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2005-11-07 

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SPIELTAG 07.11.2005

Alexander Ovechkin(WAS) kollidiert mit Alexander Khavanov(TOR).

Toronto - Washington 4-5 (2-2/1-2/1-1)
Einen äßerst unterhaltsamen Schlagabtausch boten die Washington Capitals und die Toronto Maple Leafs den 12.859 Zuschauern im MCI Center der US-Hauptstadt. 60 Minuten lang gingen beide Teams sehr engagiert zu Werke wobei sie desöfteren die Grenzen des Erlaubten übertraten.
Am Ende hatten die Capitals auch Dank ihres besseren Überzahlspiels mit 5-4 Toren knapp die Nase vorne. Bryan Muir(7.pp) und zwei Mal Alexander Ovechkin(36.pp/47.pp) schlossen drei Powerplaysituationen der Hausherren mit einem Treffer ab. Dagegen waren die Leafs nur bei einem von sieben Überzahlspielen durch Jeff O'Neill(20./33.pp) erfolgreich und mussten sogar bei nummerischer Überlegenheit das 0-2 durch Matt Pettinger(14.sh) einstecken.
Diesen Rückstand konnten die kanadischen Gäste im ersten Drittel noch durch Tore von Bryan McCabe(19.) und O'Neill ebenso egalisieren wie die die 3-2 Führung der Hausherren von Brian Willsie(22.) unmittelbar nach der Drittelpause.
Kyle Wellwood(53.) ließ mit seinem Treffer zur Mitte des Schlussabschnitts die Maple Leafs noch auf eine Spielwende hoffen, doch beim Schlussspurt der Leafs konnten sich die 'Hauptstädter' auf ihren Torhüter Olaf Kölzig verlassen und retteten ihren knappen Vorsprung über die Zeit.

Phoenix - Chicago 1-2 OT (0-0/1-0/0-1/0-1)
Zum zweiten Mal innerhalb von einer halben Woche avancierte Chicagos Rookie Brent Seabrook(65.) zum Matchwinner für sein Team in der Overtime. 39 Sekunden vor dem vermeintlichen Ende der Verlängerung bezwang Seabrook Gästegoalie David LeNeveu zum 2-1 Siegtreffer. Bereits am Mittwoch gegen St. Louis hatte der 20-jährige Verteidiger der Blackhawks in der Zusatzschicht getroffen.
Aufgrund der engagierten Vorstellung der Blackhawks und ihrer spielerischen Überlegenheit vor allem im dritten Drittel ging der doppelte Punktgewinn für sie durchaus in Ordnung. Rene Bourque(43.pp) hatte für die Gastgeber kurz nach der zweiten Pause das 1-1 Remis hergestellt.
Das erste Tor der Partie hatten die Gäste aus Phoenix erzielt. Nach einem torlosen, aber keineswegs langweiligen Eröffnungsdrittel, gelang Shane Doan(39.) die 1-0 Führung für das Team von Wayne Gretzky.

Detroit - St. Louis 4-1 (1-0/2-1/1-0)
Gut weggesteckten haben die Detroit Red Wings ihre Niederlage gegen Phoenix. Nur 24 Stunden nach der 1-4 Heimpleite gaben sie den St. Louis Blues mit 4-1 Toren das Nachsehen. Für die tief in der Krise steckenden Blues war dies bereits die achte Niederlage in Folge. Ein neuer Franchiserekord auf den sie nicht besonders stolz sein können. Ihr bisheriger Negativrekord lag bei sieben Niederlagen in Serie vom 12. bis 25. Februar 1989.
Die Red Wings waren das wesentlich abgeklärtere Team, das konsequent die sich ihnen bietenden Torchancen nutzte. Brendan Shanahan(11.) im ersten, Tomas Holmstrom(22./29.pp) im zweiten und Henrik Zetterberg(42.) im dritten Drittel überwanden Blues' Schlussmann Patrick Lalime.
Selbst nachdem im Powerplay Mike Sillinger(25.) den Rückstand der Blues auf ein Tor verkürzt hatte konnte man nicht den Eindruck gewinnen, dass der Sieg der Mannen aus 'Hockeytown' in irgendeinerweise gefährdet sei. Den Blues fehlte es einfach an spielerischer Klasse um gegen das Spitzenteam der Liga Bestehen zu können.

Minnesota - Anaheim 4-3 SO (2-0/1-3/0-0/0-0/1-0)
Mikko Koivu und Randy Robitaille sorgten mit ihren Treffern im Penaltyschießen für einen sehr glücklichen 4-3 Auswärtserfolg der Minnesota Wild in Anaheim. Die Defensivkünstler aus St. Paul perfektionierten vor allem in den ersten 25 Spielminuten ihr Konterspiel. Brian Rolston(3.sh) bei nummerischer Unterlegenheit auf dem Eis, sowie Mikko Koivu(18.) und Stephane Veilleux(26.) mit ihren ersten Saisontoren sorgten für einen 2-Tore Vorsprung der Gäste.
In den noch verbleibenden 40 Minuten incl. Overtime fand das Spielgeschehen fast ausschließlich im Verteidigungsdrittel der Wild statt. Die Mighty Ducks wurden für ihren Offensivgeist noch im zweiten Drittel durch Tore von Zenon Konopka(23.) und Ryan Getzlaf(29./36.pp) belohnt.
Danach wirkte das Gehäuse ihrer Gäste wie zugemauert. Was sie auch immer unternahmen Wilds Schlussmann Manny Fernandez kam mit viel Glück aber auch Geschick doch noch an die Scheibe. Das Torschussverhältnis von 31-8 zu Gunsten der Kalifornier in den letzten 45 Spielminuten spricht hier eine eindeutige Sprache.

 

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