Philadelphia - Ottawa 5-3 (2-1/2-1/1-1) Nur 24 Stunden nach ihrem 8-0 Kantersieg in Toronto, bei dem sie auch in der Defensive sehr diszipliniert agiert hatten, zeigten sich die Ottawa Senators von einer anderen Seite. Im heimischen Corel Center handelten sie sich heute Nacht zu viele dumme Strafzeiten ein, standen zweitweise im Mittelabschnitt sogar mit zwei Mann weniger auf dem Eis und ihre Gäste, die Philadelphia Flyers, nutzten dies eiskalt aus.
Mike Knuble(37.pp/42.) und Jon Sim(40.pp) sorgten zum Ende des Mittelabschnitts hin für den vorentscheidenden 2-Tore Vorsprung der Gäste. Diese waren auch schon im ersten Durchgang durch Jeff Carter(10.) und Simon Gagne(15.pp) in Front gegangen.
Daraufhin bekamen die Senators die Oberhand und erspielten sich gute Einschussmöglichkeiten. Verteidiger Zdeno Chara(18.pp/28.) sorgte mit seinen zwei Treffern auch für den zwischenzeitlichen Ausgleich, ehe sich die Senators durch dumme Strafzeiten selbst dezimierten.
Im Schlussdrittel berannten die Hausherren zwar noch einmal das von Robert Esche behütete Gästetor, kamen aber nur noch durch Wade Redden(50.pp) zu einer Ergebniskosmetik und konnten ihre erste Saisonniederlage auf heimischen Eis nicht verhindern.
Phoenix - Anaheim 2-3 (1-0/0-2/1-1) Mit zwei Toren war Ex-Ingolstädter Andy McDonald(40./44.pp) der Matchwinner für die Mighty Ducks im heimischen Pond of Anaheim gegen die Phoenix Coyotes. Bei beiden Treffern assistierte Teemu Selanne(45.), dem zu Beginn des Mittelabschnitts mit seinem neunten Saisontor der 1-1 Gleichstand gelungen war.
Die Kalifornier blieben somit zum fünften Mal in Folge zuhause ungeschlagen. Auch das Verdienst ihres Schlussmanns Jean-Sebastien Giguere, der vor allem im letzten Spielabschnitt als die Gäste aus Arizona noch einmal richtig Druck machten, die Übersicht behielt, sich kein weiteres Mal mehr bezwingen ließ und den knappen Vorsprung über die Zeit rettete.
Auf Seiten der keineswegs spielerisch unterlegenen Coyotes hatten zuvor Geoff Sanderson(9.pp) zum 1-0 und unmittelbar nach der zweiten Pause Mike Leclerc(41.) zum 2-2 Ausgleich getroffen. Phoenix fehlte am Ende auch das Quentchen Glück um zumindest einen Zähler aus Anaheim entführen zu können.
In der von beiden Teams sehr diszipliniert geführten Begegnung