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2005-10-27 

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SPIELTAG 27.10.2005

Den Schuss von Brian Sutherby(WAS) kann Ryan Miller(BUF) stoppen.

Washington - Buffalo 3-2 (1-1/1-0/1-1)
Verteidiger Jamie Heward(45.pp) erzielte nur drei Minuten nachdem Jochen Hecht(42.pp) für die Buffalo Sabres ausgeglichen hatte aus einer 5 gegen 3 Überzahlsituation das 3-2 Siegtor für die Washington Capitals, die den Buffalo Sabres ihre erste Hiemniederlage zufügen konnten. Wobei es eigentlich gar kein richtiges Heimspiel für die Sabres war, da die Begegnung in der Blue Cross Arena von Rochester, der Heimat des AHL-Farmteams der Sabres stattfand.
Die Gäste aus der US-Hauptstadt konnten nach zwei Niederlagen in Folge heute Nacht vor allem durch ihre konsequente Defensivarbeit überzeugen. In der gesamten Partie ließen sie nur 17 Torschüsse der Sabres zu. Eine der wenigen Torchancen der Gastgeber nutzte nach einer knappen Viertelstunde Ales Kotalik(15.pp) zum 1-0 für Buffalo. Die Führung währte jedoch nur 22 Sekunden bis Jeff Friesen(16.) mit seinem ersten Saisontor ausgleichen konnte.
Die erstmalige Führung der Capitals gelang Petr Sykora(22.) zu Beginn des Mittelabschnitts nach einem 2 gegen 1 Konter auf Vorarbeit von Matt Pettinger.

Boston - Carolina 3-4 OT (1-1/2-1/0-1/0-1)
90 Sekunden wären in der Overtime noch zu absolvieren gewesen, als Matt Cullen(10./64.) mit seinem zweiten Tor an diesem Abend eine während der regulären Spielzeit begonnene Aufholjagd der Carolina Hurricanes mit dem 4-3 Siegtor abschloss.
Die Hurricanes hatten die erste halbe Stunde der Partie ziemlich verschlafen und lagen gegen die Boston Bruins bereits mit 1-3 in Rückstand. Nach dem Führungstor von Cullen lief bei den Hausherren nur noch wenig zusammen und die Bruins als deutlich spielfreudigeres Team schossen sich durch Tore von Brad Boyes(12.pp), Sergei Samsonov(26.pp) und Brian Leetch(31.) einen komfortablen Vorsprung heraus.
Verärgert war Bruins' Coach Mike Sullivan, dass seine Mannschaft anschließend völlig den spielerischen Faden verlor: "Wir müssen auch einmal kritische Phasen überstehen nur so kommen wir zum Erfolg."
Noch vor der zweiten Pause gelang Frantisek Kaberle(37.) das Anschlusstor für die Gastgeber, die im letzten Spielabschnitt noch einmal kräftig Druck auf das von Andrew Raycroft gehütete Tor der Bruins ausübten und sich durch einen Treffer von Erik Cole(48.) in die Overtime retteten.

Adam Foote(CLB) in Siegespose.

Nashville - Columbus 2-3 OT (0-0/1-1/1-1/0-1)
Ausgerechnet das mit bisher nur vier Zählern punktschlechteste Team der Liga fügte den Nashville Predators ihre erste Saisonniederlage zu. Columbus' Verteidiger Adam Foote(65.sh) erwies sich 35 Sekunden vor dem Ende der Verlängerung bei nummerischer Unterlegenheit der Blue Jackets als Spielverderber für die Gäste.
Die Blue Jackets hatten sich diesen doppelten Punktgewinn redlich verdient, waren sie doch schon während der regulären Spielzeit das bessere Team gewesen und zwei Mal durch Tore von Trevor Letowski(26.) und Mark Hartigan(57.pp) in Front gegangen.
Unverständlich war es, dass die Predators immer erst nach dem sie in Rückstand geraten waren, kurzzeitig im Powerplay aufblitzen ließen warum sie ihre bisherigen acht Saisonspiele alle gewonnen hatten. Paul Kariya(31.pp) nur vier Minuten nach dem 0-1 und Adam Hall(60.pp) 20 Sekunden vor dem Ende der regulären Spielzeit egalisierten den Spielstand und retteten den Predators zumindest noch einen Ehrenpunkt.

Tampa Bay - New Jersey 6-3 (2-0/0-2/4-1)
Eine deutliche 6-3 Heimschlappe mussten die New Jersey Devils gegen den amtierenden Stanley Cup Champion, die Tampa Bay Lightning, hinnehmen und das nachdem sie unmittelbar nach der zweiten Pause durch ein Tor von Sergei Brylin(41.) erstmals in Führung gegangen waren. Doch die Devils nahmen anschließend eine kollektive Auszeit, begingen Fehler um Fehler in der Defensive und machten ihren Gästen das Tore schießen leicht.
Nach den beiden Gegentreffern von Vaclav Prospal(42.pp) und Dave Andreychuk(46.) musste Devils Stammtorwart Martin Brodeur wegen einer Knieverletzung seinen Kasten vorzeitig räumen und für Scott Clemmensen Platz machen. Dem Ersatzgoalie der Devils ging es aber kaum besser. Erneut NHL-Veteran Dave Andreychuk(54.pp) und Vincent Lecavalier(55.sh) trafen ins Schwarze zum 6-3 Endstand.
Die Gäste aus Florida waren auch schon ganz stark in die Partie gestartet und hatten sich bis zur ersten Pause durch Martin St. Louis(1.) und Fredrik Modin(19.) eine hoch verdiente 2-0 Führung herausgeschossen.
Im Mitteldrittel schien es als könnten die Devils doch noch das Spiel zu ihren Gunsten wenden, nachdem Sean Brown(22.) und Vladimir Malakhov(38.) den Spielstand ausgeglichen hatten.

Marcel Goc(SJ) erzielt gegen Sergei Zubov und Marty Turco (DAL) das 1-0

San Jose - Dallas 5-4 OT (2-1/1-3/1-0/1-0)
Marco Sturm(60.pp) und Patrick Marleau(64.) führten die San Jose Sharks zu einem 5-4 Erfolg und verhinderten durch ihre späten Tore, dass die Kalifornier ihre fünfte Niederlage in Folge hinnehmen mussten.
In der hoch spannenden und äußerst unterhaltsamen NHL-Partie hatten die Sharks den besseren Start erwischt. Marcel Goc(7.) und Scott Hannan(8.) mit ihren ersten Saisontoren sorgten für eine frühe 2-0 Führung der Gäste.
Dann waren die Dallas Stars an der Reihe mit dem Tore schießen. Jere Lehtinen(16.), Trevor Daley(27.) und Jussi Jokinen(28./30.) profitierten auch von einer unsoliden Vorstellung des Gästetorwarts Vesa Toskala, der bei den drei Gegentreffern nicht den sichersten Eindruck machte und durch Nolan Schaefer ersetzt wurde. Doch auch Schaefer ging es zunächst kaum besser. Gleich den ersten Schuss auf sein Gehäuse musste er passieren lassen. Die folgenden 12 in der letzten halben Stunde in der hauptsächlich die Sharks das Spielgeschehen bestimmten, wurden aber seine Beute.
Jonathan Cheechoo(31.) läutete die letztendlich erfolgreiche Aufholjagd der Sharks zur Mitte des zweiten Durchgangs ein.

Calgary - Anaheim 1-4 (0-1/0-1/1-2)
Die Calgary Flames, immerhin Stanley Cup Finalist aus der letzten Saison, werden in diesem Jahr wohl kleinere Brötchen backen müssen. Auch im Pond of Anaheim gab es für die Westkanadier, die bereits zum sechsten Mal auswärts unterlagen, nichts zu gewinnen.
Die Gäste konnten zwar lange Zeit das Spiel vom Ergebnis her offen halten, dies darf aber nicht darüber hinwegtäuschen, dass sie spielerisch noch weit unter ihrer Bestform sind. Die Gegentore von Joffrey Lupul(19.pp) und Andy McDonald(36.) waren in den ersten zwei Durchgängen nur eine Frage der Zeit. In der Offensive hatten die meist ungefährlich auftretenden Flames dem nur wenig entgegenzusetzen.
Erst nachdem Jarome Iginla(46.) im Schlussdrittel der Anschlusstreffer gelungen war, bekamen die Flames etwas Oberwasser und erarbeiteten sich eine handvoll Torchancen, die aber alle Jean-Sebastien Giguere im Tor der Hausherren vereitelte.
Die Schlusspunkte zum 4-1 Endstand setzten mit zwei Powerplaytoren in den letzten Minuten Keith Carney(58.pp) und Teemu Selanne(60.pp).

 

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