Olaf Kölzig musste mit seinen Capitals eine weitere Niederlage hinnehmen.
Nashville - Washington 5-2 (2-0/1-1/2-1) Das effektivere Überzahlspiel der Nashville Predators machte den entscheidenden Unterschied aus bei deren heutigen Auftritt im MCI Center von Washington. Zwei Mal Marek Zidlicky(15.pp/19.pp) im ersten Durchgang und Steve Sullivan(38./53.pp) im Schlussabschnitt überwanden jeweils Washingtons Schlussmann Olaf Kölzig als die Predators mit einem Mann mehr auf dem Eis standen.
Dieser Powerplayausbeute hatten die Capitals, die von ihren letzten sieben Auftritten sechs verloren nur einen Überzahltreffer von Alexander Ovechkin(23.pp) entgegen zu bieten.
Zur Mitte des dritten Drittels hatte Ben Clymer(49.) mit seinem 2-3 Anschlusstor noch einmal kurzzeitig für Spannung sorgen können, doch nur 3 1/2 Minuten später machten Sullivan, der im Mitteldrittel mit einem Penalty an Kölzig gescheitert war, und Scott Hartnell(60.en) mit einem 'Empty Net Goal' den Auswärtssieg der Predators, ihren vierten doppelten Punktgewinn in Folge, perfekt.
Calgary - New Jersey 4-1 (1-1/3-0/0-0) Calgarys Teamkapitän Jarome Iginla(19.pp/33.) hat doch noch nicht das Tore schießen verlernt. Nach neun Spielen ohne Treffer konnte Iginla heute Nacht beim Auftritt der Flames in der Continental Airlines Arena von East Rutherford gleich zwei Mal zuschlagen und hatte damit großen Anteil am 4-1 Erfolg gegen die New Jersey Devils.
Die sehr defensiv eingestellten Westkanadier konnten vor allem im Powerplay überzeugen. Neben Iginla konnten im Mitteldrittel auch noch Verteidiger Dion Phaneuf(21.pp) eine 5 gegen 3 und nur 48 Sekunden danach Daymond Langkow(22.pp) eine Überzahlsituation der Flames zum Torerfolg nutzen.
Dabei hatte die Partie für die Devils ganz gut begonnen. Sie hatten zu Beginn die besseren Torchancen und Alexander Mogilny(13.pp) brachte sie nach knapp 13 Minuten hochverdient mit 1-0 in Front.
Es sollte aber das einzige Erfolgserlebnis der Hausherren bleiben, die sich ein Torschussverhältnis von 32-15 zu ihren Gunsten herausarbeiteten aber immer wieder in aussichtsreichen Positionen an Phillipe Sauve im Tor der westkanadischen Gäste scheiterten.
N.Y. Rangers - Chicago 1-2 OT (0-0/1-1/0-0/0-1) Tyler Arnason(62.pp) führte mit seinem Treffer nach 80 Sekunden in der Overtime die Chicago Blackhawks zu einem 2-1 Heimerfolg gegen die New York Rangers, die in der Verlängerung mit einem Mann weniger auf dem Eis auskommen mussten, da Martin Rucinsky auf der Strafbank saß. Arnason fand bei seinem Schuss die Lücke zwischen den Schonern von Rangers' Schlussmann Henrik Lundqvist.
Die beiden Treffer der regulären Spielzeit fielen im Mitteldrittel innerhalb von 18 Sekunden. Erst brachte Petr Prucha(29.) mit seinem zehnten Saisontor die Gäste aus Manhattan in Front und postwendend egalisierte Jaroslav Spacek(30.) den Spielstand.
In der folgenden torlosen halben Stunde waren die Rangers dem Siegtreffer wesentlich näher als ihre Gastgeber scheiterten aber selbst in aussichtsreichen Positionen an deren Goalie Nikolai Khabibulin, der es auf 30 Rettungstaten brachte.
Florida - Dallas 3-4 (0-3/3-0/0-1) 16 Sekunden fehlten den Florida Panthers noch um nach neun Auswärtsniederlagen in Folge zumindest einen Zähler aus dem American Airlines Center von Dallas zu entführen. Doch Jere Lehtinen(7./60.pp) erwies sich mit seinem zweiten Tor an diesem Abend zum 4-3 Siegtreffer als Spielverderber.
Die Panthers schaffen es einfach nicht über ganze 60 Minuten sich zu konzentrieren und verschenken dadurch leichtfertig Punkte. Im ersten Durchgang wurden sie von den Texanern, die ihren vierten Sieg hintereinander feiern konnten, regelrecht überrollt. Lehtinen, Martin Skoula(13.) und Trevor Daley(14.) sorgten mit drei Toren in der ersten Viertelstunde für eine vermeintliche Vorentscheidung der Hausherren.
Dass die Panthers besser sind als ihr momentaner Tabellenstand vermuten lässt, das bewiesen sie im Mitteldurchgang als sie zu einer furiosen Aufholjagd ansetzten. Letztendlich waren die Treffer von Juraj Kolnik(27.), Nathan Horton(29.) und Joe Nieuwendyk(33.pp) zum 3-3 Remis jedoch nur ein Muster ohne Wert.
Marco Sturm(BOS) erzielt gegen Vitaly Kolesnik(COL) das einzige Tor der Bruins.
Boston - Colorado 1-4 (1-1/0-2/0-1) Es scheint fast so als wäre die anfängliche Aufbruchstimmung der Boston Bruins nach dem Trade ihres Teamkapitäns Joe Thornton zu den San Jose Sharks verflogen. Heute Nacht mussten sich die Bruins im Pepsi Center von Denver den Colorado Avalanche deutlich mit 1-4 Toren geschlagen geben. Neuzugang Marco Sturm(20.) war einer der wenigen im Team der Gäste, der wirklich überzeugen konnte. Ihm gelang auch kurz vor der ersten Pause der Ehrentreffer der Bruins, sein drittes Tor im vierten Spiel bei seinem neuen Arbeitgeber.
Die Hausherren waren das abgeklärtere und spielstärkere Team gewesen. Milan Hejduk(12.pp) und John-Michael Liles(48.pp) nutzten jeweils ein Überzahlspiel zum Torerfolg und im Mitteldrittel waren es Alex Tanguay(30.) und Andrew Brunette(34.), die für die Vorentscheidung zu Gunsten der Hausherren sorgten.
Das Tor der Avalanche hütete erstmals Vitaly Kolesnik. Der Kasache wurde aus dem Farmteam geholt, nachdem die Avalanche nicht ganz zufrieden mit den letzten Vorstellungen ihrer beiden Torhüter David Aebischer und Petr Budaj gewesen sind. Es ist fast anzunehmen, dass sich die Avalanche demnächst auf dem Spielermarkt genauer umsehen werden, um sich auf der Torwartposition zu verstärken.