Kein Vorbeikommen an Freddy Meyer(PHI) gab es für Sidney Crosby(PIT).
Pittsburgh - Philadelphia 2-4 (0-1/1-1/1-2) 125 Sekunden fehlten den Pittsburgh Penguins um zumindest einen Punkt aus dem Wachovia Center von Philadelphia mitzunehmen. Beim Stande von 2-2 Unentschieden gewann Peter Forsberg sein Bully, passte zu Derian Hatcher der abzog und Mike Knuble(58.) fälschte den Schuss unhaltbar für Gästeschlussmann Marc-Andre Fleury ab. Zwei Minuten später besiegelte Simon Gagne(60.en) mit einem 'Empty Net Goal' zum 4-2 Endstand Pittsburghs zehnte Niederlage in Folge.
Für die Flyers, bei denen zuvor schon Michal Handzus(20.) und Petr Nedved(26.pp) eine 2-0 Führung herausgeschossen hatten, bedeutete es den ersten Heimsieg seit dem 22. Dezember 2005. So richtig überzeugend war aber auch die heutige Vorstellung des Tabellenersten in der Atlantic Division nicht. Leichtfertig verschenkten sie in der Folgezeit ihren Vorsprung. Mark Recchi(35.) und Michel Ouellet(53.pp) ließen die Penguins mit den Ausgleichstreffern noch einmal auf ein Erfolgserlebnis hoffen.
Boston - Washington 3-2 (1-0/2-1/0-1) Die Boston Bruins fanden ein Mittel um Washingtons Jungstar Alexander Ovechkin nicht zur Entfaltung kommen zu lassen und beendeten mit einem 3-2 Auswärtserfolg im MCI Center der US-Hauptstadt den Höhenflug der Capitals, die zuletzt vier Spiele in Folge gewinnen konnten.
Zwei Mal Wayne Primeau(7./33.) und Brad Boyes(37.) gelang gegen Capitals Schlussmann Brent Johnson die vorentscheidende 3-0 Führung bevor die Hausherren besser ins Spiel kamen. Kurz vor der zweiten Drittelpause erzielte Brian Willsie(39.) deren Anschlusstor.
Für eine spannende Schlussphase sorgte Brooks Laich(43.) zu Beginn des Schlussabschnitts, doch den Hausherren war heute Nacht das Glück nicht hold. Knapp zwei Minuten vor Spielende traf Ovechkin nur das Torgestänge und Chris Clark verfehlte den Abpraller nur um Haaresbreite.
Montreal - Carolina 3-7 (0-2/1-3/2-2) Die Montreal Canadiens sind zur Zeit ein gern gesehener Gast in fremden Stadien. Nicht nur, dass sie in schöner regelmäßigkeit ihre Punkte abliefern, nein, die Frankokanadier sind auch für torreiche Spiele gut.
Wie schon beim 2-6 Debakel vom Samstag in Vancouver präsentierten sich auch heute Nacht die Canadiens im RBC Center von Raleigh als nicht konkurrenzfähig. Relativ mühelos kamen die gastgebenden Carolina Hurricanes zu einem 7-3 Erfolg, ihrem achten Heimsieg in Folge.
Für Gästegoalie Jose Theodore, dessen letzter Auftritt in Vancouver bei sechs Gegentreffern kein Drittel gedauert hatte, stand die heutige Partie auch unter keinem guten Stern. Nach einer knappen halben Stunde und fünf Gegentoren von Bret Hedican(8.), Craig Adams(18.), Matt Cullen(27.pp), Eric Staal(27.pp) und Andrew Ladd(29.), davon die letzten drei innerhalb von 2 1/2 Minuten, wurde er erneut durch Cristobal Huet ersetzt. Dieser profitierte davon, dass die Hurricanes in ihren Offensivbenühungen etwas zurücksteckten, dennoch musste er noch zwei Tore von Justin Williams(44.) und Erik Cole(58.) hinnehmen.
Auf Seiten der sichtlich überforderten Gäste gelang Tomas Plekanec(23./60.) und Francis Bouillon(57.pp) noch etwas Ergebniskosmetik.
Toronto - Ottawa 3-4 (0-2/1-0/2-2) Auch das zweite Aufeinandertreffen in der kanadischen Hauptstadt zwischen den Toronto Maple Leafs und Ottawa Senators innerhalb von drei Tagen entschieden die Hausherren für sich. Zwar konnten diesmal die Maple Leafs ihren Gastgebern etwas mehr Paroli bieten am Ende standen sie aber mit 3-4 Toren wieder ohne Punkte da.
Die Maple Leafs setzten mit der sechsten Niederlage hintereinander ihre Talfahrt fort, daran konnten auch die zwei späten Tore von Kyle Wellwood(52.) und Nik Antropov(58.pp), die wieder Hoffnung bei den 'Blueshirts' aufkeimen ließen, nichts ändern.
Zuvor hatten Mike Fisher(5.), Daniel Alfredsson(17.) mit seinem 30. Saisontor, Wade Redden(44.pp) und Bryan Smolinski(46.) für einen relativ beruhigenden 3-Tore Vorsprung der Senators gesorgt. Das erste Tor der im Mitteldrittel optisch überlegenen Maple Leafs zum 1-2 Zwischenstand war Tie Domi(29.) gelungen.
Nach einem unglücklichen Zusammenstoß mit Ottawas Vaclav Varada musste Leafs' junger Verteidiger Carlo Colaiacovo, der minutenlang regungslos auf der Spielfläche lag, mit einer Trage vom Eis gebracht werden. Bei dem 22-Jährigen wurde eine schwere Gehirnerschütterung diagnostiziert.
Nashville - Detroit 3-2 (2-0/1-2/0-0) Heute Nacht fand die wegen eines Kollapses von Red Wings Verteidiger Jiri Fisher abgebrochene Partie vom 21. November 2005 zwischen den Nashville Predators und Detroit Red Wings ihre Fortsetzung.
Die Begegnung begann mit einem Zwischenstand von 1-0 für die Gäste, es wurden jedoch komplett 60 Minuten gespielt. Auch heute Nacht erwischten die Predators den besseren Start. Nach knapp vier Minuten erhöhte Steve Sullivan(4.) auf 2-0.
Anschließend bestimmten hauptsächlich die Hausherren das Spielgeschehen und machten viel Druck auf das Gehäuse der Predators, bei denen sich Tomas Vokoun als ganz großer Rückhalt erwies. Trotz der zwei Gegentore von Pavel Datsyuk(21.pp) und Mathieu Schneider(26.pp) im Mitteldrittel brachte es Vokoun noch auf 39 Rettungstaten, hiervon allein 19 im Schlussdrittel als die Red Wings mit schierer Verzweiflung einem Rückstand hinterherliefen.
Das aufgrund des Spielverlaufs glückliche 'Game Winning Goal' der Predators, die nun schon bis auf einen Zähler an den Tabellenführer der Western Conference herangerückt sind, schoss nach einer halben Stunde Scott Hartnell(30.pp) aus einem Überzahlspiel heraus.
Dean McAmmond(STL) versucht den Abpraller von Maxime Oullet(VAN) zu erwischen.
Vancouver - St. Louis 0-4 (0-1/0-1/0-2) Die Vancouver Canucks wurden eines besseren belehrt wenn sie geglaubt haben, dass sie nur nach St. Louis fahren müssen um dort beim Tabellenletzten des Westens die Punkte abzuholen.
Die Blues beendeten mit einer engagierten, kämpferischen Vorstellung den Höhenflug der Canucks und ihre eigene Negativserie von neun Niederlagen hintereinander. Neben den vier Torschützen Mike Sillinger(17.pp), Vladimir Orszagh(38.), Christian Backman(42.) und Petr Cajanek(60.en) avancierte vor allem Blues' Schlussmann Curtis Sanford zum Matchwinner der Partie. Mit insgesamt 34 Paraden brachte er die Angreifer der Gäste in Erklärungsnot und sicherte sich seinen dritten Saison-Shutout.
Die Canucks verschliefen völlig die ersten zwei Drittel und als sie sich dann im Schlussabschnitt daranmachten Versäumtes nachzuholen, fanden sie in Sanford ihren Meister.
Gästegoalie Maxime Ouellet, Stammtorwart Alex Auld wurde heute eine Pause gegönnt, parierte 19 Torschüsse der Blues.
Phoenix - Dallas 1-4 (1-1/0-3/0-0) Die Dallas Stars konnten heute Nacht im heimischen American Airlines Center ihr Zwischentief von drei Niederlagen in Folge mit einem ungefährdeten 4-1 Heimerfolg über die Phoenix Coyotes beenden.
Nach einem frühen Gegentor durch Dave Scatchard(7.), dass Dallas' Schlussmann Marty Turco auf seine Kappe nehmen musste, dominierten die Hausherren das Spielgeschehen und auch Turco fand zu seiner Sicherheit zurück.
Noch vor der ersten Pause gelang dem offensivstarken Verteidiger der Stars, Sergei Zubov(19.) auf Vorarbeit von Mike Modano der Ausgleich. Die Entscheidung zu Gunsten der Texaner fiel im Mittelabschnitt als Jussi Jokinen(21.), Brenden Morrow(25.) und Jason Arnott(35.) weitere drei Mal den erfahrenen Gästetorwart Curtis Joseph bezwangen.
Damit kam auch der Widerstand der Coyotes vollkommen zum Erliegen. Diese mussten sich am Ende sogar noch bei Joseph bedanken, dass die Niederlage nicht noch höher ausgefallen ist.
Calgary - Edmonton 3-1 (1-0/2-1/0-0) Die Calgary Flames sind nach ihrem heutigen 3-1 Achtungserfolg beim Provinzrivalen aus Edmonton wieder alleiniger Tabellenführer in der Northwest Division. Angeführt von ihrem Teamkapitän Jarome Iginla(8./32.pp), der zwei Tore dem Sieg beisteuerte, gaben die Flames aus einer kompakt stehenden Abwehr heraus ihren nördlichen Nachbarn das Nachsehen.
Die Oilers erspielten sich ein optisches Übergewicht waren aber nur einmal durch Ales Hemsky(29.) in der Lage den sicher agierenden Gästeschlussmann Miikka Kiprusoff zu bezwingen.
Der Spielgleichstand währte aber nur 16(!) Sekunden. Gleich im Gegenzug gelang Kristian Huselius(29.) die erneute Führung der Flames.
Die Oilers stemmten sich zwar im Schlussdrittel, in dem sie sich einige gute Einschussmöglichkeiten erarbeiten konnten, gegen ihre vierte Heimniederlage in Folge, doch Kiprusoff war immer wieder zur Stelle.
Anaheim - Los Angeles 2-3 SO (1-0/1-1/0-1/0-0/0-1) Erst im Penaltyschießen sollte heute Morgen ein Sieger im südkalifornischen Derby zwischen den Mighty Ducks of Anaheim und den Los Angeles Kings gefunden werden. Joe Corvo verwandelte schließlich als fünfter Schütze seines Teams den entscheidenden Penalty zum 3-2 Erfolg der Kings im Staples Center von L.A.
Während der regulären Spielzeit der kurzweiligen Partie konnten die Mighty Ducks, die mit einer Empfehlung von zwei Siegen in Folge bei ihren Nachbarn angetreten waren, zwei Mal durch Tore von Francois Beauchemin(8./25.pp) in Führung gehen.
Die Hausherren mussten darauf reagieren, was der Partie sehr gut tat. Taktische Zw&aml;nge spielten auch bei den Kings kaum noch eine Rolle und es entwickelte sich ein offensiver Schlagabtausch mit weiteren Torgelegenheiten auf beiden Seiten.
Alexander Frolov(23.sh) schloss einen Konter bei Unterzahl zum 1-1 Ausgleich ab und im Schlussdrittel gelang noch NHL-Veteran Luc Robitaille(52.) das leistungsgerechte 2-2 Remis. In der 5-minütigen Verlängerung waren die Hausherren dem Sieg näher als die Ducks, konnten sich den Zusatzpunkt aber schließlich noch im 'Shootout' besorgen.