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2006-02-04 

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SPIELTAG 04.02.2006

Alexander Ovechkin(WAS) befördert Bryan McCabe(TOR) in die Bande.

Toronto - Washington 1-4 (1-1/0-1/0-2)
Washingtons Trainer Glen Hanlon war hochzufrieden mit der Heimvorstellung seines Teams gegen die Toronto Maple Leafs: "Ein Kompliment an meine Mannschaft. Das war heute meiner Meinung nach unser bestes Spiel in dieser Saison." Tatsächlich konnten die Capitals vollauf überzeugen. Sie kontrollierten den Puck und ihre kanadischen Gäste über weite Strecken des Spiels. Auch von einem 0-1 Rückstand nach einer Viertelstunde ließen sich die Hausherren nicht beeindrucken. Nur 21 Sekunden nachdem Mats Sundin(16.) mit seinem ersten Tor seit sieben Spielen die Maple Leafs in Front gebracht hatte, konnte Mike Green(16.) den Spielstand schon wieder egalisieren.
Völlig von der Rolle präsentierten sich die kanadischen Gäste im Mitteldrittel, in dem sie schnell ein Gegentor von Brooks Laich(21.) hinnehmen mussten. Für die Entscheidung zu Gunsten der Capitals sorgten schließlich Ben Clymer(50.) und Chris Clark(59.) im Schlussabschnitt.
Die Maple Leafs, die ohne Leistungssteigerung um ihren Playoffplatz stark fürchten müssen, konnten von ihren letzten elf Partien nur eine gewinnen.

Martin Brodeur(NJD) war nicht zu bezwingen.

Carolina - New Jersey 0-3 (0-0/0-2/0-1)
Nach der Ehrung des wohl besten Verteidigers ihrer Franchisegeschichte konnten die New Jersey Devils mit einer eindrucksvollen Vorstellung das stärkste Team der Eastern Conference, die Carolina Hurricanes, mit 3-0 bezwingen.
Vor Spielbeginn wurde die 'Nummer 4' ihres langjährigen Teamkapitäns Scott Stevens feierlich 'retired' und neben die Banner ihrer Stanley Cup Gewinne von 1995, 2000 und 2003 gehängt. Genug Grund zum Feiern boten die Devils ihren Fans auch in den folgenden 60 Spielminuten. Schlussmann Martin Brodeur hielt bei 28 Torschüssen der Hurricanes seinen Kasten sauber, kam damit zu seinem 100. NHL-Shutout und auch das Offensivspiel der Hausherren konnte vollauf überzeugen. Nach einem torlosen ersten Spielabschnitt waren es Patrik Elias(23.) sowie Zach Parise(27.), welche die Devils mit 2-0 in Front brachten.
Diese Führung ließen sie sich auch von dem Tabellenführer im Osten nicht mehr nehmen. Selbst als sie im Schlussdrittel für 50 Sekunden mit zwei Mann weniger auf dem Eis standen ließen die Devils nichts mehr anbrennen. Zuvor hatte aber auch schon ihr Toptorjäger Brian Gionta(49.) die Führung auf 3-0 erhöht.

Atlanta - Florida 2-5 (1-0/1-2/0-3)
Die Talfahrt der Atlanta Thrashers hielt auch heute Nacht im BankAtlantic Center von Sunrise gegen die Florida Panthers an. Mit 2-5 Toren verloren die Thrashers ihr siebtes Spiel in Folge.
Die Ausgangsposition war für beide Teams ähnlich. Um sich nicht schon vorzeitig aus dem Playoffrennen zu verabschieden zählt für sie jeder Punkt. Wohl auch ein Grund dafür, dass es die Kontrahenten mit ihrem Körpereinsatz etwas übertrieben und die Grenze zum Rahmen des Erlaubten zu oft überschritten. Vor allem in den ersten zwei Durchgängen saß meistens mindestens ein Akteur auf der Strafbank.
Die 1-0 Führung für die Gäste sollte Marc Savard(20.) jedoch bei 5 gegen 5 kurz vor der ersten Pause gelingen. Mehr Kapital aus ihren doch sehr zahlreichen Torchancen konnten beide Mannschaften im Mittelabschnitt schlagen. In einer Zeitspanne von 3 1/2 Minuten tauschten die Kontrahenten drei Tore aus. Chris Gratton(34.pp) sowie Joe Nieuwendyk(38.) glichen zwei Mal für die Hausherren aus und Slava Kozlov(36.pp) war zwischenzeitlich das 2-1 für die Thrashers gelungen.
Der Schlussabschnitt gehörte dann vollends den Panthers. Jon Sim(46.pp) brachte sie darin erstmals in Front und in den letzten Minuten, als die Thrashers alles auf eine Karte setzten und ihren Torwart Kari Lehtonen zu Gunsten eines weiteren Feldspielers vom Eis nahmen, machten Chris Gratton(59.sh,en) und Nathan Horton(60.en) mit zwei 'Empty Net Goals' den Heimerfolg perfekt.

Vancouver - Calgary 3-1 (0-1/2-0/1-0)
Zum ersten Mal seit über sechs Wochen konnten die Vancouver Canucks wieder die Tabellenführung in der Northwest Division übernehmen. Beim bisherigen Spitzenreiter, den Calgary Flames, behielten die Canucks mit 3-1 Toren die Oberhand und gewannen damit ihr drittes Spiel in Folge.
Die Matchwinner für die Canucks waren wieder einmal die Zwillingsbrüder Daniel und Henrik Sedin(53.), die es zusammen auf ein Tor und vier Assists brachten. Erstmals in Front gingen die Gäste zum Ende des Mitteldrittels durch Tore von Anson Carter(36.pp) und Ryan Kesler(40.). Zuvor hatte ihr Rookie Alexandre Burrows die Riesenchance zum Ausgleich gehabt, doch er scheiterte mit einem Penalty an Flames' Schlussmann Miikka Kiprusoff.
Der erste Spielabschnitt hatte vollauf den Hausherren gehört. Hochverdient war so deren Führung durch ein 5 gegen 3 Powerplaytor ihres Teamkapitäns Jarome Iginla(20.pp). An diese gezeigte Leistung konnten die Flames aber in den folgenden zwei Durchgängen nicht mehr anknüpfen und mussten sich so mit ihrer dritten Niederlage hintereinander abfinden.

 

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