Hannu Toivonen(BOS) hält auch den Schuss von Kristian Huselius(FLO).
Florida - Boston 1-4 (0-2/0-0/1-2) Auch ohne ihre verletzten namhaften Neuzugänge Brian Leetch und Alexei Zhamnov kamen die Boston Bruins auf heimischen Eis zu einem ungefährdeten 4-1 Erfolg über die Florida Panthers und konnten damit zum siebten Mal in Folge punkten (3 Siege, 4 Niederlagen erst nach der regulären Spielzeit).
Brad Boyes(8.) und Glen Murray(12.) sorgten bereits im ersten Durchgang für eine 2-0 Führung und nachdem Jiri Slegr(41.pp) zu Beginn des letzten Spielabschnitts eine 5 gegen 3 Überzahlsituation mit seinem zweiten Saisontor abschloss und die Powerplayflaute der Bruins beendete, war die Partie zu deren Gunsten entschieden.
Daran konnte auch der Ehrentreffer der Panthers von Joel Kwiatkowski(45.) nichts mehr ändern. Den Schlusspunkt setzte Travis Green(60.) mit einem 'Empty Net Goal'
Pittsburgh - N.Y. Islanders 5-1 (2-0/2-1/1-0) Es geht aufwärts mit den Pittsburgh Penguins. Das völlig neu zusammen gestellte Team von Mario Lemieux findet langsam Gefallen am Gewinnen. Heute Nacht zu Besuch im Nassau Coliseum von Long Island gaben sie den New York Islanders mit 5-1 Toren das Nachsehen.
Als zweifacher Torschütze sowie Vorlagengeber bei Mark Recchi(16.)s Treffer zum 2-0 konnte sich das 'Wunderkind' der Penguins, Sidney Crosby(5.pp/45.pp) auszeichnen. Den heute Nacht ziemlich unmotiviert wirkenden Islanders fehlte selbst nach dem Anschlusstreffer von Alexei Yashin(34.) der bedingungslose Siegeswille.
Ihren Gästen konnte es recht sein. Erik Christensen(36.) und John LeClair(40.) nahmen kurz vor der zweiten Drittelpause die Geschenke der Islanders dankend an und sorgten mit ihren Treffern für eine Vorentscheidung in der recht einseitigen Partie.
Washington - Philadelphia 1-8 (1-3/0-4/0-1) Im Fernduell um das torhungrigste Team der Eastern Conference machten die Philadelphia Flyers wieder gegenüber den Ottawa Senators Boden gut. Mit Brent Johnson anstatt von Olaf Kölzig im Tor gingen die Washington Capitals im Wachovia Center von Philadelphia sang- und klanglos mit 8-1 unter.
Dabei hatten die Gäste aus der US-Hauptstadt sogar den Torreigen durch Chris Clark(4.) eröffnet. Das sollte aber das einzige Highlight aus ihrer Sicht bleiben. In den folgenden 55 Minuten spielte nur ein Team - die Flyers. Noch vor der ersten Pause rückten Jon Sim(8.pp/49.), er war auch noch im Schlussdrittel erfolgreich und Jeff Carter(13./20.sh) die Kräfteverhältnisse zurecht.
Im Mittelabschnitt sahen sich die Capitals dem Angriffsdruck ihrer Gastgeber völlig ausgesetzt und konnten nur noch selten für Entlastung sorgen. Simon Gagne(22./33.pp), Mike Knuble(28.) und Peter Forsberg(40.) bescherten mit ihren Treffern den Gästen ein Debakel.
Toronto - Carolina 3-4 (1-0/1-2/1-2) Auch die Toronto Maple Leafs konnten bei ihrem Gastauftritt im RBC Center von Raleigh die Carolina Hurricanes nicht stoppen. Dank einem späten Tor von Erik Cole(59.), 1 1/2 Minuten vor Spielende kamen die Hurricanes mit 4-3 zu ihrem sechsten Sieg im sechsten Heimspiel.
Seinen Torhunger konnte auch wieder einmal Eric Staal(24./44.pp), der seine Saisontreffer zehn und elf erzielte, stillen und zusätzlich noch einen Assist bei Ray Whitney(35.pp)s Führungstor zum 2-1 Zwischenstand zugesprochen bekam.
Maple Leafs' Coach Pat Quinn war nach der Niederlage ziemlich verärgert über die Spielweise seines Teams: "Mit einer Führung im Rücken darf man dem Gegner in den letzten zehn Spielminuten nicht soviel Freiheiten auf dem Eis geben wie wir es taten." Recht hat er! Die Maple Leafs brachten sich selbst um den Lohn ihrer Mühen: Matt Stajan(2.) und Alexander Steen(38.sh/51.) hatten sie zwei Mal in Front geschossen.
Tampa Bay - Ottawa 2-4 (0-1/1-1/1-2) Die Wahrscheinlichkeit Eishockeyspass pur zu erleben ist zur Zeit im Corel Centre von Ottawa am Größten. Auch heute Nacht im Spiel gegen die Tampa Bay Lightning bereiteten die Senators ihren Fans eine Freude und gewannen mit 4-2 Toren. Es müssen ja nicht immer gleich deren zehn wie gestern in Buffalo sein um glänzend unterhalten zu werden.
Die amtierenden Stanley Cup Champions erwiesen sich für die Senators als harter, ebenbürdiger Gegner, der ihnen alles abverlangte. Zwischenzeitlich, nachdem Brad Richards(31.) und Vincent Lecavalier(45.pp) Ottawas Tormann Dominik Hasek bezwungen hatten, sah es sogar danach aus als könnte sich das Spiel noch zu ihren Gunsten wenden.
Doch kurz darauf, just zur rechten Zeit, stellten auch Wade Redden(47.) und Mike Fisher(49.) ihre Treffsicherheit unter Beweis. Die ersten zwei Tore der Kanadier hatten, wie sollte es anders sein, Martin Havlat(8.) und Daniel Alfredsson(28.) erzielt.
N.Y. Rangers - New Jersey 4-2 (2-1/1-0/1-1) Jaromir Jagr(15./60.en) und Michael Nylander(15.pp/30.) konnten gleich doppelt ihren Torhunger stillen und führten ihre New York Rangers zu einem 4-2 Erfolg in der Continental Airlines Arena von East Rutherford.
Die Zeiten haben sich geändert. In den letzten Jahren waren die 'Blueshirts' ein gern gesehener Gast in New Jersey, lieferten sie doch regelmäszlig;ig dort ihre Punkte ab. Doch mit den 'neuen' Rangers ist nicht zu spaßen.
Sie zeigen stets Kampfgeist und Engagement bis zur letzten Minute. Dem hatten die New Jersey Devils mit ihrer etwas antiquiert wirkenden Spielweise heute Nacht über die gesamten 60 Minuten gesehen wenig entgegenzusetzen.
Ein Unterzahltor von Jamie Langenbrunner(5.sh) zur 1-0 Führung und ein Powerplaytreffer von Brian Gionta(50.pp) waren ihre einzige Ausbeute in einer insgesamt enttäuschenden Vorstellung.
Jussi Markkanen(EDM) mit einem von 35 Saves.
Edmonton - Detroit 4-3 OT (1-1/1-1/1-1/1-0) Mit dem vierten Tor der Edmonton Oilers durch Raffi Torres(62.) nach 111 Sekunden in der Verlängerung war die zweite Saisonniederlage der Detroit Red Wings, die erst nach neun Siege in Folge, besiegelt. Das Spiel war beendet und es blieb ihnen keine Zeit mehr dieses auszugleichen, wie es ihnen während der regulären Spielzeit drei Mal gelungen war.
Die Westkanadier untermauerten mit dem heutigen Erfolg in 'Hockeytown' ihre aufsteigende Tendenz. Shawn Horcoff(5.), Ryan Smyth(26.pp) und Fernando Pisani(45.) hatten die Oilers in jedem Drittel zunächst einmal in Front geschossen. Die Freude über die Führungen war jedoch nur von kurzer Dauer. Durch die Rückstände wachgerütelt übten die Hausherren mehr Druck auf das von Jussi Markkanen gehütete Gästegehäuse aus und egalisierten postwendend durch Tomas Holmstrom(8./29.pp) und Jason Williams(49.pp) den Spielstand.
Die Enttäuschung der Red Wings über das Ende ihrer Siegesserie hielt sich auch bei Torwart Chris Osgood in Grenzen: "Dass wir irgendwann auch einmal eine Spiel wieder verlieren war doch klar. Wir müssen aus unseren Fehlern lernen. Aber ein Weltuntergang war das nicht."
Anaheim - Colorado 3-4 (1-2/1-1/1-1) Zuhause sind die Mighty Ducks of Anaheim eine Macht aber in der Fremde, so wie heute Nacht im Pepsi Center von Denver, hängen die Früchte des Erfolgs für die Kalifornier noch zu hoch.
Zwar knapp aber aufgrund der Spielanteile über 60 Minuten vollauf verdient konnten die Colorado Avalanche mit 4-3 Toren ihren vierten doppelten Punktgewinn in Folge feiern. Dabei fiel die Vorentscheidung zu Gunsten der Hausherren innerhalb von sechs Spielminuten. Nur unterbrochen von der ersten Drittelpause münzten die Avalanche einen 0-1 Rückstand, Petr Sykora(8.) hatte die Gäste in Front geschossen, durch Tore von Rob Blake(16.), Antti Laaksonen(18./56.sh) und Joe Sakic(22.) in eine 3-1 Führung um.
Den Vorsprung verteidigten die Hausherren geschickt und man hatte selbst nach den beiden Anschlusstoren von Joffrey Lupul(40.pp/60.sh) jeweils kurz vor Drittelende nie den Eindruck, dass der Sieg der Avalanche in Gefahr geraten könnte.
Columbus - Calgary 1-2 (0-0/1-0/0-2) Erst im Schlussabschnitt gelangen Steve Reinprecht(44.) und Marcus Nilson(51.) die erlösenden und ihren Calgary Flames zwei Punkte bescherenden Treffer zu einem hart erkämpften 2-1 Heimerfolg über die Columbus Blue Jackets.
Zwar waren die Westkanadier auch in den ersten zwei Spielabschnitten das dominierende Team gewesen, Gästegoalie Marc Denis brachte sie aber mit einigen Glanztaten schier zur Verzweiflung.
Wie so oft im Sport wird man selbst bestraft, wenn man seine Torgelegenheiten nicht ausnutzt. So auch heute im Saddledome. Die hauptsächlich defensiv ausgerichteten Blue Jackets nutzten ihre erste Torchance zu Beginn des zweiten Drittels durch David Vyborny(21.) zur 1-0 Führung. Hierbei machte Flames' Schlussmann Miikka Kiprusoff, der nicht rechtzeitig vom Eis hoch kam, eine etwas unglückliche Figur.
Los Angeles - Phoenix 0-4 (0-2/0-2/0-0) Mit der Empfehlung von sechs Siegen aus ihren letzten acht Partien und der Tabellenführung in der Pacific Division waren die Los Angeles Kings in die Wüste von Arizona nach Phoenix angereist und erlebten dort ihr blaues Wunder.
Vor allem Coyotes' Schlussmann Curtis Joseph erwies sich als Spielverderber für die sowohl im Spiel nach vorne als auch in der Defensive enttäuschenden Kalifornier. Mit 21 Rettungstaten bescherte Joseph sich einen Shutout und seinem Team einen ungefährdeten 4-0 Heimerfolg.
Paul Mara(55.) zeichnete sich sowohl als Torschütze wie auch als zweifacher Vorbereiter bei den Treffern von Shane Doan(7.pp) und Mike Leclerc(29.) aus. Der vierte Vollstrecker der sehr diszipliniert auftretenden Coyotes war Krystofer Kolanos(11.)