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2005-11-23 

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SPIELTAG 23.11.2005

Jaromir Jagr(NYR) beim Versuch aus spitzem Winkel Mika Noronen(BUF) zu bezwingen.

N.Y. Rangers - Buffalo 3-2 SO (0-0/1-1/1-1/0-0/1-0)
Den New York Rangers war das Glück hold, dass sie heute Nacht aus der HSBC Arena von Buffalo zwei Punkte entführen konnten. Im Penalty schießen zeigten sich alle drei Schützen der Rangers, Straka, Nylander und Jagr treffsicher, während bei den Buffalo Sabres Chris Drury scheiterte.
Für die Hausherren endete damit eine Erfolgsserie von drei Siegen in Folge. Der vierte doppelte Punktgewinn war aber für sie in den 60 Minuten der regulären Spielzeit durchaus im Rahmen des Möglichen gewesen. Sie hatten sich die quantitativ und qualitativ besseren Torchancen als ihre Gäste erarbeitet. Nicht unverdient war so die zweimalige Führung durch Chris Drury(29.pp) und Jay McKee(52.). Diese währte aber jeweils nur gut vier Spielminuten. Die Rangers legten daraufhin etwas Tempo zu und kamen postwendend durch Jaromir Jagr(33.)s 20. Saisontor und Michael Nylander(56.) zum Ausgleich.
In den letzten 105 Sekunden der 5-minütigen Overtime hatten die Gäste aus Manhattan die Möglichkeit mit einem Mann mehr auf dem Eis die Partie vorzeitig für sich zu entscheiden. Dieses Powerplay verstrich aber ebenso torlos, wie die sechs Überzahlspiele der Rangers zuvor.

Tampa Bay - Philadelphia 4-2 (1-1/2-0/1-1)
Bei den Philadelphia Flyers läuft es in letzter Zeit gar nicht mehr rund. Heute Nacht verloren sie auf eigenem Eis gegen die Tampa Bay Lightning mit 4-2 und mussten damit die vierte Niederlage aus ihren letzten fünf Spielen wegstecken.
Für den entscheidenden Vorsprung zu Gunsten der Lightning sorgten Brad Richards(36.) und Dan Boyle(38.) mit einem Doppelschlag innerhalb von 86 Sekunden zur 3-1 Führung im Mittelabschnitt.
Die Flyers steckten zwar daraufhin noch nicht auf. Es lief aber bei ihnen keineswegs rund und auch ihre Topreihe mit Simon Gagne und Peter Forsberg konnte keine Akzente mehr setzen. Als dann auch noch Tim Taylor(47.) im Schlussdrittel Flyers' Schlussmann Robert Esche überwand hatten die Lightning ihren dritten doppelten Punktgewinn in Folge unter Dach und Fach.
Das Anschlusstor von Jon Sim(54.pp) war nur noch Ergebniskosmetik. Im ersten Drittel hatten Martin Cibak(5.) und Hausherr R.J. Umberger(13.) mit seinem ersten Saisontor für einen ausgeglichenen Spielstand gesorgt.

Ottawa - Carolina 5-3 (2-2/1-0/2-1)
Die Ottawa Senators, eine starke Mannschaft die eigentlich keinen Gegner fürchten muss, hatten heute Nacht in North Carolina gegen jenes Team anzutreten gegen das sie in den ersten zwei Aufeinandertreffen jeweils verloren hatten und die Carolina Hurricanes erwiesen sich wieder als ein schwerer Prüfstein für die Kanadier.
Erst in der letzten Viertelstunde konnten Jason Spezza(45.) und mit einem 'Empty Net Goal' Peter Schaefer(60.en) die Partie zu Gunsten der Gäste entscheiden. Die Kontrahenten boten zuvor den knapp 13.500 Besuchern im RBC Center von Raleigh einen hochklassigen, spannenden und ausgeglichenen Schlagabtausch. Dabei konnten die Hausherren zwei Mal einen Rückstand durch Tore von Eric Staal(10.), Craig Adams(14.) und Cory Stillman(22.) egalisieren. Für Adams war es ebenso das erste Saisontor wie zuvor für den Deutschen Christoph Schubert(9.), der die 1-0 Führung der Senators von Mike Fisher(4.sh) ausbaute. Den zwischenzeitlichen 3-2 Vorsprung der kanadischen Gäste markierte Wade Redden(26.pp).

Atlanta - Montreal 2-3 SO (0-0/2-2/0-0/0-0/0-1)
Noch einmal mit einem blauen Auge davon kamen die Montreal Canadiens bei ihrem 3-2 Shootout-Erfolg im heimischen zum 13. Mal in Folge mit über 21.000 Zuschauern ausverkauften Bell Centre gegen die Atlanta Thrashers.
In der von vielen Strafzeiten geprägten Partie versäumten es die Gäste aus Georgia sich bei 13 Überzahlgelegenheiten einen Vorteil zu verschaffen. Die Canadiens hatten es vor allem ihren 'Special Teams' zu verdanken, dass den Thrashers keine Überraschung gelang.
Michael Ryder(22.pp) und Andrei Markov(36.pp) nutzten jeweils ein Powerplay um die Frankokanadier in Front zu schießen. Die Freude über die Führungen im Mittelabschnitt war aber nur von kurzer Dauer. Nach dem 1-0 dauerte es nur vier Minuten und nach dem 2-1 sogar nur 24 Sekunden bis Ilya Kovalchuk(26.) und Peter Bondra(36.) eine adäquate Antwort der Gäste parat hatten.
Im torlosen Schlussdrittel hatten die Thrashers die wesentlich besseren Einschussmöglichkeiten scheiterten aber 14 Mal an Canadiens' Goalie Jose Theodore.

Washington - Pittsburgh 4-5 (0-4/2-1/2-0)
Die Pittsburgh Penguins zitterten sich mit 5-4 Toren gegen die Washington Capitals zu ihrem dritten Heimerfolg in dieser Saison. Dabei hatte es nach 20 Spielminuten schon für eine klare Angelegenheit für das Team von Mario Lemieux ausgesehen.
Ziggy Palffy(6.pp/34.), der herausragende Mann bei den Hausherren dem im Mitteldrittel auch noch das Siegtor gelang, Ric Jackman(9.), Sidney Crosby(12.) und Lasse Pirjeta(15.) konnten in der ersten Viertelstunde gleich vier Mal den bedauernswerten Gästeschlussmann Olaf Kölzig bezwingen.
Die Pausenpredigt verfehlte bei den Capitals ihre Wirkung nicht. Sie wollten sich doch nicht von den 'Pens' 'abschießen' lassen und gingen konzentrierter an ihre Aufgabe heran. Die Capitals machten fortan kräftig Druck auf das Gehäuse ihrer Gastgeber und deckten einige Abwehrschwächen dieser auf. Innerhalb von 13 Sekunden sorgten Chris Clark(26.) und Brooks Laich(26.) wieder für Spannung. Auch von dem Rückschlag nachdem Palffy Pittsburghs alten 3-Tore Vorsprung wieder hergestellt hatte erholten sich die Capitals. Matt Pettinger(45.) und Brian Willsie(47.), der sogar bei Unterzahl traf, sorgten für einen turbulenten aber nicht vom Erfolg gekrönten Schlussspurt der 'US-Hauptstädter'.

Blues Goalie Curtis Sanford streckt sich nach dem Puck.

Los Angeles - St. Louis 6-3 (1-1/2-2/3-0)
Nach zwei Siegen in Folge wollten die St. Louis Blues auch in ihrer Heimpartie gegen die Los Angeles Kings ihren Aufwärtstrend fortsetzen, mussten aber am Ende, nach 60 Minuten unterhaltsamen Eishockeys feststellen, dass die Kalifornier doch noch eine Nummer zu groß sind.
Diese hatten mit Pavol Demitra einen äußerst motivierten Ex-Blues in ihren Reihen. Demitra assistierte gleich bei den ersten vier Toren der Kings von Joe Corvo(4./32.), Eric Belanger(35.) und Michael Cammalleri(41.pp) zur 4-3 Führung. Die endgültige Entscheidung zu Gunsten der Gäste fiel aber erst in den letzten zwei Spielminuten, in denen sich noch Jeremy Roenick(59.pp) und Alexander Frolov(60.en) mit einem 'Empty Netter' in die Scorerlisten eintragen konnten.
Zuvor hatten sich die Blues auch von Rückschlägen nicht demotivieren lassen. Dean McAmmond(13.pp/36.) und Mark Rycroft(39.) konnten zwei Mal einen Rückstand egalisieren.

Anaheim - Phoenix 2-1 (2-1/0-0/0-0)
Die Leiden der Mighty Ducks of Anaheim hatten nach acht Niederlagen hintereinander heute Morgen in der Glendale Arena von Phoenix ein Ende. Die Kalifornier erwischten einen Traumstart, gingen schnell durch Tore von Tyler Wright(5.) sowie Teemu Selanne(7.) mit 2-0 in Führung und zeigten sich in der Defensivarbeit stark verbessert gegenüber ihren letzten Auftritten.
Zwar mussten sie noch fast zeitgleich mit dem Ertönen der Sirene zur Drittelpause ein Gegentor von Geoff Sanderson(20.) hinnehmen, ihrem Spiel in den folgenden Abschnitten tat dies aber keinen Abbruch. Auch die Penalty Killing Reihen der Ducks hatten gegen die ideenlosen Angriffsversuche der Hausherren kaum Probleme.
Erst in den letzten zehn Spielminuten erwachten die Coyotes aus ihrer Lethargie und erarbeiteten sich noch einige gute Einschussmöglichkeiten. Gästeschlussmann Ilya Bryzgalov erwies sich aber beim Schlusspurt der Coyotes mit einigen guten Paraden als deren Spielverderber.

Chicago - Vancouver 1-3 (1-0/0-2/0-1)
Die Vancouver Canucks untermauerten mit einem 3-1 Erfolg über die Chicago Blackhawks ihre Heimdominanz. Der heutige doppelte Punktgewinn war bereits der neunte Sieg der Westkanadier im zehnten Spiel auf eigenem Eis. Dabei waren die Blackhawks mit der Empfehlung von drei Siegen in Folge nach British Columbia angereist und sie erwiesen sich auch als echte Messlatte für den Tabellenführer der Northwest Division.
Nachdem die Gäste den anfänglichen Sturmlauf der Canucks schadlos überstanden hatten, kamen sie immer besser ins Spiel und konnten sogar kurz vor der ersten Pause nicht einmal unverdient durch Mark Bell(20.), es war sein sechstes Tor in den letzten fünf Partien, in Front gehen.
Die zweite Strafzeit der Blackhawks in der insgesamt sehr fair geführten Partie leitete dann die Spielwende ein. Vancouvers Teamkapitän Markus Naslund(25.pp) erzielte aus dem Powerplay heraus den Ausgleich und nur 68 Sekunden danach sorgte Ryan Kesler(26.) für jene Führung, die sich die Hausherren nicht mehr nehmen ließen.
Die Maßnahme der Canucks darauf bedacht zu sein den eigenen Kasten dicht zu halten und nicht mit aller Macht den Vorsprung auszubauen, erwies sich als richtig. Die engagiert anstürmenden Blackhawks taten sich sehr schwer gegen ihre kompakt stehenden Gastgeber. In einigen Szenen fehlte den Gästen auch jenes Glück im Abschluss das Henrik Sedin(57.) drei Minuten vor Spielende bei seinem Tor zum 3-1 Endstand hatte.

 

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