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2005-12-06 

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SPIELTAG 06.12.2005

Brandon Bochenski(OTT) bezwingt Roberto Luongo(FLO).

Ottawa - Florida 6-3 (2-2/2-0/2-1)
Die Ottawa Senators bauten in dem aufgrund des Hurricanes Wilma auf heute Nacht verschobenen Spiels gegen Florida ihre schon fast unheimliche Saisonbilanz auf 21 Siege bei nur vier Niederlagen aus.
Mit 6-3 Toren bezwangen sie die Florida Panthers, für die eine Miniserie von zuletzt zwei doppelten Punktgewinnen endete. Die Panthers konnten zumindest fast eine halbe Stunde lang ein Remis halten, spielerisch waren sie ihren Gästen, gegen die sie sich zum fünften Mal in Folge geschlagen geben mussten, aber bei Weitem unterlegen.
Brandon Bochenski(28./42.pp/46.) mit seinem ersten NHL-Hattrick, Chris Neil(8.), Vaclav Varada(17.) und Daniel Alfredsson(31.pp) rückten mit ihren Treffern die Kräfteverhältnisse zu Gunsten der Kanadier zurecht.
Auf Seiten der Panthers, die durch Tore von Niklas Hagman(3.) sowie Mike Van Ryn(17.pp) zwei Mal in Führung gingen, konnte Joe Nieuwendyk(54.) den Schlusspunkt setzen.

Minnesota - N.Y. Rangers 1-3 (0-1/1-0/0-2)
Die Minnesota Wild, zur Zeit auf Auswärtstour im Osten der Staaten, erwiesen sich bei ihrem Gastauftritt im Madison Square Garden von New York als sehr unangenehmer Gegner. Die Rangers dominierten zwar über weite Strecken das Spielgeschehen kamen aber gegen die sehr tief in der Defensive stehenden Wild bis zur zweiten Pause nicht über ein 1-1 Unentschieden hinaus.
Im Schlussabschnitt wurde der Druck der Rangers aber so groß, dass auch Gästegoalie Dwayne Roloson, der eine herausragende Vorstellung ablieferte, sich noch einmal von dem zweifachen Torschützen Petr Prucha(5.pp/52.pp) geschlagen geben musste. Prucha selbst sah sich 'nur' als Schütze des Siegtores: "Beim 1-0 stand ich nur da und habe den Puck gar nicht berührt. Warum mir der Treffer anerkannt wurde weiß ich auch nicht."
Den Endstand stellte Martin Straka(60.en) mit einem 'Empty Net Goal' her. Bei den Wild, die nur sehr wenig für ihr Offensivspiel taten, war als einziger Pascal Dupuis(20.) 28 Sekunden vor der ersten Pause erfolgreich.

Atlanta - Phoenix 2-5 (0-0/2-1/0-4)
Die ersten zwei Drittel brachte NHL-Veteran Curtis Joseph mit einigen Glanzparaden die Atlanta Thrashers schier zur Verzweiflung und dann setzten die Offensivkräfte der Phoenix Coyotes im heimischen Glendale Center zu einem furiosen Schlussspurt, der mit vier Toren belohnt wurde, an. Mike Johnson(32./45.), Paul Mara(43.pp), Zbynek Michalek(47.) und Mike Comrie(60.en) schossen die Coyotes zu ihrem sechsten Sieg aus den letzten acht Partien.
Zum ersten Mal in dieser Saison gaben die Thrashers ein Spiel noch verloren in dem sie zur zweiten Pause noch in Front gelegen waren. Die Thrashers waren in den ersten 40 Minuten ihren Gastgebern haushoch überlegen. Bei einem Schussverhältnis von 23-10 in dieser Zeitspanne kamen sie durch zwei Überzahltore von Slava Kozlov(27.pp) und Marian Hossa(32.pp), der sein 200. NHL-Tor feiern konnte, zu einer verdienten 2-0 Führung.
Im Schlussabschnitt wurden sie aber von den Coyotes regelrecht überrollt und mussten sich zum vierten Mal in Serie geschlagen geben.

 

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