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2005-12-14 

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SPIELTAG 14.12.2005

Mark Parrish(NYI) wartet vergeblich auf den Rebound von Manny Fernandez(MIN).

Minnesota - N.Y. Islanders 4-3 (2-0/2-3/0-0)
Noch schwerwiegender als die 3-4 Heimniederlage gegen die Minnesota Wild war für die Islanders der Ausfall ihres Topscorers Jason Blake, der im Schlussabschnitt bei einem Zeikampf um den Puck unglücklich mit dem Kopf voran gegen die Bande schlug und wegen einer Kopfverletzung zur ärztlichen Aufsicht und Untersuchungen ins Hospital gebracht werden musste.
Alle sieben Tore der Partie fielen in den ersten 40 Spielminuten. Dabei gelang Marc Chouinard(40.pp) bereits drei Sekunden vor der zweiten Pause der Siegtreffer für die Gäste aus St. Paul. Diese hatten auch den besseren Start erwischt und waren durch Tore von Willie Mitchell(1.) und Marian Gaborik(8.) mit 2-0 in Front gegangen.
Nachdem die Islanders den ersten Durchgang ziemlich verschlafen hatten, legten sie im Mittelabschnitt etwas mehr Druck zu und kamen auch zu eigenen Erfolgserlebnissen. Innerhalb von sieben Minuten und Treffern von Chris Campoli(23.), Miroslav Satan(29.pp) und Mark Parrish(30.pp) schien sich das Blatt zu ihren Gunsten zu wenden. Doch zwei dumme Strafzeiten, u.a. wegen eines Wechselfehlers, nutzten die Wild eiskalt aus.

Vancouver - N.Y. Rangers 3-2 (0-0/1-1/1-2)
Zwei Tor ihres tschechischen Sturmtalents Petr Prucha(29.pp/48.) waren zuwenig für die New York Rangers um im heimischen Madison Square Garden einen Punkt einfahren zu können. Schon im ersten noch torlosen aber mit vielen Torszenen auf beiden Seiten gespickten Drittel waren die Vancouver Canucks das aktivere Team gewesen.
Ein besonderes Lob von seinen Teamkollegen bekam dabei Todd Bertuzzi(22.), der nicht nur das 1-0 für die Westkanadier markierte sondern auch mit viel Körpereinsatz Akzente setzen konnte. Nach einer guten Viertelstunde im Mittelabschnitt und einer Kampfeinlage mit Ryan Hollweg war für ihn jedoch die Partie vorzeitig beendet.
So bekam er die Tore von Daniel Sedin(47.) und Matt Cooke(56.), welche die Canucks zu ihrem dritten Sieg in Folge und zurück an die Tabellenspitze der Northwest Division führten, nur aus der Kabine mit.

Chicago - Carolina 3-5 (2-1/0-2/1-2)
Nachdem die Carolina Hurricanes ernst machten mussten die Chicago Blackhawks feststellen, dass der Tabellenführer der Southeast Division doch noch eine Nummer zu groß für sie ist.
In ihren letzten sieben Partien hatten die Blackhawks jeweils punkten können und auch heute Nacht erwischten sie einen Traumstart. Jaroslav Spacek(4.) und Tyler Arnason(12.) bescherten ihnen eine frühe 2-0 Führung. Damit war es aber auch schon vorbei mit der Herrlichkeit der Gäste. In den noch verbleibenden 45 Spielminuten dominierten die Hurricanes das Spielgeschehen. Vor der ersten Pause konnte noch Craig Adams(14./54.) auf 1-2 verkürzen und anschließend ließen Aaron Ward(26.), Matt Cullen(27./45.) mit zwei Toren und erneut Adams für die Hausherren nichts mehr anbrennen.
Blackhawks Andy Hilbert(57.) beschloss den unterhaltsamen Abend mit seinem ersten Saisontor.

Detroit - Atlanta 6-7 (1-2/1-4/4-1)
Eine wahre Toreflut produzierten die Atlanta Thrashers und die Detroit Red Wings bei ihrem Aufeinandertreffen in der Philips Arena von Atlanta. Gleich 13 Mal landete die schwarze Hartgummischeibe im Netz und am Ende konnten die Hausherren den ersten Sieg in ihrer Franchisegeschichte über die Detroit Red Wings feiern.
Die Thrashers bewiesen einmal wieder, dass sie über äßerst talentierte Stürmer verfügen, ihr Defensivverhalten aber noch einige Wünsche offen lässt.
Durch Tore von J.P. Vigier(4.sh), Patrik Stefan(18.), Bobby Holik(24.), Slava Kozlov(27.pp), Marian Hossa(27.pp) und Ronald Petrovicky(29.pp) waren sie mit einer komfortablen 6-2 Führung in den Schlussabschnitt gegangen und hätten sich dann dort selbst um den Lohn ihrer Mühen gebracht.
Brendan Shanahan(41.pp), er hatte schon bei den beiden Treffern von Pavel Datsyuk(12.pp/23.) assistiert und schloss seine 1300. NHL-Partie mit fünf Scorerpunkten ab, Jason Williams(43.), Mathieu Schneider(49.pp) und Tomas Holmstrom(49.pp) egalisierten innerhalb von acht Minuten den Spielstand. Die Thrashers erholten sich aber von dem Rückschlag und hatten durch das fünfte Saisontor von Patrik Stefan(56.) doch noch das Happy End auf ihrer Seite.

Nashville - Florida 3-7 (1-1/0-4/2-2)
Eine ihrer besten Saisonvorstellungen lieferten heute Nacht die Florida Panthers in ihrer Heimpartie gegen die Nashville Predators ab. Herausragende Akteure bei dem vollauf überzeugenden Auftritt der Panthers waren ihr wiedergenesener Stürmer Nathan Horton(30./39./52.) mit drei Toren und NHL-Veteran Gary Roberts(14.pp/31.), der dem Kantersieg zwei Treffer beisteuern konnte. Martin Gelinas(38.pp) sowie Juraj Kolnik(44.) komplettierten den ersten doppelten Punktgewinn der Panthers nach vier Niederlagen in Folge.
Einen rabenschwarzen Abend hatte Gästeschlussmann Brian Finley bei seinem NHL-Debut erwischt, doch Predators Coach Barry Trotz nahm ihn in Schutz: "Die ganze Mannschaft hat heute versagt. Es lag nicht nur an Brian." Die Predators, bei denen Adam Hall(6.pp), Scottie Upshall(53.) und Steve Sullivan(53.) das Ergebnis nur unwesentlich freundlicher gestalten konnten, befinden sich nach der dritten Niederlage in Folge in einem kleinen Zwischentief.

Philadelphia - Columbus 3-1 (1-1/1-0/1-0)
Ein hartes Stück Arbeit hatten die Philadelphia Flyers zu Besuch in der Nationwide Arena von Columbus gegen die zuletzt wiedererstarkten Blue Jackets zu verrichten. Am Ende setzten sie sich aber als das spielstärkere Team durch.
Erst acht Sekunden vor Spielende konnte Sami Kapanen(60.en) mit einem 'Empty Net Goal' beide Punkte für die Gäste unter Dach und Fach bringen. Trotz der nur knappen Führung von 2-1 nach den Toren von Peter Forsberg(7.) und Rookie Jeff Carter(23.) hatte man kaum den Eindruck als könnten die Flyers den Auswärtssieg noch aus der Hand geben. Sie kontrollierten über weite Strecken das Spielgeschehen und erstickten vor allem im Schlussabschnitt durch konzentrierte Defensivarbeit alle Angriffsversuche der Hausherren bereits im Keim.
Den Ehrentreffer der Blue Jackets, die zuletzt vier von sechs Spielen gewonnen hatten, erzielte Jan Hrdina(6.pp).

Phoenix - Montreal 2-5 (0-2/0-1/2-2)
Der Höhenflug der Phoenix Coyotes bekam nach drei Siegen hintereinander heute Nacht im Bell Centre von Montreal einen Dämpfer. Das Team von Wayne Gretzky unterlag den Montreal Canadiens mit 5-2 Toren. Ein wichtiger Sieg für die zuletzt nicht sehr überzeugend aufspielenden Frankokanadier um weiterhin in Ruhe arbeiten zu können.
Die Coyotes hatten gleich zu Spielbeginn zwei sehr gute Einschussmöglichkeiten, doch nachdem diese Schlussmann Jose Theodore vereitelt hatte, übernahmen die Canadiens das Kommando.
Andrei Kostitsyn(9.) mit seinem ersten Saisontor, Tomas Plekanec(11.pp), Niklas Sundstrom(32.) und Michael Ryder(47.) schossen einen sicheren 4-0 Vorsprung heraus, ehe sich die Gäste aus Arizona erstmals durch Boyd Devereaux(48.) und Mike Ricci(59.) aufs Scoreboard eintragen konnten. Den Schlusspunkt zum 5-2 Endstand setzte mit Jan Bulis(60.pp) aber erneut ein Canadien.

Edmonton - New Jersey 1-2 SO (0-1/1-0/0-0/0-0/0-1)
Zwei Schützen genügten den New Jersey Devils im Penaltyschießen um sich gegen die Edmonton Oilers den Zusatzpunkt zu sichern.
Während der regulären Spielzeit scheuten beide Mannschaften weitgehend das Risiko und bauten auf eine kompakte Defensive - mit Erfolg. Nur Richard Matvichuk(12.) mit seinem ersten Saisontor für die Devils und Cory Cross(29.) zum 1-1 Ausgleich konnten Zählbares für sich und ihr Team verbuchen.
Ansonsten gaben sich die beiden Schlussleute Martin Brodeur und Ty Conklin, der erstmals wieder seit Ende Oktober das Tor der Oilers hütete, keine Blöße mehr. Conklin schloss die Partie mit 27 Rettungstaten, Brodeur mit 29 Paraden ab.

In dieser Szene trifft Keith Tkachuk(STL) nur das Torgestänge, doch einmal konnte er Marc-Andre Fleury(PIT) bezwingen.

Pittsburgh - St. Louis 0-3 (0-0/0-1/0-2)
Quo vadis Penguins? Immer weiter nach unten. Selbst beim punktschlechtesten Team der Liga, den St. Louis Blues, gab es für die Pittsburgh Penguins keinen Blumentopf zu gewinnen. Die Penguins mussten heute Nacht ihre achte Niederlage aus den letzten neun Partien hinnehmen und das gegen eine Mannschaft, die nicht nur zuletzt drei Spiele in Folge verloren, sondern überhaupt erst fünf Partien gewonnen hat.
Die Blues befinden sich aber definitiv im Aufwärtstrend und dies nicht nur weil Keith Tkachuk(21.) wieder Tore wie am Fließband produziert. Er steuerte dem 3-0 Heimerfolg sein achtes Tor aus den letzten neun Partien bei. Trotz ihrer haushohen Überlegenheit konnten sich die Blues erst in den letzten fünf Minuten Dank weiterer Treffer von Jamal Mayers(55.sh) und Doug Weight(60.en) ihrer zwei Punkte sicher sein.
Während Gästetorwart Marc-Andre Fleury, der eine höhere Niederlage mit 40(!) Rettungstaten verhinderte, einem schon Leid tun konnte, durfte sich dessen Gegenüber Curtis Sanford über seinen zweiten Saison-Shutout freuen.

 

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