Mattias Weinhandl(NYI) hat das Nachsehen gegen Brian Campbell(BUF).
N.Y. Islanders - Buffalo 3-6 (3-1/0-1/0-4) Erfolge gegen die New York Islanders sind für die Buffalo Sabres ein rares Ereignis. Von ihren letzten acht Begegnungen gegen das Team von Long Island konnten die Sabres nur eine gewinnen. Heute Nacht fügten sie durch vier Tore in einem furiosen Schlussspurt einen weiteren Sieg hinzu.
Nach dem frühen Führungstor von Ales Kotalik(6.) lagen die Hausherren zwischenzeitlich nach Gegentreffern von Jason Blake(11.), Alexei Yashin(13.) und Ex-Sabre Miroslav Satan(20.) mit 1-3 Toren im Hintertreffen. Damit hatte es sich aber auch schon mit der Herrlichkeit ihrer Gäste, die in der Folgezeit im Spiel nach vorne kaum noch Akzente setzen konnten.
Anders die Sabres bei denen im Mittelabschnitt Maxim Afinogenov(23.pp) den Spielstand verkürzen konnte und im Schlussdrittel Brian Campbell(50.pp), Thomas Vanek(36.pp), Chris Drury(36.pp) und Jochen Hecht(60.en) mit einem 'Empty Net Goal' für den zweiten Sieg in Folge sorgten.
Montreal - Atlanta 0-4 (0-1/0-2/0-1) Atlantas Schlussmann Michael Garnett hat zur Zeit einen Lauf. Nachdem er schon vor der Weihnachtspause gegen die New Jersey Devils keinen Gegentreffer zugelassen hatte, konnte er auch heute Nacht in der Heimpartie gegen die Montreal Canadiens überzeugen und mit 36 Rettungstaten sein zweites 'Zu-Null Spiel' verbuchen. Garnett ist der erste Rookie-Torhüter der Franchise, der zwei Shutouts in Folge feiern konnte.
Deutlich weniger Erfolg bei seinen Abwehrversuchen hatte Garnetts Gegenüber Cristobal Huet. Er konnte trotz 34 Saves die achte Auswärtsniederlage der Frankokanadier in Serie nicht verhindern.
Jaroslav Modry(18.), Jim Slater(23.), Marc Savard(31.pp) und Ilya Kovalchuk(59.pp) gaben ihm das Nachsehen und führten die Thrashers zu einem verdienten 4-0 Erfolg. Die Thrashers konnten in jedem ihrer letzten acht Spiele seit dem 6. Dezember jeweils punkten.
Philadelphia - Florida 3-2 SO (0-0/1-1/1-1/0-0/1-0) Michael Handzus sicherte als vierter Schütze der Flyers und als einziger der traf den Philadelphia Flyers einen 'Shootout-Erfolg' im BankAtlantic Center von Sunrise der Florida Panthers.
Die Hausherren waren in der mit vielen Torszenen gespickten, von beiden Mannschaften sehr unterhaltsam geführten Partie durch Mike Van Ryn(26.) und Chris Gratton(45.) zwei Mal in Führung gegangen, konnten diese aber bei zunehmenden Druck der Flyers nicht halten, auch wenn Roberto Luongo im Tor wieder einmal vollauf überzeugen konnte.
Insgesamt 42 Torschüsse der Gäste aus Philadelphia wurden die Beute von Luongo. Wie er zu bezwingen ist, das zeigte Flyers Rookie Ben Eager(40./47.) mit seinen zwei ersten NHL-Treffern den erfahrenen Sturmkollegen.
Die Flyers beendeten mit dem heutigen Sieg Floridas Erfolgsserie von drei doppelten Punktgewinnen auf heimischen Eis.
Chicago - Columbus 3-4 OT (1-1/2-1/0-1/0-1) Nikolai Zherdev(60.) wollte sich nicht mit einer weiteren Heimniederlage seiner Columbus Blue Jackets abfinden, nahm sich in der Schlussminute der regulären Spielzeit ein Herz und schloss einen Alleingang bei dem er sich gleich gegen vier Blackhawks durchsetzen konnte mit einem 'Highlight-Goal' zum 3-3 Ausgleich ab.
In der folgenden Verlängerung gelang Jaroslav Balastik(63.) das Siegtor für die Hausherren.
Die Chicago Blackhawks erwiesen sich als ein mehr als ebenbürdiger Gegner, der sich auch in der Fremde nicht versteckte und sich viele Torchancen erarbeitete. So war auch ihre 3-2 Führung nach Toren von Martin Lapointe(4.), Anton Babchuk(26.pp) und Duncan Keith(33.sh) bei Gegentreffern durch Rostislav Klesla(17.pp) und Adam Foote(22.sh) keineswegs unverdient.
Der Ehrenpunkt war bei einem Torschussverhältnis von 45-32 zu ihren Gunsten aber nur ein schwacher Trost für ihre vierte Niederlage in Folge.
New Jersey - Toronto 1-2 (1-2/0-0/0-0) Mit viel Glück, Geschick und einem herausragendem Ed Belfour im Tor überstanden die Toronto Maple Leafs in den letzten Minuten die Drangphase der New Jersey Devils schadlos und kamen mit 2-1 Toren zu ihrem zweiten doppelten Punktgewinn in Folge.
Alle drei Tore der Partie von Mats Sundin(14.) und Bryan McCabe(17.pp) sowie John Madden(4.) zur 1-0 Führung für die Gäste aus East Rutherford fielen dabei im ersten Spielabschnitt.
Devils Coach Lou Lamoriello war zwar trotz der Niederlage insgesamt mit der Vorstellung seiner Mannschaft nicht unzufrieden, bemängelte aber das unproduktive Überzahlspiel seiner Devils scharf: "So kann es nicht weitergehen. Wir spielen uns im Powerplay den Puck hin und her und kommen einfach nicht zum Abschluss. Es fehlt einfach der richtige Drang zum Tor."
N.Y. Rangers - Ottawa 2-6 (2-4/0-1/0-1) Als die Ottawa Senators zur Mitte des Eröffnungsdrittels richtig ernst machten, hatten die New York Rangers nicht mehr den Hauch einer Chance. Die Gäste aus Manhattan hatten mit zwei frühen Toren durch Martin Straka(3.) sowie Petr Prucha(8.) und einer 2-1 Führung die Senators herausgefordert. Die Kanadier nahmen diese an und ließen mit drei Toren von Daniel Alfredsson(12.pp), Wade Redden(13.pp) und Anton Volchenkov(15.) innerhalb von 3 1/2 Minuten keine Zweifel darüber aufkommen, wer sich heute Nacht die beiden Zähler sichern kann.
Herausragender Akteur bei den Hausherren war ihr wiedergenesener Verteidiger Wade Redden(38.), der im Mittelabschnitt ein zweites Mal selbst traf, nachdem er schon zuvor zwei Assists, u.a. bei Dany Heatley(3.pp)s 1-0 Führungstreffer, verbuchen konnte.
Den Schlusspunkt zum ungefährdeten 6-2 Heimerfolg setzte Mike Fisher(46.) mit seinem zwölften Saisontor. Für die Rangers war es die fünfte Niederlage aus ihren letzten sechs Auftritten.
Carolina - Tampa Bay 4-5 OT (2-2/1-2/1-0/0-1) Einen kurzweiligen Schlagabtausch lieferten sich die Tampa Bay Lightning und die Carolina Hurricanes im St. Pete Times Forum von Tampa, den Dan Boyle(65.) nachdem schon 4 1/2 Minuten in der Verlängerung gespielt waren zu Gunsten der Hausherren entschied.
Die Lightning beendeten mit dem knappen 5-4 Heimerfolg über den Tabellenführer der Southeast Division ihre Negativserie von vier Niederlagen hintereinander. Schon während der regulären Spielzeit lagen die Hausherren nach Toren von Fredrik Modin(5.), Dave Andreychuk(18.sh/34.pp) und Tim Taylor(35.) drei Mal in Front, konnten diese Führungen aber nicht über die Zeit retten.
Die Hurricanes gaben sich zu keinem Zeitpunkt der Partie geschlagen, agierten sehr sicher und waren stets gefährlich. Auch ihr Überzahlspiel konnte vollends überzeugen. Matt Cullen(16.pp) und Eric Staal(18.pp) schlossen zwei von vier Powerplaysituationen der Gäste mit einem Torerfolg ab.
Die weiteren Treffer der Hurricanes zum 4-4 Gleichstand erzielten Cory Stillman(24.) und Erik Cole(41.)
Dallas - St. Louis 6-1 (2-0/2-0/2-1) Dennis Wideman(57.) verdarb Dallas Schlussmann Johan Hedberg vier Minuten vor Spielende einen Shutout und damit das i-Tüpfelchen auf seine perfekte Vorstellung. Anstatt des an Grippe erkrankten Marty Turco ins Tor gerückt hatte Hedberg sowohl in der Defensive als auch in der Offensive eine glänzende Partie.
Bei den Treffern von Antti Miettinen(18.) und Mike Modano(39.pp) kam Hedberg jeweils zu einem Assist. Ein Kunststück das einem NHL-Torhüter zuletzt Patrick Roy vor fünf Jahren gelang.
Den ungefährdeten 6-1 Sieg der Dallas Stars beim punktschlechtesten Team der Liga komplettierten Stu Barnes(4./36.), Bill Guerin(48.) und Mannschaftskapitän Mike Modano(50.) mit seinem zweiten Tor in dieser einseitigen Partie, in der die St. Louis Blues acht Powerplaysituationen ungenutzt ließen und wieder einmal ihre Fans auf der ganzen Linie enttäuschten.
Phoenix - Colorado 4-7 (3-3/1-0/0-4) An den Rande einer Niederlage brachten die Phoenix Coyotes ihre heutigen Gastgeber, die Colorado Avalanche. Doch die Avalanche konnten zur rechten Zeit den Hebel umlegen und kamen letztendlich noch zu einem 7-4 Heimerfolg.
Im ersten Drittel lagen die Hausherren nach Gegentreffern von Shane Doan(1./4.) und Zbynek Michalek(9.) schon mit 0-3 im Rückstand und auch im Mittelabschnitt kamen sie ins Hintertreffen nachdem Geoff Sanderson(33.) Peter Budaj bezwungen hatte. Budaj ersetzte nach 3 1/2 Spielminuten Vitaly Kolesnik im Tor der 'Avs', nachdem dieser gleich die ersten zwei Torschüsse der Coyotes hatte passieren lassen.
Die Offensivkräfte der Avalanche konnten aber die schwachen Defensivvorstellungen kompensieren. Joe Sakic(10./17.) und Rob Blake(11.sh) sorgten noch im ersten Durchgang für einen 3-3 Spielgleichstand und im Schlussabschnitt waren es Marek Svatos(43.) und Milan Hejduk(52.pp) die erstmals die Gastgeber in Front schossen sowie Ian Laperriere(60.sh,en) und Karlis Skrastins(60.sh,en), die mit ihren 'Empty Nettern' zum deutlichen 7-4 Endstand über die keineswegs berauschende Vorstellung der Gastgeber hinwegtäuschen konnten.
Minnesota - Edmonton 4-1 (0-1/2-0/2-0) Zu einem 4-1 Überraschungserfolg über die Edmonton Oilers kamen die Minnesota Wild bei ihrem Besuch im Norden von Alberta. Dabei hatte es zunächst, nachdem Fernando Pisani(15.pp) im Powerplay getroffen hatte, danach ausgesehen als könnten die Hausherren ihre Serie von fünf Siegen in Folge weiter ausbauen.
Die Wild erwiesen sich aber heute mit ihrer sehr effektiven auf Konter ausgerichteten Spielweise als Spielverderber für die Kanadier. Pascal Dupuis(29.pp) glich aus einem Powerplay heraus zum 1-1 aus und Marian Gaborik(40.) brachte die Wild in der Schlussminute des zweiten Drittels mit 2-1 in Front.
Diese Führung ließen sich die Gäste von den zeitweise im Angriff sehr ideenlos agierenden Oilers nicht mehr nehmen. Im Gegenteil Brian Rolston(47.sh) baute sogar bei nummerischer Unterlegenheit den Vorsprung aus und mit Todd White(60.en) setzte wiederum ein Wild den Schlusspunkt.
Calgary - Vancouver 2-1 (1-0/0-0/1-1) Eine gewisse Konstanz kann man den Vancouver Canucks nicht absprechen. Wenn es gegen Mannschaften ihrer Division geht, dann kann man davon ausgehen, dass sie verlieren - insbesonders wenn der Gegner Calgary Flames heißt.
Auch heute Morgen im General Motors Place kam der Sieger wieder aus Alberta. Die Flames entführten durch zwei Powerplaytore von Kristian Huselius(5.pp) und Robyn Regehr(49.pp) beide Punkte aus British Columbia.
Aufgrund der desolaten Vorstellung der Hausherren im Schlussdrittel ein durchaus verdienter Sieg des Stanley Cup Finalisten 2004. Die Canucks konnten in den letzten 20 Minuten nur noch drei Mal Gästegoalie Miikka Kiprusoff prüfen. Von einem Aufbäumen gegen eine drohende Heimniederlage war hier nichts mehr zu spüren.
Das einzige Tor der Canucks, die im Mittelabschnitt zwei Mal das Torgestänge trafen, schoss Anson Carter(46.) zum 1-1 Ausgleich.
San Jose - Los Angeles 3-4 (0-1/1-1/2-2) Ein bis zum Ertönen der Schlusssirene spannendes Derby lieferten sich die Los Angeles Kings und die San Jose Sharks im Staples Center von L.A. Nach zwei knappen Niederlagen hintereinander gegen Phoenix und St. Louis waren die Gäste aus San Jose gewillt Wiedergutmachung zu leisten, mussten sich aber trotz einer engagierten Vorstellung in der letzten Viertelstunde und zwei Powerplaytreffern von Jonathan Cheechoo(48.pp/52.pp) wiederum mit einem Tor Unterschied geschlagen geben. Den Treffer der Gäste zum 1-1 Zwischenstand hatte Milan Michalek(35.) markiert.
Die Sharks hatten es wieder einmal mit ihrem Körpereinsatz übertrieben und wurden letztendlich selbst das Opfer ihrer überharten Gangart. Drei ihrer vier Gegentreffer, die von Michael Cammalleri(19.pp), Joe Corvo(39.pp) und Craig Conroy(41.pp) fielen als sie mit mindestens einem Mann weniger auf dem Eis standen. Nur beim vierten und letztendlich entscheidenden Tor der Kings zum 4-1 durch Sean Avery(45.) herrschte ein nummerisches Gleichgewicht auf dem Eis.
Die Kings beendeten mit dem heutigen Erfolg ihre Negativserie von zuletzt sieben Niederlagen gegen San Jose.