Olaf Kölzig(WAS) musste sich drei Mal geschlagen geben.
Florida - Washington 4-3 SO (1-2/2-0/0-1/0-0/1-0) Mit einem 4-3 Sieg nach Penaltyschießen konnten die Florida Panthers beide Punkte aus dem MCI Center der Washington Capitals entführen. Es war bereits der fünfte Sieg in Folge der Panthers gegen das Team aus der US-Hauptstadt.
Dabei hatten die Hausherren ganz stark begonnen und waren nach knapp vier Spielminuten durch Tore von Jamie Heward(1.) und Dainius Zubrus(4.pp/53.pp) bereits mit 2-0 in Front gegangen.
Die folgende halbe Stunde gehörte dann den Panthers. Noch vor der ersten Pause verkürzte Sean Hill(18.) den Rückstand und im Mitteldrittel schoss sie Olli Jokinen(31.pp/32.pp) mit zwei Powerplaytoren erstmals in Führung.
Im Schlussabschnitt konnte aber auch Zubrus ein zweites Mal von einer nummerischen Überlegenheit profitieren und seinen seit vier Spielen sieglosen Capitals zumindest noch einen Punkt sichern.
Die Capitals zogen gegen Florida in den letzten fünf Aufeinandertreffen jeweils den Kürzeren.
Dallas - Detroit 6-3 (0-1/3-2/3-0) Selbst Detroits Coach Mike Babcock war völlig ratlos darüber wie es geschehn konnte, dass seine Mannschaft in der heimischen Joe Louis Arena gegen die Dallas Stars so den Faden und ein Spiel, in dem sie schon mit 3-0 geführt hatten, verlieren konnte. "Ich weiß nicht wie das geschehen konnte." Wie die sicheren Sieger sahen die Hausherren nach gut 20 Spielminuten aus, in denen Henrik Zetterberg(4.pp), Mathieu Schneider(21.) und Jason Williams(22.) jeweils Gästegoalie Marty Turco bezwingen konnten. Für Turco war die Partie damit vorzeitig beendet. Er wurde durch Johan Hedberg ersetzt.
Die Dallas Stars erkannten das Zeichen und waren anschließend nicht mehr wiederzuerkennen. Niklas Hagman(23.) läutete die erfolgreiche Aufholjagd der Texaner ein, die fortan meistens einen Schritt schneller am Puck waren als ihre Gastgeber und auch die meisten Zweikämpfe zu ihren Gunsten entscheiden konnten.
Die Red Wings handelten sich einige unnötige Strafzeiten ein und wurden hierfür durch drei Powerplaytore von Jere Lehtinen(32.pp), Philippe Boucher(38.pp) und Jere Lehtinen(47.pp) bestraft. Als dann kurz nach dem 4-3 Führungstor auch noch Niko Kapanen(47.) und Mathias Tjarnqvist(49.) innerhalb von 106 Sekunden Chris Osgood düpieren konnten war der Auswärtssieg der Stars unter Dach und Fach.
In den letzten zehn Spielminuten hatten sie sogar noch einige gute Einschussmöglichkeiten um den Vorsprung weiter auszubauen.
Nashville - Chicago 5-1 (2-0/1-0/2-1) Die Talfahrt der Chicago Blackhawks findet kein Ende. Heute Nacht gegen die Nashville Predators verloren sie ihr zehntes Spiel in Folge und nähern sich damit schon gefährlich ihrem negativen Franchiserekord aus dem Jahre 1951, in dem sie sich über die Spielzeiten 1950/51 und 1951/52 dreizehn Mal hintereinander geschlagen geben mussten.
Das Hauptmanko der Blackhawks war auch heute die mangelnde Chancenverwertung. Von insgesamt 37 Torschüssen landete nur einer im Netz ihrer Gäste. Mark Bell(48.) erzielte das Ehrentor der Blackhawks zum 1-5 Endstand.
Zuvor bekamen sie von den Predators ein Lehrstück über effektives Konterspiel vorgeführt. Jerred Smithson(10.), Adam Hall(19.) und Yanic Perreault(32./43.) mit zwei Toren ließen keine Zweifel über den Sieger mehr aufkommen. Das fünfte Tor der Predators, die von ihren letzten sieben Partien auch nur zwei gewinnen konnten, erzielte Steve Sullivan(47.ps) durch einen verwandelten Strafschuss.
Columbus - Phoenix 5-2 (3-1/1-1/1-0) Nach drei Niederlagen in Folge konnten die Columbus Blue Jackets in der Glendale Arena von Phoenix wieder einmal ein Erfolgserlebnis feiern. Der spielentscheidende Mann im Kader der Blue Jackets, die im bisherigen Saisonverlauf erst vier Auswärtssiege auf der Haben-Seite verbuchen konnten, war Verteidiger Bryan Berard(16.pp/24.pp/60.pp). Drei Powerplaytreffer verhalfen ihm zu seinem ersten NHL-Hattrick und den Blue Jackets zu einem 5-2 Sieg. Die ersten zwei Führungstreffer der Gäste erzielten Rostislev Klesla(7.) und Rick Nash(12.).
Optisch überlegen waren die Blue Jackets ihren Gastgebern jedoch nur im ersten Spielabschnitt. Die Coyotes machten in den folgenden zwei Dritteln das Spiel scheiterten aber immer wieder an Gästegoalie Marc Denis, der insgesamt 32 Torschüsse abwehren konnte. Nur Ladislav Nagy(11.) und Shane Doan(22.) konnten ihre Chancen auch nutzen, um die dritte Niederlage in Folge abzuwehren war dies jedoch zu wenig.