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2005-12-01 

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SPIELTAG 01.12.2005

Patrick Sharp(PHI) beim Versuch Jamie Langenbrunner(NJD) am Schießen zu hindern.

New Jersey - Philadelphia 1-2 (0-0/0-2/1-0)
Die Philadelphia Flyers beendeten ihre Heimflaute von zuletzt vier Niederlagen hintereinander mit einem 2-1 Sieg im Wachovia Center gegen die New Jersey Devils. Dabei fielen die beiden Treffer der Hausherren innerhalb von 4 1/2 Spielminuten zur Mitte des zweiten Spielabschnitts. Mike Knuble(30.) und Patrick Sharp(34.) überwanden Gästegoalie Martin Brodeur.
In der ersten halben Stunde hatten die Devils mehr Spielanteile und zwei Mal Gelegenheit mit zwei Mann mehr auf dem Eis in Führung zu gehen. Diese Chancen vergaben sie aber kläglich.
Noch einmal spannend wurde es in der Schlussphase der Partie nachdem Tuomas Pihlman(49.) mit seinem ersten Saisontor den Rückstand verkürzt und Flyers Goalie Robert Esche dessen Shutout-Ambitionen verdorben hatte.
So richtig gefährlich konnten die Devils in den letzten Minuten aber nicht mehr vor dem Gehäuse von Esche auftauchen.

Toronto - Tampa Bay 1-2 (1-0/0-1/0-1)
Pavel Kubina(52.pp) gelang 8 1/2 Minuten vor Spielende das 2-1 Siegtor für die Tampa Bay Lightning gegen die Toronto Maple Leafs. In der wenig aufregenden Partie neutralisierten sich beide Mannschaften weitgehend.
Den besseren Start hatten die kanadischen Gäste erwischt, die bereits nach 112 Sekunden durch Nik Antropov(2.) mit 1-0 in Front gingen. Es dauerte einige Zeit bis sich die Lightning von diesem Schock erholt hatten. Bis zur ersten Pause waren ihre Versuche zum Ausgleich zu kommen eher kläglich.
Doch gleich zu Beginn des Mittelabschnitts holte Martin St. Louis(22.) mit seinem neunten Saisontor Versäumtes nach. In der Folgezeit hatten die Leafs reichlich Gelegenheit ihr Unterzahlspiel zu üben. Gleich vier Mal mussten sie im zweiten Durchgang mit mindestens einem Mann weniger auf dem Eis auskommen. Zeit für eigene Angriffsversuche blieb so kaum noch.

Columbus - Minnesota 3-2 SO (2-0/0-1/0-1/0-0/1-0)
Jaroslav Balastik konnte als einziger von sechs Schützen im Penalty schießen seinen verwandeln und sorgte damit dafür, dass seine Columbus Blue Jackets aus dem Xcel Energy Center von St. Paul beide Punkte entführen konnten.
Es war der zweite Sieg der Blue Jackets in Folge nachdem sie zuvor elf von zwölf Partien verloren hatten. Den Grundstein für den Auswärtserfolg legten Trevor Letowski(9.) und Duvie Westcott(19.) mit ihren Treffern zur 2-0 Führung bereits im ersten Drittel.
Die Wild gaben sich aber so leicht nicht geschlagen und fanden über den Kampf zurück ins Spiel. Mikko Koivu(22.pp) nutzte unmittelbar nach der ersten Pause das dritte Überzahlspiel zum Anschlusstor und 6 1/2 Minuten vor Spielende war es Randy Robitaille(54.), der die Ausgleichsbemühungen seiner Wild belohnte.
In der 5-minütigen Overtime standen die Gäste aus Ohio vier Minuten mit einem Mann mehr auf dem Eis, konnten daraus aber kein Kapital schlagen und so musste die Entscheidung im 'Shootout' fallen.
Blue Jackets Neuzugang Sergei Fedorov bestritt seine 1000. NHL-Partie. Eine Marke die noch kein russischer Spieler zuvor erreicht hatte.

Los Angeles - Chicago 2-3 (0-2/0-1/2-0)
Mit einem zum Schluss zwar noch knapp ausgefallenen aber aufgrund der Spielanteile hochverdienten Heimerfolg konnten die Chicago Blackhawks gegen die Los Angeles Kings feiern. Die Hausherren beendeten damit eine Niederlagenserie von drei Spielen in Folge.
Die Blackhawks gingen von der ersten Minute an sehr konzentriert zu Werke und hatten auch die deutlich größeren Spielanteile und die hochkarätigeren Torchancen. Drei Powerplaytore von Kyle Calder(19.pp/30.pp) und Matt Ellison(19.pp) bescherten den Gastgebern eine hochverdiente 3-0 Führung nach einer halben Stunde.
Die Kings hatten sich durch ihre undisziplinierte Spielweise selbst um eine Siegchance gebracht. In den letzten 30 Minuten hielten sie sich zwar mit Strafen zurück, das war aber auch schon einer der wenigen Lichtblicke in ihrem Spiel. Erst in der Schlussphase konnten Eric Belanger(55.pp) und Pavol Demitra(60.) noch etwas Ergebniskosmetik betreiben.

San Jose - Dallas 1-4 (1-2/0-0/0-2)
Nicht den Hauch einer Chance hatten die San Jose Sharks bei ihrem Gastauftritt in Dallas. Ohne Marco Sturm, Wayne Primeau und Brad Stuart die gestern Abend nach Boston im Austausch gegen Joe Thornton getradet wurden, waren die Kalifornier nicht in der Lage ihre Talfahrt zu beenden.
Die spielbestimmenden Dallas Stars fügten ihren Gästen die zehnte Niederlage in Folge zu. Antti Miettinen(6.ps) mit einem verwandelten Strafschuss, Jaroslav Svoboda(18.) mit seinem ersten Saisontor und im Schlussabschnitt Sergei Zubov(44.pp) sowie Brenden Morrow(51.) sorgten mit ihren Toren für eine eindeutige Angelegenheit der Texaner.
Die Sharks verdankten ihr einziges Tor einer unglücklichen Aktion von Dallas' Schlussmann Marty Turco, der den Puck hinter dem Tor nicht kontrollieren konnte. Die Scheibe landete bei Alyn McCauley(19.) und der hatte wenig Mühe sie im leeren Gehäuse unterzubringen.

Colorado - Vancouver 2-5 (1-2/1-1/0-2)
Zum sechsten Mal in den letzten sechs Wochen trafen die Colorado Avalanche und die Vancouver Canucks aufeinander und zum ersten Mal konnten die Westkanadier, die vier Mal in Folge gegen Colorado verloren hatten, vollends überzeugen.
Vor 18.500 Zuschauern im ausverkauften General Motors Place landeten die Canucks einen 5-2 Heimtriumph gegen ihren momentan stärksten Konkurrenten um den Divisionstitel im Nordwesten.
Zunächst hatte es gar nicht gut ausgesehen für die Hausherren. Erneut mussten sie ein schnelles Gegentor hinnehmen. Joe Sakic(2.) hatte bereits nach 112 Sekunden Alex Auld bezwungen. Anschließend übernahmen die Hausherren das Kommando in der kurzweiligen mit vielen Torszenen gespickten Partie. Josh Green(12.) und Henrik Sedin(13.pp) brachten die Canucks noch im ersten Durchgang erstmals in Front.
Unmittelbar nachdem 'Avs' Schlussmann David Aebischer einige klare Einschussmöglichkeiten der Canucks vereitelt hatte, gelang Alex Tanguay(28.) der Ausgleich.
Turbulent ging es auch in der letzten halben Stunde weiter. Sowohl Auld im Tor der Gastgeber, wie auch Aebischer konnten bei einigen Paraden glänzen. Während aber Auld seinen Kasten sauber hielt, musste sich der Schweizer in Diensten der Avalanche noch drei Mal von Brendan Morrison(39.), Jarkko Ruutu(46.) und Markus Naslund(55.pp) überwinden lassen.

Phoenix - Anaheim 1-6 (0-1/0-3/1-2)
Eine eindeutige Gelegenheit wurde der Heimauftritt der Mighty Ducks of Anaheim gegen die mit der Empfehlung von zwei Siegen in Folge angereisten Phoenix Coyotes. Die von Wayne Gretzky betreuten Coyotes konnten aber bei weiten nicht an die Leistung ihrer letzten Vorstellungen anknüpfen und mussten sich spätestens im Mitteldrittel damit abfinden, dass es heute für sie nichts zu holen gibt.
Zu einem psychologisch wichtigen Zeitpunkt, kurz vor der ersten Drittelpause, gelang Joffrey Lupul(20.) die durchaus verdiente Führung der Kalifornier. Im zweiten Durchgang setzten nur noch die Ducks Akzente und die Coyotes sahen sich einen Angriff ihrer Gastgeber nach dem anderen ausgesetzt.
Teemu Selanne(26.) und Chris Kunitz(26.) innerhalb von acht(!) Sekunden sowie Dustin Penner(38.pp) bauten die Führung der Ducks auf 4-0 aus und ließen keine Zweifel über den Sieger mehr aufkommen.
Nur ein Schönheitsfehler, für Anaheims Schlussmann Ilya Bryzgalov ein ärgerlicher, da er ihm seinen Shutout verdarb, war das Ehrentor von Coyote Mike Leclerc(43.). In den letzten zehn Minuten konnten die Hausherren auch noch durch zwei weitere Powerplaytore von Dustin Penner(51.pp) und Zenon Konopka(58.pp) ihre Überzahlquote aufbessern.

 

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