(18.) innerhalb von 45 Sekunden konnten die Kalifornier, die für sie so wichtigen zwei Punkte einfahren und beendeten damit eine Negativserie von drei Niederlagen in Folge.
Mit fortwährender Spieldauer kamen die Blackhawks immer besser ins Spiel und erarbeiteten sich auch sehr gute Einschussmöglichkeiten. Vor allem nach dem Anschlusstor durch Kyle Calder(33.) musste Sharks Schlussmann Vesa Toskala in der letzten halben Stunde das ein ums andere Mal sein ganzes Können aufbieten um nicht auch noch den Ausgleich hinnehmen zu müssen. Allein im torlosen letzten Spielabschnitt war Toskala mit 14 Saves die Endstation für die engagiert anstürmenden Gäste.

 

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