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2005-11-11 

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SPIELTAG 11.11.2005

Mike Fisher(OTT) lehrt Andrew Alberts(BOS) das Fliegen.

Ottawa - Boston 5-2 (1-1/3-1/1-0)
Die 17.159 Zuschauer im Fleet Center von Boston mussten neidlos anerkennen, dass die Ottawa Senators eine Nummer zu groß waren für ihre Boston Bruins, die in zuletzt neun Spielen in Folge punkten konnten.
Die Hausherren agierten zwar sehr engagiert, gingen keinem Zweikampf aus dem Wege, der spielerischen Klasse der Kanadier hatten sie aber nur wenig entgegen zu setzen.
Mit 5-2 Toren fuhren die Gäste ihren vierten Sieg in Folge ein und Dany Heatley(1./41.) konnte sich erneut mit zwei Toren daran beteiligen. In jeder der bisherigen 14 Partien konnte sich der in Deutschland geborene kanadische Stürmer in die Scorerlisten der Senators eintragen.
Die weiteren Torschützen der Gäste, die sich innerhalb von fünf Minuten im Mittelabschnitt den entscheidenden Vorsprung verschaffen konnten, waren Bryan Smolinski(25.), Peter Schaefer(27.sh) und Martin Havlat(30.).
Auf Seiten der Hausherren konnten Brad Boyes(10.pp) und Glen Murray(36.sh) die Niederlage etwas freundlicher gestalten.

N.Y. Islanders - Philadelphia 2-3 (2-0/0-2/0-1)
Am Ende fehlten den New York Islanders doch die Kräfte um für eine Überraschung im Wachovia Center von Philadelphia zu sorgen. Die Mannen aus Long Island begannen furios ihre Auswärtsaufgabe und erarbeiteten sich gegen die hoch favorisierten Flyers die besseren Torchancen.
Nicht ungenutzt ließen die Islanders jene Gelegenheit als zur Mitte des Eröffnungsdrittels gleich zwei Hausherren auf der Strafbank saßen. Miroslav Satan(15.pp) und nur 37 Sekunden danach Mike York(16.pp) sorgten für eine 2-0 Führung. Von den Hausherren, die immerhin seit sieben Spielen zuhause ungeschlagen waren, war im ersten Spielabschnitt so gut wie nichts zu sehen. Doch die Pausenpredigt zeigte Wirkung: Wie verwandelt kamen die Gastgeber aus der Kabine und erarbeiteten sich eine Torgelegenheit nach der anderen. Belohnt für ihren Einsatz wurden sie durch Tore von Patrick Sharp(24.) und Jeff Carter(37.).
Patrick Sharp(43.) war es auch dem kurz nach der zweiten Pause das Siegtor für die Flyers gelang und damit deren fünften doppelten Punktgewinn in Folge unter Dach und Fach brachte.

Montreal - Pittsburgh 2-3 SO (0-2/1-0/1-0/0-0/0-1)
Für die Canadiens wird diese Partie in die Teamgeschichte eingehen, endete sie doch mit dem ersten 'Shootout' in ihrer traditionsreichen Historie.
Als letzter Schütze durfte Sidney Crosby sein Glück im Penaltyschießen versuchen und er versenkte als einziger seinen Schuss im Netz. Mit seiner Treffsicherheit bescherte er den Pittsburgh Penguins den Zusatzpunkt in ihrer Heimpartie gegen die Montreal Canadiens.
Die Frankokanadier waren mit der Empfehlung von fünf Siegen in Serie in Pittsburgh angetreten, ruhten sich aber zunächst auf ihren Lorbeeren aus. Die Folge waren zwei Gegentreffer im ersten Spielabschnitt von Sidney Crosby(8.pp) und Mario Lemieux(19.).
Die Tore wirkten wie ein 'Hallo wach' auf die Gäste. Sie nahmen den Ernst der Lage war und dominierten im zweiten Durchgang das Spielgeschehen. Belohnt wurden die Canadiens durch die Treffer von Craig Rivet(33.pp) zur Mitte des zweiten Durchgangs und von Christopher Higgins(57.) 3 1/2 Minuten vor dem Ende der regulären Spielzeit.
Seine beste Vorstellung in dieser Saison lieferte Penguins' Schlussmann Jocelyn Thibault mit 30 Rettungstaten ab.

N.Y. Rangers - Tampa Bay 5-2 (1-0/0-1/4-1)
Die auswärtsstarken New York Rangers schossen die Tampa Bay Lightning noch tiefer in die Krise. Mit vier Toren im Schlussabschnitt fügten sie den amtierenden Stanley Cup Champions eine bittere 5-2 Heimpleite, deren fünfte Niederlage in Folge, zu.
Nach zwei ziemlich ausgeglichenen Durchgängen mit leichten spielerischen Vorteilen der Lightning und einem 1-1 Remis nach Treffern von Ville Nieminen(12.) und Martin St. Louis(26.), verloren die Hausherren in den letzten 20 Minuten völlig ihren Faden. Vor allem ihr Defensivspiel ließ einige Wünsche offen. Den Rangers war dies recht. Jason Ward(45.), Dominic Moore(48.pp/56.) und Marcel Hossa(60.en) sorgten für die Entscheidung zu ihren Gunsten. Auf Seiten der Lightning konnte noch Dan Boyle(52.) etwas Ergebniskosmetik betreiben.

Chicago - St. Louis 4-2 (2-1/1-1/1-0)
Nichts neues bei den St. Louis Blues. Sie sind in ihrer derzeitigen Verfassung nicht konkurrenzfähig. Auch ihre Heimaufgabe gegen die keineswegs als übermächtig einzustufenden Chicago Blackhawks verloren die Blues mit 2-4 und bauten ihren Negativrekord auf zehn Niederlagen in Serie aus.
In der häufig mit unfairen Mitteln geführten Partie konnten die Hausherren früh durch ein Tor von Mark Rycroft(4.) in Front gehen. Die Freude darüber währte aber nur 56 Sekunden, dann war Mark Bell(5.pp) mit dem Ausgleich zur Stelle und in die erste Pause konnten die Blackhawks Danke eines weiteren Treffer von Jim Vandermeer(11.) sogar mit einem Vorsprung gehen.
Hoffnung auf eine Spielwende schöpften die Blues als unmittelbar nach Wiederanpfiff Doug Weight(21.pp) aus einem Powerplay heraus traf. Die Gastgeber schafften es aber nicht nachzulegen.
Anders die Blackhawks, welche noch zwei Mal nach den Treffern von Jim Vandermeer(30.) und Mark Cullen(45.) Gelegenheit zum Jubeln hatten.

Marty Turco(DAL) wehrt einen Schuss von Scott Hartnell(NAS) ab.

Dallas - Nashville 3-5 (1-1/2-1/0-3)
Mit einem Schlussspurt im letzten Spielabschnitt und aufgrund ihres hervorragenden Überzahlspiels konnten die Nashville Predators auf heimischen Eis die Dallas Stars doch noch mit 5-3 bezwingen.
Vier der fünf Treffer, jene von Martin Erat(19.pp), Steve Sullivan(27.pp/51.pp) und Marek Zidlicky(41.pp) erzielten die Hausherren, als sie mit einem Mann mehr auf dem Eis des Gaylord Entertainment Centers standen.
Der Mann des Abends war Steve Sullivan(58.), der mit drei Toren einen Hattrick feiern konnte. Im Mittelabschnitt hatte der Stürmer der Predators sogar die große Chance bei einem Penalty auf ein viertes Tor. Er konnte diesen aber nicht verwandeln.
Die spielerisch durchaus ebenbürdigen Texaner konnten durch Tore von Brenden Morrow(7.pp), Ex-Predator Nathan Perrott(24.) und Philippe Boucher(36.pp) sogar drei Mal in Front gehen, standen aber am Ende nach individuellen Fehlern in der Defensive mit leeren Händen da.

Calgary - Phoenix 4-3 (2-1/1-1/1-1)
Zu einem mit 4-3 Toren zwar knappen aber vollauf verdienten Auswärtserfolg kamen die Calgary Flames in der Glendale Arena von Phoenix. Die Westkanadier konnten ihren Aufwärtstrend mit ihrem fünften Sieg in Folge fortsetzen.
Keine Wünsche offen ließ bei den Flames das Überzahlspiel. Sieben Mal hatten sie Gelegenheit mit einem Mann mehr auf dem Eis zu punkten und zwei Mal nutzten Robyn Regehr(2.pp) sowie Steve Reinprecht(29.pp) ihre Chance. Auch das 'Game Winning Goal' von Teamkapitän Jarome Iginla(44.ps), der im Schlussdrittel einen Penalty sicher verwandeln konnte, resultierte aus einem Powerplay.
Als vierter Torschütze der Gäste, die zu keinem Zeitpunkt das Spiel aus der Hand gaben, zeichnete sich Chuck Kobasew(18.) aus.
Auf Seiten der sehr zurückhaltend agierenden Coyotes konnten Oleg Saprykin(9.), Mike Johnson(33.pp) und Ladislav Nagy(60.) das Spiel zumindest dem Ergebnis nach offen halten, spielerisch hatten sie den kombinationsstarken Flames aber nichts entgegen zusetzen.

Colorado - Vancouver 5-3 (4-0/0-2/1-1)
Zum dritten Mal im vierten Aufeinandertreffen mit den Vancouver Canucks behielten die Colorado Avalanche die Oberhand über die Westkanadier und beschädigten mit einem 5-3 Erfolg deren bisher makellose Heimbilanz von sieben Siegen in sieben Spielen.
Die Avalanche erwischten gegen die sich im Kollektivschlaf befindlichen Hausherren einen Traumstart. Ehe die Hausherren bemerkten was mit ihnen geschah lagen sie auch schon nach Gegentoren von Ian Laperriere(1.), Joe Sakic(4.), Marek Svatos(7.) und Antti Laaksonen(13.) mit 0-4 im Hintertreffen.
Damit war auch die Geduld der gut 18.000 Zuschauer im ausverkauften General Motors Place zu Ende. Mit lauten Pfiffen schickten sie ihr Team, das sogar noch Glück hatte nicht noch höher zurückzulegen, in die Kabine.
Das Spiel der Canucks wurde zwar im Mitteldrittel wesentlich besser, die Avalanche hatten es aber auch gar nicht nötig, mehr zu tun. Immerhin konnten Verteidiger Ed Jovanovski(22.pp), der im Eröffnungsdrittel nur durch Fehler aufgefallen war und Todd Bertuzzi(31.) wieder die Fans versöhnen. Daniel Sedin hätte sogar für noch mehr Spannung sorgen können, scheiterte aber in aussichtsreicher Position an Colorados Schlussmann David Aebischer.
Das Aufbäumen der Canucks gegen die Niederlage beendete Karlis Skrastins(48.sh) mit seinem Unterzahltreffer zwölf Minuten vor Spielende, so war auch das späte Anschlusstor von Richard Park(59.) nur noch Ergebniskosmetik.

 

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