Jaromir Jagr und Martin Straka waren die Matchwinner für die Rangers.
N.Y. Rangers - N.Y. Islanders 6-2 (2-2/0-0/4-0) Die New York Rangers haben wieder zurück in die Erfolgsspur gefunden. Nach zuletzt vier Niederlagen aus ihren letzten fünf Spielen kamen sie heute Nacht bei ihren Lokalrivalen auf Long Island zu einem 6-2 Erfolg.
Angeführt von ihrer ersten Sturmformation entschieden die Rangers mit vier Toren im Schlussdrittel das Derby noch deutlich für sich. Jaromir Jagr(13.), der Tscheche hatte bereits im ersten Durchgang zum 2-2 ausgeglichen, war mit einem Tor und drei Assists neben Sturmkollege Martin Straka(47./54.), der ebenso noch zwei Torvorlagen verbuchen konnte, der punktbeste Ranger bei deren erfolgreichen Aufholjagd. Desweiteren konnten sich noch Petr Prucha(9.), Tom Poti(49.) und Michael Nylander(53.) als Torschützen der Rangers in die Scorerlisten eintragen.
Den besseren Start hatten dagegen die Hausherren erwischt, die nach gut sieben Spielminuten in der von beiden Teams sehr fair geführten Partie durch Tore von Mark Parrish(3.) und Trent Hunter(8.) bereits mit 2-0 in Front lagen.
Philadelphia - Atlanta 4-3 OT (2-2/1-1/0-0/1-0) Die Philadelphia Flyers untermauerten heute Nacht ihre Auswärtsstärke mit einem 4-3 Erfolg über die Atlanta Thrashers. Sami Kapanen(61.) sicherte nach 13 Sekunden in der Overtime Philadelphias fünften Sieg in der Fremde in Folge.
Bevor sie den Lohn ihrer Mühen einfahren konnten hatten die Gäste aber eine Menge Arbeit zu verrichten.
Die Thrashers erwiesen sich als ebenbürdiger Gegner und bestätigten ihren Aufwärtstrend. Zwei Mal, durch Tore von Niclas Havelid(11.), Eric Boulton(14.) im ersten und Andy Sutton(29.sh) mit einem Unterzahltor im Mittelabschnitt konnten die Hausherren sogar in Führung gehen.
Auf Seiten der Flyers waren Simon Gagne(3.) mit seinem 26. Saisontor, Brian Savage(18.) und Branko Radivojevic(34.) in der Lage Thrashers' Schlussmann Michael Garnett während der regulä,ren Spielzeit zu bezwingen.
Die Atlanta Thrashers konnten in jedem ihrer letzten neun Auftritte jeweils punkten und stellten damit einen neuen Franchiserekord auf.
Boston - Florida 4-6 (3-3/0-2/1-1) Erst nach dem 'Empty Net Goal' von Gary Roberts(60.en) in der Schlussminute konnten sich die Florida Panthers ihres Heimsieges über die Boston Bruins sicher sein. In einer äußerst unterhaltsamen und lange Zeit spannenden Partie gaben sich die Gäste aus 'Beantown' sehr engagiert, ihnen fehlte aber in den letzten 40 Minuten das Quentchen Glück um zumindest einen Punkt aus dem sonnigen Florida mitzunehmen.
Nach einem furiosen Spielbeginn mit sechs Toren in zehn Minuten, die der Bruins erzielten Marco Sturm(2.), Brad Boyes(6.) und P.J. Axelsson(11.sh), war bei den Gästen in den folgenden zwei Durchgängen trotz optischer Überlegenheit und 27 Torschüssen nur noch einmal Brad Boyes(50.) in der Lage den herausragenden Schlussmann der Panthers Roberto Luongo zu bezwingen.
Den Grundstein für Floridas vierten Heimsieg aus den letzten fünf Partien legten Martin Gelinas(3.), Olli Jokinen(7./9.), Joe Nieuwendyk(33.) und Chris Gratton(40.).
Anaheim - Columbus 0-1 (0-0/0-0/0-1) Das einzige Tor beim Gastauftritt der Mighty Ducks of Anaheim in Columbus erzielte mit Teemu Selanne ein Duck, doch der Finne bugsierte die Scheibe gut drei Minuten vor dem Ende der regulären Spielzeit unglücklich ins eigene Netz. Zugesprochen wurde das Tor, das den Blue Jackets, dem offensivschwächsten Team der Liga, zu ihrem Heimerfolg genügte Jason Chimera(57.).
Trotz der mageren Torausbeute verlief die Partie keineswegs kurzweilig. Beide Mannschaften hatten zahlreiche Torchancen scheiterten aber immer wieder an den beiden Schlussleuten. Während sich aber Gästegoalie Jean-Sebastien Giguere doch noch von seinem eigenen Mann bezwingen lassen musste, konnte Blue Jacket Marc Denis mit 40 Rettungstaten seinen 15. NHL-Shutout feiern.
Für die Hausherren war es der zweite doppelte Punktgewinn in Folge nach zuvor sechs Niederlagen.
Carolina - Ottawa 2-6 (0-1/1-2/1-3) Über 20.000 Besucher im Corel Centre von Ottawa waren wieder einmal begeistert von der Vorstellung ihrer Mannschaft, die auch den Tabellenführer der Southeast Division, die Carolina Hurricanes, mit einer 2-6 'Packung' nach Hause schickten.
Die Hurricanes spielten zwar eine halbe Stunde lang ganz gut mit, der Treffsicherheit von Ottawas ersten Sturmformation hatten sie aber nur wenig entgegensetzen können. Dany Heatley(19.pp), Bryan Smolinski(27.), der für den verletzten Jason Spezza in die Topreihe der Senators gerückt war und Daniel Alfredsson(41.) zeichneten sich wieder einmal als Torschützen aus. Die Vorentscheidung zu Gunsten der Hausherren besorgte zu Beginn des Schlussabschnitts Peter Schaefer(41.) mit dem 5-1.
Die beiden Unterzahltreffer der Seantors erzielten Patrick Eaves(37.sh) und Antoine Vermette(54.sh).
Auf Seiten der Hurricanes konnten Erik Cole(40.) und Justin Williams(60.pp) in der Schlussminute für etwas Ergebniskosmetik sorgen.
Washington - New Jersey 2-7 (1-2/0-1/1-4) Ungewohnt offensivstark präsentierten sich die New Jersey Devils heute Nacht bei ihrer Hausaufgabe gegen die Washington Capitals. Mit 7-2 Toren fuhren sie ihr zweithöchstes Ergebnis in dieser Saison ein.
Nach einem frühen Gegentor durch Alexander Ovechkin(10.pp) rissen sich die Devils am Riemen und ließen ihren Gästen aus der US-Hauptstadt nicht den Hauch einer Chance.
Vor allem das Überzahlspiel der Devils ließ mit einer Ausbeute von 30% kaum noch Wünsche offen. Brian Rafalski(13.pp/59.pp) und Brian Gionta(53.pp) trafen als die Devils mit einem Mann mehr auf dem Eis standen.
Ihren Torhunger stillen konnten desweiteren Sergei Brylin(13.), Brian Gionta(34.), Jay Pandolfo(47.) sowie John Madden(54.). Bei den desolat agierenden Capitals war noch Brian Sutherby(51.) in der Lage Devils' Schlussmann Martin Brodeur zu bezwingen.
Montreal - Tampa Bay 4-3 (1-0/1-2/2-1) Nach vier Spielen Pause aufgrund einer Knieverletzung war Montreals Schlussmann Jose Theodore heute Nacht im St. Pete Times Forum von Tampa der Matchwinner für sein Team und das trotz drei Gegentreffer, die er einstecken musste.
Die Lightning dominierten ü,ber weite Strecken das Spielgeschehen und erarbeiteten sich Torchancen am Fließband, doch 41 Torschüsse wurden die Beute des frankokandischen Torhüter.
So war es auch nicht weiter verwunderlich das Lightning Coach John Tortorella auf dieser Position die Ursache für die Niederlage sah. Er hätte es sich gewünscht, dass sein Goalie John Grahame auch nur annähernd die Leistung von Theodore gebracht hätte: "Es darf einfach nicht sein, dass wir nur zehn Chancen der Canadiens zulassen und dabei vier Gegentreffer einstecken müssen. Übermorgen wird wieder Sean Burke im Tor stehen und ich hoffe er macht seine Sache besser." Die vier Torschützen der Canadiens waren Jan Bulis(6.), Sheldon Souray(24.pp), Mark Streit(42.pp) mit seinem ersten Saisontor und Pierre Dagenais(49.). Auf Seiten der Hausherren glichen Vincent Lecavalier(34.), Ryan Craig(39.) und Pavel Kubina(45.) zum 3-3 Zwischenstand aus.
St. Louis - Chicago 2-1 (2-0/0-0/0-1) Die Chicago Blackhawks stecken in einer Krise. Selbst gegen das punktschlechteste Team der Liga schafften es die Blackhawks nicht auf heimischen Eis zu punkten und mussten sich zum fünften Mal in Folge geschlagen geben.
Zwei Tore von Eric Brewer(18.) und Dallas Drake(20.pp) zum Ende des Eröffnungsdrittels genügten den St. Louis Blues um beide Zähler aus dem United Center zu entführen.
Eine klasse Vorstellung lieferte auch St. Louis' junger Schlussmann Jason Bacashihua ab, der seine größte Rettungstat zur Mitte des Schlussabschnitts gegen Tyler Arnason vollbrachte. 4 1/2 Minuten vor dem Ertönen der Schlusssirene erwies sich aber Kyle Calder(56.) noch Spielverderber, indem er Bacashihua noch um seinen 'Shutout' brachte.
Los Angeles - Colorado 5-3 (3-1/1-1/1-1) Die Colorado Avalanche entwickeln sich zum Lieblingsgegner für die Los Angeles Kings. Auch das dritte Aufeinandertreffen in dieser Saison entschieden die Kalifornier für sich. Heute Nacht beim 5-3 Auswärtserfolg im Pepsi Center von Denver profitierten die Kings vom Torwartproblem ihrer Gastgeber.
Weder Peter Budaj, der sich bei den ersten vier Torschüssen der Kings gleich zweimal von Michael Cammalleri(9.) und Lubomir Visnovsky(12.pp) überwinden ließ, noch der anschließend eingewechselte Schweizer Schlussmann David Aebischer konnten wirklich überzeugen. Aebischer fand mit einer Fangquote von 85% in Pavol Demitra(20./34.) und Tom Kostopoulos(49.) seine Bezwinger. Nicht verdient hatte er aber die Pfiffe und Buhrufe der Zuschauer, die ihn beim Gang in die Kabine begleiteten.
So konnten auch Brett McLean(19.) und Milan Hejduk(29.pp/53.) mit ihren Toren die dritte Niederlage der 'Avs' aus ihren letzten fünf Spielen nicht abwenden.
Minnesota - Edmonton 4-2 (2-0/1-1/1-1) Nein, es war keineswegs eine Eintagsfliege, dass die Minnesota Wild vor zwei Tagen in Edmonton gewannen. Auch heute Morgen verließen sie mit 4-2 Toren das Eis des Rexall Place als Sieger.
Ein Doppelschlag von Randy Robitaille(9.) und Marian Gaborik(10.) bescherte den Wild mit den ersten zwei Torschüssen eine frühe 2-0 Führung und wie sich am Ende herausstellte, den entscheidenden Vorsprung.
Die Hausherren kamen, nachdem Brian Rolston(27.pp) ein Powerplay zum 3-0 genutzt hatte, durch Tore von Steve Staios(30.) und Ales Hemsky(42.), es war sein 100. NHL-Scorerpunkt, zwar noch einmal bis auf einen Treffer heran. Marian Gaborik(60.en) machte jedoch mit einem 'Empty Net Goal' 24 Sekunden vor Spielende Minnesotas doppelten Punktgewinn perfekt.
Nashville - Vancouver 3-4 (2-0/1-3/0-1) Ausgerechnet gegen eines der besten Teams der Western Conference konnten die Vancouver Canucks ihre Talfahrt von zuletzt fünf Heimniederlagen in Folge beenden und wieder die Tabellenführung in der Northwest Division übernehmen.
Danach hatte es aber zunächst gar nicht ausgesehen. Gleich mit dem ersten Torschuss konnte Darcy Hordichuk(1.) Alex Auld bezwingen und noch keine zehn Minuten waren absolviert als Marek Zidlicky(10.pp) sogar auf 2-0 erhöhen konnte.
Mangels Alternativen hielt aber Canucks Coach Marc Crawford an seinen jungen Schlussmann fest und traf damit die richtige Wahl. Auld sollte im Schlussdrittel, nachdem sich die Westkanadier mit viel Engagement, eine 4-3 Führung herausgeschossen hatten, noch zum Matchwinner avancieren. In den letzten 20 Spielminuten wurden 18 Torschüsse der verzweifelt anrennenden Predators seine Beute.
Die erste Niederlage der Predators nach sechs doppelten Punktgewinnen in Folge führten Markus Naslund(22.) mit seinem 21. Saisontor, die Verteidiger Ed Jovanovski(28.pp) und Mattias Ohlund(38.) sowie Richard Park(49.) mit dem 'Game Winning Goal' herbei.
Das dritte Tor der Gäste erzielte Yanic Perreault(31.) zum 3-2 Zwischenstand.
Phoenix - San Jose 5-4 (1-1/0-1/4-2) Mit einer Energieleistung in einer faszinierenden NHL-Partie im HP Pavillon von San Jose und einem 5-4 Auswärtserfolg konnten die Phoenix Coyotes ihrem Trainer Wayne Gretzky die Rückkehr hinter die Bande versüßen.
Die Sharks hatten zwei Drittel lang das Spiel kontrolliert und waren auch keineswegs unverdient durch Powerplaytore von Jonathan Cheechoo(3.pp) und Grant Stevenson(24.pp), bei einem Gegentreffer durch Shane Doan(20.), zwei Mal in Front und mit einer 2-1 Führung in die zweite Pause gegangen.
Zu Beginn des Schlussdrittels wurden sie aber eiskalt erwischt. Mit vier Toren innerhalb von nicht einmal drei Spielminuten bestraften Derek Morris(42.pp), Jamie Lundmark(43.pp), Oleg Saprykin(44.) und Mike Johnson(45.) ihre Gastgeber für den kollektiven Tiefschlaf.
Hoch anrechnen muss man den Hausherren, dass sie sich anschließend nicht einfach mit der Niederlage abfanden, sondern noch einmal zurück ins Spiel fanden und durch Nils Ekman(47.) und Milan Michalek(51.) noch zwei Mal eine passende Antwort parat hatten.
Bis zum Ertönen der Schlusssirene stand die Partie noch auf der Kippe, die Coyotes konnten aber mit viel Geschick ihren knappen Vorsprung über die Zeit retten.