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2006-02-02 

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SPIELTAG 02.02.2006

Henrik Lundqist(NYR) mit einem Save während Fedor Tyutin(NYR) verhindert, dass Konstantin Koltsov(PIT) an den Rebound kommt.

Pittsburgh - N.Y. Rangers 1-3 (1-1/0-1/0-1)
Wesentlich verbessert gegenüber ihrem letzten Auftritt am vergangenen Samstag im Madison Square Garden von Manhattan den sie 1-7 verloren präsentierten sich heute Nacht die Pittsburgh Penguins. Dennoch reichte es für den Tabellenletzten der Eastern Conference wiederum nicht für einen Punktgewinn gegen die Rangers.
Die Hausherren behielten mit 3-1 Toren die Oberhand. Steve Rucchin(5.sh) gelang dabei nach gut vier Spielminuten, indem er in Unterzahl einen Fehlpass der Penguins abfing, die 1-0 Führung.
Pittsburgh erholte sich schnell von diesem Schock und konnte im weiteren Verlauf bis zur ersten Drittelpause gut mithalten. Erneut standen sie mit einem Mann mehr auf dem Eis als Mark Recchi(20.pp) das Ausgleichstor gelang.
Doch auch die 'Special Teams' der Rangers hielten sich nicht zurück und konnten im Powerplay Erfolge vorweisen. Bei den noch folgenden beiden Treffern zum 3-1 Endstand von Michal Rozsival(31.pp) und Petr Sykora(50.pp) saß jeweils Colby Armstrong auf der Strafbank.

Ottawa - New Jersey 3-5 (1-3/1-1/1-1)
Nachdem sie zuletzt in zwei Spielen in Folge nicht mehr getroffen hatten, beendeten die New Jersey Devils ausgerechnet gegen die beste Abwehr der Liga ihre Torflaute. In der heimischen Continental Airlines Arena erwischten die Devils einen Traumstart gegen die Ottawa Senators. Gerade einmal eine gute Viertelstunde waren absolviert, da hatten Zach Parise(2.), Grant Marshall(15.pp) und Jamie Langenbrunner(16.), ihm wurde der Treffer anerkannt nachdem Christoph Schubert den Puck ins eigene Tor abgelenkt hatte, schon dreimal Gästeschlussmann Dominik Hasek bezwungen.
Der Grundstein für den 5-3 Heimerfolg war damit gelegt. Der doppelte Punktgewinn der Devils geriet nur noch einmal kurz in Gefahr nachdem Antoine Vermette(18.) und Dany Heatley(28.) mit seinem 32. Saisontor auf 2-3 verkürzt hatten. Daraufhin übernahmen wieder die Hausherren das Kommando und kontrollierten das Spiel. Belohnt wurden sie für ihre geschlossene Mannschaftsleistung durch zwei weitere Tore von Sergei Brylin(40.pp) und Erik Rasmussen(43.), die den alten 3-Tore Vorsprung wieder herstellen konnten.
Den Schlusspunkt setzte mit Patrick Eaves(46.) wieder ein Senator. Die Senators mussten bei ihren zwei letzten Niederlagen in Folge mit 10 Toren für sie ungewöhnlich viele Gegentreffer hinnehmen.

St. Louis - Detroit 2-3 (2-0/0-1/0-2)
Eine Spitzenmannschaft und das sind die Detroit Red Wings zweifelsfrei, zeichnet eben aus, dass sie im rechten Moment, wenn es auch einmal nicht so gut läuft, doch noch den Schalter umlegen und einen Gang zulegen können.
Dank zweier Tore von Brendan Shanahan(49.) und Henrik Zetterberg(57.) im Schlussdrittel verhinderten die Red Wings gerade noch einmal eine Heimblamage gegen die St. Louis Blues, dem Tabellenschlusslicht der Western Conference.
Dass die Gäste sich trotz der Verjüngung ihres Kaders im Aufwärtstrend befinden, bewiesen sie vor allem im Eröffnungsdrittel. Die Blues hatten in den ersten 20 Spielminuten die größeren Spielanteile und zeigten sich auch im Abschluss torgefährlich. Lee Stempniak(9.) und Keith Tkachuk(15.) sorgten für die überraschende 2-0 Führung der Blues.
Im zweiten Durchgang stand vor allem Gästeschlussmann Curtis Sanford im Mittelpunkt des Geschehens. Die Red Wings waren nun drückend überlegen und nahmen Sanford unter Dauerbeschuss. Bei insgesamt 18 Torschüssen musste er sich aber nur einmal, von Mikael Samuelsson(26.), bezwingen lassen.

Nashville - Dallas 1-2 (0-0/0-2/1-0)
Dallas' Coach Dave Tippett war hochzufrieden mit der Heimvorstellung seiner Stars gegen die Nashville Predators. "Wir haben gut geblockt kaum Torschüsse zugelassen und wenn sie wirklich einmal bis vor unser Tor kamen, dann war Marty (Turco) da. Sehr gut war auch unser Unterzahlspiel. Das war der Schlüssel zum heutigen Erfolg."
Aus Sicht des neutralen Betrachters war das Aufeinandertreffen des Zweitplatzierten mit dem Vierten in der Western Conference keineswegs so zufriedenstellend. Der Unterhaltungswert war eher gering. Beide defensiv eingestellte Teams machten bereits in der neutralen Zone die Räume eng und verhinderten dadurch viele Torszenen. So war es auch nicht weiter verwunderlich, dass es mit einem torlosen Remis in die erste Pause ging.
Zumindest etwas mehr Stimmung kam im Mitteldrittel auf nachdem Philippe Boucher(22.) und Brenden Morrow(32.) eine 2-0 Führung für die Hausherren herausgeschossen hatten. Im Schlussdrittel verlegten sich die Texaner vollends aufs Tore verhindern. Nur noch einmal schossen sie auf das Gehäuse der Predators. Die Offensivbemühungen der Predators waren aber nur noch für ein Tor gut. Martin Erat(48.) gelang zur Mitte des Schlussdurchgangs das Ehrentor.

Auch Darren McCarty(CAL) bringt die Scheibe nicht an Marc Denis(CLB) vorbei.

Columbus - Calgary 2-1 SO (0-1/1-0/0-0/0-0/1-0)
Die Columbus Blue Jackets befinden sich weiter auf einem Höhenflug. Nach drei Heimsiegen in Folge bewiesen sie heute Nacht im Saddledome von Calgary, dass sie auch auswärts gewinnen können. Ihren ersten siebten Saisonsieg auf fremden Eis machte Jaroslav Balastik im 'Shootout' perfekt, indem er als einziger Schütze seinen Penalty verwandeln konnte.
Dabei hatte zunächst alles im Sinne der favorisierten Flames begonnen. Schon nach fünf Spielminuten brachte sie ihr Teamkapitän Jarome Iginla(6.) mit 1-0 in Front. Die Westkanadier machten auch danach viel mehr Druck als ihr Gäste, doch deren Schlussmann Marc Denis erwies sich mit insgesamt 36 Rettungstaten als Spielverderber.
Die mangelhafte Chancenverwertung rächte sich für die Flames im Mitteldrittel, als mit Robyn Regehr und Rhett Warrener gleich zwei ihrer Spieler wegen Spielverzögerung auf der Strafbank saßen. Fast zwei Minuten lang hatten die Blue Jackets eine 5 gegen 3 Überzahlsituation und kurz bevor Regehr wieder zurück aufs Eis kam gelang Nikolai Zherdev(37.pp) das Ausgleichstor zum Stande von 1-1.

San Jose - Anaheim 6-4 (1-1/1-1/4-2)
Die San Jose Sharks, aktuell nur auf Rang zwölf in der Western Conference rangierend, sind im Kampf um die Playoffplätze keineswegs schon abzuschreiben. Heute Nacht untermauerten sie dies mit einem 6-4 Erfolg im Pond of Anaheim. Gegenüber den vor ihnen platzierten Mannschaften haben die Kalifornier mindestens zwei Spiele weniger absolviert und so ist auch der deutlich scheinende Rückstand von sieben Zählern auf den achten Platz zu relativieren.
Die zwei wichtigen Punkte für ihre Aufholjagd besorgten sich die Sharks heute Morgen im letzten Drittel, als sie gleich vier Mal durch Mark Smith(43.pp), Tom Preissing(53.pp), Jonathan Cheechoo(57.), der damit seinen Hattrick komplettierte, und Nils Ekman(60.en) ins Schwarze trafen, während bei den Gastgebern nur noch Chris Kunitz(43.) und Dustin Penner(60.) in der Lage waren Evgeni Nabokov zu bezwingen.
Die Partie wurde von der ersten Minute an dem Anspruch an ein Derby gerecht. Um jeden Puck wurde gekämpft und dabei auch das ein und andere Mal der Rahmen des Erlaubten verlassen. Schon nach drei Spielminuten hatten die Sharks Gelegenheit bei 5 gegen 3 in Front zu gehen, ließen diese Chance aber ungenutzt. Besser machten es die Mighty Ducks, die sowohl beim 1-0 von Teemu Selanne(11.pp), wie auch beim 2-1 von Andy McDonald(21.pp) aus einer Überzahlsituation heraus profitieren konnten.
Angesichts der vielen Strafen, die sich die Sharks in den ersten zwei Durchgängen einhandelten, hätte der Vorsprung der Hausherren sogar noch höher ausfallen können, so konnte aber der Mann des Abends Jonathan Cheechoo(17./23.pp) zwei Mal den Spielstand egalisieren und es ging mit einem Remis in den furiosen Schlussabschnitt, in dem die Sharks wesentlich disziplinierte agierten und dadurch erst den Erfolg nach drei Niederlagen in Serie möglich machten.

 

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