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2006-01-07 

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SPIELTAG 07.01.2006

Simon Gagne und Peter Forsberg kurz nach dem 3-1.

Philadelphia - Washington 3-1 (0-1/2-0/1-0)
Die Philadelphia Flyers schaffen es immer wieder auswärts zu punkten. Heute Nacht im MCI Center von Washington gelang ihnen dies zum 14. Mal in Folge. Peter Forsberg(60.en), Philadelphias Schütze zum 3-1 Endstand, erkannte es richtig: "Meistens finden wir einen Weg unsere Spiele zu gewinnen. Gute Teams gewinnen auswärts und auch enge Spiele. Scheinbar haben wir eine ganz gute Mannschaft beisammen."
Den heutigen Erfolg hatten sich die Flyers müsam zu erkämpfen. Ihre Gastgeber die Washington Capitals waren ein durchaus gleichwertiger Gegner, der sogar im ersten Drittel durch ein Powerplaytor von Alexander Ovechkin(9.pp) mit 1-0 in Führung gehen konnte.
Im zweiten Durchgang bekamen dann die Gäste aus Philadelphia die Oberhand. Zunächst hatten sie eine 3 gegen 5 Unterzahlsituation zu überstehen. Kurz nachdem sie wieder mit vier Mann auf dem Eis standen, nutzte Mike Rathje(22.sh) einen Konter zum Ausgleich. Das 'Game Winning Goal' erzielte aus einem Überzahlspiel heraus ihr Toptorjäger Simon Gagne(38.pp).
Die Bemühungen der Hausherren im Schlussabschnitt doch noch zum Ausgleich und damit zu einem Punktgewinn zu kommen waren zwar vorhanden, liefen jedoch ins Leere.

N.Y. Islanders - Carolina 1-4 (0-1/1-1/0-2)
Zuhause im RBC Center von Raleigh sind die Carolina Hurricanes eine Macht. Diese aus ihrer Sicht leidvolle Erfahrung mussten auch heute Nacht die New York Islanders machen. Die Hurricanes gewannen mit 4-1 Toren und konnten ihren achten doppelten Punktgewinn aus den letzten neun Heimpartien feiern.
Für die Vorentscheidung zu Gunsten der Hausherren sorgten zwei Überzahltore von Cory Stillman(40.pp) und Rod Brind'Amour(42.pp) innerhalb von 92 Sekunden, nur unterbrochen durch die zweite Drittelpause, als Mark Parrish und Alexei Zhitnik auf der Strafbank saßen.
Bis zu diesem Zeitpunkt hatten sich die Gäste von Long Island ganz gut aus der Affäre gezogen und auch das Führungstor von Kevyn Adams(14.) durch den zweiten Saisontreffer von Eric Godard(26.) egalisieren können.
Den Schlusspunkt setzte Justin Williams(60.en) mit einem 'Empty Net Goal'.

Pittsburgh - Atlanta 4-6 (0-3/0-2/4-1)
Viel Feuer war im Spiel der Atlanta Thrashers gegen die Pittsburgh Penguins. In den ersten zwei Durchgängen schürten die Thrashers ihren Gästen kräftig ein und schossen eine deutliche 5-0 Führung heraus. In den letzten 20 Minuten bewiesen aber auch die Penguins, dass sie noch eine Schippe zulegen können, starteten eine Aufholjagd und kamen mit vier Toren noch einmal bis auf 4-5 heran.
Am Ende hatten dann aber doch die Hausherren das Glück und mit Ilya Kovalchuk(2./39.pp/60.en), der mit einem 'Empty Netter' seinen Hattrick komplettierte, den Matchwinner auf ihrer Seite. Der junge russische Stürmer übernahm mit nun 30 Saisontreffern die Führung in der Torjägerliste der NHL.
Neben Kovalchuk sorgten noch Slava Kozlov(7.) und Scott Mellanby(11.), dass der Arbeitstag von Gästegoalie Jocelyn Thibault nach bereits gut zehn Minuten beendet war. Das erste Überzahltor der Thrashers in dieser kurzweiligen Partie erzielte Marian Hossa(27.pp).
Auf Seiten der im Schlussdrittel aufopferungsvoll zurück kämpfenden Penguins waren John LeClair(43.), Michael Ouellet(45.pp), Colby Armstrong(51.pp) und Mark Recchi(56.pp) im Abschluss erfolgreich.

Detroit - Nashville 3-1 (0-1/1-0/2-0)
Die Detroit Red Wings konnten mit einem 3-1 Sieg bei ihrem direkten und einzigen Konkurrenten um die Tabellenführung in der Central Division weiter Boden gut machen. Der Vorsprung der Mannen aus 'Hockeytown' beträgt nun schon sechs Zähler.
Nashville Trainer Barry Trotz sah den Grund für die Heimpleite in den vielen Strafzeiten und hatte damit nicht unrecht: "Wir sollten uns von der Strafbank fern halten, dies haben wir nicht gemacht und das hat uns die Niederlage eingebrockt."
Sechs Mal standen die Predators, die selbst auch durch Vernon Fiddler(14.pp) von einer nummerischen Überlegenheit profitiert hatten, mit einem Mann weniger auf dem Eis und gleich zwei Mal ließ sich Detroits schwedischer Verteidiger Nicklas Lidstrom(38.pp/54.pp) diese Gelegenheit nicht nehmen.
Zwischenzeitlich hatte Jason Williams(43.) die auch technisch überlegenen Gäste erstmals in Front gebracht.

Anaheim - Dallas 3-4 SO (3-0/0-1/0-2/0-0/0-1)
Eiskalt erwischt wurden die Dallas Stars in der ersten Viertelstunde von ihren heutigen Gästen, den Mighty Ducks of Anaheim. Mit den Gedanken wohl noch in den Kabinen, Dallas' Schlussmann Marty Turco nicht ausgenommen, lagen sie schnell durch Gegentore von Andy McDonald(6.pp), Samuel Pahlsson(8.) und Teemu Selanne(15.pp) mit 0-3 in Rückstand.
Für Turco war damit die Partie vorzeitig beendet, seinen Teamkollegen blieb aber noch genügend Zeit für eine Wiedergutmachung. Mit fortwährender Spieldauer bekamen die Stars das Spiel und ihren Gegner immer besser unter Kontrolle. Ohne einfach wild drauflos zu stürmen erarbeiteten sie sich nach und nach ihre Torchancen. Antti Miettinen(24.) im zweiten und Brenden Morrow(42.sh/54.) mit einem Doppelschlag im Schlussdrittel retteten die Texaner noch in die Verlängerung.
Die Overtime verlief torlos, doch im Penalty schießen konnten sich die Hausherren, bei denen Antti Miettinen als vierter Schütze den entscheidenden Penalty verwandelte, noch den Zusatzpunkt sichern.

Toronto - Calgary 0-1 (0-0/0-1/0-0)
Nach sechs Siegen in Folge mussten sich die Toronto Maple Leafs im innerkandischen Duell mit den Calgary Flames wieder einmal geschlagen geben.
Tony Amonte(25.), als einziger Torschütze und Calgarys Schlussmann Miikka Kiprusoff, der seinen sechsten Saison-Shutout feiern konnte, machten den entscheidenden Unterschied zu Gunsten der Westkanadier aus.
Vor allem im Schlussdrittel als die Maple Leafs noch einmal richtig Druck auf das Gehäuse ihrer Gastgeber ausüben konnten und sich gute Einschussmöglichkeiten herausspielen konnten, bewies Kiprusoff seine Ausnahmeform.
Mit nun 22 Siegen und sechs Shutouts führt der finnische Schlussmann in beiden Kategorien die Liga an. Die Flames konnten jedes ihrer letzten vier Heimspiele gewinnen und haben nun als Tabellenführer der Northwest Division vier Punkte Vorsprung auf ihre nördlichen Nachbarn aus Edmonton.

 

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