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2006-02-07 

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SPIELTAG 07.02.2006

Vincent Lecavalier(TAM) erzielt in der Overtime das Siegtor gegen Rick DiPietro(NYI).

Tampa Bay - N.Y. Islanders 3-2 OT (1-0/0-1/1-1/1-0)
Im Endspurt ihres Gastauftrittes im Nassau Coliseum von Long Island schafften die Tampa Bay Lightning doch noch die Wende und fuhren Dank eines Treffers von Vincent Lecavalier(65.) nachdem vier Minuten in der Verlängerung absolviert waren zwei Punkte ein. Die Vorarbeit zum 3-2 Siegtreffer leistete Martin St. Louis(59.), dem erst kurz vor dem Ende der regulären Spielzeit der Ausgleich gelungen war. Bei einem Schuss von Dan Boyle brachte St. Louis seinen Schläger noch an die Scheibe und fälschte diese unhaltbar für Islanders Schlussmann Rick DiPietro ab.
Nach dem frühen Gegentreffer von Fredrik Modin(2.) nach bereits 88 Sekunden hatte DiPietro wenig Mühe seinen Kasten gegen die sehr zurückhaltend agierenden Lightning sauber zu halten. Die Folgezeit gehörte den Hausherren. Belohnt wurden diese für ihr Engagement durch zwei Tore von Mike York(35./50.). Die Islanders waren aber nicht in der Lage diesen Vorsprung über die Zeit zu retten.

Pittsburgh - Ottawa 2-5 (1-1/1-3/0-1)
Nachdem es zuletzt bei den Ottawa Senators mit nur einem Sieg aus vier Partien gar nicht gut lief, konnten sie heute Nacht auf heimischen Eis gegen die Pittsburgh Penguins für Wiedergutmachung sorgen. Der Tabellenführer der Northeast Division fuhr einen ungefährdeten 5-2 Erfolg ein.
Dabei hatte es zunächst nicht so gut ausgesehen für die Hausherren. Gleich den ersten Schuss der Penguins von Eric Boguniecki konnte Ottawas Ersatzgoalie Ray Emery nicht festhalten und Ryan Malone(2.) stand beim Abpraller goldrichtig um die 'Pens' mit 1-0 in Front zu bringen. Emery, der bei seinen letzten drei Einsätzen mit 17 Gegentoren zwei Mal ausgewechselt wurde, machte auch in der Folgezeit nicht immer einen sicheren Eindruck, musste sich aber nur noch einmal von Eric Boguniecki(36.) bezwingen lassen. Zu diesem Zeitpunkt war die Partie aber schon zu Gunsten der Senators vorentschieden.
Der deutsche Verteidiger Christoph Schubert(9.) mit seinem dritten Saisontor, Zdeno Chara(28.), Bryan Smolinski(31.pp) und Peter Schaefer(32.pp/51.), dem zu Beginn des Schlussabschnitts noch ein weiterer Treffer gelang, hatten eine deutliche 4-1 Führung herausgeschossen.

Nashville - Dallas 2-4 (1-0/0-2/1-2)
In einer vor allem in den ersten zwei Durchgängen von vielen Nicklichkeiten geprä,gten Partie kamen die Dallas Stars zu einem hochverdienten 4-2 Heimsieg über die Nashville Predators.
Völlig unverständlich war es dabei, dass sich die Predators nach dem frühen Führungstor von Paul Kariya(6.) durch eine Vielzahl an Strafen selbst aus dem Spielfluss brachten. Dennoch konnten sie fast eine halbe Stunde lang ihren Vorsprung gegen die anstürmenden Texaner verteidigen. Stu Barnes(33.) gelang zur Mitte des zweiten Drittels der Ausgleich und Bill Guerin(40.pp), der 19 Spiele lang nicht mehr getroffen hatte, schloss das zehnte Übezahlspiel der Hausherren fast zeitgleich mit dem Ertönen der Pausensirene erfolgreich ab.
Dass für die Stars wirklich nichts mehr anbrennen konnte dafür sorgten ihr wiedergenesener finnischer Verteidiger Janne Niinimaa(44.sh) mit einem Unterzahltreffer und nur drei Minuten danach Teamkapitän Mike Modano(47.).
Den Schlusspunkt in der einseitigen Partie konnte dann wieder mit Mark Eaton(52.), der sein erstes Saisontor erzielte, ein Predator setzen.

Andy McDonald(ANA) findet die Lücke zwischen Jason Smith und Jussi Markkanen.

Anaheim - Edmonton 5-6 SO (2-2/1-1/2-2/0-0/0-1)
Fernando Pisani konnte als einziger Schütze seinen Penalty verwandeln und sorgte damit den Edmonton Oilers den so wichtigen Zusatzpunkt in der Heimpartie gegen die Mighty Ducks of Anaheim, einem direkten Konkurrenten um einem Playoffplatz im Westen.
Schon während der 65 Minuten incl. Verlängerung zuvor konnten sich die Besucher im Rexall Place von Edmonton nicht über mangelnde Unterhaltung beklagen. Schnell gingen die Hausherren durch Tore von Ryan Smyth(2.) und Marc-Andre Bergeron(8.pp) mit 2-0 in Führung. Dadurch mussten auch die Kalifornier ihre Zurückhaltung aufgeben und es entwickelte sich ein offener Schlagabtausch, der den Zuschauern viel Spaß und den beiden Schlussleuten Jean-Sebastien Giguere sowie Jussi Markkanen, er musste seinen Kasten im dritten Drittel räumen, Kummer bereiteten.
Insgesamt zehn Tore und wechselnde Führungen ließen keine Langeweile aufkommen. Noch vor der ersten Pause konnten die Mighty Ducks durch Andy McDonald(10.) und Corey Perry(11.) den Spielstand egalisieren. Chris Kunitz(25.) brachte sie sogar nach der Pause mit 3-2 in Front.
Ein Powerplaytor von Ryan Smyth(33.pp) und Jaroslav Spacek(45.) ließen wieder die Oilers jubeln. Die Freude der Oilers verstummte jedoch schnell nachdem Todd Marchant(46.) und Scott Niedermayer(48.) mit einem Doppelschlag eine 5-4 Führung der Gäste herausgeschossen hatten.
Das Happy-End der Hausherren im 'Shootout' machte drei Minuten danach Fernando Pisani(51.) mit dem 5-5 Ausgleichstreffer erst möglich.

Columbus - Vancouver 4-7 (0-4/1-0/3-3)
Elf Tore, davon acht im Powerplay, sahen über 18.600 Zuschauer im ausverkauften General Motors Place beim ersten Heimauftritt der Vancouver Canucks nach einer sieben Spiele währenden Auswärtstour.
Den Grundstein für den deutlichen deutlichen 7-4 Erfolg legten die Westkanadier in der ersten Viertelstunde, die ihre Gäste aus Columbus völlig verschliefen. Ehe die Blue Jackets wussten wie ihnen geschah lagen sie nach Gegentreffern von Anson Carter(3.), Josh Green(4.), Todd Bertuzzi(13.pp) und Mattias Ohlund(17.pp) bereits mit 0-4 im Hintertreffen.
Anschließend machte sich aber bei den Hausherren Leichtsinn breit und die Blue Jackets kamen im Schlussdrittel noch einmal zurück ins Spiel. Das erste Tor der Gäste von Rick Nash(29./59.pp) legten die Canucks noch als Schönheitsfehler ab auch als vier Minuten danach Nash mit einem Strafschuss an Alex Auld gescheitert war, änderte sich noch nichts an der laxen Arbeitseinstellung der Westkanadier.
Die Strafe hierfür folgte jedoch zu Beginn des letzten Durchgangs als Nikolai Zherdev(42.pp) und Rostislav Klesla(43.) die Blue Jackets bis auf 3-4 heranschossen. Die Partie stand jetzt auf der Kippe. Drei folgende Powerplaytore von Daniel Sedin(45.pp), Markus Naslund(48.pp) und Trevor Linden(56.pp) ließen aber keine Zweifel über den Sieger mehr aufkommen.

Calgary - San Jose 4-3 (1-1/2-0/1-2)
Nach drei Niederlagen in Folge und dem Verlust der Tabellenführung in der Northwest Division mussten die Calgary Flames ausgerechnet gegen jene Mannschaft antreten bei der sie seit über fünf Jahren, seit dem 3. Januar 2001, nicht mehr gewonnen hatten.
Mit einem 4-3 Sieg in einer hart umkämpften Partie beendeten heute Morgen die Westkanadier ihre Negativserie im HP Pavillon von San Jose. Der Erfolg geriet dabei in den letzten zehn Spielminuten noch einmal richtig in Gefahr nachdem Milan Michalek(54.) und Jonathan Cheechoo(56.pp) die Hausherren noch einmal bis auf ein Tor heranschießen konnten und diese in der Schlussphase engagiert auf den Ausgleich drängten, aber sich nur wenige zwingende Torchancen erarbeiten konnten.
Die 1-0 Führung der Sharks hatte Patrick Marleau(9.pp) auf Vorarbeit von Joe Thornton und Christian Ehrhoff erzielt. Danach erwiesen sich die Kanadier als deutlich effektiver im Abschluss. Zwei Überzahltore von Daymond Langkow(18.pp) und Chuck Kobasew(25.pp) brachten sie mit 2-1 in Front.
Nach einer klaren Angelegenheit für die Flames sah es aus als in der Folgezeit auch noch Chris Simon(34.) und Matthew Lombardi(43.) in der Lage waren Sharks Schlussmann Evgeni Nabokov zu bezwingen. Der 3-Tore Vorsprung erwies sich aber noch als zwingend notwendig um beide Punkte entführen zu können.

 

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