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2006-02-05 

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SPIELTAG 05.02.2006

Jan Bulis gratuliert Cristobal Huet zu seinem Shutout.

Boston - Montreal 0-2 (0-0/0-0/0-2)
Erfolgreich Revanche für ihre 1-3 Niederlage von vor zwei Tagen im TD Banknorth Garden von Bosten konnten heute zur Mittagszeit die Montreal Canadiens nehmen. Durch zwei späte Tore von Andrei Markov(51.pp) aus einem Powerplay heraus und Sheldon Souray(60.sh,en) mit einem Shorthander bezwangen die Frankokandier vor heimischer Kulisse die Boston Bruins mit 2-0.
Durch diesen, ihren erst dritten Sieg aus den letzten neun Partien konnten die Canadiens nach Punkten mit ihrem heutigen Gegner wieder gleichziehen. Die Bruins hatten vor allem im ersten Durchgang gegen stark verunsichert wirkende Gastgeber deutlich mehr Spielanteile. Das Überzahlspiel der Bruins erwies sich aber als wenig effektiv und auch Canadiens' Schlussmann Cristobal Huet erwischte einen seiner besseren Tage. Allein in diesem ersten Drittel konnte er 15 von insgesamt 28 Torschüssen parieren. Am Ende wurde Huet mit seinem ersten Shutout als Canadien, dem fünften seiner NHL-Karriere, belohnt.
Nachdem die Bruins in den folgenden Spielabschnitten deutlich abbauten, ging der im Enstehen glückliche doppelte Punktgewinn der Canadiens vollauf in Ordnung. Für die Bruins endete damit eine Miniserie von zwei Siegen in Folge.

Dallas - St. Louis 3-4 OT (0-1/2-2/1-0/0-1)
Nichts wurde es mit dem siebten Sieg in Folge für die Dallas Stars und damit die Einstellung des Franchise-Rekordes. Ausgerechnet beim Letzten der Western Conference verloren sie mit 4-3 in der Overtime. Die Blues bestätigen mit dem Erfolg über den Favoriten ihre Aufwärtstendenz.
Die Partie begann sehr verhalten von beiden Mannschaften. In Führung gingen aber die Hausherren. Dean McAmmond(18.) war kurz vor dem Ende des Drittels erfolgreich.
Die Stars kamen verbessert aus der Kabine und zeigten sofort, warum sie in der Tabelle weit oben stehen. John Klemm(23.) und Jason Arnott(25.pp) drehten innerhalb von knapp zwei Minuten den Spielstand und einiges deutete darauf hin, dass die Stars nun ihr Spiel aufziehen würden. Doch die Blues schlugen zurück. Vladimir Orszagh(36.pp) und Mike Glumac(37.) mit seinem ersten Saisontreffer wandelten zur Begeisterung der 16.560 Zuschauer im Savvis Center das 1-2 innnerhalb von 32 Sekunden in ein 3-2 um.
Dallas hatte heute ungewöhnliche Probleme sich in der Offensive zu entfalten, denn die Blues standen gut in der Defensive. Trotzdem gelang es Jere Lehtinen(46.) noch auszugleichen und so eine Verlängerung zu erzwingen. Aufgrund des größeren Willens und Engagements war es verdient, dass Barret Jackman(63.) auf Vorarbeit von Keith Tkachuk den viel umjubelten Siegtreffer für St. Louis erzielen konnte.

Detroit - Colorado 3-0 (0-0/0-0/3-0)
Im Pepsi Center von Denver trafen in einer Nachmittagsbegegnung die Colorado Avalanche und die Detroit Red Wings aufeinander. Zwei Drittel lang neutralisierten sich die Kontrahenten weitgehend. Trotz des 0-0 Gleichstands zur zweiten Pause war die Partie keineswegs langweilig.
Zu Beginn des Schlussabschnitts drängten die Avalanche auf das Führungstor, doch dieses sollte Daniel Cleary(45.) für die Red Wings gelingen, indem er einen Konter zum 1-0 erfolgreich abschloss. Anschließend bekamen die Avalanche wieder Gelegenheit mit einem Mann mehr auf dem Eis zu punkten. Die größte Chance hatte hierbei Brett MacLean, der nach einem Fehler von Chris Chelios alleine auf Manny Legace, der 28 Saves für seinen Shutout benötigte, zulaufen konnte aber zwei Mal am Schlussmann der Red Wings scheiterte. Keine Minute danach erhöhte Mikael Samuelsson(51.) mit einem verdeckten Schuss auf 2-0 und sorgte damit für die Vorentscheidung. Von diesem Schock konnten sich die Hausherren nicht mehr erholen.
Die Red Wings kontrollierten in den letzten knapp zehn Spielminuten das Geschehen auf dem Eis. Nicht nur das, Robert Lang(59.) gelang sogar noch der 3-0 Endstand.

N.Y. Islanders - Pittsburgh 5-4 SO (2-1/1-1/1-2/0-0/1-0)
Auch im fünften Spiel in Folge gab es für die Pittsburgh Penguins eine Niederlage. Dieses Mal unterlagen sie in der heimischen Mellon Arena gegen die New York Islanders mit 4-5 nach Penalty schießen. Während die Islanders dort zweimal trafen, gingen die Penguins leer aus.
Von Beginn an entwickelte sich eine unterhaltsame Begegnung, in der die Gäste den besseren Auftakt hatten. Der Slowake Miroslav Satan(3.pp/13.pp/30.pp) feierte bei einem Gegentreffer von Sidney Crosby(10.pp) bis zur Mitte der Partie einen Hattrick, in dem er im Powerplay drei Mal traf. Überhaupt waren die Überzahlreihen sehr effektiv, denn bis auf die 4-3 Führung der Islanders durch Chris Campoli(53.) fielen alle anderen Tore bei nummerischer Überlegenheit. Pittsburgh hatte zuvor durch Tomas Surovy(39.pp) und Mark Recchi(46.pp) den von Satan heraus geschossenen Rückstand wieder wett machen können.
Ärgerlich für die Islanders, dass Ric Jackman(57.pp) nur eine Sekunde vor Ablauf der Strafzeit gegen Tomi Pettinen doch noch den Ausgleich zum 4-4 erzielen konnte und damit die Zusatzschicht erzwang und seinen Farben im Endeffekt einen Punkt rettete.
In der Verlängerung war Pittsburgh schließlich das aktivere Team, doch Rick DiPietro hielt die Mannen aus Long Island mehrmals im Spiel und legte somit den Grundstein für den zweiten Punkt.

N.Y. Rangers - Philadelphia 4-3 OT (1-0/1-1/1-2/1-0)
Die verletzungsgeplagten Philadelphia Flyers bekommen langsam den Aderlass zu spüren, den sie durchmachen müssen. Mit der heutigen Niederlage gegen den direkten Verfolger New York Rangers müssen sie den ersten Platz in der Atlantic Division zunächst einmal an diese abgeben. Zur Verletztenliste mit Peter Forsberg (Leiste), Keith Primeau (Gehirnerschütterung), Eric Desjardins (Schulter) und Kim Johnsson (Gehirnerschütterung) gesellten sich nach dieser Partie noch Peter Nedved (Leiste) und Chris Therrien (Kopf) dazu.
Trotzdem hatten die Flyers die Rangers am Rande einer Niederlage. Erst 42 Sekunden vor dem Ende konnten die Gäste zum 3-3 ausgleichen, indem Petr Sykora(60.) mit viel Glück durch viele Spieler hindurch den Puck im Gehäuse unterbringen konnte. Jaromir Jagr(62.) machte schließlich nach einer Minute und 24 Sekunden in der Verlängerung den Auswärtssieg perfekt.
Zuvor sahen die Zuschauer im Wachovia Center eine hochklassige Partie, die über weite Strecken sehr ausgeglichen mit Chancen auf beiden Seiten verlief. Die Rangers waren es aber, die zunächst mit 2-0 in Führung gehen konnten. Marcel Hossa(16.) mit seinem achten Saisontreffer und Michael Nylander(28.pp) sorgten für den Vorsprung. Mike Knuble(36./52.) verkürzte auf der anderen Seite noch vor dem zweiten Wechsel, ehe Jeff Carter(42.) und erneut Knuble den Spielstand vorübergehend zu Gunsten der Flyers drehten.

New Jersey - Toronto 2-4 (0-3/0-0/2-1)
Die turbulente Anreise der Devils war offensichtlich kein gutes Omen. Als deren Flugzeug in New Jersey abheben wollte, musste der Pilot in letzter Sekunde die "Notbremse" ziehen und den Start ein zweites Mal versuchen. Ähnlich schlecht verlief der Start im Air Canada Centre. Bereits nach 33 Sekunden brachte Alexei Ponikarovsky(1./12.) die Maple Leafs in Führung, ehe Tomas Kaberle(10.pp) gute neun Minuten später, während einer Überzahlsituation auf 2-0 erhöhte. Ponikarovsky konnte wenig später sogar noch zum 3-0 einnetzen.
Nach der ersten Pause legten die Devils einen Gang zu und erspielten sich klare Feldvorteile. Die Gäste waren aber trotz bester Chancen nicht in der Lage anzuschließen. Selbst Viktor Kozlov scheiterte beim Ausführen eines Penaltys.
Das Bild änderte sich jedoch rapide, nachdem die Mannschaften von der zweiten Pause zurück auf dem Eis waren. Innerhalb von 93 Sekunden trafen Brian Gionta(41.pp) im Powerplay und John Madden(42.) mit einem haltbaren Rückhandschuss. Alle weiteren Anstrengungen das Remis noch erreichen, verhinderte Goalie Ed Belfour jedoch bravourös. Chad Kilger(60.en) stellte schließlich noch den 4-2 Endstand für die Hausherren her, als Martin Brodeur auf Kosten eines weiteren Stürmers bereits auf der Spielerbank saß.

Florida - Atlanta 4-6 (2-2/1-2/1-2)
Nachdem die Thrashers zuletzt am 18. Januar zwei Punkte einfuhren und anschließend sieben Niederlagen in Folge einsteckten, waren sie in der vergangenen Nacht beim Heimspiel gegen die Panthers in der Lage, die Negativserie zu stoppen. Ein hartes Stück Arbeit war aber schon von Nöten, um die treffsicheren Gäste zu bezwingen, erspielten sich diese doch ebenfalls gut Chancen.
Den Torreigen eröffnete Floridas Nathan Horton(4.), ehe Scott Mellanby(11.) ausglich. Rob Globke(11.) brachte die Mannen aus die Florida dann erneut in Führung, welche durch Marc Savard(15.pp) im Powerplay abermals egalisiert wurde. Erstmalig in Front gingen die Hausherren zu Beginn des Mittelabschnitts, als sich Peter Bondra(23./54.pp) entscheidend durchsetzte. Die Freude währte allerdings nicht lange, denn Jon Sim(29.pp) traf in Überzahl zum zwischenzeitlichen 3-3.
Ilya Kovalchukss(37.) 36. Saisontor, das noch in diesem Abschnitt fiel, sowie die Powerplaytreffer durch Patrik Stefan(47.) und Bondra im letzten Drittel waren dann doch zuviel für die Panthers. Nur noch Chris Gratton(57.) schaffte es, das Ergebnis aus Sicht der Gäste etwas 'freundlicher' zu gestalten.

Ottawa - Buffalo 1-2 SO (0-1/1-0/0-0/0-0/0-1)
Der Österreicher Thomas Vanek sorgte für den fünften Sieg der Sabres in Folge, in dem er mit einer tollen Finte in Penalty schießen Stargoalie Dominik Hasek überwinden konnte. "Er ist so guter guter Torwart, dass man etwas besonderes machen muss, um ihn zu schlagen", gab der gebürtige Wiener anschließend zu Potokoll. "Es war auch etwas Glück dabei, aber es ist ein schönes Gefühl." Alle drei Ottawa Schützen scheiterten dagegen am erneut überzeugenden Sabres Schlussmann Ryan Miller.
Nur 1-1 stand es nach 65 Minuten Spielzeit zwischen den beiden Topteams der Northeast Division, doch es war keineswegs eine langweilige Partie. Die Intensität, mit der gekämpft wurde, kam schon einem Playoff Auftritt sehr nahe. Ales Kortalik(13.) konnte die Hausherren in der HSBC Arena nach einem schönen Querpass von Jochen Hecht, den Kortalik direkt abnahm, mit 1-0 in Führung bringen.
Die Senators waren danach stets bemüht, den Rückstand schnell wett zu machen, doch auch die Sabres verfügten über Gelegenheiten den Spielstand zu erhöhen. Doch ersteres gelang schließlich Bryan Smolinski(25.) knapp fünf Minuten nach der ersten Pause. Dass anschließend nichts mehr Zählbares heraussprang, lag vor allem am Auftritt von Hasek und Miller, die beide mehrmals über sich hinauswuchsen und alles abräumten, was auf sie zu kam. Während Buffalo im letzten Abschnitt etwas Vorteile hatte, gehörte die Verlängerung Ottawa.

Washington - Tampa Bay 0-5 (0-2/0-2/0-1)
Der Titelverteidiger aus Tampa Bay kommt langsam in Fahrt und feierte heute mit einem überzeugenden 5-0 gegen Washington den siebten Sieg im neunten Spiel. Besonders Anlass zur Freude gibt den Verantwortlichen im warmen Florida ihr Torhüter John Grahame, der mit 29 Saves den dritten Shutout im vierten Spiel feiern konnte. In der Saison stehen jetzt fünf Zu-Null-Spiele für ihn zu Buche und in der gesamten Karriere deren zwölf.
Ein gutes Torwartspiel alleine genügt aber nicht, es gehört auch dazu, dass man vorne trifft und das taten die Lightning bereits nach elf Sekunden Spielzeit. Ruslan Fedotenko(1.) überraschte Brent Johnson im Gehäuse der Capitals mit einem Schuss zwischen seinen Schonern hindurch. Der Russe stellte den Franchiserekord für das schnellste Tor allerdings nur ein, weil Dino Ciccarelli im Februar 1997 ebenfalls nach elf Sekunden traf. Ryan Craig(16.) erhöhte noch vor der Pause auf 2-0.
Die Capitals, die zu Beginn noch ebenbürtig waren, bauten nun stark ab und so war es keine Überraschung, dass Brad Richards(36.sh/39.pp) mit einem Doppelschlag in Unter- und Überzahl den Vorsprung auf 4-0 ausbauen konnte und di Partie somit entschied. Ein weiterer Powerplaytreffer durch Norm Milley(57.pp) sorgte schließlich für den Endstand.

Chicago - Nashville 0-6 (0-4/0-0/0-2)
Mit einem starken ersten Drittel legten die Nashville Predators im Heimspiel gegen die Chicago Blackhawks den Grundstein für den Gewinn beider Punkte. Mit zehn Torschüssen gelangen ihnen vier Treffer gegen die Gästetorhüter Adam Munro, für den nach drei Gegentoren bei sieben Schüssen der Abend gelaufen war und Craig Anderson. Deren Gegenüber Tomas Vokoun war ein Fels in der Brandung und hielt 40 Schüsse der Blackhawks zu seinem zweiten Shutout der Saison und 14. seiner Karriere.
Predator Scott Hartnell(9./16.pp/59.pp) vollendete 85 Sekunden vor dem Ende den ersten Hattrick seiner NHL-Karriere. Außerdem waren im ersten Abschnitt Yanic Perreault(10.) und Greg Johnson(13.) erfolgreich. Mit der 4-0 Führung im Rücken ließen die Hausherren die Partie danach etwas schleifen und erweckten damit das Kämpferherz von Chicago. Währen die Gäste das Tor von Vokoun berannten, kamen die Predators kaum noch nach vorne. 35 zu 9 Torschüsse hieß deswegen die Bilanz in den letzten 40 Minuten zu Gunsten von Chicago. Weitere Treffer erzielte aber trotzdem nur Nashville. Martin Erat(45.) und zum Abschluss erneut Hartnell schraubten das Ergebnis auf 6-0, was den Spielverlauf vor allem im zweiten und dritten Drittel komplett auf den Kopf stellte.

Minnesota - Phoenix 6-4 (0-0/4-2/2-2)
Dass die Playoffs immer näher rücken, war in der Glendale Arena stark zu spüren. Die dort angetretenen Teams benötigen jeden Punkt, um noch die Meisterrunde zu schaffen, und so verbissen wurde auch die Partie geführt. Nach einem erfolgsarmen ersten Drittel gaben die Teams Gas und boten den Zuschauern ein eindrucksvolles Eishockeyspektakel, in dem Alles geboten wurde.
In Front gingen die Gäste durch Wes Walz(25./53.) und Marian Gaborik(29./35.), ehe Mike Ricci(32.sh) in Unterzahl verkürzte. Bereits während der nächsten Überzahlsituation konnten die Wild in Person von Todd White(34.pp) einen weiteren Treffer erzielen und bauten ihre Führung mit Gaboriks zweiten Streich des Abends auf 4-1 aus. Der Abstand schmolz allerdings wieder auf zwei Tore, als sich 59 Sekunden vor der zweiten Pause Geoff Sanderson(40./47.) entscheidend durchsetzen konnte.
Coyote Mike Comrie(42.) ließ den Unterschied sogar auf einen Zähler zusammen schmelzen, musste jedoch von der Spielbank aus mit Ansehen, wie Wild Pierre-Marc Bouchard(46.) diesen wieder vergrößerte. Genauso erging es Sanderson, dessen zweiter Treffer des Abends durch Walzs zweiten Treffer des Abends zum 6-4 Endstand für nichtig erklärt wurde.
Minnesota konnte mit diesem Sieg die Coyotes überholen und besitzen nun einen Rückstand von fünf Zählern auf die Colorado Avalanche. Die Mannen aus Phoenix müssen sechs Punkte aufholen, um an den diesjährigen Playoffs teilzunehmen.

Vancouver - Edmonton 1-3 (0-1/1-1/0-1)
Nach vier Heimniederlagen in Folge, waren die Oilers wieder in der Lage doppelt zu punkten und konnten so die Colorado Avalanche, ihre derzeit härtesten Gegner im Kampf um die acht Playoffplätze, überholen. Die Canucks belegen zwar momentan den ersten Platz der Northwest Division, befinden aber nur zwei Zähler vor den Mannen aus Alberta, punktgleich mit den Calgary Flames.
Der Sieg im heimischen Rexall Place ging vollkommen in Ordnung, präsentierten sich die Gäste doch wenig erfolgshungrig und müde. Die Hausherren waren ihnen in allen Belangen haushoch überlegen und dominierten folgerichtig das Geschehen auf dem Eis vollkommen. Dies zum Ausdruck brachte erstmalig Ryan Smyth(12.pp), dem im zweiten Powerplay des Spiels sein 23. Saisontor gelang. Nachdem Jarret Stoll(34.) im Mittelabschnitt auf 2-0 erhöht hatte, erzielte trotz drückender Überlegenheit der Hausherren überraschend Vancouvers Daniel Sedin(37.) den Anschluss.
Die Spannung aus dem Spiel, die wegen der schlechten Leistung der Canucks eigentlich keine war, nahm schließlich Raffi Torres(49.pp), indem er bei einem nummerischen Vorteil den 3-1 Endstand herstellte.

Anaheim - San Jose 2-0 (0-0/1-0/1-0)
Eine ärgerliche Niederlage, insbesondere deshalb, weil zwei Punkte im Kampf um einen Playoff Platz liegen gelassen wurden, mussten die heimischen San Jose Sharks im Derby gegen die Anaheim Mighty Ducks einstecken. Erneut war den Südkaliforniern Torhüter Jean-Sebastien Giguere ein großer Rückhalt. Mit 35 Saves war er heute unüberwindbar und sicherte sich so seinen zweiten Shutout der Saison.
Es entwickelte sich von Beginn an eine Partie, die San Jose nicht verlieren hätte dürfen. Während die Ducks sehr defensiv standen, machten die Hausherren sehr viel Druck auf Giguere, ohne jedoch vollends überzeugen zu können. So unbefriedend das erste Drittel mit der Bilanz war, keinen Treffer erzielt zu haben, so ging es für die Sharks auch im zweiten Abschnitt weiter, nur mit dem Unterschied, dass Todd Fedoruk(33.) die Gäste sogar in Führung bringen konnte. Es schoss hinter dem Tor stehend Torhüter Evgeni Nabokov an den Rücken, so dass der Puck ins Netz ging.
San Jose hatte auch in der Schlussphase kein Mittel Anaheim zu bezwingen und musste sogar 33 Sekunden vor der Sirene noch das unbefriedigende 0-2 durch Ex-Shark Teemu Selanne(60.en) hinnehmen, als Nabokov seinen Kasten schon für einen weiteren Feldspieler geräumt hatte. Schlüssel der heutigen Begegnung war auch das schlechte Überzahlspiel der Gastgeber, die acht Gelegenheit zum Teil mit äußerst schwacher Umsetzung ungenutzt ließen.

 

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