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2005-11-17 

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SPIELTAG 17.11.2005

Sidney Crosby(PIT) kurz nachdem er Antero Nittymaki(PHI) bezwungen hatte.

Pittsburgh - Philadelphia 3-2 OT (0-0/0-0/2-2/1-0)
Nach neun Siegen in Folge mussten sich die Philadelphia Flyers heute Nacht erstmals wieder zuhause geschlagen geben. Sidney Crosby(43./61.) verdarb ihnen vor 19.687 Zuschauern im Wachovia Center den Heimauftritt.
Das Sturmtalent der Pittsburgh Penguins erzielte 46 Sekunden nach Beginn der Verlängerung den Siegtreffer für die Außenseiter aus Pittsburgh. Schon während der regulären Spielzeit war Crosby neben Schlussmann Marc-Andre Fleury der auffälligste Akteur der Gäste gewesen.
Zu Beginn des Schlussdrittels legte er zunächst Ryan Malone(43.pp) die Scheibe vor und nur 56 Sekunden später markierte er die 2-0 Führung der 'Pens' selbst. Eine aufgrund der Spielanteile eine schmeichelhafte Führung.
Die Flyers hatten in den ersten zwei torlosen Durchgängen das Spielgeschehen bestimmt, waren aber immer wieder, auch in aussichtsreichen Positionen, an Gästegoalie Fleury gescheitert. Dieser konnte 45 von 47 Torschüssen der Hausherren parieren. Nur wenig zu halten gab es für Fleury bei den beiden Powerplaytreffern von Flyers' Verteidiger Joni Pitkanen(26.pp/27.pp), welche ihnen noch einen Ehrenpunkt sicherten.

N.Y. Islanders - Atlanta 7-3 (2-0/2-2/3-1)
Letztendlich wurden die Atlanta Thrashers wieder einmal ein Opfer ihrer eigenen Undiszipliniertheit und erwiesen sich in den letzten Minuten im Heimspiel gegen die New York Islanders als schlechte Verlierer.
Miroslav Satan(38./56.pp) als die Strafbank der Thrashers gleich mit vier Spielern besetzt war und Jason Blake(60.pp) nutzten in den letzten Minuten die nummerische Überlegenheit zu zwei weiteren Powerplaytreffern.
So deutlich wie der Endstand von 7-3 vermuten lässt, waren die Gäste aus Long Island keineswegs besser als die Thrashers. 50 Minuten lang konnten die Thrashers die Partie offen halten. Sie ließen sich auch von einem 0-2 Rückstand durch Gegentore von Shawn Bates(7./53.) und Trent Hunter(18.pp) im ersten Drittel nicht demoralisieren.
Jaroslav Modry(28.), Peter Bondra(33.) und Jim Slater(42.) hielten mit ihren Anschlusstoren die Hausherren im Spiel. Doch in entscheidenden Momenten konnten Arron Asham(31.) und die zweifachen Torschützen Miroslav Satan und Shawn Bates den alten 2-Tore Vorsprung wieder herstellen. Für die Islanders bedeutete dies den dritten doppelten Punktgewinn hintereinander, bei den Thrashers endete eine Erfolgsserie von drei Siegen in Folge.

St. Louis - Columbus 2-0 (0-0/0-0/2-0)
Die St. Louis Blues können doch noch gewinnen. Im Kellerduell der Western Conference mit den Columbus Blue Jackets behielten die St. Louis Blues nach elf Niederlagen hintereinander erstmals wieder die Oberhand.
Zwei späte Tore von Lee Stempniak(53.) und Scott Young(57.) bescherten den Blues einen aufgrund der Spielanteile schmeichelhaften 2-0 Erfolg. Zuvor hatten die Hausherren deutlich mehr vom Spiel gehabt, zeigten aber vor dem Gästetor eklatante Abschlussschwächen.
Noch keine besonderen Akzente konnte Columbus' Neuverpflichtung Sergei Fedorov setzen. Der russische Stürmer bekam zwar viel Eiszeit, ihm waren aber die Reisestrapazen von 15 Stunden, er war erst am Nachmittag in Columbus eingetroffen, noch deutlich anzumerken.
Eine fehlerfreie Vorstellung bot Gästeschlussmann Curtis Sanford, der sich mit 36 Paraden einen 'Shutout' verdiente.

Chuk Kobasew(CAL) schiebt die Scheibe durch die Schoner von Manny Legace(DET).

Detroit - Calgary 1-3 (1-1/0-1/0-1)
Die Calgary Flames waren bei ihrem Höhenflug auch von den Detroit Red Wings nicht zu stoppen. Dabei war die Partie zunächst ganz gut für die Gäste aus 'Hockeytown' angegangen. Nach nur 80 Sekunden hatte Robert Lang Calgarys finnischen Schlussmann Miikka Kiprusoff überwunden. Bei den Flames lief die ersten Minuten so gut wie nichts zusammen. Es dauerte fast acht Minuten ehe sie erstmals auf das von Manny Legace gehütete Gästegehäuse schossen. Doch die nächste gute Torchance sollte dann gleich zum Ausgleich führen. Tony Amonte(12.) verwandelte einen perfekten Pass von Daymond Langkow zum 1-1.
Im zweiten Durchgang übernahmen dann die Hausherren das Kommando und wurden auch für ihre spielerische Überlegenheit belohnt. Chuck Kobasew(37.pp) schloss eine Überzahlsituation mit dem 2-1 ab. Auch danach war nur wenig von einem Aufbäumen der Red Wings gegen die drohende Niederlage zu spüren.
Sie fanden auch nach dem dritten Gegentor durch Darren McCarty(43.) unmittelbar nach der zweiten Pause weder spielerisch noch kämpferisch ein Mittel die kompakt stehenden Abwehrreihen der Hausherren zu gefährden. Für die Flames war es der achte Sieg in Folge. Eine solche Serie hatten die Westkanadier zuletzt vor 13 Jahren, in der Saison 1992/93 hingelegt.

Colorado - Phoenix 3-1 (0-1/1-0/2-0)
Die Colorado Avalanche beendeten ihr kleines Zwischentief von zuletzt zwei Niederlagen in Folge mit einem 3-1 Arbeitssieg in Arizona. Erst nach einer halben Stunde konnten die Avalanche ihre spielerische Überlegenheit auch in Tore ummünzen. Zwei Mal Marek Svatos(35./42.) und Verteidiger Rob Blake(53.pp) mit einem Treffer, seinem 600. NHL-Scorerpunkt, aus einem Powerplay heraus, brachten den Auswärtserfolg der Avalanche unter Dach und Fach. Bei allen drei Toren konnte Pierre Turgeon einen Assist für sich verbuchen.
Nur einmal musste sich Colorados Ersatzmann im Tor Petr Budaj, der heute Nacht den Vorzug gegenüber dem Schweizer David Aebischer bekam, geschlagen geben. Mike Johnson(18.pp) überwand ihn Ende des Eröffnungsdrittels zur 1-0 Führung. Ansonsten konnten aber die Hausherren kaum noch Akzente im Spiel nach vorne setzen.

Dallas - Anaheim 4-2 (1-2/0-0/3-0)
Ob in Unterzahl, in Überzahl oder bei 5 gegen 5 Jason Arnott(6.pp/49.sh/59.) war zur Stelle. Dallas' Stürmer avancierte mit drei Toren, seinem ersten Saison-Hattrick, dem sechsten seiner NHL-Karriere, zum Matchwinner für die Dallas Stars im Pond of Anaheim.
Im ersten Durchgang hatte Arnott die Texaner erstmals in Front gebracht und im Schlussabschnitt sorgte er mit zwei weiteren Erfolgserlebnissen dafür, dass seine Mannschaft das Spiel noch drehen und zwei Punkte einfahren konnte. Als weiterer Torschütze der Gäste zeichnete sich Jere Lehtinen(50.), dem sein zehntes Saisontor gelang, aus.
Die Mighty Ducks waren ein durchaus ebenbürdiger Gastgeber gewesen, brachten sich aber durch individuelle Fehler im Schlussabschnitt selbst um ihren Erfolg. Nach ihrer 2-1 Führung zur ersten Pause, Travis Moen(11.) und Scott Niedermayer(16.pp) hatten Gästegoalie Marty Turco bezwingen können, versäumten es die seit sechs Spielen sieglosen Südkalifornier im Mitteldrittel, in dem sie sich durchaus hochwertige Einschussmöglichkeiten herausspielen konnten, ihren Vorsprung weiter auszubauen, was sich noch rächen sollte.

Vancouver - San Jose 3-1 (1-0/0-1/2-0)
Zuletzt konnten die Vancouver Canucks in der Fremde nur wenig überzeugen, vier Niederlagen setzte es in Folge. Doch heute Morgen im HP Pavillon von San Jose fanden die Vancouver Canucks wieder zurück in die Erfolgsspur.
Mit 3-1 Toren gaben sie den San Jose Sharks auf deren Eis das Nachsehen. Den entscheidenden Unterschied in der insgesamt sehr ausgeglichenen von beiden Mannschaften mit Engagement geführten Partie machten die 'Special Teams' der Westkanadier aus. Ob in Unterzahl oder mit einem Mann mehr auf dem Eis. In diesem Punkt waren die Gäste den Sharks einfach überlegen. Nicht nur dass sie insgesamt sieben Unterzahlsituationen schadlos überstanden, nein, Richard Park(9.sh) gelang im ersten Drittel sogar ein 'Shorthander' zur 1-0 Führung.
Die Kalifornier hielten aber dagegen und wurden im Mitteldrittel durch den Deutschen Marcel Goc(26.) mit dem 1-1 Remis für ihren Einsatz belohnt. Die Entscheidung zu Gunsten der Canucks besorgten dann zur Mitte des Schlussabschnitts Ed Jovanovski(51.pp) und Anson Carter(54.pp) mit zwei Überzahltoren, was eine Powerplayausbeute der Gäste von 50% bedeutete.
In der letzten Minute als gleich zwei Canucks auf der Strafbank saßen, versuchten die Hausherren mit 6 gegen 3 Mann alles noch die Niederlage abzuwenden. Ein Unterfangen, dem der Erfolg jedoch verwehrt wurde.

 

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