NHL-Eishockeymagazin
 berichte - aktuell - spielberichte

>> Titelseite

> Berichte
>> aktuell
>> hintergrund

>> Vereine

>> Fanspiele

>> Service

>> Statistik

>> Gerüchte

2006-01-22 

ANZEIGE

SPIELTAG 22.01.2006

Zach Parise(NJD) verwandelt gegen Rick DiPietro(NYI) den entscheidenden Penalty.

N.Y. Islanders - New Jersey 2-3 SO (0-1/0-0/2-1/0-0/0-1)
Die New Jersey Devils konnten auch das Nachmittags-Lokalderby gegen die New York Islanders für sich entscheiden und bleiben damit, ihrem neunten Sieg in Folge, weiterhin im Jahre 2006 ungeschlagen. Um die beiden Zähler mussten die Hausherren aber bis zur 5. Runde im Penaltyschießen zittern, ehe Zach Parise seinen Penalty zum 3-2 Endstand verwandelte.
Den besseren Start hatten auch die Hausherren erwischt. Sie begannen druckvoll und konnten nach einer Viertelstunde nicht unverdient durch Sergei Brylin(16.) die 1-0 Führung erzielen. Anschließend bekamen die New York Islanders immer mehr Spielanteile, den vorzeitigen Ausgleich verhinderte dabei hauptsächlich Devils' Schlussmann Martin Brodeur, der allein im torlosen Mittelabschnitt 16 Schüsse der Gäste parieren konnte.
Den Spielverlauf auf den Kopf stellte im Schlussdrittel Patrik Elias(47.pp) als er den Vorsprung der Hausherren auf zwei Tore erhöhte. Doch die Islanders steckten nicht auf. Miroslav Satan(51.) sowie Mark Parrish(54.pp), bei einem 5 gegen 3 Unterzahlspiel, bekamen doch noch ihre Chancen Brodeur zu bezwingen und den Islanders einen Ehrenpunkt sichern.
In der 5-minütigen Verlängerung hatten beide Mannschaften reichlich Gelegenheit das Spiel zu ihren Gunsten zu entscheiden.

Philadelphia - Pittsburgh 2-1 (1-0/0-0/1-1)
Nach gut einem Monat Pause aufgrund einer Leistenverletzung stand Robert Esche erstmals wieder zwischen den Pfosten der Philadelphia Flyers und er hatte wesentlichen Anteil daran, dass sich die Gäste knapp mit 2-1 in Pittsburgh behaupten konnten. Esche war vor allem im ersten Abschnitt und kurz vor dem Ende gefordert, als es hieß den Vorsprung über die Zeit zu bekommen. Noch in den Schlussminuten zeigte er mehrmals seine Klasse.
Ein weiterer Sieggarant der Flyers war ihr Powerplay, indem sie zwei von sechs Situationen verwerten konnten, während die Hausherren bei gleicher Anzahl nicht trafen. R.J. Umberger(6.pp) nutzte das erste Überzahlspiel der Partie, indem er Marc-Andre Fleury aus spitzem Winkel überwinden konnte. Bei diesem Tor feierte Neuzugang Peter Nedved, am Freitag aus Phoeix gekommen, seinen ersten Scorerpunkt für sein neues Team. Er hatte es auch auf dem Schläger die Führung in der 50. Spielminute auszubauen, doch freistehend versagte ihm Fleury mit einer tollen Parade dieses Erfolgserlebnis. In der Zwischenzeit sahen die 17.132 Zuschauer in der Mellon Arena eine mit zahlreichen Checks umkämpfte, aber weitgehend ausgeglichene Begegnung.
Jeff Carter(55.pp) war es schließlich der eine 5 gegen 3 Überzahl zum 2-0 nutzte. Colby Armstrong(57.) konnte zwar noch einmal verkürzen, indem er einen Pass von Sergei Gonchar aus spitzem Winkel ins Tor abfälschte, und so Esche seinen Shutout stahl, doch der Ausgleich wollte trotz intensiven Bemühungen nicht mehr gelingen.

Detroit - Colorado 4-3 (3-1/1-2/0-0)
Das Aufeinandertreffen zwischen den ewigen Rivalen, den Detroit Red Wings und Colorado Avalanche, im Pepsi Center von Denver entschieden die Gäste aus Hockeytown zwar knapp aber nicht unverdient mit 4-3 Toren für sich.
Turbulent ging es schon in den ersten zwei Minuten zu. Nach nur 49 Sekunden gelang Pavel Datsyuk(1.) die 1-0 Führung und postwendend schaffte es Ian Lapperriere(2.) mit dem ersten Torschuss der Hausherren den Spielstand zu egalisieren.
In den folgenden Minuten war zwar das Spiel der Red Wings gefälliger, als das ihrer Gastgeber, doch Zählbares brachten sie gegen einen gut aufgelegten David Aebischer im Tor auch nicht zustande.
Vor der ersten Drittelpause wurden die Gäste doch noch belohnt. Innerhalb von 108 Sekunden sorgten Tomas Holmstrom(18.) und Mathieu Schneider(19.pp), dessen Schuss noch unglücklich von Patrice Brisebois abgefälscht wurde, für einen 2-Tore Vorsprung.
Obwohl spielerisch ihren Gegnern nicht gewachsen steckten die Avalanche nicht auf und konnten im Mittelabschnitt durch Tore von Andrew Brunette(22.pp) und Rob Blake(34.), ein Gewaltschuss von der blauen Linie, sogar noch den Ausgleich erzielen.
Das 'Game Winning Goal' für die Red Wings erzielte noch im Mittelabschnitt Robert Lang(38.pp). Daraufhin konnten sich die Gäste darauf konzentrieren ihren Vorsprung zu verwalten, was ihnen mit viel Geschick und auch etwas Glück in den letzten Spielminuten gelang, als die Hausherren noch einmal viel Druck auf das von Manny Legace gehütete Gehäuse ausüben konnten.

San Jose - Los Angeles 4-3 OT (2-2/0-0/1-1/1-0)
Trotz einer Offensiv äußerst bescheidenen Vorstellung sahen die Los Angeles Kings lange wie der sichere Sieger in San Jose aus, doch 29 Sekunden vor der Schlusssirene rettete Joe Thornton(60.) die Sharks in die Overime, wo Patrick Marleau(65.pp) den verdienten Sieg der Hausherren nur 8,9 Sekunden vor dem Penalty schießen unter Dach und Fach brachte. Besonders bei Thorntons Ausgleich waren die Kings äußerst nachlässig, als sich fast alle Spieler auf ein Gewühle um den Puck auf der linken Seite konzentrierten und der Puck zu dem vor dem Gehäuse freistehenden Grant Stevenson sprang, der nur noch Thornton mit einem Querpass bedienen musste.
Die Kings begannen die Partie sehr erfolgreich, indem sie durch Treffer von Jeff Cowan(3.) und George Parros(4.) innerhalb von 29 Sekunden früh mit 2-0 in Führung gingen. Doch dann war es lange vorbei mit der offensiven Herrlichkeit der Gäste, konnten sie Evgeni Nabokov im Gehäuse der Sharks kaum noch prüfen. Insgsamt brachte es die Kings auf nur 18 Torschüsse. Die Sharks zeigten auf der anderen Seite den Willen, das Spiel zu drehen. Zunächst verkürzte Grant Stevenson(10.pp), dann schaffte Jonathan Cheechoo(19.pp) noch vor der ersten Pause den verdienten Gleichstand.
Eine leichte Überlegenheit der Sharks blieb auch im zweiten Abschnitt, doch die Führung wollte nicht gelingen. Für die sorgte dann Joe Corvo(53.pp) für die Gäste aus L.A. im Schlussdrittel. Danach schaute es fast so aus, als könnte der Zweite der Pazific Divison diesen Vorsprung gegen den Letzten über die Zeit bringen, doch Thornton machte dem einen Strich durch die Rechnung.

N.Y. Rangers - Boston 3-2 SO (1-0/1-2/0-0/0-0/1-0)
Nach einem Sieg und zwei Niederlagen gewannen die Rangers in der vergangenen Nacht das letzte von vier Auswärtsspielen in Folge und haben nun fünf Heimpartien hintereinander zu bestreiten. Es war in Boston jedoch viel Energie von Nöten, um die Bruins zu besiegen, agierten diese doch gleich stark und waren ähnlich nahe an den zwei Punkten wie ihre Kontrahenten.
Die unterhaltsame Begegnung wurde mit dem siebten Saisontor von New Yorks Jason Ward(8.) im ersten Drittel eröffnet, ehe sein Kollege Petr Sykora(23.) im zweiten Abschnitt auf 2-0 erhöhte. Während des Mitteldurchgangs, in dem die Goalies insgesamt 26 Mal geprüft wurden, kamen aber auch die Hausherren zum Zuge. Als Erster traf Marco Sturm(29.), der zuvor das 0-2 verschuldet hatte, indem ein schwacher Querpass von ihm abgefangen wurde. Der Zweite Bruin dem ein Erfolgserlebnis gelang, war Brad Stuart(33.pp) während einer Überzahlsituation.
Da in den folgenden 27 Minuten der regulären Spielzeit, sowie den fünf Minuten der Overtime kein weiteres Tor fallen wollte, mussten die Akteure zum Shootout antreten. Nachdem Ranger Jaromir Jagr als beginnender Spieler getroffen hatte, glich der Letzte Bruin Patrice Bergeron aus, ehe Brad Isbister als zwölfter Schütze schließlich den Sieg perfekt machte

Toronto - Ottawa 0-7 (0-3/0-3/0-1)
Auch das fünfte Saisonspiel konnten die Senators gegen die Maple Leafs gewinnen und wieder war es eine Deklassierung. Keinen einzigen Treffer trotz 23 Schüsse konnten die Gäste landen, so dass Goalie Dominik Hasek, der in den vier Spielen zuvor bereits das Gehäuse hütete, seinen 67. Shutout einfuhr.
Wieder maßgeblich beteiligt war die so genannte Pizza-Line der Hauptstädter. Daniel Alfredsson(1./29.sh), der nach 39 Sekunden den Torreigen eröffnet und im zweiten Drittel einen Unterzahltreffer markierte, Dany Heatley(18.), der für das zweite Erfolgserlebnis sorgte, sowie der wieder genesene Jason Spezza(23.), der das zwischenzeitliche 4-0 erzielte, brachten es zusammen auf neun Punkte. Neben den drei punktbesten Senators waren aber auch Peter Schaefer(20.) und Mike Fisher(35./45.). Der Erstgenannte traf 29 Sekunden vor der ersten Pause, ehe sein Kollege mit seinen Saisontoren Nummer 15 und 16 die beiden Schlusspunkte setzte.
Zum wiederholten Mal hatten die Maple Leafs gegen ihre Erzfeinde kaum eine Siegchance. Vor den Augen von NHL-Chef Gary Bettman waren sie in allen Belangen unterlegen, was die Torschussstatistik von 41-23 zu Gunsten der Senators unterstreicht.

Tampa Bay - Atlanta 2-0 (1-0/0-0/1-0)
Tampa Torhüter John Grahame wird langsam zum Schreckengespenst für die Atlanta Thrashers. Mit 20 Saves im heutigen Spiel schaffte er es nach dem 6-0 vom 20. Oktober zum zweiten Mal in dieser Saison gegen Atlanta torlos zu bleiben und verdiente sich so seinen dritten Shutout der Saison und den zehnten seiner Karriere. Dabei sind die Thrashers nach Ottawa das offensivstärkste Team der NHL. "Sie haben so viel Schusskraft, dass man ihre Intensität egalisieren muss. Wenn man ihnen nur ein paar Zentimeter gibt, schießen sie ein Dutzend Tore", sagte ein glücklicher Grahame nach der Partie.
Besser beim Tore schießen waren dieses Mal die Lightning. Nach einem äußerst flachen Beginn kam erstmals Stimmung auf, als erst Atlantas Brad Larsen und als dessen Zeit unmittelbar abgelaufen war, Serge Aubin in die Kühlbox mussten. Fredrik Modin(19.pp) nutzte die zweite Überzahl zum 1-0 der Gäste. Der Mittelabschnitt gewann etwas an Fahrt, auch wenn beide Teams nicht gerade Eishockey vom Feinsten präsentierten, denn vieles blieb Stückwerk.
Vincent Lecavalier(53.pp) war es schließlich, der mit einem weiteren Überzahltreffer knapp sieben Minuten vor dem Ende für die Entscheidung zu Gunsten der Lightning sorgte. Der Titelverteidiger kann so auf Platz 2 der Southeast Division vorrücken, während Atlanta zunächst auf Platz 3 zurückfällt.

Carolina - Washington 2-5 (0-2/0-1/2-2)
Der Versuch der Carolina Hurricanes ihren zehnten Erfolg in Serie zu feiern, scheiterte am Abend in Washington. Statt des erhofften Rekordsieges gab es eine schmerzliche 2-5 Niederlage für die Truppe von Peter Laviolette im MCI Center der US-Hauptstadt.
Die Gastgeber gingen dabei deutlich in Führung. Brian Willsie(15.pp), Matt Pettinger(19.) und Ben Clymer(38.pp) sorgten bereits scheinbar für eine Vorentscheidung. Doch die Gäste wollten die Partie nicht zu schnell verschenken und kamen in einer körperbetonten Begegnung wieder heran. Erik Cole(50.) und Rod Brind'Amour(52.) sorgten mit ihren Treffern noch einmal kurzfristig für Spannung, bevor Brooks Laich(57.) und Chris Clark(60.en) den Deckel auf der Begegnung zumachten.
Neben einem überragenden Olaf Kölzig im Tor der Gastgeber machte das neun Mal erfolglose Powerplay der Gäste heute Nacht den Unterschied. So sah es auch Laviolette anschließend: "Die Special-Teams haben heute den Unterschied gemacht. Sie haben im Powerplay zwei mal getroffen und wir gar nicht. Statt dessen haben wir Kölzig angeschossen oder das Tor ganz verfehlt. So konnte es heute nicht klappen."

Columbus - Nashville 2-7 (1-2/0-1/1-4)
Zu einem wahren Schützenfest geriet die Heimpartie der Nashville Predators gegen die schwächelnden Gäste aus Columbus. Diese gingen zwar zunächst durch Trevor Letowski(9.sh) noch mit 1-0 in Führung, doch danach hagelte es Gegentreffer für das Team aus dem Tabellenkeller. Scott Hartnell(11./27.pp), Paul Kariya(20./54.), Yanic Perreault(22.pp), Marek Zidlicky(26.pp) und Dary Hordichuk(54.) schraubten das Ergebnis rasch und deutlich in die Höhe. Lediglich Bryan Berard(54.) war gegen Ende der Begegnung noch einmal für die Gäste erfolgreich.
Preds-Coach Barry Trotz war anschließend bei der Pressekonferenz entsprechend zufrieden: "Wir hatten heute 48 echte Torschüsse und 11 Spieler hatten zumindest einen Scorerpunkt. Ich denke damit müsseen wir sehr zufrieden sein. Unser Konzept heute viel zu schießen ist aufgegangen."
Coach Gerard Gallant von den Blue Jackets sah die Partie nicht so eindeutig, wie das Ergebnis es im Nachhinein aussagt: "Vierzig Minuten lang haben wir sehr gut mitgehalten. Aber dann lief einfach alles gegen uns. Die drei Powerplaytreffer haben uns am Ende wohl das Genick gebrochen."

Buffalo - Calgary 1-4 (1-1/0-2/0-1)
Das fünfte Kräftemessen gegen ein Team aus der Northeast Division wurde am letzten Abend im Pengrowth Saddledome zum fünften Mal ein Erfolg. Diesmal waren die Sabres ihre Opfer, nachdem sie zuvor schon die Senators, die Maple Leafs, die Canadiens und die Bruins bezwingen konnten. Durch den letzten Erfolg behaupteten die Kanadier ihre erste Position in der Northwest Division. Sie sind weiter punktgleich mit den Vancouver Canucks, bauten jedoch den Vorsprung auf die Colorado Avalanche auf jetzt vier Zähler aus.
Das Ost-West-Duell fing verhalten an. Beide Teams hielten sich zunächst mit Angriffen zurück und Chancen waren Mangelware. Trotzdem gelang es beiden Mannschaften in den Personen von Darren McCarty(9.) und Maxim Afinogenov(15.) jweils einen Treffer zu landen. Richtig zur Sache ging es ab dem zweiten Durchgang.
Die Teams schalteten zwei Gänge zu, so dass die Begegnung an Rasse und Klasse erheblich zunahm. Trotz zahlreicher Torschüsse auf Calgarys Goalie Miikka Kiprusoff und Buffalos Torsteher Martin Biron, waren aber nur noch die Hausherren in der Lage Zählbares aus ihren Chancen zu machen. Zunächst nutzten im zweiten Abschnitt Robyn Regehr(21.pp) und Kristian Huselius(33.pp) zwei Überzahlsituationen, ehe Shean Donovan(59.sh,en) in Unterzahl den Puck im verwaisten Gehäuse zum 4-1 Endstand unterbrachte.

Edmonton - Phoenix 3-4 SO (1-1/0-1/2-1/0-0/0-1)
Es war eine ganz ansehnliche Partie, welche die Kontrahenten aus Edmonton und Phoenix unten auf dem Eis zeigten. Zahlreiche Chancen, sechs Tore, sowie ein Penalty schießen waren während des unterhaltsamen Spiels zu bestaunen. Eine bestenfalls durchwachsene Leistung zeigten dagegen die Überzahlreihen der beiden Teams. Trotz neun nummerischer Vorteile auf den zwei Seiten während der regulären Spielzeit - in der Overtime gab es keine Strafzeit - waren die eigentlichen Offensivspezialisten nicht in der Lage ein Tor zu schießen.
So mussten die Treffer bei gleicher Stärke fallen. Als Ersten gelang einer Phoenix' Mike Comrie(14.) im ersten Drittel, ehe Ryan Smyth(16.) zwei Minuten später ausglich. Mike Johnsons(40.) abermaliger Führung kurz vor der zweiten Pause, folgten zwei Erfolgserlebnisse der Gäste. Erst erzielte Georges Laraque(46.) seinen ersten Saisontreffer und fünf Minuten später gingen die Oilers sogar durch Jason Smith(51.) in Front. Die Führung egalisierte jedoch wenig später Oleg Saprykin(57.), der einen abgeprallten Schuss von Geoff Sanderson im Nachschuss in die Maschen schweißte.
Der ereignisarmen Overtime folgte schließlich das Penalty schießen, in der nach Oiler Smyth und Coyote Sanderson Ladislav Nagy als vierter Schütze die zwei Punkte bzw. den 13. Heimerfolg perfekt machte. Der deutsche Verteidiger Dennis Seidenberg bekam als Neuzugang der Coyotes über 20 Minuten Eiszeit.

Montreal - Vancouver 2-6 (0-6/1-0/1-0)
Die Begegnung zwischen den Montreal Canadiens und den gastgebenden Vancouver Canucks war bereits nach rund 14 Spielminuten entschieden. Zu diesem Zeitpunkt führten die Gastgeber bereits mit 6-0 und der Arbeitstag von Gästegoalie Jose Theodore war bereits beendet. Er hatte 5 der ersten 11 Torschüsse passieren lassen müssen und wurde durch Ersatzmann Cristobal Huet ausgetauscht. Dieser musste jedoch auch bereits nach 30 Sekunden Tätigkeit erstmals hinter sich greifen, hielt sich anschließend aber schadlos.
Die Torschwemme für die Gastgeber hatten Brendan Morrison(1.), Alexandre Burrows(2.), Mattias Ohlund(5.pp), Markus Naslund(13.pp), Henrik Sedin(14.) und Trevor Linden(14.) zu verantworten. Danach beschränkten sich die Canucks nur auf das Verwalten des deutlichen Vorsprungs. Die Gäste kamen so durch Michael Ryder(22.) und Saku Koivu(59.) noch zu zwei relativ bedeutungslosen Ehrentreffern, doch am Ausgang der Begegnung änderten diese Treffer freilich nichts Wesentliches mehr. Alex Auld im Tor der Gastgeber lieferte solide 24 Saves ab, was reichte, um die Gäste auf Distanz zu halten. Die Auswärtsbilanz der Canadiens bleibt mit nur einem Sieg in den letzten 16 Begegnungen äußerst mager.

Florida - Anaheim 0-1 (0-1/0-0/0-0)
Merkwürdiges Spiel! Da fällt nach gerade einmal 29 Sekunden Spielzeit das 1-0 für die Hausherren und die 17.011 Zuschauer im Arrowhead Pond of Anaheim stellen sich auf ein ereignisreiches Spiel ein und dann fällt in den folgenden 59 Minuten kein einziger Treffer mehr. Christian Kunitz(1.) konnte mit seinem 10. Saisontreffer Roberto Luongo im Tor der Panthers überwinden. Torchancen wurden danach schon geboten, doch sowohl Luongo, als auch im Besonderen Jean-Sebastien Giguere zeigten, warum sie zu den besten Schlussmännern der Liga gehören. Während Luongo seine 30 Saves im Endeffekt wenig nutzten, feierte Giguere mit ebenso viel Rettungstaten seinen ersten Shutout der Saison und den 20. seiner Karriere.
Ansonsten ist die Geschichte der Partie schnell erzählt. Durch einige Strafzeiten hatten beide Teams jeweils sieben Überzahlsituationen, doch sowohl in diesen, als auch bei nummerischer Ausgeglichenheit schaffte es keiner trotz guter Chancen die Torleute zu überwinden, so dass das magere Ergebnis bis zum Ende Bestand hatte.
Florida wurde bereits zum sechsten Mal in dieser Spielzeit zu Null nach Hause geschickt, während die Mighty Ducks nach ihrem 4-3 Überraschungscoup am Donnerstag gegen Ottawa den zweiten doppelten Punktgewinn in Folge feiern konnten.

 

>> Spielstatistiken des Tages

 


(C) eishockey.com, Sports Media & Entertainment GmbH