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2005-12-09 

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SPIELTAG 09.12.2005

Maxim Afinogenov freut sich über sein Siegtor.

Anaheim - Buffalo 2-3 OT (1-0/0-0/1-2/0-1)
Maxim Afinogenov(63.pp) nutzte nach 131 Sekunden in der Verlängerung eine 4 gegen 3 Situation, als Todd Marchant die erst zweite Strafe gegen die Mighty Ducks absaß, zum Siegtor für die Buffalo Sabres. Mit seinem Schlagschuss ließ er Gästetorwart J-S Giguere keine Abwehrchance.
Den sehr diszipliniert aufspielenden Gästen aus Kalifornien blieb zumindest der Trost eines Ehrenpunktes. Lange Zeit hatten sie ihre frühe Führung durch Chris Kunitz(8.) geschickt verteidigen können und nachdem der Österreicher Thomas Vanek(49.ps) zur Mitte des Schlussdrittels einen Strafschuss sicher verwandelt hatte, kamen die Ducks postwendend ins Spiel zurück. Es dauerte nur 138 Sekunden ehe sie Joffrey Lupul(51.) erneut in Front schoss.
Dass die Hausherren noch die Chance bekamen in der Overtime ihren acht Sieg aus den letzten zehn Spielen einfahren zu können war das Verdienst von Ales Kotalik(57.), der 3 1/2 Minuten vor dem Ende der regulären Spielzeit die Partie ein zweites Mal ausgleichen konnte.

Edmonton - Philadelphia 3-2 (1-0/2-1/0-1)
Die 'Special Teams' der Edmonton Oilers verrichteten bei ihrem Gastauftritt im Wachovia Center von Philadelphia ganze Arbeit. Ein Powerplaytor von Jarret Stoll(29.pp) und gleich zwei Unterzahltreffer von Ethan Moreau(17.sh/34.sh) bescherten den Westkanadiern einen 3-2 Auswärtserfolg bei den Philadelphia Flyers. Die ersatzgeschwächten Hausherren konnten das verletzungsbedingte Fehlen einiger Leistungsträger nicht kompensieren.
Ohne Peter Forsberg, Keith Primeau, den Verteidigern Desjardins und Pitkanen sowie Stammtorwart Robert Esche kamen sie nicht annähernd an ihr schon in dieser Saison gezeigtes Leistungsvermögen heran.
Vor allem im Schlussdrittel nachdem Sami Kapanen(47.pp) die Begegnung mit dem 2-3 Anschlusstreffer noch einmal spannend gemacht hatte, vermisste man bei den Hausherren den zwingenden Willen zumindest noch einen Punkt zu retten.
Das erste Tor der Flyers erzielte Branko Radivojevic(23.).

N.Y. Islanders - Columbus 3-4 SO (0-2/2-1/1-0/0-1)
David Vyborny konnte als einziger von fünf Schützen seinen Penalty sicher verwandeln und sicherte damit seinen Columbus Blue Jackets ein rares Erfolgserlebnis, den fünften Sieg im 13 Spiel auf eigenem Eis.
Für die Islanders, die sich erst 37 Sekunden vor dem Ende der regulären Spielzeit durch ein Tor von Mark Parrish(60.pp) in die Verlängerung retten konnten, war es die erste Auswärtsniederlage nach fünf Siegen in Folge.
In der von zahlreichen Strafzeiten gegen beide Mannschaften gekennzeichneten Partie fielen fünf der sechs Treffer aus Überzahlsituationen. Bei den Hausherren trafen Nikolai Zherdev(3.pp), Adam Foote(9.pp) und Sergei Fedorov(37.pp) mit seinem ersten Tor im Dress der Blue Jackets im Powerplay, bei den Islanders, die noch nie gegen Columbus gewinnen konnten, gelang neben Parrish Mike York(22.pp) ein weiteres Überzahltor. Das einzige Tor bei dem beide Teams komplett auf dem Eis standen gelang Trent Hunter(39.) mit einem sehenswerten Schlagschuss aus Höhe des Bullykreises Ende des zweiten Drittels.

Die Wünsche der Penguins Fans sind sehr Bescheiden geworden.

Minnesota - Pittsburgh 5-0 (1-0/2-0/2-0)
Langsam geht die Geduld der Penguins-Fans zu Ende. Die Pittsburgh Penguins zogen sich heute Nacht während der Partie gegen die Minnesota Wild den Unmut ihrer Besucher zu. Mit Pfiffen wurden sie nach dem 0-5 Debakel, ihrer sechsten Niederlage hintereinander, gegen die in dieser Saison bisher keineswegs so offensivstark aufgetretenen Wild in die Kabine verabschiedet.
Vor allem das was die Penguins in den ersten zwei Dritteln ihren zahlenden Zuschauern boten grenzte schon fast an Arbeitsverweigerung. Die Wild dominierten das Spielgeschehen auf dem Eis, erarbeiteten sich Torchance um Torchance und schossen sich bei einem Schussverhältnis von 28-11 eine hochverdiente 3-0 Führung heraus. Marian Gaborik(2./28.) trat dabei als zweifacher Torschütze in Erscheinung.
Im Schlussabschnitt verlegten sich die Gäste aus St. Paul aufs Kontern und bewiesen durch ein Tor von Brian Rolston(43.), dass sie auch das Können. Den Schlusspunkt hinter der einseitigen Partie setzte Alexandre Daigle(25./55.pp) aus einem Powerplay heraus.
NHL-Veteran Mark Recchi fasste den Auftritt seiner Penguins treffend zusammen: "Das war der Tiefpunkt meiner Karriere." Recht sein konnte es Gästegoalie Manny Fernandez, der mit 22 Rettungstaten, die meisten nach Verlegenheitsschüssen der Hausherren, seinen ersten Saison-Shutout feiern konnte.

St. Louis - Tampa Bay 4-5 (1-1/2-1/1-3)
Eine ihrer besseren Saisonvorstellungen boten die St. Louis Blues im St. Pete Times Forum von Tampa. Am Ende wurde das Tabellenschlusslicht aber nicht für seinen engagierten Auftritt belohnt und man musste sich erneut geschlagen geben.
Dabei hatte der Tabellenletzte der Western Conference bei den amtierenden Stanley Cup Champions nach Treffern von Mike Sillinger(14./31.) und Keith Tkachuk(35.pp/60.) bereits mit 3-1 geführt. Es sollte aber erneut nicht zu einem Sieg reichen. Von sechs Partien, bei denen sie mit einer Führung in das Schlussdrittel gingen, konnten die Blues nur fünf gewinnen. "Es scheint fast als hätten wir Angst vor dem Erfolg", resümierte der zweifache Torschütze Sillinger.
Fredrik Modin(13.pp) im ersten, Ruslan Fedotenko(37.) zum Ende des zweiten und im dritten Drittel Tim Taylor(47.), Martin St. Louis(54.) sowie erneut Ruslan Fedotenko(60.en) diesmal mit einem 'Empty Netter' gönnten den Blues keinen Punktgewinn.

N.Y. Rangers - Nashville 5-1 (2-0/3-0/0-1)
Nur 24 Stunden nach ihrer Overtimeniederlage in Chicago fanden die New York Rangers wieder zurück in ihre Erfolgsspur und gewannen bei den heimstarken Nashville Predators deutlich mit 5-1 Toren.
Petr Prucha(20./27.), Steve Rucchin(23./31.) mit je zwei Toren und natürlich durfte der Kopf des Phänomens 'Rangers' nicht fehlen, Jaromir Jagr(13.) sorgten bereits in den ersten zwei Durchgängen für die Vorentscheidung zu Gunsten der 'Blueshirts'.
Predators frustrierter Schlussmann Chris Mason, der ab dem zweiten Drittel Tomas Vokoun ersetzte, sah es völlig richtig: "Wenn du gegen diese Mannschaft nicht mit Körpereinsatz spielst, dann dominieren sie dich. Jagr ist eine Maschine. Wenn man ihn nicht checkt, dann reißt er das Spiel an sich und entscheidet es."
Den Ehrentreffer der Hausherren, die acht Powerplaysituationen ungenutzt ließen, schoss Yanic Perreault(45.) und verdarb damit Gästetorwart Henrik Lundqvist seine Shutout-Ambitionen.

Carolina - Los Angeles 3-2 (2-0/1-0/0-2)
Zu spät besannen sich die Los Angeles Kings bei ihrer Heimaufgabe gegen die Carolina Hurricanes ihrer Stärken. Nachdem zwei Drittel lang von den Kaliforniern nur wenig effektive Akzente im Spiel nach vorne gesetzt wurden, zeigten sie im Schlussdrittel Siegeswillen und waren auch torgefährlich.
Binnen knapp fünf Minuten konnten Jeff Cowan(43.) und Eric Belanger(47.) noch einmal für eine spannende Schlussviertelstunde sorgen, doch Carolinas Schlussmann Martin Gerber erwies sich mit einigen glänzenden Paraden als Spielverderber für die Hausherren. Allein im letzten Drittel konnte er 16 Torschüsse der Kings abwehren.
Deutlich weniger Arbeit hatte der Schweizer Goalie in der ersten halben Stunde. Seine Hurricanes kontrollierten das Spielgeschehen und waren äußerst effektiv im Abschluss. Zwei Mal Erik Cole(11.pp/27.) und Justin Williams(14.), kurz nachdem die Kings eine Unterzahlsituation überstanden hatten, legten in diesem Zeitraum den Grundstein für Carolinas neunten Auswärtserfolg.

Florida - San Jose 2-6 (1-1/1-4/0-1)
Die San Jose Sharks blieben auch im vierten Spiel mit Neuzugang Joe Thornton ungeschlagen. Heute Morgen im heimischen HP Pavillon ließen sie Dank ihrer Effektivität vor dem gegnerischen Gehäuse den Florida Panthers nicht den Hauch einer Chance.
Patrick Marleau(33.pp) konnte zum dritten Mal in Folge dreifach punkten und auch Joe Thornton zählte wieder einmal mit zwei Assists zu den Besten bei den Kaliforniern. Alyn McCauley(12.) eröffnete den Torreigen in der sehr unterhaltsamen und kurzweiligen Partie, in der sich auch die Gäste aus Florida keineswegs versteckten.
Bis zur ersten Drittelpause konnten diese sogar den Spielstand ausgeglichen gestalten. Stephen Weiss(15.) überwand nach einer knappen Viertelstunde Evgeni Nabokov im Tor der Sharks.
Die Vorentscheidung zu Gunsten der Hausherren fiel im Mittelabschnitt als innerhalb von neun Spielminuten neben Marleau auch noch Mark Smith(26./30.) mit einem Doppelschlag und Grant Stevenson(35.) zur 5-1 Führung trafen. So war das zweite Tor der Panthers durch Jozef Stumpel(36.) nur noch ein Schönheitsfehler.
Die Panthers konnten im Schlussabschnitt verständlicherweise nichts mehr zusetzen, nachdem sie erst am morgen um fünf Uhr früh nach einer Anreiseodysee aus Dallas in Kalifornien angekommen waren.
Den 6-2 Endstand stellte Scott Thornton(58.) in einem weniger berauschenden Schlussdrittel her.

 

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