Jochen Hecht(BUF) bezwingt in Unterzahl Olaf Kölzig(WAS).
Buffalo - Washington 3-2 (1-0/1-1/1-1) Mit dem Österreicher Thomas Vanek(40.) und dem Deutschen Jochen Hecht(57.sh) waren es zwei Mitteleuropäer, welche mit ihren Toren die seit sechs Spielen ungeschlagenen Buffalo Sabres zu einem 3-2 Erfolg in Washington führten.
Die Sabres hatten ein ganz einfaches Konzept parat: Soviel Druck ausüben, bis die Capitals, die erst 17 Stunden zuvor im Madison Square Garden angetreten waren, müde werden. Der Plan ging auf.
Jason Pominville(4.pp) hatte die Gäste nach knapp vier Minuten mit seinem ersten NHL-Treffer beim ersten Überzahlspiel mit 1-0 in Front geschossen. Auch dananch war von den Capitals nur wenig zu sehen. Besser wurde ihr Spiel erst im Mittelabschnitt und prompt wurden sie auch durch Steve Eminger(26.pp) mit dem 1-1 Ausgleichstreffer belohnt.
In der folgenden halben Stunde waren die Sabres das aktivere Team gewesen. Dennoch wurde es in der Schlussminute noch einmal spannend nachdem Matt Pettinger(59.) den Rückstand der Gastgeber noch bis auf ein Tor verkürzen konnte. Es lag sogar noch der Ausgleich in der Luft, doch die Capitals trafen drei Mal nur das Torgestänge.
Atlanta - Carolina 5-2 (2-1/0-1/3-0) In North Carolina fühlen sich die Atlanta Thrashers sichtlich wohl. Auch bei ihrem zweiten Saisonauftritt im RBC Center von Raleigh entführten sie den Carolina Hurricanes beide Punkte.
Marian Hossa(53.), Ilya Kovalchuk(9./56.), mit zwei Toren und zwei Assists der erfolgreichste Thrasher, und J.P. Vigier(59.pp,en) sorgten in den letzten acht Spielminuten für die Entscheidung zu Gunsten der Gäste.
Die Thrashers hatten nicht nur das bessere Ende sondern auch den besseren Start als die Hurricanes erwischt. Nach knapp fünf Spielminuten gingen sie durch Marc Savard() mit 1-0 in Front.
Nach einer Viertelstunde bäumten sich die Hurricanes gegen die drohende Niederlage auf. 15-2 lautete das Torschussverhältnis zu ihren Gunsten im zweiten Spielabschnitt und auch im Abschluss waren sie erfolgreich. Andrew Ladd(16.) noch vor der ersten Pause und Aaron Ward(39.) ließen sie darauf hoffen, ihre vierte Niederlage aus den letzten fünf Spielen abzuwenden.
Pittsburgh - Tampa Bay 1-4 (0-1/0-2/1-1) Nur ein Drittel lang konnten die Pittsburgh Penguins im St. Pete Times Forum mit ihren Gastgebern, den Tampa Bay Lightning, mithalten dann setzten die sich deutlich ab. Brad Richards(8.), Rob DiMaio(25.pp) und Fredrik Modin(27.pp/46.pp) ließen mit ihren Toren die herbe 2-8 Heimpleite gegen die New Jersey Devils vergessen.
Die Penguins, die mit zwei Niederlagen ein schlechtes Wochenende in Florida verbrachten, waren ihren Gastgebern in allen Belangen unterlegen und mussten zusätzlich zu häufig, nämlich neun Mal, mit einem Mann weniger auf dem Eis auskommen.
73 Sekunden vor Spielende erwies sich aber Maxime Talbot(59.) noch als Spielverderber für Tampas Schlussmann John Grahame, indem er dessen Shutout-Ambitionen mit dem Ehrentreffer für die Penguins verdarb.
Chicago - Anaheim 1-3 (0-0/0-0/1-3) Die Chicago Blackhawks versäumten es bei ihrem Auftritt im Pond of Anaheim aus ihren zahlreichen Torchancen im ersten Drittel Kapital zu schlagen und wurden in den letzten zehn Spielminuten hierfür ganz bitter bestraft.
Teemu Selanne(50.), Joffrey Lupul(57.) und Rob Niedermayer(60.en) mit einem 'Empty Net Goal', als Gästeschlussmann Nikolai Khabibulin seinen Kasten bereits zu Gunsten eines weiteren Feldspielers verlassen hatte, bescherten den Mighty Ducks of Anaheim ihren dritten Sieg aus deren letzten vier Auftritten.
Die lange Zeit torlose Partie hatte Mark Bell(59.) mit seinem Anschlusstreffer, er zeichnete sich in den letzten sechs Spielen der Blackhawks jeweils als Torschütze aus, noch einmal spannend gemacht.
Am Ende standen die 'Hawks', die bei ihren letzten 14 Auftritten in Südkalifornien nur einmal doppelt punkten konnten, wieder einmal mit leeren Händen da.
Vancouver - Colorado 2-6 (0-4/1-0/1-2) Die 18.007 Zuschauer im Pepsi Center von Denver hatten ihre liebe Freude mit ihren Colorado Avalanche. Die 'Avs' erledigten sich ihrer Hausaufgabe gegen die Vancouver Canucks mit einem Traumstart.
Die Westkanadier verschliefen völlig das erste Drittel und ehe ihnen bewusst wurde, was ihnen geschah lagen sich auch schon mit 0-4 im Hintertreffen. Nach nur elf Sekunden schoss Milan Hejduk(1.) die Hausherren in Front und Andrew Brunette(5.), Joe Sakic(12.) sowie bei Überzahl Marek Svatos(19.pp) ließen ein Debakel für die Canucks erahnen.
Diese waren in den folgenden zwei Dritteln zumindest noch darauf bedacht, das Ergebnis einigermaßen freundlicher zu gestalten, profitierten bei diesem Vorhaben aber auch davon, dass die Avalanche nur noch das Nötigste tun mussten. Nachdem Brendan Morrison(35.pp) und Bryan Allen(49.) den Rückstand der Westkanadier auf zwei Tore reduziert hatte, legten die Avalanche wieder einen Zahn zu und machten durch Tore von Dan Hinote(53.sh) und erneut Joe Sakic(54.) ihren siebten Heimerfolg perfekt.