Eric Lindros(TOR) konnte Andrew Raycroft(BOS) bezwingen.
Toronto - Boston 4-1 (0-0/1-1/3-0) Die Toronto Maple Leafs bezwangen Dank einer hervorragenden Vorstellung im Schlussdrittel noch relativ deutlich mit 4-1 Toren die Boston Bruins im Fleet Center von Boston und konnten damut zum ersten Mal in dieser Saison drei Spiele in Folge gewinnen.
Eric Lindros(49.) mit einem Tor und einem Assist, Kapitän Mats Sundin(51.pp) und Darcy Tucker(55.pp) sorgten in den letzten 20 Spielminuten für die Entscheidung zu Gunsten der Kanadier.
Zwei Drittel lang waren die gastgebenden Bruins ein mehr als ebenbürdiger Gegner gewesen. Sie zeigten aber eklatante Schwächen im Abschluss und kamen so trotz 27 Torschüssen in diesem Zeitraum nur zum Ausgleichstreffer durch Brad Isbister(40.pp).
Die 1-0 Führung der Gäste hatte Nik Antropov(32.) erzielt.
Washington - Buffalo 5-8 (1-4/3-2/1-2) Defensivarbeit ist nicht gerade die Leidenschaft der Washington Capitals und Buffalo Sabres. So war es nicht weiter verwunderlich, dass es zu einem Schützenfest in der HSBC Arena von Buffalo kam. Einen rabenschwarzen Abend erwischte der von seinen Vorderleuten völlig im Stich gelassene Gästeschlussmann Brent Johnson. Fast jeder dritte Schuss der von den Sabres auf sein Gehäuse kam, landete auch im Netz.
Noch schlimmer sah seine Fangquote im Schlussdrittel aus, nachdem die Capitals mit drei Toren in Folge von Andrew Cassels(32.), Brian Sutherby(35.sh) und Alexander Ovechkin(40.pp) zu einer Aufholjagd angesetzt hatten.
Im letzten Spielabschnitt konnten die Sabres nur noch drei Mal Johnson prüfen, doch die Schüsse von Taylor Pyatt(17./20./57.), er komplettierte damit seinen zweiten NHL-Hattrick, und Tim Connolly(59.) musste Johnson zum 5-8 Endstand passieren lassen.
Die Vorentscheidung zu Gunsten der Sabres hatten in den ersten zwei Durchgängen mit einer zwischenzeitlichen 6-1 Führung Brian Campbell(1.), Ales Kotalik(15.pp), Taylor Pyatt und Dimitri Kalinin(24.) besorgt.
Die beiden weiteren Torschützen auf Seiten der auswärtsschwachen Capitals waren Chris Clark(5.) und Ben Clymer(57.).
N.Y. Rangers - Carolina 1-5 (1-1/0-2/0-2) NHL-Veteran Kevyn Adams(24./38./52.) war der Mann des Abends beim 5-1 Heimerfolg der Carolina Hurricanes über die New York Rangers. In seiner zehnten NHL-Saison gelang dem Center der Hurricanes sein erstes '3-Tore Spiel' und hatte damit maßgeblichen Anteil an deren elften Sieg aus den letzten zwölf Spielen.
Mit ihren Toren verhalfen auch Eric Staal(19.pp) aus einem Powerplay heraus und Justin Williams(59.sh) sogar in Unterzahl Carolinas besten Saisonstart ihrer Franchisegeschichte weiter auszubauen.
Die New York Rangers waren zwei Drittel lang spielerisch durchaus gleichwertig, kamen auch durch ein Tor von Michael Nylander(20.) zum Ausgleich, wirkten aber im Schlussdrittel ziemlich kraft- und saftlos, so dass sie ihre sechste Auswärtsniederlage auch nicht annähernd noch hätten abwenden können.
Florida - Ottawa 1-4 (1-0/0-0/0-4) Zwei Drittel lang konnten die Florida Panthers, insbesonders ihr Schlussmann Roberto Luongo, der über 40 Minuten lang seinen Kasten sauber hielt, die favorisierten Ottawa Senators ärgern, doch dann setzte sich das treffsicherste Team der Liga doch noch deutlich durch.
Bryan Smolinski(43.) brach unmittelbar nach der zweiten Pause mit seinem 1-1 Ausgleichstreffer den Bann. Anschließend lief es bei den Senators wie am Schnürchen.
Daniel Alfredsson(53.pp/53.pp) profitierte innerhalb von 20 Sekunden von den Überzahlsituationen als gleich zwei Panther auf der Strafbank saßen, und Antoine Vermette(58.) sorgte gut zwei Minuten vor Spielende mit dem 4-1 dafür, dass der Heimerfolg seiner Senators nicht mehr gefährdet war.
Das Ehrentor der Panthers bei ihrer zehnten Niederlage in Serie erzielte Olli Jokinen(16.) nach einer guten Viertelstunde.
N.Y. Islanders - Tampa Bay 2-3 (1-1/0-1/1-1) Der wiedergenesene Martin St. Louis(59.) erzielte 103 Sekunden vor dem Ertönen der Schlusssirene das 'Game Winning Goal' der Tampa Bay Lightning und beendete damit die kleine Erfolgsserie der New York Islanders von zuletzt drei Siegen.
Beide Mannschaften gingen sehr engagiert zu Werke und präsentierten den 20.119 Zuschauern im St. Pete Times Forum von Tampa ein erstklassiges bis zur Schlusssekunde spannendes Eishockeyspiel.
Islanders' Coach Steve Stirling zeigte sich dementsprechend enttäuscht über die Niederlage: "Wir haben 57, 58 Minuten gekämpft, sehr gut gespielt und mit einem Spitzenteam der Liga mitgehalten. Einen Punkt hätten wir uns verdienen müssen." In Reichweite gebracht hatten den Auswärtszähler Robert Nilsson(6.) nach schöner Vorarbeit von Alexei Yashin(41.), der selbst den 2-2 Ausgleich besorgt hatte.
Auf Seiten der Hausherren konnten Ruslan Fedotenko(19.) und Brad Richards(32.) eine 2-1 Führung bis zur zweiten Pause herausschießen.
Jarret Stoll feiert sein Siegtor mit Steve Staios(EDM).
Detroit - Edmonton 5-6 OT (1-1/2-0/2-4/0-1) Was man mit Leidenschaft und Siegeswillen noch alles erreichen kann auch wenn ein Unterfangen aussichtslos erscheint, das zeigten die Edmonton Oilers und die Detroit Red Wings den knapp 17.000 Besuchern im Rexall Place von Edmonton.
Mit sieben Toren in der letzten Viertelstunde schickten die Kontrahenten ihre Fans in ein Wechselbad der Gefühle. Am Ende des Offensivfeuerwerks hatten die Westkanadier durch Jarret Stoll(61.pp)s Überzahltor nachdem 33 Sekunden in der Verlängerung gespielt waren knapp mit 6-5 die Nase vorn.
Zwei Drittel lang hatten die Gäste aus Detroit das Spielgescheen kontrolliert, sie ließen sich auch von dem Gegentreffer durch Ales Hemsky(15.pp) nicht aus der Ruhe bringen und warteten auf die Chancen, die sich ihnen noch bieten sollten. Mikael Samuelsson(17.) noch vor der ersten Pause und Pavel Datsyuk(24.pp) sowie Johan Franzen(25.) im Mitteldrittel sorgten mit einem Doppelschlag für einen eigentlich beruhigenden 2-Tore Vorsprung der Gäste.
Doch im Schlussabschnitt setzten die Westkanadier alles auf eine Karte und wendeten das Spiel noch zu ihren Gunsten. Innerhalb von knapp sieben Minuten musste Gästeschlussmann Chris Osgood gleich vier Mal die Scheibe hinter sich aus dem Netz holen. Nach den Treffern von Marc-Andre Bergeron(46.), Ryan Smyth(47./53.pp) und Ethan Moreau(49.sh) standen die Oilers plötzlich auf der Siegerstraße. An allen vier Toren war Shawn Horcoff mit einem Assist beteiligt. Auch den Hausherren reichte eine 5-3 Führung nicht um beide Punkte einzufahren. Die Red Wings bekamen die zweite Luft und retteten sich durch Tore von Brendan Shanahan(57.pp) und Steve Yzerman(58.) noch in die Overtime.
Vancouver - Los Angeles 4-5 (0-2/1-1/3-2) Noch unter Schock stehend nach einer Präsentation ihrer kanadischen Nationalhymne wie sie jene so schlecht gesungen noch nie gehört haben liefen die Vancouver Canucks im ersten Drittel wie in Trance auf dem Eis. So wie die junge Dame bei 'Strong an Free' keinen Ton richtig traf, so kam auch bei den Westkanadiern kein Pass beim Mitspieler an.
Den Los Angeles Kings konnte dies nur recht sein. Ihre Gäste handelten sich eine dumme Strafzeit nach der anderen ein und die Kalifornier bedankten sich hierfür mit zwei Powerplaytoren von Lubomir Visnovsky(10.pp/11.pp).
Noch schlimmer kam es für die Gäste nachdem erneut im Powerplay auf Vorarbeit von Pavol Demitra, der insgesamt drei Assists verbuchen konnte, Michael Cammalleri(22.pp) den Vorsprung auf 3-0 erhöhte. Die Vorentscheidung sollte dies aber ebensowenig sein, wie die spätere 5-1 Führung der Hausherren, zwischenzeitlich hatte Daniel Sedin(37.) die Canucks auf 1-3 heran gebracht, nachdem Jeff Cowan(44.) und Craig Conroy(44.) innerhalb von 16 Sekunden Gästeschlussmann Dan Cloutier alt aussehen ließen.
Angeführt von ihrer ersten Sturmformation kamen die Canucks noch einmal zurück ins Spiel. Todd Bertuzzi(48.pp) und Teamkapitän Markus Naslund(52./58.) sorgten mit ihren Anschlusstreffern noch für spannende Schlussminuten. Naslund hatte eine halbe Minute vor Spielende sogar noch den Ausgleich auf dem Schläger, kam aber nicht unbehindert zum Schuss.
Betrachtet man die Vorstellung der beiden Teams über die gesamten 60 Minuten muss man aber zugestehen, dass ein Remis für die Canucks zu viel des Guten gewesen wäre.