Antero Niittymaki(PHI) kann einen Schuss von Justin Williams(CAR) abwehren.
Philadelphia - Carolina 4-3 OT (0-0/2-2/1-1/1-0) In der Fremde fühlen sich die Philadelphia Flyers sichtlich wohl. Auch die vierte Partie ihrer elf Spiele währenden Auswärtstour konnten die Flyers heute Nacht im RBC Center von Raleigh für sich entscheiden. Sami Kapanen(62.) erzielte nach 87 Sekunden in der Verlängerung das 4-3 Siegtor für die Gäste.
Ein auch aufgrund der Spielanteile während der regulären Spielzeit verdienter doppelte Punktgewinn. Philadelphia bestimmte über weite Strecken das Spielgeschehen und erarbeitete sich mehr Torchancen als die Carolina Hurricanes.
Diese konnten nach einem torlosen ersten Spielabschnitt zwei Mal durch Powerplaytore von Cory Stillman(31.pp) und Matt Cullen(32.pp/42.), der auch im Schlussdrittel mit dem einzigen Torschuss der Hurricanes zum 3-2 traf, in Führung gehen.
Auf Seiten der Flyers zeichneten sich Brian Savage(26.), Freddy Meyer(39.) mit seinem ersten NHL-Tor und Simon Gagne(50.) als Torschützen aus.
Buffalo - Toronto 3-4 SO (1-2/1-1/1-0/0-0/0-1) Mats Sundin sowie Alexei Ponikarovsky verwandelten ihre Penaltys im Penaltyschießen und bescherten damit den Toronto Maple Leafs den Zusatzpunkt in deren Heimpartie gegen die Buffalo Sabres, die erneut bewiesen, dass sie zur Zeit mit zu den stärksten Teams der Liga zählen. Die Maple Leafs gewannen ihr viertes Spiel in Folge.
Zwei Mal mussten die Gäste aus Buffalo einem Rückstand nach Gegentreffern von Alexei Ponikarovsky(15.sh), Bryan McCabe(16.) sowie Darcy Tucker(26.) hinterherlaufen und taten dies mit Erfolg. Tim Connolly(18.) überwand mit einem Rebound noch vor der ersten Pause Torontos Schlussmann Ed Belfour und Henrik Tallinder(25.sh) sowie Jason Pominville(49.pp) taten es ihm in den folgenden Abschnitten gleich.
Ein Punktgewinn mit dem die Sabres, die eine beeindruckende Bilanz von 17 Siegen aus den letzten 21 Spielen vorweisen, durchaus zufrieden waren.
Scott Clemmensen(NJD) ist gegen Sidney Crosby(PIT) machtlos.
New Jersey - Pittsburgh 2-6 (0-2/1-2/1-2) Zwei Hoffnungsträger der Pittsburgh Penguins avancierten zu deren Matchwinner in der Heimpartie gegen die New Jersey Devils. Zum einen Sidney Crosby(19./55.) mit zwei Toren und einem Assist ihr effektivster Stürmer, zum anderen Schlussmann Marc-Andre Fleury, der wieder einmal eine herausragende Vorstellung bot und insgesamt 44 Torschüsse der Gäste aus East Rutherford abwehrte.
Die Penguins beendeten mit einem 6-2 Heimerfolg ihre sechs Spiele dauernde Niederlagenserie. Unter der Regie ihres neuen Übungsleiters Michel Therrien war es der erste doppelte Punktgewinn.
Den Grundstein hierzu legten mit vier Treffern in der ersten halben Stunde neben Crosby, Ric Jackman(6.pp), Tomas Surovy(27./47.) und Mark Recchi(28.). Die Devils gingen zu blauäugig in ihre Auswärtsaufgabe und ließen sich vom Tabellenletzten der Eastern Conference auskontern. Nur von kurzer Dauer, nachdem Scott Gomez(33.pp/44.) als einziger Devil in der Lage war Fleury zu bezwingen, waren die Hoffnungen der Gäste auf einen Punktgewinn.
St. Louis - Dallas 0-3 (0-1/0-2/0-0) Wiedergutmachung bei ihren Fans für die letzten beiden Heimniederlagen betrieben die Dallas Stars heute Nacht bei ihrer Hausaufgabe gegen die St. Louis Blues. In einer von vielen Strafzeiten gekennzeichneten Partie verließen die Texaner am Ende das Eis mit einem verdienten 3-0 Erfolg.
Dabei nutzten die Hausherren drei von zehn Powerplays zum Torerfolg. Bill Guerin(11.pp), Sergei Zubov(36.pp) und Jere Lehtinen(57.pp) waren die Profiteure der nummerischen Überlegenheiten.
Einen relativ geruhsamen Abend gegen die im Angriff nur ein laues Lüftchen produzierenden Blues verbrachte Dallas' Schlussmann Marty Turco. Bei seinem dritten Saison-Shutout, dem 24. seiner NHL-Karriere genügten ihm 16 Rettungstaten.
Los Angeles - Phoenix 5-6 OT (1-2/2-1/2-2/0-1) Über mangelnde Unterhaltung konnten sich die Besucher in der Glendale Arena von Phoenix nicht beklagen. Insgesamt elf Treffer und am Ende durch das Overtime-Tor von Keith Ballard(42./64.) ein Happy End für die Hausherren sorgten für glückliche Gesichter im weiten Rund.
Die Hausherren erwiesen sich wie schon 24 Stunden zuvor in San Jose als Meister beim Ausnutzen ihrer Torchancen. Ladislav Nagy(3.), Paul Mara(10.pp/46.pp) und Mike Comrie(31.pp) waren in der Lage, den nicht besonders sicher agierenden Gästegoalie Jason LaBarbera zu bezwingen. Vor allem das Überzahlspiel der Coyotes konnte mit einer Ausbeute von 50% überzeugen.
Auf Seiten der kalifornischen Gäste, die viel Moral bewiesen und drei Mal einen Rückstand ausgleichen konnten waren Derek Armstrong(14.pp/45.pp/59.), er erzielte seinen ersten NHL-Hattrick, Sean Avery(32.sh) und Michael Cammalleri(34.) im Abschluss erfolgreich.
Minnesota - Calgary 2-4 (0-0/2-2/0-2) Ein hartes Stückchen Arbeit hatten die Calgary Flames gegen die Minnesota Wild zu verrichten, ehe sie ihren 4-2 Heimerfolg feiern konnten. Die mit viel Selbstbewußtsein nach ihren zwei Auswärtssiegen in Edmonton angetretenen Wild waren ein mehr als ebenbürdiger Gegner für die Westkanadier, die sich wieder die Tabellenführung in der Northwest Division zurückerobern konnten.
Zwei späte Tore von Robyn Regehr(52.) und Jason Wiemer(57.) brachten die Entscheidung zu Gunsten der Hausherren. In den ersten zwei Durchgängen, die viele Torszenen beinhalteten, hatten die Wild etwas mehr Spielanteile gehabt und gingen auch nicht unverdient durch Kyle Wanvig(22.) und Pascal Dupuis(38.) zwei Mal in Führung. Die passende Antwort der Flames hatten darauf Tony Amonte(33.pp) im Powerplay und Shean Donovan(40.) parat.