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2005-11-05 

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SPIELTAG 05.11.2005

Brendan Witt, Jeff Halpern und Olaf Kölzig freuen sich über ihren Sieg.

Atlanta - Washington 2-3 SO (0-0/1-2/1-0/0-0/0-1)
Als einziger von fünf Schützen konnte Washingtons Jungstar Alexander Ovechkin seinen Penalty verwandeln und sicherte damit den Capitals einen Zusatzpunkt in ihrer Heimpartie gegen die Atlanta Thrashers.
65 Spielminuten incl. Verlängerung hatten sich die Kontrahenten einen offenen Schlagabtausch mit zahlreichen Torchancen auf beiden Seiten geliefert. Als erste konnten die Gäste aus Atlanta durch Peter Bondra(23.) Zählbares für sich verbuchen. Danach bekamen die US-Hauptstädter ein optisches Übergewicht. Eine Strafe gegen Bryan Muir(30.) war gerade abgelaufen als dieser zum 1-1 ausglich und nur 46 Sekunden später war es ebenfalls mit seinem ersten Saisontor Jakub Klepis(31.) der die 'Caps' in Front brachte.
Zur Mitte des Schlussdrittels wurde ein Treffer von Ovechkin, der die 3-1 Führung bedeutet hätte, wegen hohen Stocks nicht anerkannt. Eine sehr zweifelhafte Entscheidung der Referees, welche eine Vorentscheidung zu Gunsten der Hausherren verhinderte.
Schließlich gelang Atlantas Neuzugang Bobby Holik(53.) noch der Treffer zum 2-2 Remis.

Montreal - Buffalo 3-2 (1-1/0-1/2-0)
Eine zweimalige Führung nach Toren von Rory Fitzpatrick(3.pp) im Powerplay und kurz nach der ersten Pause von Adam Mair(21.) genügte den Buffalo Sabres nicht um sich zumindest einen Zähler in ihrer Heimpartie gegen die Montreal Canadiens zu sichern. Die Frankokanadier verdienten sich vor allem aufgrund ihres Einsatzes und ihrer Spielüberlegenheit im Schlussdrittel ihren dritten Sieg in Folge.
Alexander Perezhogin(10.) sowie Michael Ryder(46.) egalisierten jeweils den Spielstand und Niklas Sundstrom(58.) besorgte knapp drei Minuten vor Spielende den 'Game Winner' indem er einen Schuss von Steve Begin unhaltbar für Buffalos Schlussmann Martin Biron abfälschte.
Die Montreal Canadiens sind nun mit sechs Siegen und einer Overtimeniederlage in sieben Partien das auswärtsstärkste Team der Liga.

Edmonton - St. Louis 7-2 (2-1/2-0/3-1)
Die St. Louis Blues erwiesen sich heute Nacht im heimischen Savvis Center als nicht konkurrenzfähig gegen die Edmonton Oilers, die relativ wenig Mühe hatten ihren momentanen Höhenflug mit dem fünften Sieg in Folge fortzusetzen.
Die Konsequenz aus der schlechtesten Saisonvorstellung der Blues war ein 2-7 Heimdebakel gegen die Westkanadier. Zwei Mal Jarret Stoll(2./22.pp), zwei Mal Ryan Smyth(34.ps/49.pp), hierbei ein verwandelter Penalty im zweiten Durchgang, Alexei Semenov(9.), Fernando Pisani(43.) und zum Abschluss Jani Rita(60.) gaben den völlig von ihren Vorderleuten im Stich gelassenen Schlussleuten der Blues, Patrick Lalime und ab der zweiten Pause Reinhard Divis, das Nachsehen.
Auch die beiden Treffer der Hausherren von Bryce Salvador(14.) und Lee Stempniak(59.) konnten nicht über die an Leistungsverweigerung grenzende Vorstellung hinwegtäuschen.
Es ist wohl davon auszugehen, dass sich das Management der Blues nach dieser desolaten Leistung der Mannschaft, deren siebten Niederlage in Folge, schnell Gedanken über Konsequenzen machen wird.

Nikolai Khabibulin und Jaroslav Spacek (CHI)können Stu Barnes(DAL) Treffer nicht verhindern.

Chicago - Dallas 1-9 (0-4/1-4/0-1)
Das in den Dallas Stars mehr Potenzial steckt, als ihre bisherige Saisonbilanz vermuten lässt bekamen die Chicago Blackhawks bei ihrem Gastauftritt im American Airlines Center der texanischen Metropole zu spüren.
Ihren ganzen aus den letzten Niederlagen angestauten Frust ließen die Dallas Stars an ihren heutigen Gästen aus. Dabei fackelten die Hausherren nicht lange. Bereits nach 91 Sekunden läutete Stu Barnes(2./24./34.sh), der im weiteren Spielverlauf sogar zu einem Hattrick kam, das Torfeuerwerk ein. Noch ehe eine Viertelstunde gespielt waren, war auch schon die Partie von Gästegoalie Nikolai Khabibulin, der noch weitere drei Mal von Bill Guerin(11.), Jere Lehtinen(14.pp) und Brenden Morrow(15.) bezwungen wurde, beendet.
Doch auch seiner Vertretung Craig Anderson ging es nicht besser. Im zweiten Durchgang bauten die Gastgeber ihren Vorsprung durch Stu Barnes und Jason Arnott(24./39.pp) sogar auf 8-1 aus. Dallas' Schlussmann Marty Turco dürfte es ärgern, dass ihn Michael Holmqvist(25.) mit dem einzigen Tor der Blackhawks seinen Shutout verdarb.
Im Schlussdrittel hatten die Texaner NAchsicht mit den arg gebeutelten Blackhawks und ließen es bei einem Tor von Niko Kapanen(58.) bleiben.

Columbus - Vancouver 3-5 (1-0/1-3/1-2)
Zuhause, im General Motors Place von Vancouver, sind die Canucks zur Zeit eine Macht. Auch ihrer siebten Hausaufgabe gegen die Columbus Blue Jackets erledigten sie mit einem Sieg und sind damit weiterhin auf eigenem Eis ungeschlagen.
Zunächst lief es aber gar nicht so gut für die Westkanadier. Die Gäste aus Columbus erwiesen sich als unangenehmer Gegner und konnten sogar durch ein Tor von Nikolai Zherdev(8.) nicht unverdient mit einer 1-0 Führung in die erste Pause gehen.
Im Mittelabschnitt war es das überzeugende Überzahlspiel der Hausherren auf das sie sich verlassen konnten um das Spiel erstmals zu ihren Gunsten zu wenden. Die beiden Verteidiger Mattias Ohlund(26.pp) und Sami Salo(32.pp) nutzten jeweils ein Powerplay um Gästegoalie Marc Denis zu überwinden.
Die Hoffnungen der Blue Jackets auf einen Punktgewinn hielten David Vyborny(38.pp) mit seinem Ausgleichs- und erneut Nikolai Zherdev(49.) mit seinem 3-4 Anschlusstreffer, zwischenzeitlich hatten Henrik Sedin(39.) und Anson Carter(43.) einen 2-Tore Vorsprung für die Canucks besorgt, am Leben.
Als die Gäste schließich alles auf eine Karte setzten und ihren Schlussmann durch einen weiteren Feldspieler ersetzten, nutzte Markus Naslund(60.en) den Freiraum im Tor der Gäste um deren Niederlage zu besiegeln.

San Jose - Anaheim 1-0 OT (0-0/0-0/0-0/1-0)
Ein folgenschweres Vergehen leistete sich Ruslan Salei zum Ende des Schlussdrittels. Das daraus resultierende Überzahlspiel nutzte Kyle McLaren(61.pp) nach 51 Sekunden in der Overtime zum Siegtreffer für die San Jose Sharks.
Die erste Nullnummer der noch jungen Saison lieferten die Mighty Ducks of Anaheim und die San Jose Sharks in den ersten 60 Spielminuten ab. Die 12.546 Zuschauer im Pond of Anaheim waren relativ wenig angetan von der Offensivvorstellung vor allem ihrer Ducks.
Immerhin konnten sie sich an den beiden Torhüterleistungen von Jean-Sebastien Giguere und Nolan Schaefer erfreuen, die sich mit 32 und 21 Rettungstaten einen Shutout in der regulären Spielzeit redlich verdienten.
Letztendlich ging der doppelte Punktgewinn für die Sharks aufgrund der höheren Spielanteile und besseren Torchancen in Ordnung.

 

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