Cristobal Huet(MON) schnappt sich die anfliegende Scheibe.
Montreal - Boston 1-3 (1-0/0-2/0-1) Die Boston Bruins sind weiterhin auf einem guten Weg Richtung Playoffteilnahme. Heute Nacht konnten sie im heimischen TD Bank North Garden ihren Divisionsrivalen, die Montreal Canadiens, mit 3-1 Toren bezwingen. Es war der erste Sieg der Bruins über die Frankokanadier aus den letzten sechs Aufeinandertreffen.
Zunächst lief es dabei gar nicht so gut für die Hausherren. Erst scheiterte P.J. Axelsson bei einem Strafschuss und acht Minuten später gingen die Canadiens durch Tomas Plekanec(16.) sogar mit 1-0 in Front. Damit hatte es sich aber auch schon mit der Herrlichkeit der Gäste.
In den folgenden zwei Dritteln dominierten die Bruins das Spielgeschehen und ließen kaum noch Torchancen ihrer Gäste zu. Innerhalb von 73 Sekunden zur Mitte des zweiten Drittels konnten Glen Murray(32.pp) und Patrice Bergeron(33.pp) durch zwei Powerplaytore die Kräfteverhältnisse zurecht rücken.
Den Schlusspunkt setzte im ebenfalls von den Hausherren druckvoll geführten dritten Durchgang Brad Boyes(60.en) mit einem 'Empty Net Goal'.
Philadelphia - Buffalo 2-4 (1-1/0-2/1-1) Die HSBC Arena von Buffalo ist kein gutes Pflaster für die Philadelphia Flyers. Zum siebten Mal in Folge konnten die Flyers in Buffalo nicht gewinnen. Heute Nacht unterlagen sie dem Überraschungsteam der Northwest Division mit 2-4 Toren.
Dabei hatte es gar nicht schlecht für die Gäste begonnen. Die Sabres hatten zwar mehr Spielanteile doch ließen sie Simon Gagne(13.) in der 13. Minute völlig frei vor dem Tor stehen und diese Chance ließ der Toptorjäger der Liga sich nicht nehmen um sein Team mit 1-0 in Front zu bringen. Mit einem Handgelenksschuss traf er zunächst nur das Torgestänge, vom Rücken von Buffalos Schlussmann Ryan Miller landete die Scheibe aber dann doch im Netz.
Die Führung währte aber nicht lange. Keine zwei Minuten danach gelang Taylor Pyatt(16.) der 1-1 Ausgleich mit dem es auch in die erste Pause ging. Richtig interessant und unterhaltsam gestaltete sich der zweite Durchgang, in dem sich beide Teams sehr gute Torchancen erspielten. Während aber Ryan Miller seinen Kasten mit einigen Glanzparaden seinen Kasten sauber hielt musste sich sein Gegenüber Robert Esche im Tor der Flyers zwei Mal durch Brian Campbell(26.) und Jochen Hecht(33.) geschlagen geben.
Für eine spannende Schlussphase konnte noch Mike Knuble(57.) mit dem Anschlusstor sorgen. Die Bemühungen der Flyers doch noch zum Ausgleich zu kommen beendete schließlich Jason Pominville(60.en) mit einem 'Empty Netter'.
N.Y. Rangers - N.Y. Islanders 5-2 (2-0/2-0/1-2) Nach drei Siegen in Folge mussten die New York Islanders im Derby gegen die New York Rangers wieder einen herben Rückschlag hinnehmen. Auf eigenem Eis unterlagen sie ihren Lokalrivalen mit 2-5 Toren.
Im ersten Durchgang leisteten sich die Kontrahenten viele Strafzeiten, wobei aber nur die Gäste aus Manhattan davon profitieren konnten. Fedor Tyutin(14.pp) und Steve Rucchin(20.pp) nutzten zwei Überzahlspiele zur 2-0 Führung der Rangers bis zur ersten Drittelpause.
Die Vorentscheidung für die Gäste besorgten im Mitteldrittel Martin Rucinsky(23.) und Martin Straka(31.ps), der einen Penalty sicher verwandeln konnte. Die Islanders gaben sich trotz des aussichtslos scheinenden Rückstandes noch nicht geschlagen und spielten fortan munter nach vorne.
Im Schlussabschnitt wurden sie für ihre Mühen auch belohnt. Mark Parrish(44.pp/50.) brachte die Hausherren mit einem Doppelschlag wieder bis auf zwei Tore heran. Doch drei Minuten vor Spielende machte Jaromir Jagr(57.) mit seinem 34. Saisontor alle Hoffnungen der Islanders auf eine Spielwende zunichte.
Ottawa - Pittsburgh 7-2 (0-1/3-1/4-0) Nach zwei Niederlagen in Folge kam für die Ottawa Senators der Besuch in der Mellon Arena genau richtig. Das Tabellenschlusslicht der Eastern Conference, die Pittsburgh Penguins waren genau der richtige Aufbaugegner für die zuletzt wenig überzeugenden Kanadier.
Auch heute Nacht wurden die Senators erst einmal eiskalt erwischt indem Michel Ouellet(14.) und Ryan Malone(26.pp) die Hausherren 2-0 in Front schossen. Die Senators konnten sich aber gerade noch rechtzeitig ihrer Offensivqualitäten erinnern und drehten
noch vor der zweiten Pause das Spiel zu ihren Gunsten.
Ausgerechnet bei eigener Unterzahl sollte Antoine Vermette(33.sh) und Mike Fisher(34.sh) innerhalb von 67 Sekunden der Ausgleich gelingen. Kurz darauf standen die Senators mit einem Mann mehr auf dem Eis und auch diese Chance ließen sie sich nicht nehmen. Noch vor der zweiten Pause schoss sie Zdeno Chara(38.pp) mit 3-2 in Front.
Nicht den Hauch einer Chance ließen die Senators ihren Gastgebern im Schlussabschnitt. Angeführt von ihrem Teamkapitän Daniel Alfredsson(47.pp/56.sh) bereiteten sie den Penguins ein Heimdebakel. Anton Volchenkov(41.) eröffnete den Torreigen und Dany Heatley(51.pp) steuerte diesem sein 33. Saisontor bei.
Chicago - St. Louis 5-6 SO (0-2/3-3/2-0/0-0/0-1) Lee Stempniak(26.pp/34.) avancierte mit zwei Toren in der regulären Spielzeit und seinem verwandelten Penalty im 'Shootout' zum Matchwinner für die St. Louis Blues im Kellerduell der Western Conference gegen die Chicago Blackhawks.
In der äußerst unterhaltsamen torreichen Partie verspielten die Blues im Mitteldrittel eine 3-0 Führung, herausgeschossen durch Scott Young(5.pp), Vladimir Orszagh(7.) sowie Petr Cajanek(21.) und im Schlussabschnitt einen 2-Tore Vorsprung, ehe sie sich im Penaltyschießen doch noch den zweiten Punkt sichern konnten.
Auf Seiten der engagiert nach vorne spielenden und sich nie aufgebenden Blackhawks waren im zweiten Durchgang Tyler Arnason(21.), Duncan Keith(25.) und Michael Holmqvist(29.) im Abschluss erfolgreich. Den Ehrenpunkt bescherten ihnen Rene Bourque(44.) und Duncan Keith(25.) mit seinem zweiten Tor an diesem Abend.
Colorado - Nashville 3-4 OT (1-0/0-1/2-2/0-1) Steve Sullivan(63.) verdarb den Colorado Avalanche ihren Gastauftritt im Gaylord Entertainment Center von Nashville. Nach 129 Sekunden in der Verlängerung schloss Sullivan einen Konter der Predators mit dem 4-3 Siegtor ab. Die Avalanche verloren damit drei ihrer letzten vier Auswärtsspiele, in denen sie aber jeweils zumindest einen Punkt ergattern konnten.
Heute Nacht hatten es die Gäste aus Denver vor allem im ersten Durchgang versäumt sich einen deutlichen Vorsprung herauszuschießen. Bei dr¨ckender Überlegenheit war es nur Brett Clark(5.) gelungen den herausragenden Tomas Vokoun im Tor der Predators zu überwinden. Sechs Mal standen die 'Avs' in den ersten 20 Minuten mit mindestens einem Mann mehr auf dem Eis und konnten daraus kein Kapital schlagen.
Die Strafe folgte auf dem Fuß. Es waren erst 104 Sekunden im Mitteldrittel gespielt als Scott Walker(22.) den Spielstand egalisieren konnte. Obwohl bis zur zweiten Pause keine weiteren Tore mehr fielen, war die Partie auch in diesem Durchgang mehr als ansehnlich und vor allem immer spannend.
Versäumtes holten die Kontrahenten im Schlussdrittel nach, in dem sie sich einen offenen Schlagabtausch lieferten. Zwei Mal, durch Cody McCormick(44.) und Teamkapitän Joe Sakic(52.), konnten die Avalanche noch einmal in Führung gehen, doch die Predators hatten mit den Treffern von Mike Sillinger(50.) und Scott Walker(58.) jeweils wieder eine Antwort parat.
Columbus - Edmonton 2-1 SO (0-0/0-0/1-1/0-0/1-0) Mit den Columbus Blue Jackets und Edmonton Oilers trafen zwei Mannschaften im Rexall Place von Edmonton aufeinander, die in ihren letzten Partien durchaus überzeugen konnten. Die Oilers hatten drei Auswärtsspiele in Folge gewonnen und die Blue Jackets konnten zuletzt sogar vier Siege hintereinander erringen. Heute Nacht fügten sie im acht Runden laufenden Penaltyschießen den fünften hinzu und stellten damit sogar einen neuen Franchiserekord auf.
Die Hausherren taten sich lange Zeit sehr schwer gegen die kompakt stehenden Gäste. Im ersten Spielabschnitt wirkten die Oilers fast schon ängstlich. Diese Nervosität konnten sie nach der ersten Pause ablegen, sie spielten nun auch riskanter nach vorne. Nur ein Torerfolg sollte ihnen nicht gelingen.
Fünf Minuten vor dem Ende der regulären Spielzeit hatte endlich Steve Staios(55.) ein Mittel gefunden den sehr sicher agierenden Gästeschlussmann Marc Denis zu bezwingen. Doch die Oilers waren nicht in der Lage diesen knappen Vorsprung über die Zeit zu retten. Nur 122 Sekunden danach nahm sich Nikolai Zherdev(57.) ein Herz und sorgte für den aufgrund des Spielverlaufs glücklichen Ausgleich der Gäste.
Los Angeles - Phoenix 1-2 SO (0-0/1-1/0-0/0-0/0-1) Steve Reinprecht, Phoenixs Neuzugang aus Calgary, konnte als einziger von sechs Schützen seinen Penalty verwandeln und sicherte damit seinem neuen Arbeitgeber zwei Punkte in ihrer Heimpartie gegen die Los Angeles Kings.
Für die so stark in die Saison gestarteten Kalifornier bedeutete es die vierte Niederlage in Folge. Ihr Vorsprung gegenüber dem Drittplatzierten der Pacific Division ist mittlerweile schon auf sieben Zähler geschmolzen. Bedenklich wenn man mit ins Kalkül zieht, dass sie bereits vier Spiele mehr als ihre direkten Verfolger aus Anaheim absolviert haben.
Heute Nacht würe für die Kings durchaus mehr drin gewesen als ein mageres 1-1 Unentschieden nach 60 Minuten. Vor allem im Schlussabschnitt spielten sie engagiert nach vorne und das Siegtor lag in der Luft. Nur gelingen sollte es ihnen trotz 15 Torschüsse gegen einen herausragenden Curtis Joseph im Tor der Coyotes nicht.
Beide Treffer der regulären Spielzeit fielen im Mittelabschnitt. Alexander Frolov(26.) hatte die Gäste mit 1-0 in Front gebracht und vier Minuten später nutzte Dave Scatchard(30.pp) das dritte Überzahlspiel der Coyotes um den Spielstand wieder zu egalisieren.
Minnesota - San Jose 3-2 SO (0-0/1-1/1-1/0-0/1-0) Im Kampf um die Playoffplätze kommt es auf jeden Punkt an. Mit der Begegnung zwischen den Minnesota Wild und den San Jose Sharks war es heute Nacht die fünfte von neun Partien, die nach einem Gleichstand Ende des dritten Drittels in die Verlängerung musste und die vierte, die erst im 'Shootout' entschieden wurde.
Das Glücksspiel 'Penaltyschießen' entschieden die Gäste aus St. Paul Dank des Treffers von Brian Rolston, der als einziger von zehn Schützen verwandelte, für sich.
Schon einmal für das Penaltyschießen üben konnte Marian Gaborik(55.ps) zum Ende des Schlussabschnitts, als ihm ein Strafschuss zugesprochen wurde und er diesen gegen Vesa Toskala zum leistungsgerechten 2-2 Ausgleich nutzte.
Zuvor waren die Hausherren, die anfänglich große Schwierigkeiten hatten ins Spiel zu finden, durch Tore von Scott Thornton(26.), der erstmals wieder seit elf Spielen traf, und Joe Thornton(42.) in Front gegangen.
Die 1-0 Führung der Wild hatte nach einem von ihnen dominierten torlosen ersten Spielabschnitt Filip Kuba(23.pp) aus einem Powerplay heraus erzielt.