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2005-11-10 

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SPIELTAG 10.11.2005

Erik Cole(CAR) scheitert bei seinem zweiten Penalty an Martin Biron.

Carolina - Buffalo 5-3 (2-1/1-0/2-2)
Die Carolina Hurricanes konnten auf ihrem Höhenflug auch von den Buffalo Sabres nicht gestoppt werden. In der HSBC Arena behielten die Tabellenführer der Southeast Division mit 5-3 Toren die Oberhand und fuhren damit ihren siebten Sieg in Folge ein.
Seit dem 8. Oktober konnten die Hurricanes in jeder ihrer Partien punkten. Heute Nacht hatten sie das Erfolgserlebnis auch ihrem Schweizer Schlussmann Martin Gerber zu verdanken, der in kritischen Situationen zur Stelle war und insgesamt 41 Torschüsse der Sabres abwehren konnte.
Die Gäste aus North Carolina gingen äußerst konzentriert mit ihren Torchancen um. Nach dem frühen 0-1 Rückstand durch ein Powerplaytor von Ales Kotalik(5.pp) waren es Ray Whitney(15.), Mike Zigomanis(19.), Frantisek Kaberle(35.pp) und Erik Cole(49.ps) mit einem verwandelten Penalty, welche die Hurricanes auf die Siegerstraße schossen. Wenig später bekam Cole erneut die Chance einen Penalty zu vollstrecken, scheiterte aber an Martin Biron.
Die Sabres steckten auch nach dem aussichtslos scheinenden Rückstand nicht auf und kamen durch einen Doppelschlag ihres österreichischen Sturmtalents Thomas Vanek(50.pp/53.) noch bis auf ein Tor heran.
Den Schlusspunkt setzte mit Justin Williams(60.en) aber wieder ein Hurricane.

Pittsburgh - Atlanta 0-5 (0-0/0-3/0-2)
Zu einem hochverdienten 5-0 Heimerfolg kamen die Atlanta Thrashers gegen die Pittsburgh Penguins. Auch ein Verdienst dessen, dass sie als 'Strafzeitenkönige' sich diesmal vom Sünderbänkchen bis auf drei Ausnahmen fern hielten.
Die Hausherren bestimmten über weite Strecken das Spielgeschehen und zeigten sich auch im Abschluss abgebrüht. Den spielentscheidenden Vorsprung verschafften sich die Thrashers im Mitteldrittel, in dem sie nach Belieben agieren konnten. Marian Hossa(26.pp), Marc Savard(34.), mit einem Tor und zwei Assists war er der punktbeste Thrasher, und Slava Kozlov(37.) sorgten für eine komfortable 3-0 Führung.
Im Schlussabschnitt kamen die Gäste zwar etwas besser ins Spiel, überzeugen konnten sie aber bei weiten nicht. Atlantas Schlussmann Mike Dunham musste insgesamt nur 26 Mal rettend eingreifen um sich seinen ersten Saison-Shutout zu verdienen.
Auf der Gegenseite konnte Jim Slater(51.) sein erstes Saisontor feiern und Peter Bondra(58.) verdarb auch noch Jocelyn Thibault, der drei Minuten vor Spielende Sebastien Caron im Gehäuse der Gäste ersetzte, seinen Kurzeinsatz.

N.Y. Rangers - Florida 4-3 SO (1-1/1-2/1-0/0-0/1-0)
Petr Prucha konnte im Penaltyschießen als einziger seinen Strafschuss verwandeln und bescherte damit seinen New York Rangers einen zuvor nicht mehr für möglich gehaltenen Auswärtssieg bei den Florida Panthers.
Erst drei(!) Sekunden vor dem Ende der regulären Spielzeit hatte Dominic Moore(60.) den erlösenden Ausgleichstreffer für die Mannen aus Manhattan erzielt und damit in die Overtime gerettet.
In der sehr unterhaltsamen Auseinandersetzung mit zahlreichen Torchancen auf beiden Seiten nutzten die Rangers gleich ihre erste Überzahlsituation durch Steve Rucchin(5.pp) zur 1-0 Führung. Anschließend waren die Panthers bei dem sich entwickelnden offenen Schlagabtausch gleich drei Mal erfolgreich. Anthony Stewart(18.), Stephen Weiss(21.) und Olli Jokinen(34.pp) schossen sie zwei Mal in Front. Wobei ihre 2-1 Führung nur 50 Sekunden währte ehe Martin Straka(22.) mit seinem zweiten Saisontor ausglich.
Im letzten Spielabschnitt drängten die Rangers mit aller Macht auf den Ausgleich und wurden für ihre Mühen noch belohnt.

St. Louis - Columbus 1-3 (0-1/0-1/1-1)
Auch nach ihrer neunten Niederlage in Folge gab es von den Spielern der St. Louis Blues nur stereotype Bekundungen, die man aus vergangenen Pleiten schon kannte. "Wir müssen härter arbeiten. Jeder muss bei sich selbst den Fehler suchen." usw. Geändert hat sich bei den Blues rein gar nichts. Eklatante Schwächen zeigten sie dabei im Powerplay, wobei es keinen Unterschied ausmachte, ob sie nun mit einem Mann oder sogar mit zwei Mann mehr auf dem Eis standen. An Ideenlosigkeit war dies kaum zu überbieten. Daran konnte auch Lee Stempniak(60.pp) mit seinem Überzahltor in der Schlussminute nichts mehr ändern. Dies war nur noch Ergebniskosmetik.
Den Columbus Blue Jackets konnte es durchaus recht sein, dass die Blues völlig verunsichert auf dem Eis standen. Die Hausherren zeigten sich beim Duell der Kellerkinder aus der Western Conference abschlussstärker. David Vyborny(18./23.) gab zweimal Gästeschlussmann Patrick Lalime das Nachsehen und Todd Marchant(43.) durfte unmittelbar nach der zweiten Pause sein erstes Saisontor feiern.

Los Angeles - Detroit 4-5 OT (1-1/0-1/3-2/0-1)
Robert Lang(62.) beendete nach 99 Sekunden in der Verlängerung eine kurzweilige auf hohem Niveau geführte Partie zwischen den Los Angeles Kings und den Detroit Red Wings zu Gunsten der Hausherren.
Die Kalifornier suchten von der ersten Minute an ihr Heil in der Offensive und erwiesen sich für den Tabellenführer der Western Conference als ebenbürdiger Gegner. Bereits nach 3 1/2 Minuten gingen die Gäste durch Michael Cammalleri(4.) mit 1-0 in Front. In der Folgezeit versäumten sie es jedoch diesen Vorsprung weiter auszubauen. Gelegenheiten hatten sie hierzu genug.
Dies sollte sich rächen. Red Wings Teamkapitän Steve Yzerman(9.) gelang der Ausgleich und so ging es mit einem 1-1 Remis in die erste Pause. Eiskalt erwischt, während eines eigenen Überzahlspiels wurden die Kings im Mitteldrittel von Johan Franzen(33.sh), der seine Red Wings erstmals in Front schoss.
Richtig turbulent ging es dann im letzten Abschnitt zu, in dem zunächst die Red Wings durch zwei Treffer von Tomas Holmstrom(41./54.) ihre Führung ausbauen konnten, doch die Südkalifornier durch Jeremy Roenick(45.), Craig Conroy(54.) sowie Alexander Frolov(57.) gleich drei Mal erfolgreich waren und sich damit einen Ehrenpunkt sicherten.

 

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