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2005-12-22 

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SPIELTAG 22.12.2005

Trent Hunter(NYI) freut sich über sein zweites Tor gegen New Jersey.

New Jersey - N.Y. Islanders 2-4 (0-1/1-1/1-2)
Nur 24 Stunden nachdem sie einen Auswärtssieg im Madison Square Garden feiern konnten, erlitten die New Jersey Devils beim zweiten New Yorker Team, den Islanders, mit 2-4 Toren einen herben Rückschlag. Es war die siebte Niederlage der Devils aus ihren letzten neun Partien.
Der von einer Gehirnerschütterung wiedergenese Jason Blake(3.) konnte als erster Gästegoalie Martin Brodeur bezwingen. Diesen Rückstand konnten die Devils noch durch Zach Parise(28.) im Mitteldrittel kompensieren, ehe die Sturmformation um Mike York(29.) für die Entscheidung zu Gunsten der Hausherren sorgte. Als zweifacher Torschütze zeichnete sich dabei im Schlussabschnitt Trent Hunter(45.pp/55.) aus.
Zwischenzeitlich hatte Paul Martin(50.pp) mit seinem zweiten Saisontor noch für Spannung in der hart umkämpften Partie sorgen können.

Dallas - Columbus 5-3 (0-1/2-2/3-0)
Nach einer desolaten Vorstellung im ersten Drittel bei ihrem Gastauftritt in der Nationwide Arena von Columbus, als sie sich vor allem bei ihrem Schlussmann Johan Hedberg bedanken konnten, dass sie zur ersten Pause nur mit 0-1 durch ein Gegentor von Jaroslav Balastik(15.) hinten lagen, rissen sich die Dallas Stars zusammen und konnten am Ende durch einen überzeugenden Schlussspurt sich doch noch ihrer Auswärtsaufgabe erledigen.
Durch das Mitteldrittel hindurch konnten die Columbus Blue Jackets durch Tore von Rick Nash(37.) und kurz vor der zweiten Pause Mike Rupp(40.) ihren knappen Vorsprung retten. Schon in dieser Phase hatten die Gäste aus Dallas wesentlich mehr Spielanteile und Philippe Boucher(25.) sowie Mike Modano(39.pp) waren auch im Abschluss erfolgreich.
Um die Entscheidung zu Gunsten der Stars herbeizuführen benötigten zu Beginn des letzten Durchgangs Philippe Boucher(41.) und der zweifache Torschütze Stu Barnes(42./45.) nur vier Minuten.

Nashville - Chicago 6-1 (2-1/2-0/2-0)
Die Nashville Predators zählen im bisherigen Saisonverlauf zu den Topadressen der Liga. Auch heute Nacht im United Center von Chicago ließen sie ihren Gastgebern nicht den Hauch einer Chance.
Aufgrund der Spielanteile zwar etwas überdeutlich mit 6-1 Toren fuhren die Predators ihren vierten doppelten Punktgewinn in Folge ein und liegen nun bei drei weniger absolvierten Spielen nur noch zwei Zähler hinter dem punktbesten Team des Westens, den Detroit Red Wings.
Ryan Suter(14.) mit seinem ersten NHL-Tor, Yanic Perreault(19.), Steve Sullivan(23.pp), Vernon Fiddler(49.) und im Schlussdurchgang zwei Mal Paul Kariya(46./57.pp) sorgten für ein weiteres Erfolgserlebnis der Überflieger aus Tennessee.
Den einzigen Treffer der Blackhawks, die sich in vier ihrer letzten fünf Aufgaben geschlagen geben mussten, markierte nach einer knappen Viertelstunde zum 1-1 Zwischenstand Matthew Barnaby(15.).

Los Angeles - Calgary 5-2 (0-2/1-0/4-0)
Völlig neben der Rolle präsentierten sich die Calgary Flames vor allem im Schlussabschnitt bei ihrer Heimaufgabe gegen die Los Angeles Kings. Davon nicht ausgenommen war auch ihr ansonsten so zuverlässiger Schlussmann Miikka Kiprusoff, der im letzten Durchgang drei der ersten vier Torschüsse der kalifornischen Gäste passieren lassen musste.
Dabei war die Partie für die Westkanadier ganz gut angelaufen. Sie hatten mehr vom Spiel und sich durch Powerplaytore von Daymond Langkow(4.pp) und Jarome Iginla(19.pp) auch eine verdiente 2-0 Führung im von beiden Teams ruppig geführten ersten Drittel herausgeschossen.
Damit hatte es sich aber schon mit der Herrlichkeit der Hausherren. Schon im zweiten Durchgang waren die Kings, die jetzt deutlich disziplinierter agierten, ihren Gastgebern mehr als ebenbürdig und stets gefährlich. Belohnt wurde ihre deutliche Leistungssteigerung durch Tore von Michael Cammalleri(22./45.pp), Jeff Giuluano(45.) und Pavol Demitra(54.). Den Schlusspunkt zum 5-2 Endstand setzte mit einem 'Empty Net Goal' Tom Kostopoulos(59.en).

Edmonton - Vancouver 7-6 (2-2/3-3/2-1)
In der Fremde sieben Tore zu erzielen, das ist schon eine Marke für sich. Den Edmonton Oilers gelang dieses Kunststück heute Morgen im General Motors Place von Vancouver, den sie innerhalb der letzten fünf Tage zum zweiten Mal als Sieger verließen.
Dabei lagen die Gäste aus Alberta gleich vier Mal im Rückstand, ießen sich davon aber nicht beirren. Schließlich wussten sie schon aus eigener Erfahrung, dass die Canucks desöfteren ihre Konzentration verlieren, so sie einmal in Front liegen.
Kaum Zeit zum Jubeln blieb den Kontrahenten in den ersten zehn Minuten des Mittelabschnitts als sechs Tore im wechselnden Rhythmus wie am Fließband produziert wurden.
Die Vorentscheidung zu Gunsten der Oilers fiel dann zur Mitte des Schlussdrittels als Ryan Smyth(50.) und Marty Reasoner(52.pp) innerhalb von gut zwei Minuten einen 2-Tore Vorsprung herausschossen. Brenzlig wurde es nur noch kurz vor Spielende nachdem Daniel Sedin(60.pp) zum 6-7 verkürzt hatte und den Hausherren noch 50 Sekunden blieben um den Ausgleich zu erzielen.
Die weiteren Schützen des Torfestivals waren bei den Oilers Todd Harvey(4.), Shawn Horcoff(17.), Ales Hemsky(23.), Michael Peca(26.sh) und Raffi Torres(30.pp). Bei den Canucks konnten Todd Bertuzzi(12.pp), Rick Rypien(16.) mit seinem ersten NHL-Tor, Jarkko Ruutu(22.pp), Henrik Sedin(24.pp) und Brendan Morrison(27.pp) vier Mal einen Vorsprung herausschießen.

St. Louis - Anaheim 3-6 (1-4/1-1/1-1)
Nur 24 Stunden nach ihrem erfolgreichen Auftritt in Phoenix mussten die St. Louis Blues im Pond of Anaheim wieder einen Rückschlag hinnehmen. Die Blues verspielten ihre Aussichten auf eine Fortsetzung ihres Aufwärtstrends bereits in den ersten zehn Spielminuten.
Ehe sie wussten wie ihnen geschah hatten Teemu Selanne(3.), Andy McDonald(8.pp), Samuel Pahlsson(10.sh) und Tyler Wright(12.) bereits eine 4-1 Führung, bei einem Gegentreffer von Dean McAmmond(4.), herausgeschossen. Als dann auch noch unmittelbar nach der ersten Pause Andy McDonald(24.) seinen zweiten Treffer feiern konnte, war die Partie zu Gunsten der Hausherren entschieden, die zum ersten Mal in dieser Saison unter die ersten Acht der Western Conference auf einen Playoffplatz vorrücken konnten.
Die folgenden zwei Tore von Dennis Wideman(35.) und Eric Brewer(46.) für die in der letzten halben Stunde besser ins Spiel kommenden Blues waren nur noch eine Ergebniskosmetik, vor allem nachdem Joe Dipenta(47.) postwendend den alten 3-Tore Vorsprung wieder herstellen konnte.
Für Mighty Ducks Schlussmann Jean-Sebastien Giguere bedeutete es den 100. Sieg in seiner NHL-Karriere.

 

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