Simon Gagne(PHI) konnte zwei Mal jubelnd abdrehen.
Philadelphia - N.Y. Islanders 4-3 (0-2/3-1/1-0) Auch ohne seinen verletzten Sturmkollegen Peter Forsberg konnte Simon Gagne(39./53.) seine Torejagd fortsetzen. Dem 4-3 Auswärtserfolg der Philadelphia Flyers im Nassau Coliseum von Long Island steuerte Gagne die beiden letzten, spielentscheidenden Treffer bei und führt mit nun 23 Toren wieder die Torjägerliste der NHL an.
Wie schon am Wochende als sie den Islanders auf eigenem Eis unterlagen, hatten die Flyers auch heute Nacht ihre liebe Mühe mit dem Team von Long Island. Das erste Drittel ging nicht nur dem Ergebnis nach, Miroslav Satan(12.) und Jason Blake(18.pp) hatten eine 2-0 Führung herausgeschossen, eindeutig an die Hausherren.
Im zweiten Durchgang lief es dann deutlich besser für die Gäste, die kräftig Druck auf das von Garth Snow gehütete Gehäuse ausüben konnten und für ihren Einsatz auch belohnt wurden. Patrick Sharp(30.), Joni Pitkanen(35.pp) und Gagne egalisierten den Spielstand. Zwischenzeitlich hatte Mark Parrish(32.pp) im Powerplay noch einmal den alten 2-Tore Vorsprung der Islanders herstellen können.
In der Schlusssekunde wurde den Hausherren das vermeintliche Ausgleichstor nach Videobeweis aberkannt.
Carolina - Atlanta 4-3 OT (1-2/2-1/0-0/1-0) Die Carolina Hurricanes können doch noch gegen die Atlanta Thrashers gewinnen. Nach zwei Niederlagen in den ersten beiden Aufeinandertreffen bescherte ihnen Frantisek Kaberle(61.) mit seinem Overtimetor nach 32 Sekunden in der Verlängerung einen 4-3 Auswärtserfolg.
Dabei hatte es zunächst gar nicht gut für die Spitzenreiter der Southeast Division ausgesehen. Noch keine vier Minuten waren gespielt da lagen sie nach den Gegentreffern von Greg de Vries(2.) und Marc Savard(4.) auch schon mit 0-2 im Rückstand. Danach besannen sich die Hurricanes ihrer Stärken und überzeugten durch ihre effektive Spielweise. Justin Williams(15.pp) und ihr Toptorjäger Eric Staal(23.pp/28.sh), der im Mitteldrittel je einmal bei Über- und Unterzahl den Puck im Gehäuse der Thrashers versenken konnte, brachten die Gäste erstmals in Front.
Doch noch vor der zweiten Pause mussten Hutchinson sowie Wesley kurz hintereinander auf der Strafbank Platz nehmen und kurz nachdem Hutchinson wieder zurück aufs Eis kam, gelang Bobby Holik(40.pp) das 3-3 Remis, das bis zum Ertönen der Schlusssirene Bestand hatte.
Zdeno Chara, Daniel Alfredsson und Jason Spezza gratulieren Ray Emery zu seinem Shutout.
Montreal - Ottawa 0-4 (0-1/0-2/0-1) Wer soll diese Ottawa Senators noch stoppen. Das Team aus der kanadischen Hauptstadt konnte heute Nacht auch das innerkanadische Duell gegen die Montreal Canadiens mit 4-0 für sich entscheiden und damit seinen sechsten Sieg in Folge feiern.
Verlieren wird für die Senators zum Fremdwort vor allem wenn Ray Emery im Tor steht. Ottawas erst 23-jährige Schlussmann bestritt seit der Spielzeit 2002/03 neun Partien von Beginn an für die Senators und alle neun gewannen sie. Mit 27 Rettungstaten kam Emery heute Nacht zu seinem ersten NHL-Shutout.
Hinten hielt Emery seinen Kasten sauber und im Spiel nach vorne konnten bei den Senators 'alte' Bekannte punkten. Jason Spezza(9.pp) gelang im ersten Durchgang das 1-0, Daniel Alfredsson(26.) sowie Martin Havlat(29.pp) erhöhten im Mittelabschnitt auf 3-0 und nachdem er den Puck von Gästegoalie Jose Theodore zugespielt bekam, setzte Mike Fisher(59.) 94 Sekunden vor Spielende den Schlusspunkt bei der dritten Niederlage der Canadiens in Folge.
Boston - New Jersey 2-3 (1-0/1-1/0-2) Die Boston Bruins können einfach nicht mehr gewinnen. Heute Nacht unterlagen sie ihren Gastgebern, den New Jersey Devils, mit 2-3 Toren. Ihre neunte Niederlage aus den letzten zehn Spielen.
Dass sie ganz gut Eishockey spielen können, das bewiesen die Bruins in der ersten halben Stunde. Patrice Bergeron(9.pp) und Sergei Samsonov(21.) hatten eine 2-0 Führung für die Gäste aus 'Beantown' herausgeschossen. Anschließend übernahmen aber die Hausherren das Kommando und erhöhten gewaltig den Druck auf das Tor der Bruins. Noch vor der Pause Brian Gionta(34.) mit seinem bereits 16. Saisontor und Jay Pandolfo(26.) zu Beginn des Schlussabschnitts egalisierten den Spielstand.
Das Siegtor der Devils, die zum dritten Mal in Folge doppelt punkten konnten, erzielte Alexander Mogilny(60.) als sich viele im weiten Rund schon auf eine Verlängerung eingestellt hatten.
Buffalo - Pittsburgh 3-2 (1-1/1-0/1-1) Zum ersten Mal seit fast fünf Jahren, der letzte Sieg datiert vom 2. Dezember 2000, konnten die Buffalo Sabres aus der Mellon Arena von Pittsburgh zwei Punkte entführen. Die Sabres gewannen heute Nacht gegen das Team von Mario Lemieux mit 3-2 Toren.
Ales Kotalik(46.pp) gelang bereits eine Viertelstunde vor Spielende das 'Game Winning Goal' für die Gäste durch das die Talfahrt der Penguins eine Fortsetzung fand. Die Hausherren waren zwar ein optisch gleichwertiger Gegner, gingen aber viel zu leichtfertig mit ihren Torchancen um. Dabei hatte es so gut begonnen. Nach nur fünf Spielminuten durfte sich Matt Murley(5.) über sein erstes Saisontor freuen und die Penguins hatten auch nach dem zwischenzeitlichen Ausgleich von Maxim Afinogenov(12.) noch einige gute Einschussmöglichkeiten im Überzahlspiel.
Im Mitteldrittel wendete sich dann erstmals das Blatt zu Gunsten der Sabres, denen durch Paul Gaustad(32.) das 2-1 gelang. Noch einmal Hoffnung auf zumindest einen Punktgewinn ließ John LeClair(42.pp), der seine acht Spiele währende Torflaute beendete, wach werden, doch Gästegoalie Martin Biron erwies sich beim Schlussspurt der Penguins als deren Spielverderber.
Calgary - Nashville 0-2 (0-1/0-0/0-1) Mit Tomas Vokoun hatten die Nashville Predators ihren Matchwinner im Tor stehen. Vokoun brachte die Calgary Flames mit seinen 31 Rettungstaten schier zur Verzweiflung und konnte am Ende, nach 60 einseitigen Minuten seinen 13. NHL-Shutout, den ersten in dieser Saison, feiern.
Was auch immer die westkanadischen Gäste versuchten, Vokoun blieb ihre Endstation. Ein spielentscheidendes Premierenerlebnis hatte Vernon Fiddler(19.) dem kurz vor der ersten Pause in schöner Manier die 1-0 Führung für die Predators gelang.
In den folgenden zwei Durchg6auml;ngen setzten die Hausherren nur noch sporadisch Akzente nach vorne. Schön anzusehen war dies nicht gerade. Doch der Zweck heiligt die Mittel und 14 Sekunden vor Spielende sollte Scott Hartnell(60.pp) sogar noch das 2-0 gelingen.
Colorado - Edmonton 3-2 (2-0/0-2/1-0) Mit den Colorado Avalanche und den Edmonton Oilers trafen heute im Rexall Place von Edmonton zwei Mannschaften aufeinander, die zuletzt durchaus überzeugen konnten. Am Ende einer bis zum Ertönen der Schlusssirene spannenden Partie hatten die Gäste aus Denver etwas glücklich knapp mit 3-2 Toren die Nase vorn und konnten damit zum dritten Mal hintereinander zwei Punkte einfahren.
Neben ihrem zweifachen Torschützen Ian Laperriere(8./20.) und Teamkapitän Joe Sakic(52.), dem 8 1/2 Minuten vor Spielende das Siegtor gelang, war es vor allem Colorados Schweizer Schlussmann David Aebischer der überzeugen konnte.
Gerade in der letzten halben Stunde nach den beiden Gegentoren von Marc-Andre Bergeron(26.pp) und Michael Peca(30.) als die Oilers drauf und dran waren erstmals in Führung zu gehen, war Aebischer hellwach und hielt mit mehreren Glanzparaden seine Mannschaft im Spiel.
Für die Oilers bedeutete dies die erste Niederlage nach drei Siegen in Serie.