Die 7-fachen Torschützen Craig Conroy, Michael Cammalleri und Alexander Frolov beim kollektiven Jubel.
Los Angeles - Columbus 8-2 (5-0/2-1/1-1) Einen rabenschwarzen Nachmittag erwischten die schon sowieso nicht erfolgsverwöhnten Columbus Blue Jackets bei ihrem gestrigen Heimauftritt gegen die Los Angeles Kings. Ehe sie bemerkten wie ihnen geschah da lagen sie auch schon nach Toren von Craig Conroy(2./18.sh/52.) und Alexander Frolov(5./6.pp/13.sh) mit 0-5 im Hintertreffen. Frolov gelang hierbei ein lupenreiner Hattrick mit drei Toren in Folge in einem Drittel. Auch Conroy konnte noch einen Hattrick feiern, komplettierte seinen aber erst knapp neun Minuten vor Spielende.
Einen kurzen, nur gut fünf Minuten währenden Auftritt hatte Columbus' Schlussmann Martin Prusek. Nach drei Toren wurde er durch Marc Denis ersetzt, dem es auch nicht wesentlich besser erging.
Eric Belanger(37.pp) und Michael Cammalleri(39.) komplettierten das Torefeuerwerk der kalifornischen Gäste bei dem Pavol Demitra zu vier Assists kam.
Auf Seiten der Hausherren, die sich in sechs ihrer letzten sieben Spielen geschlagen geben mussten sorgten Todd Marchant(25.) und Jason Chimera(57.) für etwas Ergebniskosmetik.
Edmonton - Chicago 1-3 (0-3/1-0/0-0) Einen Traumstart erwischten die Chicago Blackhawks auf eigenem Eis im United Center gegen die Edmonton Oilers. 15 Minuten genügten Duncan Keith(11.) und Mark Bell(14./16.) eine, wie sich später herausstellen sollte, vorentscheidende 3-0 Führung gegen die westkanadischen Gäste herauszuschießen.
Zwar hatten die Oilers die größeren Spielanteile Nikolai Khabibulin im Kasten der Hausherren war aber in den entscheidenden Momenten zur Stelle und verhinderte mit einigen guten Paraden eine Aufholjagd der Gäste. "Es war sicherlich nicht mein bestes Spiel aber wir haben die zwei Punkte." Nichts zu halten gab es für Khabibulin beim einzigen Gegentor von Fernando Pisani(28.), der einen Konter mit dem 3-1 abschloss. Im Schlussdrittel schafften es die Oilers nicht mehr den Druck auf das Gehäuse so zu verstärken, dass der Heimerfolg der Blackhawks noch ernsthaft in Gefahr geriet.
Dallas - Anaheim 3-1 (2-0/1-0/0-1) An Effektivität kaum zu überbieten war die Vorstellung der Dallas Stars im Pond of Anaheim gegen die Mighty Ducks. Annähernd jede torgefährliche Aktion, die sie sich erarbeiten konnten und derer waren es nicht viele, münzten die Texaner in einen Treffer um.
Philippe Boucher(14.) sowie Jere Lehtinen(15.pp) schossen innerhalb von 50 Sekunden zur Mitte des Eröffnungsdrittels die Gäste mit 2-0 in Front und Bill Guerin(27.) stellte mit dem 3-0 den Spielverlauf endgültig auf den Kopf.
Schier zur Verzweiflung brachte Dallas' Schlussmann Marty Turco bei seinem 200. NHL-Auftritt mit seinen Paraden die wild anstürmenden Mighty Ducks. Am Ende der Partie hatte Turco 40(!) Torschüsse der Kalifornier pariert. Nur der Schuss von Anaheims Rookie Jonathan Hedstrom(48.) zum 3-1 Endstand wurde nicht die Beute Turcos.
Für die Mighty Ducks of Anaheim bedeutete es die vierte Niederlage in Folge, nachdem sie zuvor fünf Mal in Serie gewinnen konnten.
Detroit - Vancouver 1-4 (1-2/0-2/0-0) Mit seinem vierten NHL-Hattrick, dem ersten für die Canucks in dieser Saison krönte Todd Bertuzzi(11./16.pp/36.) seine beste Saisonleistung. Die zuletzt mit drei Niederlagen in Folge arg gebeutelten Vancouver Canucks konnten heute morgen vor über 18.000 Zuschauer im ausverkauften General Motors Place gegen das beste Team der Liga, die Detroit Red Wings, auf der ganzen Linie überzeugen.
Von der ersten Spielminute an gingen sie sehr konzentriert zu Werke und ließen sich auch nicht nach dem Überzahltreffer von Pavel Datsyuk(6.pp), der gleich das erste Powerplay der Red Wings genutzt hatte aus dem Konzept bringen. Mit viel Engagement überstanden die Westkanadier beim Stande von 0-1 noch zwei weitere Überzahlsituationen der Red Wings und schlugen dann selbst zu.
Noch vor der ersten Pause drehte Bertuzzi mit zwei Toren das Spiel zu Gunsten der Hausherren. Noch schlimmer kam es für die bisher auswärts noch ungeschlagenen Red Wings als Anson Carter(25.) nach schöner Vorarbeit der Sedin-Zwillinge und erneut Bertuzzi den Rückstand auf 4-1 erhöhten.
Eine sehr solide Vorstellung lieferte auch der wiedergenesene Stammtorwart der Canucks, Dan Cloutier, mit 34 Saves ab.