Jeff Halpern(WAS) beim Versuch vor Hannu Toivonen(BOS) an die Scheibe zu kommen.
Boston - Washington 4-3 OT (0-0/1-2/2-1/1-0) Brad Stuart(63.) bescherte nach 124 Sekunden in der Verlängerung den Boston Bruins doch noch einen doppelten Punktgewinn im Spiel gegen die Washington Capitals. Dabei waren die Bruins im Schlussdrittel der regulären Spielzeit bereits mit 2-Toren im Rückstand gelegen und das obwohl sie über weite Strecken die Partie beherrscht hatten.
Washingtons Schlussmann Olaf Kölzig zeigte sich in einer herausragenden Form und hielt 35 Minuten lang alles was auf seinen Kasten kam. Keinerlei Schuld traf den Deutschen bei den noch folgenden Gegentoren von Glen Murray(36.), Marco Sturm(52.) und Sergei Samsonov(53.). Trotz der vier Gegentore konnte Kölzig noch 39 Rettungstaten für sich verbuchen und bekam ein Sonderlob seines Trainers Glen Hanlon: "Ich habe in meinem Leben noch kein Spiel gesehen, in dem ein Torhüter so viele gute Aktionen hatte." Im Spiel nach vorne hatten die Hausherren wenig zu bieten waren aber wieder einmal sehr konsequent im Abschluss. Mathieu Biron(30.pp), Chris Clark(37.sh) und Alexander Ovechkin(52.) stellten mit ihren Treffern zur 3-1 Führung der Capitals den Spielverlauf auf den Kopf.
Toronto - Pittsburgh 3-2 OT (0-0/2-1/0-1/1-0) Zu einem 3-2 Arbeitssieg nach Verlängerung kamen die Toronto Maple Leafs beim Schlusslicht der Eastern Conference, den Pittsburgh Penguins. Erst in der Overtime konnte Tomas Kaberle(63.) den dritten Sieg der Kanadier in Folge perfekt machen. Die Vorarbeit hierzu leistete Teamkapitän Mats Sundin(40.pp), der an allen Treffern seiner Mannschaft beteiligt war. Das 1-1 Ausgleichstor der Gäste, die zwei Drittel lang das bessere Team waren, erzielte Alexander Khavanov(49.).
Die Penguins waren durch Mark Recchi(28.pp) und Michael Ouellet(53.pp) jeweils im Powerplay erfolgreich. In den letzten zehn Spielminuten der regulären Spielzeit erarbeiteten sich die Hausherren noch einige gute Einschussmöglichkeiten und waren dem doppelten Punktgewinn näher als die Leafs. Am Ende verließen sie aber wieder einmal, zum vierten Mal in Folge, mit einem Tor Unterschied das Eis als Verlierer.
Die Penguins konnten zum letzten Mal vor über vier Jahren, am 1. November 2001, zuhause gegen die Toronto Maple Leafs gewinnen.
Detroit - Dallas 4-1 (1-1/1-0/2-0) Das Duell der beiden Divisionsleader entschieden die Detroit Red Wings mit 4-1 Toren für sich und bauten damit ihre Tabellenführung in der Western Conference gegenüber ihrem heutigen Gastgeber, den Dallas Stars, auf sechs Zähler aus.
In der insgesamt sehr ausgeglichenen Partie sorgten erst in der letzten Viertelstunde Tomas Holmstrom(49.) und Kirk Maltby(60.en) mit einem 'Empty Net Goal' für die Vorentscheidung zu Gunsten der Red Wings.
Das Tor der Stars hütete nach seiner grippebedingten Pause wieder Marty Turco. Ihn traf auch bei den ersten zwei Gegentreffern von Mikael Samuelsson(9.) und Henrik Zetterberg(25.) nur wenig Schuld.
Auf der Gegenseite konnte als einziger Jaroslav Svoboda(17.) in einer stürmischen Anfangsphase der Texaner Gästegoalie Chris Osgood bezwingen. Von den ersten elf Torschüssen der Partie zielten neun auf das Gehäuse der Red Wings.
Danny Markov(NAS) befördert Tony Amonte(CAL) in die Bande.
Nashville - Calgary 4-3 (0-2/2-1/2-0) In einem kurzweiligen, spannenden Schlagabtausch bezwangen die Nashville Predators ihre Gastgeber die Calgary Flames mit 4-3 Toren und konnten damit ihren sechsten Sieg in Folge feiern.
Es schien fast so als würde den Westkanadiern, die 24 Stunden zuvor in Vancouver gewonnen hatten, im Schlussdrittel die Kraft fehlen um ihre Heimniederlage noch abzuwenden. Adam Hall(28.pp), Vernon Fiddler(35.pp) und im letzten Drittel Jerred Smithson(49.) sowie Scottie Upshall(54.) bezwangen Calgarys Ersatzmann im Tor Philippe Sauve.
In den ersten zwei von vielen Strafzeiten gekennzeichneten Durchgängen waren die Hausherren zwei Mal durch Tore von Marcus Nilson(6.pp), Dion Phaneuf(20.pp) und Kristian Huselius(38.) in Front gegangen, konnten aber nach den Führungstoren nichts mehr zulegen.
Die Nashville Predators sind, obwohl zur Zeit nur auf Platz 4 in der Western Conference rangierend, nach Punkten pro Spiel das beste Team des Westens.