Sergei Brylin gratuliert Viktor Kozlov zu seinem Tor.
New Jersey - N.Y. Islanders 4-0 (1-0/3-0/0-0) Nach einer halben Stunde war für die New York Islanders ihre Heimpartie im Nassau Coliseum gelaufen und für ihren Schlussmann Rick DiPietro nach vier Gegentreffern beendet.
Ihre Gäste, die New Jersey Devils, fanden nach ihrer Niederlage von vor zwei Tagen wieder zu ihrer gewohnten Stärke zurück und präsentierten sich bei ihrem zehnten Sieg aus den letzten elf Partien außerordentlich stark.
Scott Gomez(11.pp) erzielte aus einem Powerplay heraus die 1-0 Führung im Eröffnungsdrittel und Jamie Langenbrunner(21.), Brian Gionta(25.pp) sowie Viktor Kozlov(30.) sorgten in der ersten Hälfte des zweiten Durchgangs mit ihren Toren für die Vorentscheidung.
Den Rest erledigte eine gute Defensive mit einem herausragenden Schlussmann Martin Brodeur, der insgesamt 24 Torschüsse der Hausherren parierte und seinen vierten Saison-Shutout, alle vier in diesem Jahr, feiern konnte.
Für die New York Islanders bedeutete es die vierte Niederlage im sechsten Spiel unter ihrem Interimscoach Brad Shaw. Von ihren letzten 15 Partien konnten die Islanders nur drei für sich entscheiden.
Buffalo - N.Y. Rangers 2-1 (1-0/0-1/1-0) Zu einem 2-1 Arbeitssieg über die New York Rangers kamen die Buffalo Sabres heute Nacht im Madison Square Garden von Manhattan. Dabei leistete sich Rangers' Verteidiger Marek malik zu einem Zeitpunkt als seine Mannschaft drauf und dran erstmals in Führung zu gehen einen folgenschweren Fehler. Malik verlor die Scheibe an Jason Pominville und Ales Kotalik(42.) ließ mit einem Handgelenksschuss Henrik Lundqvist im Tor der Hausherren kaum eine Abwehrchance.
Die 1-0 Führung der in der Defensive sehr kompakt stehenden Sabres hatte im ersten Drittel der Österreicher Thomas Vanek(13.pp) erzielt. Der zwischenzeitlich 1-1 Ausgleich war Jaromir Jagr(27.pp) im zweiten Durchgang ebenfalls aus einem Powerplay heraus gelungen.
Einen weiteren Wermutstropfen gab es für die Gäste im zweiten Drittel. Nach einem ungeahndeten Kniecheck von Darius Kasparaitis musste Tim Connolly verletzt ausscheiden und wird seiner Mannschaft für 6 bis 8 Wochen nicht zur Verfügung stehen.
Boston - Atlanta 3-2 (1-2/1-0/1-0) Zwei ganz wichtige Punkte holten sich die Boston Bruins bei einem direkten Kandidaten um einen Playoffplatz, den Atlanta Thrashers. Nach ihrem heutigen 3-2 Auswärtserfolg liegen die Bruins nur noch vier Zähler hinter den achtplatzierten Thrashers.
P.J. Axelsson(53.) gelang sieben Minuten vor Spielende das Siegtor der Gäste, bei denen vor allem auch die Defensivreihen überzeugen konnten. Fünf Mal standen die Bruins mit einem Mann weniger auf dem Eis und mussten dabei ein Gegentor von Scott Mellanby(18.pp), der die 1-0 Führung von Marco Sturm(16.) egalisierte, hinnehmen. Kurz darauf schien sich das Spiel zu Gunsten der Hausherren zu wenden. Nur 85 Sekunden nach dem Ausgleich brachte Marc Savard(19.) die Thrashers 2-1 in Front.
Die Gäste erholten sich aber von den Gegenschlägen und kontrollierten fortan das Spiel, wobei sie auch von zahlreichen Strafzeiten ihrer Gastgeber profitieren konnten. Zur Mitte der Partie gelang Brad Stuart(32.pp) der keineswegs unverdiente Ausgleich.
Die Bruins konnten in jedem ihrer letzten sechs Spiele punkten, wovon sie vier gewannen und sich bei zweien erst im Penaltyschießen geschlagen geben mussten.
Vancouver - Columbus 5-6 (2-2/2-2/1-2) Gegen die vermeintlich Kleinen tun sich die Vancouver Canucks äußerst schwer. Nur 24 Stunden nach ihrer 0-4 Niederlage gegen den Tabellenletzten der Western Conference, denSt. Louis Blues, fanden sie zu Besuch beim Vorletzten, den Columbus Blue Jackets, zwar wieder zu ihrer Torgefährlichkeit zurück, standen aber am Ende mit 5-6 Toren wieder mit leeren Händen da.
In der wilden, kurzweiligen Partie, in der beide Mannschaften mehr oder weniger darauf verzichteten Defensivarbeit zu verrichten, führte das bessere Überzahlspiel der Blue Jackets zur Entscheidung. Vier ihrer sechs Tore erzielten die Hausherren als sie mit einem Mann mehr auf dem Eis standen. Nur das erste Tor der Partie von Jason Chimera(2.) nach 74 Sekunden und der Siegtreffer von Trevor Letowski(56.) 4 1/2 Minuten vor Spielende gelang ihnen bei 5 gegen 5.
Im Powerplay trafen für das bis dato offensivschwächste Team der Liga Jan Hrdina(5.pp/53.pp), Nikolai Zherdev(28.pp) und Bryan Berard(35.pp).
Die Canucks mussten fünf Mal einem Rückstand hinterherlaufen. Vier Mal nach Toren von Sami Salo(14.pp) und Nolan Baumgartner(20.pp) zum 2-2 Zwischenstand zur ersten Pause sowie durch weitere Treffer von Daniel Sedin(30.), Todd Bertuzzi(38.) und Alexandre Burrows(54.) mit Erfolg, doch am Ende sollte es für sie nicht einmal zu einem Zähler reichen.
Florida - Tampa Bay 3-2 OT (0-0/1-0/1-2/1-0) Olli Jokinen(57./64.) erzielte in der Verlängerung das 3-2 Siegtor für die Florida Panthers im Lokalderby gegen die Tampa Bay Lightning. Zum Matchwinner avancierte aber der meistbeschäftigste Mann der Partie. Panthers Schlussmann Roberto Luongo bekam 50(!) Torschüsse auf seinen Kasten und konnte hiervon 48 parieren. So richtig warm geschossen wurde Luongo in den ersten zwei Durchgängen der regulären Spielzeit, als er fast im Minutentakt bei 35 Schüssen der Lightning deren Endstation war.
Auf den Kopf gestellt hatte den Spielverlauf Chris Gratton(12.) mit der 1-0 Führung der Gäste aus Sunrise.
Die Lightning machten in den folgenden 50 Minuten unheimlich viel Druck und wurden in der Schlussphase der Partie doch noch für ihren Einsatz belohnt. Brad Richards(57.) und Ryan Craig(60.) fanden in den letzten vier Spielminuten doch noch einen Weg Luongo zu bezwingen und damit ihr Team in die Overtime zu retten und zumindest einen Zähler zu sichern.
Für die Panthers endete heute Nacht eine Negativserie von drei Niederlagen in Folge.
Paul Kariya(NAS) erzielt gegen Manny Legace(DET) das Siegtor.
Nashville - Detroit 2-1 OT (0-1/1-0/0-0/1-0) Zum zweiten Mal innerhalb von 24 Stunden konnten sich die Nashville Predators in der Joe Louis Arena von Detroit zwei Zähler sichern und damit weiter auf den Tabellenführer der Western Conference Boden gut machen. Die Predators liegen nun punktgleich mit ihren heutigen Gastgebern und nur aufgrund eines Sieges weniger auf Platz 2 in der Central Division.
Paul Kariya(65.) erzielte in der Verlängerung das 2-1 Siegtor für die Gäste. In einer vor allem in den ersten 40 Minuten von vielen Strafzeiten geprägten Partie konnten die Red Wings durch Mathieu Schneider(12.pp) mit 1-0 in Führung gehen. Auch anschließend hatten die Hausherren wesentlich mehr Spielanteile. Sie schafften es aber nicht daraus ein weiteres Mal Kapital zu schlagen und das sollte sich rächen.
Zur Mitte der Partie, wieder standen die Predators mit einem Mann weniger auf dem Eis, schloss Steve Sullivan(29.sh) einen schnell vorgetragenen Konter mit dem 1-1 Ausgleichstreffer ab.
Dieses schmeichelhafte Remis retteten die Predators vor allem Dank ihres herausragenden Schlussmanns Tomas Vokoun, dessen Beute 38 Torschüsse der Red Wings wurden, über die Zeit.
Phoenix - Minnesota 2-3 (0-1/2-1/0-1) In einer sehr kampfbetonten Partie behielten die Minnesota Wild knapp mit 3-2 Toren die Oberhand über die Phoenix Coyotes. Für die Wild bedeutete es den vierten doppelten Punktgewinn in Folge, eine Serie die ihnen zum ersten Mal in ihrer Franchisegeschichte gelang.
Der Mann des Abends war mit zwei Treffern Brian Rolston(34./47.sh), dem im Mitteldrittel die 2-1 Führung und im Schlussabschnitt sogar bei Unterzahl das Siegtor gelang. Verständlicherweise bekam Rolston anschließend ein Sonderlob von seinem Trainer Jacques Lemaire: "Er befindet sich zur Zeit in einer außergewönlichen Form und unserem Team eine große Hilfe. Brian hat einen präzisen Schuss und weiß wie man den Torwart in die falsche Ecke lenkt." Marian Gaborik(15.) brachte die Hausherren erstmals in Front, dann flachte die Partie etwas ab. Beide Mannschaften agierten nervös und es gab nur wenige schöne Kombinationen zu bewundern. Im Mittelabschnitt konnten sich die Gäste aus der Wüste Arizonas berechtigte Hoffnungen auf zumindest einen Punktgewinn machen, als Geoff Sanderson(26.) und Keith Ballard(40.pp) im Powerplay zwei Mal den Spielstand egalisieren konnten - am Ende fehlte ihnen aber das dazu notwendig gewesene Quentchen Glück.
Calgary - Colorado 4-7 (1-1/1-5/2-1) Nach zwei Niederlagen in Folge haben die Colorado Avalanche wieder auf die Erfolgsspur zurückgefunden und dies ausgerechnet gegen den Tabellenführer der Northwest Division, den Calgary Flames.
Den Westkandiern nützte es auch nichts, dass sie über weite Strecken der Partie mehr Spielanteile hatten und Chuck Kobasew(10./25./44.) seinen ersten NHL-Hattrick verbuchen konnte. Die Vorentscheidung zu Gunsten der Hausherren fiel innerhalb von nicht einmal neun Minuten im Mittelabschnitt, als Joe Sakic(21.pp/28.pp), er hatte bereits zuvor das 2-1 erzielt, John-Michael Liles(31.), Antti Laaksonen(34.sh) und Marek Svatos(37.) die Avalanche mit 6-2 in Front schossen und das Pepsi Center zum Kochen brachten.
Flames Ersatzgoalie Philippe Sauve machte angesichts der sieben Gegentreffer, er wurde auch noch von Brett Clark(5.) und Alex Tanguay(53.) bezwungen, seiner ehemaligen Teamkollegen eine unglückliche Figur.
Auf Seiten der sich trotz des aussichtslos erscheinenden Rückstandes nie aufgebenden Flames konnte Steve Reinprecht(48.pp) zum 4-6 Zwischenstand verkürzen.
Los Angeles - San Jose 1-4 (0-1/0-2/1-1) Eine katastrophale Vorstellung lieferten die Los Angeles Kings heute Morgen bei ihren Divisionsrivalen aus dem Norden Kaliforniens, den San Jose Sharks in den ersten zwei Dritteln ab. Nicht nur, dass sie sich vor allem im Mittelabschnitt viele unnötige Strafzeiten einhandelten und hierfür auch prompt durch Gegentore von Nils Ekman(35.pp) und Milan Michalek(38.pp) bestraft wurden, nein auch in der Offensive lief bei den Gästen in den ersten 40 Minuten so gut wie nichts zusammen.
Erst als es sich die Sharks, Dank einer 3-0 Führung leisteten einen Gang zurückzuschalten, konnten die Gäste etwas mehr Akzente in der Offensive setzen. Doch selbst nach dem Anschlusstor von Joe Corvo(46.pp), der den wenig beschäftigten Schlussmann Evgeni Nabokov seine Shutout-Ambitionen zunichte machte, hatte man nie den Eindruck, dass sich am Ausgang der Partie noch was ändern könnte.
Den Schlusspunkt zum 4-1 Endstand setzte dann mit Patrick Marleau(3./58.en) auch wieder ein Shark.